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Natürlich schön: Die Rolle der Gräser in unseren Gärten

„Gräser und Farne bringen in die Gartenbilder das Wunder des Natürlichen.“ Dieser Satz stammt von Karl Foerster, ein bedeutender Gräser-Züchter der deutschen Geschichte. Und er bringt es auf den Punkt, denn nicht umsonst gilt das Gras als „Haar der Mutter Erde“! Neben der pflegeleichten Haltung überzeugen Gräser mit ihrem vielfältigen und dekorativen Erscheinungsbild, das schon in vielen heimischen Gärten zum Einsatz kommt und für Begeisterung sorgt. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, was sich hinter den beliebten und vielfältigen Pflanzen verbirgt und welch Nutzen Sie uns bringen.

Beliebtes Element der Gartengestaltung

Oftmals besitzen Gräser eine begleitende Funktion und sorgen für sanfte Übergänge in blühenden Beeten und farbenfrohen Gärten. Vor allem bei der herbstlichen Gartengestaltung sind die Gräser ein  fester Bestandteil der Beetplanung und eine beliebte Zierde für die durchwachsende Jahreszeit. Doch nicht nur als Lückenfüller, sondern auch aus Solitärpflanze eigenen sich zahlreiche Gräser-Sorten hervorragend und werden in Windeseile zu einem faszinierenden Blickfang in Ihrem Garten. Neben dem klassischen Grün gibt es auch Sorten, die sich mit rotbraunen, purpurfarbenen oder äußerst dunklen Halmen zieren. Nach dem Sommer zeigen sich die Gräser dann erst von ihrer schönsten Seite und bilden ein regelrechtes Meer aus farbenfrohen und plüschig wirkenden Blütenrispen, die sich in den verschiedensten Farben präsentieren.

Der richtige Rückschnitt

Bei den Gräsern handelt es sich um pflegeleichte und robuste Gartengenossen, die sich durch ihre Frostbeständigkeit auszeichnen. Um eine gesunde Pflanzenstruktur aufrecht zu erhalten, sollten Gräser einmal im Jahr zurückgeschnitten werden. Doch lassen Sie sich Zeit und genießen Sie erst einmal im Winter das malerische Erscheinungsbild dieser Pflanzen, wenn die zarten Halme mit einer funkelnden Schneeschicht bedeckt sind. Unter einer dünnen Schneedecke erweisen sich die feinen Blütenwedel als kunstvolle Zierelemente und verwandeln Ihren Garten in eine verträumte Winterlandschaft. Winterzauber vor der eigenen Haustür – ausgewachsene Gräser machen es möglich!

Neben der dekorativen Funktion dienen die langen Halme als zusätzlicher Winterschutz und bewahren die Pflanze während der kalten Jahreszeit vor Fäulnis. Zudem kann der Schnee bei nicht zurückgeschnittenen Exemplaren alle Pflanzenteile umhüllen und bildet somit einen regelrechten Schutzschild vor dem klirrenden Frost.
Wir empfehlen die Gräser auf eine Höhe von 5 cm bis 10 cm zurückzuschneiden, wenn die ersten neuen Triebe im Frühjahr sichtbar sind. Wenn der Rückschnitt zu früh durchgeführt wird oder die alten Halme nicht ausreichend gekürzt werden, kann es zu Fäulniserscheinungen am Blattwerk kommen, die sich auf die neuen Triebe übertragen können. Die schnellwachsenden Pflanzen erreichen bis zum Sommerbeginn erneut ihre ursprüngliche Wuchshöhe. Mit Beginn des Austriebes wird ebenfalls die Düngezeit eingeläutet, sodass Sie Ihre Gräser im Frühjahr mit einem Volldünger versorgen können.

Wichtige Helfer für den Vogelschutz

Auch die Tierwelt freut sich über all die Gräser, die in Ihren Gärten vorzufinden sind. Vor allem kleine Vögel nutzen die langen und dünnen Blätter und Halme als Material für den Nestbau. Kunstvoll verknüpft der kleine Piepmatz die langen Blätter miteinander bis das Grundgerüst der Brutstätte steht. Mit den plüschigen Blütenwedel der Gräser wird das Nest ausgepolstert, sodass nach kurzer Zeit ein  kuscheliges Zuhause für den süßen Nachwuchs entsteht. Somit können auch Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz von heimischen Singvögeln leisten, indem Sie mit der Einpflanzung von Gräsern den Tieren das wertvolle Material für den Nestbau zur Verfügung stellen.

Die schönsten Sorten

Japanischen Blutgras: Diese Sorte besitzt eine auffallend rote Blattfärbung mit einer beeindruckenden Leuchtkraft.

Behaarte Garten-Hainsimse: Dieses Gras kennzeichnet sich durch eine kompakte, kugelförmige Wuchsform.

Pampasgras: Dieses Gras überzeugt mit einem mächtigen Erscheinungsbild mit üppigen Blütenwedeln.

Engelshaargras: Diese Sorte weist ein erstaunlich zartes und hauchdünnes Blattwerk auf.

Lampenputzergras: Zahlreiche plüschig wirkende Rispen zieren während der Blütezeit diese Pflanze.

Zebraschilf: Die dekorativen, gelben Querstreifen am Blattwerk sind ein wahrer Blickfang.

Schwarzer Schlangenbart: Diese Sorte besitzt ein schwarzrotes Blattwerk, das beeindruckende Farbakzente im Garten setzt.

Chinaschilff: Mit der locker aufrechten Wuchsform ist diese Pflanze die dezente Schönheit unter den Gräsern.


Nun sind Sie an der Reihe: Nutzen Sie die zahlreichen Möglichkeiten der kreativen Gartengestaltung mit Gräsern!
„Grässlich - ein Garten ohne Gräser!“ - Karl Foerster

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