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Winterschutz im Außenbereich - Alle Infos & vieles mehr

Der Palmenmann spezialisiert sich seit jeher auf mediterrane und tropische Pflanzen. Viele dieser Pflanzen sind nur für den Außenbereich geeignet und werden deshalb artgerecht unter freiem Himmel kultiviert. Anders als in ihren jeweiligen Ursprungsländern, sind die Winter hierzulande deutlich kälter und feuchter. Aus diesem Grund ist ein adäquater Winterschutz unabdingbar. Je nach Temperatur- und Feuchtetoleranz der jeweiligen Pflanze, ist der Grad an zu betreibendem Winterschutz unterschiedlich. 

Es gibt zahlreiche Methoden Ihre Pflanze vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. In erster Linie ist der Ort der Überwinterung entscheidend darüber, welche Mittel eingesetzt werden. Im Folgenden rollen wir das Thema des Winterschutzes Stück für Stück auf. Dabei gehen wir zunächst auf die verschiedenen Arten von Winterschutz ein, bevor wir die möglichen Orte an denen Ihre Pflanzen überwintern unter die Lupe nehmen. Zu guter Letzt stellen wir Ihnen eine übersichtliche Liste unserer Winterschutzprodukte zur Verfügung.

Die drei Arten von Winterschutz

Mit welchen Mitteln Sie Ihre Pflanzen schützen, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen sind es die individuellen Bedürfnisse der Pflanzen selbst, die Ihnen mehr oder weniger diktieren was zu tun ist. Zum anderen kommt es auch auf die Anzahl und Größe der jeweiligen Gewächse an und damit einhergehend der Platz der Ihnen zur Verfügung steht. Nicht zu vernachlässigen ist Ihr verfügbares Budget, denn wie fast überall gibt es auch beim Winterschutz einen Superlativ, der extrem ins Geld geht. Wir unterteilen den Winterschutz in drei praktische und kostengünstige Methoden, chronologisch von altbewährt zu brandneu.

1. Natürlicher Winterschutz

Schon vorindustrielle Pflanzenliebhaber stießen auf das Problem, dass ihre exotischen Zierpflanzen den heimischen Winter nicht überlebten. Mit der Zeit wussten sie sich zu helfen und ihre Methoden werden noch heute erfolgreich angewandt. All diese Methoden sind kostenlos oder haben einen nur sehr geringen Anschaffungspreis.

Laub: 

Hierzulande entziehen Laubbäume ihren Blättern im Herbst alle Nährstoffe und kappen sie von der Wasserversorgung ab. Die Blätter verfärben sich und fallen letztendlich zu Boden. Meist wird das viele Laub daraufhin mühselig beseitigt, um den Gehweg wieder rutschfest zu machen. Die anfallenden Laubblätter können Sie wunderbar verwenden, um das Wurzelwerk Ihrer Pflanzen zu schützen, anstatt sie in der Biotonne zu entsorgen. Verteilen Sie das Laub lockerluftig um das Gewächs, dadurch wird eine natürliche Schutzschicht gebildet, die den Boden vor Kälte bewahrt und die Wurzeln Ihrer Pflanze schützt. Je größer die Laubblätter, desto langsamer der Zersetzungsprozess und desto länger der Schutz. 

Mulch:

Eine effektive Alternative zu Laub ist Mulch. Bestenfalls greifen Sie zu keinem Gemisch, wie Rindenmulch. Dieser besteht meist aus verschiedensten Rinden und Gehölzen, was eine artenreiche Pilzbildung begünstigt, die dem Boden schadet. Pinienmulch, Kokosfasern oder Kakaoschalen sind deutlich besser geeignet. Verteilen Sie den Mulch rings um die Pflanze herum, ohne ihn anzudrücken. Eine gewisse Luftzirkulation muss bestehen bleiben und der Boden wird durch eine lockerluftige Schicht bereits deutlich vor Kälte geschützt. Entsorgen Sie den Mulch im Frühjahr restlos. Ein paar Monate sind bedenkenlos, doch auch reiner Mulch wirkt sich, aufgrund der Zersetzungsprozesse, nach längerer Zeit negativ auf den Boden aus.

