Syngonium – alles Wissenswerte zur Pflege der wunderschönen Purpurtuten & mehr

Die Syngonium ist hierzulande eine beliebte Zimmerpflanze. Die Gründe liegen auf der Hand. Sie ist pflegeleicht und dankt Ihnen das Eingehen auf ihre wenigen Bedürfnisse mit prächtigem Wachstum. Dieser Artikel wird Ihnen helfen, die Syngonium kennenzulernen, damit Sie sich über den wunderschönen Blattschmuck dieser Gattung langfristig erfreuen können. Wir nehmen die Syngonium von der Wurzelspitze bis zum äußeren Blattrand unter die Lupe. Sie erhalten alle Informationen die Sie benötigen, um das Aronstabgewächs erfolgreich zu kultivieren. Von Pflegetipps über eine Anleitung zur Vermehrung bis hin zum passenden Syngonium Angebot ist im Folgenden gesorgt. Außerdem hat unser Pflanzendoktor einige häufig gestellte Fragen in seiner Pflanzensprechstunde beantwortet. Machen Sie es sich bequem und tauchen mit uns in die Welt der Syngonien ein.

Syngonium Angebote

Aufgrund ihrer vielfältigen und farbenfrohen Blätter, ist die Syngonium sehr gefragt. Diese sind meist pfeilförmig, weisen aber erhebliche Unterschiede in Form und Größe auf. Mit zunehmendem Alter verändern sich die Blätter einer jeden Purpurtute. Die Färbung der Blätter reicht von dunklem Grün über verschiedene Gelbtöne hin bis zu zartem Rosa und einzigartigen Panaschierungen. Diese unkomplizierte Zimmerpflanze hat für jeden Pflanzenfreund die passende Art zu bieten. Dementsprechend groß ist unsere Auswahl. Oft wird die Syngonium als Kletter- oder Ampelpflanze gehalten. Auch im Topf als Jungpflanze oder als Steckling bieten wir Ihnen verschiedene Arten an. Sie können entweder unseren Onlineshop durchstöbern oder vor Ort ein Auge auf unsere Auswahl werfen, bevor Sie eine Syngonium kaufen.

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Allgemeine Infos zur Syngonium

Der natürliche Lebensraum der Syngonium sind tropische und subtropische Wälder Mittel- und Südamerikas. Die Syngonium ist eine Gattung aus der Familie der Aronstabgewächse. Diese Familie ist berüchtigt für ihre Zimmerpflanzen. Unter anderem gehören Philodendron, Efeutute, Monstera, Dieffenbachie, Spathiphyllum und Anthurium zu dieser Familie, die Pflanzenliebhaber sehr schätzen. Über die Namensherkunft sind sich Forscher nicht einig. Das griechische Wort "Syngéneia" bedeutet übersetzt "Affinität". "Syngéneio" bedeutet übersetzt "Beziehung". Lange Zeit wurde die Syngonium zum Philodendron gezählt. Die verwechselnde Ähnlichkeit zum Philodendron ist wohl ausschlaggebend für den Namen. Es mag aber auch an der Art der Bestäubung liegen. Die Blüten der Syngonium sind, wie bei Aronstabgewächsen typisch, kolbenförmig. Sie erwärmen sich und setzen einen Lockduft frei, der Käfer anlockt. Dieser Vorgang nennt sich Thermogenese. Ohne die Beziehung zu den Käfern, können sich die Pflanzen in freier Wildbahn nicht fortpflanzen. Anders als für Käfer, duften die Blüten für Menschen eher unangenehm. Im Zimmer kultivierte Syngonien blühen in der Regel nicht. Falls doch, können Sie die Blüten problemlos abschneiden, ohne der Pflanze zu schaden.

Die Namen der Arten haben meist mit der Beschaffenheit des Blattwerks zu tun. Blätter von der Syngonium White Butterfly sehen beispielsweise aus wie Schmetterlinge mit weißen, aufgeschlagenen Flügeln.

