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Die Herbstbepflanzung: farbenfrohe Arrangements für Beete, Balkon und Terrasse

Wenn der Sommer langsam ausklingt und die Nächte kühler werden, ist es Zeit, Balkon und Terrasse abzuräumen und Kübelpflanzen in ihr geschütztes Winterquartier zu bringen. Das muss aber nicht bedeuten, dass es in den Kübeln und Beeten ab jetzt trostlos und langweilig aussieht. Das mild-warme Wetter hält mittlerweile bis in den Oktober hinein an und der erste Frost kommt in milden Regionen meist erst gegen Ende November. Nutzen Sie die angenehmen Temperaturen des Altweibersommers im September und erfreuen Sie sich an einer farbenfrohen sowie abwechslungsreichen Herbstbepflanzung. Dazu leuchten Weintrauben und andere Früchte im Garten mit der einsetzenden Blattfärbung der Bäume um die Wetter.

Die Farbpalette reicht im Herbst von warmen Orange- und Rottönen bis hin zu leuchtendem Pink, Violett und Blau. Arrangieren Sie zum Beispiel blaue bis violette Blüten mit dunklen Blattschmuckpflanzen, um die Farben noch besser zur Geltung kommen zu lassen, und erfreuen Sie sich auch an tristeren Herbsttagen an ihrer Schönheit. Wem das zu dunkel ist, der findet sicherlich etwas Passendes in der großen Auswahl von winterharten sowie pflegeleichten Gräsern. Für ein herbstliches Terrassenbeet eignen sich zum Beispiel Stauden wie Fetthenne in Kombination mit Gräsern (Chinaschilf) besonders gut. Die Fetthenne begeistert mit ihren prächtigen Blüten, die beim Aufblühen ihre Farbe von einem zarten weiß-grün zu intensivem Purpurrot wechseln. Auch bei Bienen sind ihre schirmförmigen Blütenteller sehr beliebt. Die Dickblattgewächse zeichnen sich außerdem durch ihre fleischigen, sukkulenten Blätter aus. Dazwischen sprühen mehrfarbige Gräserfontänen, wie Segge (Carex) Ice Dance oder zartes Federgras.   

Dekorative Gräser

Besonders bei der herbstlichen Gartengestaltung sind dekorative Gräser eine beliebte Ergänzung in  blühenden Beeten und eine schöne Zierde für die tristere Jahreszeit. Doch nicht nur als „Lückenfüller“, sondern auch als Solitärpflanze eigenen sich zahlreiche Sorten hervorragend und werden schnell zu einem faszinierenden Blickfang. Neben dem klassischen Grün, finden sich auch Gräser, die Ihren Garten mit rotbraunen, purpurfarbenen oder dunklen Halmen schmücken. Das rote Lampenputzergras und das Japanische Blutgras erstrahlen in einem leuchtenden Kontrast aus hellem Grün mit rötlichen Blattspitzen. Eine ruhige fast mystische Stimmung zaubert dagegen das dunkelviolette bis schwarze Blattwerk des Schwarzen Schlangenbarts (Ophiopogon planiscapus Niger) und das elegante Chinaschilf färbt sich im Herbst in rote, gelbe und braune Farbtöne. Nach dem Sommer zeigen sich Gräser erst von ihrer schönsten Seite und bilden ein Meer aus Blütenrispen, die sich in den verschiedensten Farben präsentieren.

Schöne Pflanzgefäße

Neben schlichten Terrakottatöpfen, eignen sich auch farbig lasierte Töpfe, rustikale Holzkisten, große Körbe, Schalen in Rostoptik oder Zinkwannen besonders schön für eine stimmungsvolle Herbstbepflanzung. In großen Kübeln wirkt eine Bepflanzung in unterschiedlichen Höhen besonders attraktiv und abwechslungsreich. Verwenden Sie dazu Pflanzen mit unterschiedlichen Blatt- und Wuchsformen um das Zusammenspiel noch spannender zu gestalten. Efeu und Pfennigkraut, die einen Hang zum Ranken haben, umspielen zudem schön die harten Kanten von Töpfen. Natürlich sollten die Pflanzen farblich zu den ausgesuchten Gefäßen passen bzw. umgekehrt. Bei farbigen Kübeln wirkt es besonders stimmig, wenn man die Pflanzen und Blüten, Ton-in-Ton, zur Lasur auswählt. Mediterrane Urlaubsstimmung kommt auf, wenn Sie lilafarbenen Lavendel in meerblaue Töpfe pflanzen und dazu einige frische Kräuter stellen. Damit holen Sie sich das Flair des Südens, auch in kleinere Ecken, auf Ihren Balkon oder die Terrasse. Achten Sie darauf, dass die Gefäße winterfest sind und das Gießwasser ungehindert abfließen kann.     

Die richtige Pflege

Nach dem Umtopfen in einen größeren Kübel mit frischer Erde, benötigen die Pflanzen keinen Dünger, da hochwertige Substrate zumeist bereits vorgedüngt sind und einen Langzeitdünger enthalten. Gießen Sie die Pflanzen wie gewohnt regelmäßig aber achten Sie darauf, dass sich kein Wasser im unteren Bereich des Kübels sammelt. Staunässe führt sehr schnell zum Faulen der Wurzeln. Dauergäste wie Stauden und Kräuter können Sie im späten Herbst auch in den Garten umpflanzen oder weiterhin im Kübel belassen. Kündigt sich der erste leichte Frost an, schützen Sie Ihre Herbstarrangements, indem Sie die Kübel näher an die wärmende Hauswand stellen. Empfindliche Blüten können Sie zudem mit einem geeigneten Vlies abdecken.