Tannenreisig:

Auch Nadelbäume finden Verwendung, wenn es sich um den Winterschutz exotischer Pflanzen handelt. Um im Frühjahr so wenig Nadeln wie möglich entsorgen zu müssen, wählen Sie die Zweige einer Tanne aus. Im Vergleich verliert die Nordmanntanne die wenigsten Nadeln. Idealerweise nehmen Sie sich Zweige, die etwas größer sind, als die zu schützende Pflanze und ordnen diese kreisförmig, mit einigen Zentimetern Abstand zum Stamm, an. Stecken Sie die Zweige gerade in den Boden und neigen diese anschließend in Richtung Stamm. Das Gebilde sollte einem Tipi ähneln. Die Zweige schützen die Pflanze vor Kälte und sind trotzdem luftdurchlässig. Obendrein ist ein solches Tannen-Tipi ein dekoratives Zierelement während der kalten Jahreszeit. Das Tannenreisig schützend über der Pflanze zu platzieren ist dabei der wichtigste Faktor, das Gebilde muss nicht aussehen wie ein Tipi.

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Bambus:

Ähnlich wie Tannenreisig, kann Bambus die Pflanze vor Kälte isolieren. Sie können diesen selbst zu einer Matte zusammenbinden oder für einen fairen Preis erwerben. Eine Bambusmatte ist minimal licht- und luftdurchlässig. Wir empfehlen diese lediglich als Stammschutz zu verwenden. Um ganze Kübel oder Gefäße zu isolieren ist eine Bambusmatte ebenfalls eine vorzügliche Wahl. Umwickeln Sie den Kübel mit einer Bambusmatte und stellen das Gefäß auf eine weitere. So haben Sie gleichzeitig eine Vorkehrung gegen Kälte von unten getroffen. Natürlich können Sie Bambus auch als eine Art Mulch verwenden. Achten Sie hier nur darauf, dass Bambus ein Naturprodukt ist, das sich mit der Zeit zersetzt und im Frühjahr restlos entfernt werden muss.

Wasser:

Der wohl natürlichste und einfachste Winterschutz ist ganz normales Wasser. Irrtümlicherweise stellen viele Pflanzenfreunde die Wasserversorgung im Spätherbst ein, sodass der Wurzelballen einer Kübelpflanze mit der Zeit austrocknet. In der Pflanze selbst befindet sich jedoch immer noch Wasser. Kommt es zu Minusgraden, dehnt sich das Wasser in der Pflanze aus und zerstört lebenswichtige Strukturen, vor allem im Wurzelbereich. Halten Sie das Substrat Ihrer Pflanze daher durchgehend feucht, ohne Staunässe zu verursachen. Kommt es zu Frost, gefriert das Wasser im Kübel und bildet eine Art Schutzhülle um den Wurzelballen. Die Wurzeln befinden sich dann im übertragenen Sinne in einem Iglu. Auch Gartenpflanzen, meist Gemüse- und Obstpflanzen, werden durch die sogenannte Frostberegnung vor Frostschäden bewahrt. Das Wasser gefriert auf der Oberfläche der Pflanzen und bildet eine regelrechte Schutzhülle, die alles darunter schützt. Dies ist eine sehr nützliche Methode, um Kälteeinbrüchen im Frühjahr, nachdem die Temperaturen bereits gestiegen und sich erste Knospen gebildet haben, zu trotzen.

2. Moderner Winterschutz durch Abdeckungen

Eine neuzeitige Methode ist es, die Pflanzen mit extra dafür hergestellten Hilfsmitteln abzudecken. Es gibt verschiedene Optionen, die alle ihre Vor- und Nachteile besitzen. Jedes Hilfsmittel ist einfach in der Anwendung und leicht zu beschaffen. Darüber hinaus besitzt jedes einen Mehrwert und ist nicht nur einseitig anwendbar. Der Anschaffungspreis ist auch hier durchweg kostengünstig.

Kokosmatte

Kokosmatten sind sehr gut geeignet, um den Kübel oder den Stamm einer Pflanze zu isolieren. Sie sind atmungsaktiv und ermöglichen somit eine lebenswichtige Luftzirkulation. Darüber hinaus sind die Matten wasserdurchlässig und feuchtespeichernd. Anfällig für einen Schimmelpilzbefall sind sie jedoch nicht. Kokosmatten sind nicht lichtdurchlässig und somit nicht für das Abdecken der gesamten Pflanze geeignet. Sie können die Pflanze also teilweise vor Kälte schützen und sorgen für die nötige Lüftung, sind jedoch lichtundurchlässig und bieten kaum Schutz vor Feuchtigkeit.