Charakteristisch für die Purpurtute ist, dass sich die Blätter mit zunehmendem Alter verändern. An adulten Trieben wachsen andere Blätter, als an juvenilen. Junge Triebe erkennen Sie an den pfeilförmigen Blättern. Die Blattspreiten älterer Triebe weisen oftmals tiefe Einschnitte auf. Die Blattränder teilen sich, je nach Art bis zu elf Mal. Ein einziges Blatt sieht dann auf den ersten Blick aus, als wären es mehrere. Zudem weist der Stängel im Alter eine immer tiefere Kerbe auf. Um in den Genuss dieser veränderlichen Blätter zu kommen, gibt es nur einige wenige Dinge, die Sie beim Halten beachten müssen. Welche Art Sie sich aussuchen, spielt keine Rolle hinsichtlich des Pflegeaufwandes. Einzig der Lichtbedarf variiert je nach Farbe der Blätter.

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Syngonium Steckbrief

Herkunft Tropen und Subtropen Mittel- und Südamerikas
Familie Aronstabgewächse
Standort hell bis halbschattig, bei hoher Luftfeuchtigkeit, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
Gießen regelmäßig, obere Substratschicht antrocknen lassen, auf kaltes, hartes Wasser verzichten
Düngen im Sommer alle vier bis sechs Wochen, von November bis März reicht ein Mal
Umtopfen Im Frühjahr bei Bedarf wenn Topf zu klein oder Wurzeln aus dem Topf ragen 
Substrat durchlässig, Blumenerde mit Sand und Lavasplitt
Essbar nein
Giftig ja 
Überwinterung heller Standort, nicht unter 15 Grad Celsius, seltener gießen
Winterhart nein
Geeignet für Pflanzenfreunde ohne Erfahrung
Diverse Arten Pink Splash, Frosted Heart, Strawberry Ice, Albo Variegata
Tipp vom Pflanzendoktor als Zimmer- und Büropflanze geeignet sowie im hellen Badezimmer

Syngonium Pflege

Obwohl die Purpurtute zu den pflegeleichten Zimmerpflanzen zählt, stellt sie Anforderungen an ihren Besitzer und ihre Umgebung. Wie Sie der Syngonium gerecht werden, damit ihr Blattwerk artgerecht gedeiht, erfahren Sie jetzt. Wir geben Ihnen alle wesentlichen Pflegetipps zur Syngonium.

Der perfekte Standort für die Syngonium

Der einzige Pflegeunterschied zwischen den Syngonium Arten besteht in der Wahl des Standortes. Das Licht spielt eine große Rolle bei der Vegetation Ihres neuen Mitbewohners. Je weniger Chlorophyll das Blattwerk Ihrer Pflanze enthält, desto mehr Licht muss dieses aufnehmen. Je grüner eine Pflanze ist, desto einfacher ist es für sie, Licht an halbschattigen Plätzen zu nutzen, um Photosynthese zu betreiben. Diese ist essentiell wichtig, um lebensnotwendige Nährstoffe zu produzieren. Ist das Blattwerk Ihres Schützlings eher bunt als grün, wählen Sie einen helleren Standort. So kann sich Ihre Syngonium bestmöglich selbst versorgen. Das waren die Unterschiede. Was folgt, gilt für jede Syngonium Art.

Seiner Natur entsprechend, mag die Purpurtute tropische Bedingungen. Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius sind optimal, wobei es höhere Temperaturen bis 25 Grad auch gut verträgt. Damit die Blätter nicht weich und schlaff werden und schließlich abfallen, lassen Sie die Temperatur nie unter 15 Grad Celsius fallen. Schützen Sie Ihre Syngonium vor Zugluft. Vermeiden Sie stark schwankende Temperaturen, um die Pflanze nicht zu stressen, was das Wachstum beeinträchtigt. Ein Fenster zur Ost- oder Westseite bewährt sich in den meisten Fällen als optimale Standortwahl für Ihre Syngonium. Ein nach Süden ausgerichtetes Fenster vermeiden Sie, um die Syngonium vor Verbrennungen der Blätter durch direkte Sonneneinstrahlung zu schützen. Gefährlich wird dies vor allem zur Mittagszeit in den Sommermonaten. 

