• Abholung & Verkauf in
    unseren Gewächshäusern
  • Sicherer Versand als
    Paket oder mit Spedition
A C D F H I N O P T W

Trachycarpus fortunei

Die Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) ist der absolute Klassiker unter den Freilandpalmen. Mit einer Frostverträglichkeit von bis zu -17/-18 °C ist sie in unseren Breitengraden fast überall auspflanzbar. Man kennt sie vielleicht noch unter dem Namen "Tessiner Palme" oder "Chamaerops exelsa".

Sie kommt ursprünglich aus Regionen des asiatischen Hochgebirges, in dem man kaum Palmen vermutet. In verschneiten Höhen von  bis zu 2500m wurde die Hanfpalme erstmals im Jahre 1712 von einem  deutschen Arzt erwähnt. Um 1830 wurde sie von Japan aus nach Europa eingeführt und hat seitdem immer mehr Fans und Liebhaber gefunden. Vor allem in den letzten Jahren hat die Trachycarpus fortunei einen regelrechten Boom in den deutschen Gärten erlebt. Sie ist die am Häufigsten ausgepflanzet Palme in Deutschland. Durch ihr schnelles Wachstum und die leichte Pflege ist sie die perfekte Einsteigerpalme. Im Alter kann sie bis zu 15m hoch werden, der Stamm alleine schafft schon bis 10m und mehr. Dieser ist mit braunen Fasern und alten Stielschnittstellen bedeckt. Die Blätter sind fächerförmig und fest, haben ein sattes Grün und je nach Windeinfluss hängen die Spitzen leicht hinunter. Alte und vertrocknete Wedel können einfach am Stamm abgeschnitten werden. Je weniger Wind die Palme ausgesetzt ist, desto länger werden die Blattstiele. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen, erkennbar an den Blüten, die entweder auffallend gelb (männlich) oder hellgrün (weiblich) sind. Früchte kann nach einer Bestäubung nur die weibliche Pflanze tragen.

Es empfiehlt sich für die Hanfpalme einen sonnigen und etwas windgeschützten Standort wie z.b. an einer Hauswand zu wählen. Ein halbschattiger Platz geht natürlich auch, wird aber durch etwas langsameres Wachstum bestraft. Ausgepflanzte Exemplare gedeihen deutlich schneller als Palmen im Topf und haben zudem eine höhere Frosttoleranz, die laut Literatur ab dem 4. Lebensjahr einer Hanfpame ausgebildet ist. Bei einer Kübelhaltung muss man bei der Frostverträglichkeit immer 3-4°C abziehen, da der Kübel selber sehr schnell durchfriert und der Palme die Möglichkeit der Wasserversorgung genommen wird, sie also vertrocknet. Vorteil bei der Kübelhaltung ist natürlich, dass sie sich bei Sturm und zu starkem Frost einräumen lässt und so keinen Schaden nehmen kann. Bei einer Indoor- Überwinterung sollte aber darauf geachtet werden, das sie kühl steht und nicht erst dann eingeräumt wird, wenn bereits starker Frost besteht, da ansonsten der Temperaturunterschied zu groß wäre. In diesem Fall würde die Hanfpalme in dem plötzlich frostfreien Raum anfangen Wasser zu verbrauchen, was aufgrund des noch gefrorenen Kübels eine Beschädigung zu Folge hätte. Vermeiden sie daher auch ständiges Ein- und Ausräumen. Wenn einmal drin, dann drin! Die ideale Überwinterung ist in einem möglichst hellen und kühlen Raum  (unter 5 °C kann es auch ruhig dunkler sein) und ganz wichtig: während der Winterruhe sollte die Erde nicht austrocknen.

Am Besten ist es immer die Hanfpalme auszupflanzen, da ihre Wurzeln sich dann tief genug in der Erde ausbreiten können und so eine ausreichende Wasserversorgung im Winter gesichert ist. Sie benötigt eine durchlässige Erde und, um eine häufig gestellte Frage zu klären: nein, sie braucht keine Drainage. Wenn man in ein ausgegrabenes Loch eine Drainage legt, z.B. mit größeren Steinen, dann hat man Luftkammern, die sich mit Wasser füllen können. Und schon stehen die Wurzeln im Wasser, was Pflanzen im Allgemeinen nicht gerne mögen (Ausnahmen bestätigen die Regel!). Um Sturmschäden am Blatt zu verhindern, sollten die Wedel im Herbst mit einer Schnur oder besser noch Paketklebeband hochgebunden werden, dies verhindert auch, daß Wedel bei zu hoher Schneelast abbrechen. Auf die Erde um den Stamm herum Rindenmulch ausgebracht und schon ist Ihre Palme für den Winter gut versorgt.

Sollten die Temperaturen unter -10°C sinken und dabei noch Wind aufkommen ist es ratsam, die Krone mit einem Thermovlies einzuwickeln. Ab ca. -14°C bis -17°C verliert die Hanfpalme meistens ihre Wedel, dies kann jedoch durch ein passendes Heizkabel verhindert werden. Bei einer ausreichenden Düngung im Frühjahr treiben sie aber auch schnell neu aus und sehen dann wieder normal und gesund aus. Ein Zuwachs von 20-25 Wedeln, sowie einem Stammzuwachs bis zu 20-25cm im Jahr sind keine Seltenheit.

Sehr gute Wachstumsergebnisse erreichen wir regelmäßig mit unserem "Mediterrano" Dünger und der "Spezialerde für mediterrane Pflanzen", die exakt auf die Bedürfnisse von Palmen abgestimmt sind.

Hanfpalmen
-22
TIPP
NEU
-20
TIPP
NEU
-23
TIPP
NEU
-15
SALE
-15
SALE
-21
TIPP
NEU