UV-Luftpolsterfolie

Die UV-Luftpolsterfolie stellt den direkten Gegenpol zu den Kokosmatten dar. Sie sind wasserabweisend und lichtdurchlässig, dafür jedoch luftundurchlässig. Auch sie kann benutzt werden, um den Kübel oder Stamm einer Pflanze zu isolieren. Da sie jedoch keinerlei Luftzirkulation ermöglicht, ist auch Luftpolsterfolie nicht dafür geeignet, eine ganze Pflanze abzudecken, denn entstehendes Kondenswasser kann nicht entweichen. Dies führt in den schlimmsten Fällen zu Fäulniserscheinungen, welche Ihrer Pflanze enormen Schaden zufügen, die in den meisten Fällen irreparabel sind.

Thermo-Vlies

Thermo-Vlies ist sowohl atmungsaktiv als auch lichtdurchlässig. Darüber hinaus ist es wasserabweisend und schützt die Pflanze vor niedrigen Temperaturen. Vor allem Olivenbäume und Palmen werden hiermit abgedeckt. Steht die Pflanze in einem Kübel, kann auch dieser mit Thermo-Vlies umwickelt werden. Alternativ können Sie hier zu Luftpolsterfolie oder Kokosmatten greifen, einen Unterschied gibt es nicht. In Sachen Lichtdurchlässigkeit kommt das Thermo-Vlies zwar nicht an die Luftpolsterfolie ran und Kokosmatten sind etwas günstiger, trotzdem vereint es alle positiven Aspekte der beiden Hilfsmittel in einem und begleitet Ihre Pflanze sicher durch den Winter.

Vlieshaube

Die Vlieshaube hat einen ganz entscheidenden Vorteil. Sie wird über die Pflanze gestülpt und muss nicht umwickelt werden. Dadurch hat die Pflanze ohne Mühe einen integrierten Regenschutz. Außerdem ermöglicht ein Reißverschluss regelmäßiges Stoßlüften. Die Haube benötigt bei Benutzung den mit Abstand geringsten Aufwand und ist schnell angebracht. Des Weiteren besitzt sie die gleichen Eigenschaften wie Thermo-Vlies. Wir bieten Vlieshauben in verschiedenen Größen an, sodass Sie mit Sicherheit die richtigen Maße für Ihre Pflanze finden werden. Eine detaillierte Anleitung wird bei jeder Vlieshaube mitgeliefert.

3. Technischer Winterschutz

Zu den bisher genannten, etablierten Hilfsmitteln, hat sich mit der Zeit ein weiteres gesellt, welches das Angebot an Winterschutzmitteln komplettiert. Alle bisherigen Schutzmaßnahmen bewahren die Pflanze vor Kälte und Feuchtigkeit. Die folgende Vorrichtung heizt die Pflanze schonend auf, um den Dauerfrost im Winter zu überstehen.

Heizkabel

Am häufigsten wird das Heizkabel benutzt, um Palmen oder Olivenbäume zu heizen. Sobald die Temperaturen mehr als zwei Tage lang unter null Grad Celsius liegen, empfehlen wir das Heizkabel anzubringen. Außerdem bitten wir Sie darum nur nach der folgenden Anleitung vorzugehen. 

Bevor Sie das Kabel anschließen, rollen Sie es vollständig aus. Kürzen Sie das Kabel, kommt es zur Überhitzung. Verlängern Sie das Kabel wird nicht mehr genug Wärme übertragen. Zwischen Stamm und Kabel sollte immer eine Schutzschicht aus Vlies oder Kokosmatte sein. Wickeln Sie das Kabel spiralförmig mit einer Handbreite Abstand von unten nach oben um die Pflanze Ihrer Wahl. Anderweitige Nutzungen, wie das Umwickeln von Wasserrohren oder in der Nähe von Badewannen, Duschen oder ähnlichem ist extrem gefährlich. Überkreuzt oder berührt sich das Heizkabel bei Inbetriebnahme, droht eine Überhitzung und damit einhergehend erhöhte Brandgefahr. Achten Sie darauf, das Kabel von scharfkantigen Gegenständen fern zu halten. Ein beschädigtes Heizkabel wird nicht mehr benutzt, da ein erhebliches Sicherheitsrisiko besteht. Haben Sie alle Vorkehrungen getroffen, schließen Sie das Heizkabel an und wärmen damit Ihre Pflanze.

