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Der Bambus: elegantes Ziergras für eine stilvolle Gestaltung

Der Bambus (Bambusoideae) ist eine besonders elegante Pflanze, die nicht nur für Freunde asiatischen Flairs und Gärten im japanischen Stil geeignet ist. Er gehört zur Familie der Süßgräser und vermehrt sich über Samen und Ausläufer. Das Multitalent ist sowohl in Einzelstellung als auch als Hecke oder Bodendecker ein stilvoller Blickfang. Allerdings sind die unterschiedlichen Arten und Sorten des Bambusoideae nicht ganz unkompliziert. Informieren Sie sich deshalb vorher, welcher Bambus sich für Ihr Vorhaben eignet und welcher Pflege er bedarf. Mit etwas Vorarbeit haben Sie dann lange Freude an Ihrem neuen Bambus.

Die exotische Pflanze ist auf allen Kontinenten, mit Ausnahme von Europa und der Antarktis, beheimatet und in 1.000 bis 1.500 verschiedenen Arten zu finden. Für jeden Hobbygärtner der passende Bambus. In mitteleuropäischen Gärten sind zwei Sorten des Bambus besonders verbreitet. Der Fargesia (Schirmbambus), der über kompakte Wurzelstöcke (Rhizome) verfügt und der horstbildende Phyllostachys (Flachrohrbambus). Dieser weißt, im Gegensatz zum Fargesia, lange Rhizome auf, die stark in die Breite wachsen.

Der passende Standort

Ein windgeschützter Standort mit lockerem, humusreichem Boden ist ideal. Er wächst aber auch in sandigem Substrat. Der Bambus liebt es warm und sonnig. Staunässe am Wurzelballen darf nicht entstehen. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das doppelt so breit ist wie der Durchmesser des Ballens und mischen Sie die ausgehobene Gartenerde mit Substrat aus dem Fachhandel. Hierzu eignet sich besonders die Spezialerde für Gräser aus unserem Webshop. Bambus ist winterhart und kann, je nach Sorte, bei Minustemperaturen von ca. - 10° C bis - 15° C im Garten überwintern.

Die richtige Pflege

Das Riesengras ist ein Starkzehrer und benötigt viele Nährstoffe. Wir empfehlen den organischen Neudorff Azet Bambus- und Zierpflanzen-Dünger aus unserem Online-Shop. Der NPK-Dünger (9-3-5) enthält zusätzlich Eisen und bildet eine natürlich BIOlogische Vollwertkost für Bambus, Ziergräser sowie andere immergrüne Pflanzen. Der Dünger ist angereichert mit Mykorrhiza und Mikroorganismen für eine erhöhte Widerstandskraft. Dank der abgestimmtem Nährstoffverhältnis sorgt der Spezialdünger für ein kräftiges, gesundes Wachstum und ist unbedenklich für Haustiere, Bienen und Nützlinge. Befindet sich der Bambus im Frühjahr und Sommer in seiner Wachstumsphase, kann zusätzlich ein Flüssigdünger dazugegeben werden um den Nährstoffhunger zu stillen.

Der buschige Fargesia

Bambus ist dekorativ und sehr vielseitig. Er eignet sich unter anderem auch hervorragend als Heckenbepflanzung. Für einen schönen Sichtschutz verwenden Sie am besten die aufrecht wachsenden Schirmbambus-Sorten. Die schmaleren, 3 bis 4 m hohen Halme mit ihren vielen Blättern, stehen eng zusammen und sind deshalb als Hecke besonders blickdicht. Sein Farbspiel reicht dabei von Rotbraun über Dunkelgrün bis zu Grüngelb. Es gibt sie in stark klingenden Sorten wie „Great Wall“, „Black Pearl“ oder „Super Jumbo“. Die immergrünen Pflanzen haben zudem den Vorteil, dass sie nicht regelmäßig in Form geschnitten werden müssen und keine Wurzelsperre benötigen.

Der horstbildende Phyllostachys

Der Flachrohrbambus wirkt in Einzelstellung besonders exotisch. Seine kräftigen Halme können, je nach Art und Sorte, bis zu 10 m hoch wachsen und armdick werden. Kreativen Hobbygärtnern bietet er zudem eine besondere Auswahl an auffälligen Färbungen. Er schmückt sich mit blau-grünen, schwarz-violetten, gelben und sogar gestreiften Halmen. Gut nachvollziehbar, dass bei Bambusliebhabern häufig eine wahre Sammelleidenschaft aufkommt. Für japanisch gestaltete Gärten ist er die optimale Wahl und ein echter Hingucker. Damit sich die frisch-grüne Pracht nicht unkontrolliert im Garten ausbreitet, ist eine sichere Wurzelsperre im Boden notwendig. Setzten sie diese Rhizomsperre unbedingt vor dem Einpflanzen des Bambus ein.