Das richtige Gießen der Syngonium

Die Syngonium liebt gleichmäßig feuchte Wurzelballen und Luft. Staunässe verträgt sie allerdings überhaupt nicht. Greifen Sie stets zu Wasser mit Raumtemperatur. Besonders gut eignet sich abgestandenes Leitungs- oder Regenwasser. Achten Sie darauf, auf kaltes oder kalkhaltiges Wasser zu verzichten, um Vergilben oder Absterben der Blätter zu verhindern. Lassen Sie die obere Erdschicht vor dem nächsten Gießen antrocknen. Per Fingerprobe ermitteln Sie, wann es Zeit ist, Ihrer Syngonium Wasser zu geben. Stoßen Sie mit dem Finger beim Eindringen in das Substrat erst nach zwei bis drei Zentimetern auf feuchte Erde, spendieren Sie Ihrer Mitbewohnerin einen Drink. Allgemein machen Sie nichts falsch, wenn Sie Ihre Syngonium in den Sommermonaten ein bis zwei Mal wöchentlich gießen. Warten Sie etwa 20 Minuten nach dem Gießen und kippen dann das übrige Wasser, das sich im Übertopf sammelt, weg. Nasse Füße Ihres neuen Lieblings führen im schlimmsten Fall zu Wurzelfäule. Dadurch gehen Pflanzen leider mit ziemlicher Sicherheit zu Grunde. Besprühen Sie die Purpurtute gern ein Mal täglich mit kalkfreiem Wasser. Das sorgt für ausreichend Luftfeuchtigkeit und erschwert Schädlingen das Einnisten.

Im Winter reduzieren Sie das Gießen auf ein Minimum. Lassen Sie die Syngonium nicht völlig austrocknen. Alle zehn Tage, je nach Art und Standort, werden in dieser Zeit in der Regel ausreichen.

Die Syngonium umtopfen

Ihre Syngonium muss nicht zwingend regelmäßig umgetopft werden. Einige Gründe machen ein Umtopfen jedoch notwendig. Ist Ihr Schützling zu groß für den Topf? Ist der Topf vollständig durchwurzelt oder machen sich zunehmend Wurzeln an der Oberfläche bemerkbar? In diesen drei Fällen können Sie Ihrer Syngonium eine neue Bleibe verschaffen.

Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und schütteln vorsichtig so viel Substrat von den Wurzeln wie möglich. Schneiden Sie schwarze, faulige Wurzelstränge großzügig ab und wählen einen neuen Topf, der eine Nummer größer ist. Bevor Sie die Syngonium einpflanzen, sorgen Sie für eine Schicht Kiesel oder Blähton als Drainageschicht am Topfboden. Räumen Sie Ihrer Syngonium nach dem Umtopfen eine zwei bis dreiwöchige Pause vor direktem Sonnenlicht ein, damit sie sich im neuen Gefilde von den Strapazen erholt.

Die Syngonium düngen

Zwischen März und Oktober eines jeden Jahres befindet sich Ihre Syngonium in ihrer Hauptwachstumsphase. Um sich zu einem prächtigen Exemplar ihrer Art zu zählen, braucht Ihre Purpurtute wenig Dünger. Ihre Mitbewohnerin gibt sich alle vier bis sechs Wochen mit einem Spritzer Flüssigdünger im Gießwasser zufrieden. Biotrissol Grünpflanzendünger ist klar die beste Wahl. Alternativ pflegen Sie einen Langzeitdünger ein. Unser hauseigener Palmenmann Spezial Langzeit Dünger versorgt Ihre Syngonium die Sommermonate über mit allen notwendigen Nährstoffen. Ab November, bis zum März im nächsten Frühjahr reicht es, Ihr Aronstabgewächs ein einziges Mal zu düngen.