Sie können das Kabel auch in die Erde einarbeiten. Dabei sollte es kreisförmig um das Wurzelwerk angebracht werden und beide Enden stets an der Oberfläche bleiben. Wir empfehlen diese Methode ausschließlich vor dem Einsetzen einer Pflanze, da ein nachträglicher Einbau mit ziemlicher Sicherheit Schäden an den Wurzeln verursacht.

Welche Art von Winterschutz ist die beste?

Wie Sie wahrscheinlich bemerkt haben, ergänzen sich die drei Arten von Winterschutz gegenseitig. Mit der Zeit wurden immer mehr Möglichkeiten entwickelt Ihre Pflanzen zu schützen. Nichtsdestotrotz sind auch die natürlichen Methoden heute noch aktuell und weit verbreitet. Am effektivsten ist eine Kombination aus allen drei Arten. Im Folgenden geben wir Ihnen zwei Beispiele, wie Sie kostengünstig alle drei Arten von Winterschutz zeitgleich anwenden können. 

Das erste Beispiel ist sehr einfach anwendbar:

Wollen Sie beispielsweise eine Palme im Kübel vor Dauerfrost schützen, verfolgen Sie den örtlichen Wetterbericht. Bahnt sich eine eisige Kaltfront an, gießen Sie ihre Palme noch einmal durchdringend und stellen den Kübel auf eine Kokosmatte. Umwickeln Sie diesen, sowie den Stamm, mit Kokosmatten oder Luftpolsterfolie und stülpen anschließend eine Vlieshaube über die Palme.. Hierfür binden Sie die Wedel vorher locker mit Paketband zusammen. Zu guter Letzt bringen Sie ein Heizkabel nach Anleitung an. Die Palme ist nun optimal auf die frostigen Tage vorbereitet.

Das zweite Beispiel ist etwas komplexer, aber durchaus umsetzbar und sehr effizient:

Mithilfe einiger Holzlatten und Einschlaghülsen können Sie sich ein provisorisches Gewächshaus um Ihre zu schützenden Pflanzen bauen. Je nach Bedarf und verfügbarer Fläche stecken Sie mindestens vier Einschlaghülsen in den Boden, um den Grundriss Ihres Gewächshauses zu kennzeichnen. Idealerweise ist dieser Grundriss rechteckig. Bestücken Sie dann jede Einschlaghülse mit einer Holzlatte. Wichtig ist, dass die Holzlatten auf einer Seite ein gutes Stück länger sind, als auf der anderen. So stellen Sie die Weichen für ein Schrägdach von vornherein, damit der Regen unproblematisch abfließen kann. Verbinden Sie nun mithilfe von Schrauben die aufrechten Holzlatten mit Querbalken. Für die Dachkonstruktion verbinden Sie die langen Holzlatten mithilfe weiterer Querbalken mit den gegenüberliegenden kurzen Holzlatten. Für mehr Stabilität bringen Sie nach Bedarf weitere Holzteile zwischen den Holzlatten in den Einschlaghülsen an. Ist das geschafft, können Sie die Konstruktion mit Luftpolsterfolie bespannen und diese an die Holzlatten nageln. Wichtig ist, dass Sie eine der vier Seiten nicht vollständig bis unten zunageln, um die Folie hochrollen zu können. So kann das Gewächshaus regelmäßig gelüftet werden. Selbstgebaute Gewächshäuser mit runden Dächern und integrierten Fenstern sind geläufiger, für eine Übergangslösung jedoch recht kostenintensiv.

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Den Boden können Sie mit Laub, natürlichem Mulch oder Kokosmatten auslegen. Falls Sie Kübelpflanzen im Gewächshaus haben, können Sie diese zusätzlich mit Thermo-Vlies umwickeln. Sind Sie sich unsicher, ob es in Ihrem Gewächshaus in nächster Zeit frostfrei bleibt, sind Heizkabel eine weitere Methode, die Temperatur zu regulieren. Auf diese Art und Weise können Sie gleich mehrere Pflanzen unterbringen und vor Eiseskälte schützen.

Eine Kombination ist immer die beste Wahl, wichtig ist, dass Sie jeglichen Winterschutz entfernen sobald die Temperaturen wieder stabil über null Grad Celsius liegen, damit die Pflanze nicht irritiert wird und artgerecht gedeihen kann. 

Ein Aspekt wurde bisher noch nicht berücksichtigt. Nachdem wir geklärt haben auf welche Art und Weise Sie ihre Pflanzen schützen, ist die Frage an welchen Orten sich diese den Winter über befinden, die viel entscheidendere.