Die professionelle Rhizomsperre

Die Wuchsfreude der Bambusausläufer wird häufig unterschätzt. Sie verbreiten sich zunächst unbemerkt und können langfristig großen Schaden anrichten. Die Wurzelstöcke (Rhizome) durchbrechen sogar Gehwegplatten, wuchern bis in den Garten der Nachbarn und lassen sich nur sehr mühsam wieder entfernen. Richten Sie deshalb direkt bei der Auspflanzung Ihres neuen Bambus eine Rhizomsperre ein.

Einfache Plastik-, Teich- oder Wurzelschutzfolien sind hierfür nicht geeignet. Die Kraft der Rhizome ist zu stark. Sie lassen sich nur durch eine Sperre aus HDPE (Hochdruck-Polyethylen) aufhalten. Ein spezielles Herstellungsverfahren gibt diesem Material seine besonders hohe Festigkeit. Die Sperre sollte mindestens 80 bis 100 cm tief in die Erde reichen. Anfang und Ende der HDPE-Bahn verbinden Sie mit einer verschraubten Aluschiene, sodass ein fest geschlossener Ring entsteht. Damit einzelne Rhizome nicht unbemerkt die Sperre überwinden, lassen Sie des HDPE oben etwa 10 cm aus der Erde herausstehen. Überlegen Sie im Voraus, wie breit Ihr Bambus später wachsen soll und passen Sie den Durchmesser der Rhizomsperre dementsprechend an.

Eine zu enge Begrenzung kann dem Bambus langfristig schaden. Bekommt Ihr Riesengras plötzlich gelbe Blätter und wirkt kümmerlich, dann ist dies ein Anzeichen dafür, dass er zu wenig Raum für seine Wurzeln hat. Bei einzeln stehenden Bambus sollte die Rhizomsperre mindestens einen Durchmesser von 150 bis 200 cm haben. Pflanzen Sie einen Bambushain, müssen Sie nicht jede einzelne Pflanze mit einer HDPE-Bahn eingrenzen. Es genügt in diesen  Fällen eine Rhizomsperre für die gesamte Fläche.

Der Bambus (Bambusoideae) ist eine besonders elegante Pflanze, die nicht nur für Freunde asiatischen Flairs und Gärten im japanischen Stil geeignet ist. Er gehört zur Familie der Süßgräser und vermehrt sich über Samen und Ausläufer. Das Multitalent ist sowohl in Einzelstellung als auch als Hecke oder Bodendecker ein stilvoller Blickfang. Allerdings sind die unterschiedlichen Arten und Sorten des Bambusoideae nicht ganz unkompliziert. Informieren Sie sich deshalb vorher, welcher Bambus sich für Ihr Vorhaben eignet und welcher Pflege er bedarf. Mit etwas Vorarbeit haben Sie dann lange Freude an Ihrem neuen Bambus.

 

Die exotische Pflanze ist auf allen Kontinenten, mit Ausnahme von Europa und der Antarktis, beheimatet und in 1.000 bis 1.500 verschiedenen Arten zu finden. Für jeden Hobbygärtner der passende Bambus. In mitteleuropäischen Gärten sind zwei Sorten des Bambus besonders verbreitet. Der Fargesia (Schirmbambus), der über kompakte Wurzelstöcke (Rhizome) verfügt und der horstbildende Phyllostachys (Flachrohrbambus). Dieser weißt, im Gegensatz zum Fargesia, lange Rhizome auf, die stark in die Breite wachsen.

 

Der passende Standort

 

Ein windgeschützter Standort mit lockerem, humusreichem Boden ist ideal. Er wächst aber auch in sandigem Substrat. Der Bambus liebt es warm und sonnig. Staunässe am Wurzelballen darf nicht entstehen. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das doppelt so breit ist wie der Durchmesser des Ballens und mischen Sie die ausgehobene Gartenerde mit Substrat aus dem Fachhandel. Hierzu eignet sich besonders die Spezialerde für Gräser aus unserem Webshop. Bambus ist winterhart und kann, je nach Sorte, bei Minustemperaturen von ca. - 10° C bis - 15° C im Garten überwintern.