Das passende Substrat für Ihre Syngonium

Sauer macht lustig! So sieht es auch Ihre Syngonium, wenn auch nur dezent. Sie machen alles richtig, wenn ihr Substrat einen leicht säuerlichen pH-Wert von 5,0 bis 6,0 aufweist. Wichtig ist, dass Sie ein lockeres und luftdurchlässiges Substrat wählen. Kokoserde ist eine gute Wahl. Erfahrungsgemäß mischen Sie etwas Quarzsand, Perlit und Lavasplitt unter das Substrat.

Syngonium im Winter

Tropenpflanzen legen keine vollständige Winterruhe ein. Aufgrund des geringen Angebots an Licht, wird das Wachstum jedoch stark reduziert. Gießen und düngen wird wie schon beschrieben, auf ein Minimum reduziert

Ein durchschnittlicher Wintertag liefert nicht genug Licht um Ihre Syngonium wunschlos glücklich zu machen. An so einem bedeckten Tag kommt das Licht auf ungefähr 3.500 Lux. Zum Überwintern wären jedoch 4.500 Lux optimal, um als bis in die letzte Blattader gut versorgte Syngonium ins neue Frühjahr zu vegetieren. Als Pflanzenliebhaber mit sehr viel Herz schaffen Sie sich also eine Pflanzenlampe an, die die benötigte Leuchtkraft liefert. Doch keine Sorge - falls Sie keine zusätzliche Beleuchtung anschaffen können, wird Ihre Syngonium mit Sicherheit ein Auge zudrücken und trotzdem als gesunde Pflanze über den Winter kommen.

Besprühen Sie Ihre Mitbewohnerin weiterhin täglich mit kalkfreiem Wasser, um der trockenen Heizungsluft zu trotzen, welche den Blättern schadet und Schädlingen keine Chance zu geben sich einzunisten. Alternativ kann ein Luftbefeuchter zum Einsatz kommen.

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Krankheiten und Schädlinge bei der Syngonium

Typische genetische Krankheiten der Syngonium sind nicht bekannt. Pflegefehler sind in so gut wie allen Fällen der ausschlaggebende Punkt für Schädlingsbefall oder Wurzelfäule. Auch absterbende Blätter sind auf Fehler in der Pflege zurückzuführen. Unwissende Pflanzenfreunde sind meist völlig ratlos und können Ihrer Syngonium nur noch beim Ableben zuschauen. Ein frühzeitiges Registrieren des Pflegefehler rettet den meisten Zimmerpflanzen das Leben. Wir nennen Ihnen die häufigsten Pflegefehler und ihre unangenehmen Begleiterscheinungen.

Wurzelfäule

Viele Pflanzenliebhaber stehen oft vor einem Rätsel. Der Standort ist optimal, die Raumtemperatur ist gleichmäßig, es wird für genug Luftfeuchtigkeit gesorgt, es wird nicht zu viel oder zu wenig gedüngt und die Pflanze wird regelmäßig reichlich gegossen und trotzdem vergilben die Triebe und die Pflanze scheint immer mehr einzugehen. Das Gießen ist hier das Problem. Für die Syngonium ist Staunässe der Killer schlechthin. Hat Ihre Syngonium ständig nasse Füße, weil Sie das übermäßige Wasser nicht aus dem Übertopf entfernen, bildet sich ein Pilz an den Wurzeln und zerstört die Pflanze nach und nach. Erkennen Sie die Wurzelfäule erst, wenn sich am überirdischen Pflanzenteil Mängel bemerkbar machen, ist es meistens schon zu spät. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Nehmen Sie Ihre Syngonium aus dem Substrat, befreien Sie die Wurzeln so gut es geht von alter Erde und schneiden alle weichen, modrigen, braunen und schwarzen Wurzelteile großzügig ab. Desinfizieren Sie vorher die Klinge Ihres Messers. Pflanzen Sie die Syngonium dann in frisches Substrat. Vergessen Sie nicht für eine ausreichende Drainage durch Kiesel oder Blähton im Topf zu sorgen, bevor Erde und Pflanze folgen. So kann der Staunässe in Zukunft wenigstens etwas vorgebeugt werden. Ist Fortuna extrem gnädig zu Ihnen, wird Ihre Syngonium über den Berg kommen. Zu spät erkannte Wurzelfäule ist jedoch meist ein sicheres Todesurteil.

Schädlinge

Leider ist es nicht möglich einen Schädlingsbefall sicher verhindern zu können. Es gibt unzählige Arten von Schädlingen und es liegt in ihrer Natur, Hindernisse zu überwinden, um sich ansiedeln zu können. Schädlinge fressen Löcher in Pflanzen oder saugen ihnen Zellsaft aus, bis die Pflanze der zunehmenden Menge an Tierchen nicht mehr standhalten kann und stirbt. Einfach sollten Sie es ihnen trotzdem nicht machen.

Sorgen Sie stets dafür, hohe Luftfeuchtigkeit durch Besprühen Ihres neuen Mitbewohners zu imitieren. Trockene Luft bietet den meisten Schädlingen nämlich optimale Bedingungen sich einzunisten, fortzupflanzen und die Syngonium durch Fress- oder Saugschäden allmählich zu zerstören. Auch Zugluft begünstigt das Ansiedeln von Schädlingen. Besonders Schildläuse machen sich diesen Umstand gern zu Nutze. Manche Arten, wie Wollläuse, gehen nach erfolgreichem Ansiedeln auch auf andere Pflanzen über. 

Es hat sich bewährt die Tierchen stets großflächig zu entfernen. Erkennen Sie einen Schädlingsbefall mit bloßem Auge, hat sich bereits eine große Anzahl der mikroskopisch kleinen Lebewesen, samt Eiern, angesiedelt. Alle Schädlinge einzeln zu entfernen ist nahezu unmöglich. Sollten sich ungebetene Gäste auf Ihrer Syngonium befinden, helfen oft einfache Hausmittel. Sind es nicht allzu viele, entfernen Sie alle befallenen Blätter. Mischen Sie 15 Milliliter Spiritus und 15 Milliliter Kernseife in einem Liter Wasser zusammen und benetzen Sie den oberirdischen Teil Ihrer Pflanze damit. Wiederholen Sie diesen Vorgang maximal acht Wochen lang, im sieben Tage Rhythmus. In der Zwischenzeit stellen Sie die Pflanze, getrennt von den anderen, an einen kühleren Ort und meiden direkte Sonneneinstrahlung unbedingt. Besprühen Sie die Syngonium täglich mit kalkfreiem Wasser. Das Spiritus-Seifen-Gemisch sollte für ein Absterben der Schädlinge sorgen. Es kann sein, dass die Schädlinge zwar abgestorben sind, aber immer noch an der Pflanze haften. Entfernen Sie diese dann mit einem Wattestäbchen oder durch Abbrausen mit weichem Wasser.

Manche Schädlingsarten, wie beispielsweise Wollläuse, können auch die Wurzeln Ihrer Syngonium befallen. Topfen Sie Ihre Pflanze gegebenenfalls um, nachdem Sie die Wurzeln gründlich gesäubert haben.

Alternativ können Sie auch ein geeignetes Pflanzenschutzmittel aus unserem Sortiment nutzen. Um zu wissen welches Produkt Sie benötigen, müssen Sie ermitteln, um welche Schädlinge es sich handelt. Wir haben Ihnen eine kurze Übersicht von Anzeichen eines Befalls durch geläufige Schädlingsarten zusammengestellt.