Orte zur Überwinterung Ihrer Pflanze

Die Orte der Überwinterung Ihrer Pflanzen unterscheiden sich an der Anzahl vorhandener wind- oder regengeschützter Seiten. Zum Beispiel bietet ein geschlossener, unbeheizter Raum, wie ein Wintergarten, ein Schuppen oder ein Gewächshaus, Schutz von allen Seiten. Wenn Sie Ihre Pflanze freistehend im Beet kultivieren, ist von keiner Seite für Wind- und Regenschutz gesorgt. Zudem unterscheiden wir, ob Sie Ihre Pflanze in einem Kübel oder im Beet kultivieren. 

Generell empfehlen wir Ihnen Ihre Pflanze im Kübel immer mit Dämmmaterial wie Kokos- oder Bambusmatten zu umwickeln und den Kübel zusätzlich darauf zu platzieren. Im Beet legen wir Ihnen stets ans Herz, den Boden um Ihre Pflanze mit Laub oder Mulch zu bedecken. Dabei spielt es keine Rolle an welchem Ort sich Ihre Pflanze befindet.

Im geschlossenen und unbeheizten Raum

Steht Ihnen eine unbeheizte Räumlichkeit zur Verfügung, raten wir Ihnen diese unbedingt auszunutzen. Ihre Pflanzen werden den Winter über vor eisigen Winden und Niederschlägen geschützt sein. Es sind lediglich Vorkehrungen zu treffen, um Ihre Pflanzen vor Minusgraden zu schützen. Einzig und allein die Lichtzufuhr ist in den meisten Fällen stark eingeschränkt, was den meisten Pflanzen über die kalten Monate jedoch nichts ausmacht. Falls Sie dennoch Pflanzen besitzen, die auf regelmäßige Lichtzufuhr angewiesen sind, greifen Sie auf künstliches Licht zurück. LED-Pflanzenlampen sind günstige und energiesparende Lichtlieferanten und sehr einfach zu beschaffen.

Unter einem Dach

Nach dem geschlossenen und unbeheizten Raum überwintert Ihre Pflanze am zweitsichersten unter einem Dach. Haben Sie beispielsweise ein Carport oder Pavillon, empfehlen wir Ihnen, Ihre Pflanzen dort in Sicherheit zu bringen. Viele exotische Pflanzen können zwar niedrige Temperaturen verkraften, sind diese jedoch an trockenen Orten gewohnt und gehen an nasser Kälte ziemlich sicher zugrunde. Auf zusätzlichen Regenschutz kann hierbei getrost verzichtet werden, jedoch ist ein ordentlicher Wind- und Kälteschutz unabdingbar. Manche Pavillons besitzen Wände, welche Sie auf jeden Fall nutzen sollten, falls vorhanden.

Unter freiem Himmel

Steht Ihnen weder eine Räumlichkeit, noch eine Überdachung zur Verfügung, ist die Herausforderung Ihre Pflanzen sicher über den Winter zu bringen zwar maximal anspruchsvoll, jedoch keineswegs unmöglich. Wenden Sie einfach alle möglichen Maßnahmen zur Kälte-, Wind- und Niederschlagsprevention an, auf die in diesem Artikel eingegangen wurde. Haben Sie die Möglichkeit Ihre Pflanzen an eine Mauer zu stellen, ergreifen Sie diese unbedingt. Jeglicher verfügbarer Schutz ist Gold wert. Nicht nur, aber vor allem unter freiem Himmel, ist die regelmäßige Wasserzufuhr eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen. Gießen Sie Ihre Pflanzen selbst unter Pflanzenhauben regelmäßig!

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Das Winterschutz-Angebot beim Palmenmann

In diesem Artikel sind wir auf einige Möglichkeiten eingegangen, wie Sie Ihre Pflanzen erfolgreich durch die kalten Monate geleiten. Einige der genannten Winterschutzkomponenten müssen Sie beschaffen. Um Ihnen die Suche zu erleichtern, beinhaltet unser Sortiment bereits einige dieser Produkte. Darüber hinaus stellen wir Ihnen auch speziellen Herbstdünger zur Verfügung, der den Kaliumgehalt des Substrats erhöht und die Pflanze somit deutlich frostresistenter macht. Im Folgenden gibt es eine Übersicht unserer Winterschutzprodukte: