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Die Wagners Hanfpalme: robuster Exot für deutsche Gärten und Terrassen

Die „Wagnerianus“ (Trachycarpus wagnerianus) oder auch Wagners Hanfpalme genannt, ist eine der frosthärtesten Palmenarten und kann deshalb in wintermilden Regionen sehr gut im Garten ausgepflanzt werden. Die robuste Fächerpalme stammt ursprünglich aus dem Himalaya und verträgt Winterfröste bis zu - 17° / - 18° C. Aufgrund dieser hohen Frosttoleranz ist die Hanfpalme aus dem asiatischen Hochgebirge auch immer öfter in unseren Breiten anzutreffen. Ihre leuchtend grün gefärbten Blätter sind auffällig aufgefächert und sehr dekorativ. Die Palmwedel erreichen einen Durchmesser von etwa 60 cm. Sie haben kürzere Blattstiele, die steifer, kompakter und ledriger sind und somit besonders robust und widerstandsfähig gegen Wind und Wetter. Ihr Stamm ist von braunen, hanfähnlichen Bastfasern umhüllt. In ihren Wuchseigenschaften und Pflegebedürfnissen entspricht die „Trachycarpus wagnerianus“ der „Trachycarpus fortunei“. Die beiden Hanfpalmenarten unterscheiden sich allerdings in ihrer Wuchshöhe. Die „Wagnerianus“ wird mit ca. 5 m nur etwa halb so hoch wie ihr großer Bruder die „Fortunei“. Die jungen Pflanzen wachsen im Kübel sehr langsam und kompakt,sodass sie auch kleinere Balkone und Terrassen gerne verschönern. Benannt ist die Wagnerianus übrigens nach Ihrem Entdecker, dem Botaniker Janos Wagner.

Die richtige Pflege

Die „Wagnerianus“ fühlt sich im Freien an einem vollsonnigen Standort besonders wohl. Zum Einpflanzen sowie Umtopfen der Hanfpalme, verwenden Sie ein lockeres Substrat mit guter Luft- und Wasserführung. Wir empfehlen das Palmenmann Spezial Substrat für Palmen und mediterrane Pflanzen. Reine Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht. Für eine optimale Drainage und Belüftung der Wurzeln Ihrer Kübelpalme, geben Sie eine Schicht Kies unten in den Pflanztopf. Dadurch kann das Gießwasser besser abfließen und es kommt nicht zu einer schädlichen Staunässe am Wurzelballen.

Gegossen wird immer dann, wenn die oberste Schicht der Erde trocken ist. Die Menge des Gießwassers sowie die Abstände zwischen den Wassergaben sind deshalb stark abhängig von der Temperatur. In den heißen Sommermonaten muss dann bereits nach 2 bis 3 Tagen wieder gegossen werden, bei milden Temperaturen nur einmal pro Woche. Im Frühjahr bis in den Herbst hinein wird die Hanfpalme gelichmäßig, durchdringend gegossen, bis der Wurzelballen vollständig feucht ist. Im Winter schränkt man das Gießen stark ein.

Besonders Palmen, die im Kübel gepflegt werden benötigen für ein gesundes und kräftiges Wachstum zusätzliche Nährstoffe durch Düngergaben. Hierzu eignet sich zum Beispiel ein Depot-Dünger mit Langzeitwirkung, wie der Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger. Die praktischen Kegel lassen sich einfach in die Erde eindrücken und versorgen Ihre Pflanzen für 5 bis 6 Monate mit allen wichtigen Nährstoffen. Ausgepflanzte Exemplare sollten in der Wachstumsphase alle 3 Wochen eine Düngergabe mit Flüssigdünger erhalten.

Der optimale Winterschutz                                                             

Der Winterschutz beginnt bereits beim Einpflanzen der Hanfpalme. Im Garten sollten Sie deshalb einen geschützten Standort aussuchen, zum Beispiel in der Nähe einer nach Süden ausgerichtete Hauswand oder der Terrasse. Vor dem ersten Bodenfrost können Sie den Wurzelbereich mit pH-neutralen Gartenfasern abdecken. In der Heimat der Hanfpalmen herrscht im Winter eine eher trockene Kälte, deshalb sind die Pflanzen nässeempfindlich. Sobald mit länger anhaltendem Frost zu rechnen ist, sollten Sie die Hanfpalme ausreichend vor Kälte und Nässe schützen.

Die empfindliche Krone muss dabei als erstes „eingepackt“ werden. Binden Sie hierzu die Blätter mit einem Kokosstrick locker oben zusammen und umhüllen Sie anschließend die gesamte Krone mit einem Thermo-Vlies. In unserem Online-Shop finden Sie dieses spezielle Vlies als Meterware sowie als bereits fertige Vlieshauben in unterschiedlichen Größen. Damit lassen sich auch Kübelpalmen schnell und sicher vor Frost schützen. Foliensäcke oder schwarzes Vliesmaterial eignen sich für den Winterschutz nicht. Die Sonne würde diese stark aufheizen und darunter entsteht zu viel Kondenswasser, das nicht entweichen kann. Packen Sie die Krone sofort wieder aus, wenn keine weiteren Dauerfröste zu erwarten sind. Bei extremer Kälte können Sie auch den Stamm der Hanfpalme umwickeln. Dazu eignen sich Kokosmatten sehr gut, die aus insolierenden Kokosfasern bestehen.

Auch Kübelpalmen sollten mit einem angemessenen Winterschutz versehen werden, um einer Austrocknung der Palme durch die eingefrorene Erde im Topf vorzubeugen. Stellen Sie den Pflanztopf auf eine Styroporplatte und umwickeln Sie ihn mit einer Schutzmatte aus Kokosfasern. Der Topfballen wird mit Laub oder Tannenreisig abgedeckt. Die Wedel binden Sie vorsichtig hoch und umhüllen die gesamte Krone mit einem Wintervlies. 

Die Hanfpalme vermehren

Wenn Sie Hanfpalmen aus dem Samen selbst heranziehen möchten, dann suchen Sie im Frühjahr einen sehr warmen Platz aus, stecken den Samen 2 cm tief in die Erde und halten diese stets feucht. Ihre Geduld wird dann mit einem ersten, grünen Keimblatt belohnt. Nach der Keimung dauert es allerdings noch mindestens ein Jahr, bis Ihre Hanfpalme den ersten gefächerten Wedel ausbildet. Hochwertige Hanfpalmensamen (Trachycarpus  Fortunei) erhalten Sie übrigens bei uns im Shop.

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