 

Die richtige Pflege

 

Das Riesengras ist ein Starkzehrer und benötigt viele Nährstoffe. Wir empfehlen den organischen Neudorf Bambus- und Ziergras-Dünger aus unserem Online-Shop. Der NPK-Dünger (9-3-5) enthält zusätzlich Eisen und bildet eine natürlich BIOlogische Vollwertkost für Bambus, Ziergräser sowie andere immergrüne Pflanzen. Der Dünger ist angereichert mit Mykorrhiza und Mikroorganismen für eine erhöhte Widerstandskraft. Dank der abgestimmtem Nährstoffverhältnis sorgt der Spezialdünger für ein kräftiges, gesundes Wachstum und ist unbedenklich für Haustiere, Bienen und Nützlinge. Befindet sich der Bambus im Frühjahr und Sommer in seiner Wachstumsphase, kann zusätzlich ein Flüssigdünger dazugegeben werden um den Nährstoffhunger zu stillen.

 

Der buschige Fargesia

 

Bambus ist dekorativ und sehr vielseitig. Er eignet sich unter anderem auch hervorragend als Heckenbepflanzung. Für einen schönen Sichtschutz verwenden Sie am besten die aufrecht wachsenden Schirmbambus-Sorten. Die schmaleren, 3 bis 4 m hohen Halme mit ihren vielen Blättern, stehen eng zusammen und sind deshalb als Hecke besonders blickdicht. Sein Farbspiel reicht dabei von Rotbraun über Dunkelgrün bis zu Grüngelb. Es gibt sie in stark klingenden Sorten wie „Great Wall“, „Black Pearl“ oder „Super Jumbo“. Die immergrünen Pflanzen haben zudem den Vorteil, dass sie nicht regelmäßig in Form geschnitten werden müssen und keine Wurzelsperre benötigen.

 

Der horstbildende Phyllostachys

 

Der Flachrohrbambus wirkt in Einzelstellung besonders exotisch. Seine kräftigen Halme können, je nach Art und Sorte, bis zu 10 m hoch wachsen und armdick werden. Kreativen Hobbygärtnern bietet er zudem eine besondere Auswahl an auffälligen Färbungen. Er schmückt sich mit blau-grünen, schwarz-violetten, gelben und sogar gestreiften Halmen. Gut nachvollziehbar, dass bei Bambusliebhabern häufig eine wahre Sammelleidenschaft aufkommt. Für japanisch gestaltete Gärten ist er die optimale Wahl und ein echter Hingucker. Damit sich die frisch-grüne Pracht nicht unkontrolliert im Garten ausbreitet, ist eine sichere Wurzelsperre im Boden notwendig. Setzten sie diese Rhizomsperre unbedingt vor dem Einpflanzen des Bambus ein.

 

Die professionelle Rhizomsperre

 

Die Wuchsfreude der Bambusausläufer wird häufig unterschätzt. Sie verbreiten sich zunächst unbemerkt und können langfristig großen Schaden anrichten. Die Wurzelstöcke (Rhizome) durchbrechen sogar Gehwegplatten, wuchern bis in den Garten der Nachbarn und lassen sich nur sehr mühsam wieder entfernen. Richten Sie deshalb direkt bei der Auspflanzung Ihres neuen Bambus eine Rhizomsperre ein.

 

Einfache Plastik-, Teich- oder Wurzelschutzfolien sind hierfür nicht geeignet. Die Kraft der Rhizome ist zu stark. Sie lassen sich nur durch eine Sperre aus HDPE (Hochdruck-Polyethylen) aufhalten. Ein spezielles Herstellungsverfahren gibt diesem Material seine besonders hohe Festigkeit. Die Sperre sollte mindestens 80 bis 100 cm tief in die Erde reichen. Anfang und Ende der HDPE-Bahn verbinden Sie mit einer verschraubten Aluschiene, sodass ein fest geschlossener Ring entsteht. Damit einzelne Rhizome nicht unbemerkt, unterirdisch die Sperre überwinden, lassen Sie des HDPE oben etwa 10 cm aus der Erde herausstehen. Überlegen Sie im Voraus, wie breit Ihr Bambus später wachsen soll und passen Sie den Durchmesser der Rhizomsperre dementsprechend an.

 

Eine zu enge Begrenzung kann dem Bambus langfristig schaden. Bekommt Ihr Riesengras plötzlich gelbe Blätter und wirkt kümmerlich, dann ist dies ein Anzeichen dafür, dass er zu wenig Raum für seine Wurzeln hat. Bei einzeln stehenden Bambus sollte die Rhizomsperre mindestens einen Durchmesser von 150 bis 200 cm haben. Pflanzen Sie einen Bambushain, müssen Sie nicht jede einzelne Pflanze mit einer HDPE-Bahn eingrenzen. Es genügt in diesen  Fällen eine Rhizomsperre für die gesamte Fläche.