  Spinnmilben Schildläuse Wollläuse
Aussehen gelb bis rötlich Meist braun oder rötlich weiß
Lieblingsort Blattunterseite Blattunterseite oder Stiel Blätter, Stiel und Wurzeln
Indizien / Anzeichen Helle Sprenkel auf den Blättern Untypische Blattverformungen gelbe oder eingerollte Blätter
Symptome Weiße Fäden / Netze Glänzender, klebriger Honigtau Glänzender, klebriger Honigtau

 

Die beliebtesten Syngonium Arten

Möchten Sie wissen, welches Grün dieser Tage zu den Trendpflanzen gezählt wird, kommen Sie an der Syngonium nicht vorbei. Es kristallisieren sich immer wieder neue Formen und Panaschierungen heraus. Nicht nur die Haltung ausgewachsener Pflanzen erfreut Pflanzenliebhaber, auch die Anzucht von Stecklingen stellt eine spannende Herausforderung dar. Es erfüllt das Herz eines jeden Besitzers mit Glück und Freude, den eigenen Steckling aufwachsen zu sehen. Ob Sie Ihre Syngonium als Kletterpflanze oder in einer Ampel wachsen lassen, obliegt ganz Ihrem eigenen Geschmack. Unser Sortiment hält einige außergewöhnliche Exemplare für Sie bereit und es kommen regelmäßig neue Arten hinzu. Schauen Sie sich unsere Auswahl beliebter Syngonium Arten an. Ein Klick auf den Namen führt Sie auf die entsprechende Produktseite.

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Ausgewachsene Syngonium Arten

Syngonium Stecklinge

Vermehrung der Syngonium

Mit Sicherheit erhalten Sie im Laufe der Zeit reichlich Komplimente bezüglich Ihrer prächtigen Syngonium, weil Sie diese stets gut gepflegt haben. Bestimmt kriegen Sie auch zu hören, dass Ihr Gegenüber auch gern so eine Pflanze sein Eigen nennen würde. Diesem Wunsch können Sie problemlos nachkommen, indem Sie einen Steckling schneiden und verschenken. Da die Syngonium hierzulande so gut wie nie blüht, vermehrt man sie durch Stecklinge. Natürlich können Sie die direkten Nachkommen Ihrer Mutterpflanze auch selbst behalten und aufwachsen lassen. Wie die Vermehrung durch Stecklinge im Detail funktioniert und wie auch Sie es ohne Zweifel schaffen, erklären wir Ihnen gerne in unserer Schritt für Schritt Anleitung.

  1. Wählen Sie einen Trieb mit zwei oder mehr Blättern aus.
  2. Schneiden Sie den Steckling mit einem scharfen, desinfizierten Messer direkt unterhalb eines Blattknotens von der Mutterpflanze ab.
  3. Entfernen Sie alle Blätter in unmittelbarer Schnittnähe (zwei bis drei sollen übrig bleiben).
  4. Stellen Sie Ihren Steckling in Wasser oder Sphagnummoos.
  5. Geben Sie einen Wurzelaktivator nach Herstellerangabe hinzu.
  6. Sorgen Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit (Plastiktüte überstülpen) und Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius.
  7. Lüften Sie Ihren Steckling regelmäßig.
  8. Warten Sie sechs bis acht Wochen, damit sich ausreichend kräftige Wurzeln bilden.
  9. Gewöhnen Sie Ihren Steckling langsam an trockenere Luft indem Sie die Plastiktüte täglich etwas länger weglassen, bis Sie ganz darauf verzichten.
  10. Pflanzen Sie Ihren Steckling in passende Anzuchterde.

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Alternativ können Sie versuchen Ihren Steckling direkt in Anzuchterde einzupflanzen. Auch hier sollten Sie für warme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit sorgen, das Lüften aber nicht vergessen. Diese Methode ist nur für erfahrene Pflanzenfreunde mit viel Fingerspitzengefühl geeignet, da die Wurzelbildung nicht so gut eingesehen werden kann.

Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor

Auch pflegeleichte Pflanzen, wie die Syngonium können Mangel- oder Überflusserscheinungen aufweisen. Wie sich diese äußern und was dagegen zu tun ist, beantwortet Ihnen unser Pflanzendoktor.

Gelbe Blätter bei der Syngonium

Vergilben die Blätter Ihrer neuen Mitbewohnerin zunehmend, ist das meist auf eine Überwässerung zurückzuführen. In den Sommermonaten reicht es, die Syngonium nach antrocknen der ersten zwei bis drei Zentimeter des Substrats, zu gießen. Im Winter reicht ein wöchentlicher, mäßiger Gießvorgang voll und ganz. Im schlimmsten Fall hat sich Wurzelfäule durch Staunässe gebildet. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Substrat, befreien Sie die Wurzeln davon und suchen nach braunen, schwarzen und weichen Stellen. Diese müssen entfernt werden, bevor Sie die Syngonium in frisches Substrat umtopfen. Vergessen Sie nicht, eine Schicht Kiesel oder Blähton am Topfboden als Drainage zu platzieren. Falls ihre Pflanze an Wurzelfäule leidet, drücken wir die Daumen, dass sie sich nach der Behandlung erholt!

Braune Spitzen oder Blattränder

Welkende Blätter der Syngonium sind ziemlich sicher auf Wassermangel zurückzuführen. Zwar kann die obere Substratschicht antrocknen, der Wurzelballen sollte jedoch stets feucht sein, ohne Staunässe ausgesetzt zu sein. Gießen Sie Ihre Syngonium regelmäßig aber nicht zu viel, sollten braune Spitzen oder Blattränder kein Problem sein. Auch zu trockene Luft kann Grund für das Dilemma sein. Besprühen Sie Ihre Syngonium daher regelmäßig mit etwas kalkfreiem Wasser. 

Die bunten Blätter Ihrer Syngonium werden grüner und grüner

Werden die Blätter Ihrer Syngonium zunehmend grüner, liegt es ohne jeden Zweifel an der Lichtzufuhr. Je weniger Chlorophyll die Blätter Ihrer Syngonium besitzen, desto farbenfroher sind die Blätter und desto mehr Licht wird benötigt, um Photosynthese betreiben zu können. Stellen Sie Ihre neue Mitbewohnerin an einen etwas helleren Ort, denn dieser Effekt ist auch umkehrbar. Je mehr indirektes Licht Ihre Syngonium erhält, desto heller werden die Blätter. Vermeiden Sie jedoch unbedingt direkte Sonneneinstrahlung, um die Blätter vor Verbrennungen zu schützen. Bei einer ganzjährigen Lichtzufuhr von durchschnittlich 4400 Lux, bleiben die hellen Blattstellen konstant und nehmen sogar an Größe zu.

Ist die Syngonium giftig?

Ja! Blätter und Stiele der Syngonium enthalten Calciumoxalat. Beim Schneiden oder Umtopfen kann es auf die Haut gelangen. Bei Berührung mit den Schleimhäuten können unangenehme Reizungen und Entzündungen die Folge sein. Der Verzehr führt von Unwohlsein über Erbrechen bis zu Durchfall. Bewahren Sie Ihre Syngonium daher an einem kinder- und haustiersicheren Ort auf. Das Wasser aus dem Übertopf sollte nicht getrunken werden, weil es Reststoffe des Giftes enthalten kann.

Für wen ist die Syngonium geeignet?

Die Syngonium ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze, bei der Sie nicht viel falsch machen können. Daher ist sie auch sehr gut für Pflanzenanfänger geeignet. Gehen Sie auf die wenigen Bedürfnisse ein, können Sie sich Jahr für Jahr über prachtvollen Blattschmuck Ihrer neuen Mitbewohnerin freuen. Genug Licht und Wasser bei trockenen Füßen lässt Ihre Syngonium hervorragend gedeihen und wird Sie zweifelsohne mehr als erfreuen.