• Abholung & Verkauf in
    unseren Gewächshäusern
  • Sicherer Versand als
    Paket oder mit Spedition

Der Pflanzenschutz: effektive Mittel gegen Schneckenfraß

Die meisten Schnecken sind keine Gefahr für ihren Gemüsegarten sondern ernähren sich überwiegend von den bereits abgestorbenen Pflanzenteilen. Sie haben deshalb, innerhalb des Ökosystems, eine wichtige Funktion als Abfallverwerter. Damit Schnecken also nicht die vitalen Pflanzen anfressen, sollten Sie einige tote Gewächse und ausgerissene Wildkräuter zum Verwerten in Ihrem Garten lassen. Schnecken vermehren sich besonders gut in warmen und feuchten Sommermonaten. Gießen Sie Ihre Pflanzen möglichst punktuell, damit der Boden ringsherum so trocken wie möglich bleibt. Vermeiden Sie dunkle Hohlräume in Ihren Beeten, die den Nacktschnecken einen Unterschlupf bieten. Um den Schneckenbestand zu verringern, ist zudem die Förderung natürlicher Fressfeinde sehr nützlich. Dazu gehören unter anderem Vögel, Igel und Laufkäfer.   

Die mechanischen Fallen

Sobald man den ersten Befall hungriger Nacktschnecken, zum Beispiel anhand einer Schleimspur oder angefressener Blätter bemerkt, sollte direkt gehandelt werden. Im heimischen Garten ist es schließlich immer besser, Schädlinge frühzeitig und ohne den Einsatz chemischer Mittel zu bekämpfen. Dazu eignen sich zahlreiche mechanische Methode und Hausmittel. In Kleingärten haben sich zum Beispiel Schneckenzäune oder Schneckenkragen bewährt.

Es gibt viele einfache und umweltschonende Mittel um Schnecken fernzuhalten. Dazu gehören Barrieren aus Sägespänen, scharfen Gegenständen oder frischem Kaffeepulver. Das im Kaffeepulver enthaltenen Koffein wirkt wie ein starkes Gift auf die Schnecken. Auch selbstklebendes Kupferband, wie der Schnecken-Schutz von Neudorff, sichert Ihre Pflanzgefäße und Hochbeete vor Schnecken. Die Weichtiere überwinden das Kupferband nicht, da es bei Ihnen eine unangenehme Reaktion auslöst. Allerdings helfen diese Barrieren nur dabei, Schnecken von außen daran zu hindern, in einen bestimmten Bereich einzudringen. Weichtiere, die sich bereits innerhalb dieses Schutzes befinden, werden damit nicht vertrieben.

Das bekannteste Hausmittel im Kampf gegen eine Schneckenplage ist die Bierfalle. Füllen Sie eine kleine Schale mit Bier und graben Sie sie halb in die Erde ein. Die Schnecken werden vom Biergeruch angezogen, fallen hinein und ertrinken. Der Geruch zieht allerdings auch Schnecken aus der Umgebung an, die auf Ihrem Weg Fraßschäden anrichten können oder ihre Eier ablegen. Ein weiterer Nachteil ist leider, dass auch die unschädlichen, nützlichen Gehäuseschnecken in die Falle gehen. Das Problem verhindert eine Spaltfalle. Ihr Spalt ist zu schmal für große Schnecken mit Gehäuse. Deshalb kommen nur kleine sowie Nacktschnecken hinein. Allerdings werden diese erhältlichen Fallen mit chemischen Molluskiziden bestückt.

Die chemischen Molluskizide

Um eine Schneckenplage wirksam zu bekämpfen, hilft manchmal nur ein Molluskizid. Die chemischen Mittel werden im Garten und in der Landwirtschaft eingesetzt, um Obst, Gemüse und Pflanzen vor gefräßigen Nacktschnecken zu bewahren. Denn gerne knabbern die Weichtiere unterschiedliche Gemüsesorten und Salate, aber auch Erdbeeren und Zierpflanzen an, die Hobbygärtner lange gehegt und gepflegt haben.

Um Ihre liebevoll herangezüchtete Ernte vor starkem Befall zu schützen, verwenden Sie zum Beispiel das innovative Neudorff Schneckenkorn aus unserem Online-Shop. Dieses körnige Molluskizid ist das am häufigsten eingesetzte Schädlingsbekämpfungsmittel bei Schneckenbefall im Garten- und Haus. Die Weichtiere werden von der Substanz angezogen und nehmen das Gift oral auf. Das für den ökologischen Landbau zugelassene Ferramol Schneckenkorn von Neudorff, enthält Eisen-III-Phosphat. Dieser Wirkstoff kommt so auch in der Natur vor, ist nicht giftig für Haustiere und schont Bienen, Igel, Regenwürmer sowie andere Nützlinge. Noch ein Vorteil, die Schnecken verkriechen sich zum Verenden in den Boden und müssen nicht per Hand aufgesammelt werden.

Pflanzenschutzmittel sollten immer vorsichtig verwendet werden. Molluskizide die Metaldehyd oder Methiocarb enthalten, sind leider auch schädlich für Haustiere und Nützlinge. Sie dürfen deshalb nicht wahllos verstreut werden. Informieren Sie sich vor dem Einsatz eines Pflanzenschutzmittels bei einem Fachmann und beachten Sie stets die Hinweise des Herstellers.