30% Rabatt auf Weihnachtsgutscheine!*    Hier gehts zu den Gutscheinen.

Fleischfressende Pflanzen

Filter schließen
 
  •  
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Fleischfressende Pflanzen online kaufen beim Palmenmann

Es gibt Pflanzen und es gibt die fleischfressenden Pflanzen. Die so genannten Karnivoren, oder Insektivoren, stellen eine ganz spezielle Eigenart im Pflanzenreich dar. Sie unterscheiden sich stark von allen anderen, denn sie beziehen ihre Nährstoffe, pflanzenuntypisch, aus Lebewesen. Wollen auch Sie eine fleischfressende Pflanze kaufen und Ihr Eigen nennen, zögern Sie nicht unser Sortiment, nach einem Exemplar Ihrer Vorstellungen, zu durchstöbern. Für karnivore Pflanzen gibt es drei Methoden kleine Insekten anzulocken und einzufangen. Vertreter aller drei Methoden befinden sich in unserem Onlineshop, bereit den Weg, über den Warenkorb, bis zu Ihnen nach Hause, auf sich zu nehmen. Wir führen beispielsweise fleischfressende Pflanzen, die ihrer Beute mit einem Klappmechanismus das Entfliehen unmöglich machen, wie die Venusfliegenfalle. Klebefallen, die Insekten eine vermeintlich köstliche Mahlzeit versprechen, kommen unter anderem bei Sonnentau zum Einsatz. Ein Gleitfallenmechanismus, der Beutetieren die Flucht verwehrt, ist zum Beispiel typisch für einen Zwergkrug. Bevor Sie eine fleischfressende Pflanze kaufen, erhalten Sie im Folgenden alle wichtigen Informationen rund um dieses wahrliche Wunder der Natur.

Die wichtigsten Merkmale fleischfressender Pflanzen

Am bekanntesten sind fleischfressende Pflanzen wohl für ihre umgewandelten Blätter, denn diese sind nicht nur da, um Photosynthese zu betreiben. Karnivoren benutzen ihre Blätter als Fangwerkzeug. Mit diesen locken sie, von Kleinstorganismen über Insekten bis hin zu kleineren Wirbeltieren, wie Fröschen, Beute an, fangen sie ein und zersetzen sie dann durch Enzyme. Was die Beute angeht, unterscheiden sich die Pflanzen stark voneinander, je nach Art und Größe. Aufgrund der verschiedenen Fangwerkzeuge unterscheidet sich auch das Aussehen.

In freier Wildbahn kommen fleischfressende Pflanzen genau dort vor, wo es andere Pflanzen ziemlich schwer haben zu überleben. Feuchte, nährstoffarme Moorgebiete sind der natürliche Lebensraum von Karnivoren. Durchaus gibt es auch Arten, die im Wasser oder auf Bäumen vorkommen, der Großteil bevorzugt aber torfreichen, sauren Boden.

Fleischfressende Pflanzen beziehen auch Nährstoffe über ihre Wurzeln, ohne das zusätzliche Zersetzen von Tieren würden sie jedoch nicht überleben. Deshalb verströmen sie zum Anlocken von Beutetieren Duft in die Umgebung. Manche Arten bilden darüber hinaus ein zuckerhaltiges Sekret, das Insekten anlockt, verkleben lässt und betäubt. Durch ihren natürlichen Lebensraum sind die allermeisten Arten fleischfressender Pflanzen viel Licht, Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt. Sie reagieren ziemlich sensibel auf Abweichungen ihrer bevorzugten Anforderungen an ihren Lebensraum.

Fleischfressende Pflanzen Pflege

Um eine fleischfressende Pflanze artgerecht als Zimmerpflanze zu kultivieren, reicht ein Blick in ihren natürlichen Lebensraum. Diesen bestmöglich zu imitieren ist die beste Formel Ihre Karnivore in voller Pracht bewundern zu können. Nicht alle Arten können tatsächlich als Zimmerpflanze gehalten werden. Für alle Arten an fleischfressenden Pflanzen, die Sie bei uns kaufen können, ist eine Zimmerhaltung unter folgenden Aspekten jedoch ohne Probleme möglich.

Betrachtet man die Gegebenheiten rund um ein Moorgebiet, den Lebensraum der meisten unserer Exemplare, fallen einige Regelmäßigkeiten ins Auge. Durch Verkümmern der Vegetation in diesem Gebiet, ist der Lichteinfall immer hoch. Fleischfressende Pflanzen brauchen daher viel Licht.

Ein Moorgebiet ist immer feucht, deshalb haben es Ihre neuen fleischfressenden Freunde auch gern stets feucht um den Wurzelballen. Gießen Sie die Karnivore dementsprechend häufig. Dazu verwenden Sie bitte ausschließlich Regenwasser oder kalkarmes Wasser. Achten Sie darauf, Staunässe zu vermeiden, um Wurzelerkrankungen vorzubeugen. Es gibt zwar Arten, die unter Wasser leben, in unserem Onlineshop können Sie jedoch noch kein solches Exemplar kaufen.

Ein Feuchtgebiet, auf das ganztägig die Sonne scheint, erzeugt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Fleischfressende Pflanzen haben eine hohe Luftfeuchtigkeit gern. Eine Schale Wasser oder regelmäßiges Besprühen mit kalkfreiem Wasser erfreut Karnivoren sehr.

Die Zimmertemperatur sollte in den Sommermonaten für ideales Gedeihen der fleischfressenden Pflanze im Durchschnitt bei 20°C liegen. Den Winter über haben es die Karnivoren gern um die 10°C kühler.

Moor zeichnet sich durch Torf aus. Ein saures, nährstoffarmes, organisches Sediment. Kein guter Ort, um Pflanzen zu kultivieren. Fleischfressende Pflanzen sind diesen Boden jedoch gewöhnt. Schaffen Sie sich bestenfalls artgerechtes Substrat an, um Ihrem neuen Mitbewohner optimale Bedingungen zu bieten. Unser Sortiment hält die Floragard Spezialerde für Fleischfressende Pflanzen für Sie bereit.

Unsere fleischfressenden Pflanzen benötigen eine Winterruhe, in der sie sich regenerieren. Ein Moorgebiet im Winter wird kalt, die Lichtverhältnisse ändern sich bis auf ein paar Stunden weniger Sonnenstunden kaum. Das Winterquartier Ihrer Karnivore sollte daher kühl, jedoch trotzdem hell sein. Ein Treppenhaus, ein nicht isolierter Dachboden oder auch ein Keller eignen sich gut, solange für ausreichend Zugang zu Sonnenlicht gesorgt ist. Eine Pflanzenlampe in Ihrem Besitz, erleichtert die Suche eines Winterquartiers sehr.

Da der Boden in Moorgebieten extrem nährstoffarm ist, brauchen Sie Ihre fleischfressende Pflanze nicht düngen. Über das jährliche Umtopfen in frisches Spezialsubstrat hat sie allerdings nichts einzuwenden.

Steckbrief: Fleischfressende Pflanze

  • Herkunft: Tropen, Biotope, Feuchtgebiete - weltweit.
  • Standort: Sonnig mit normal bis sehr viel Licht.
  • Gießen: Wurzelballen feucht halten, Staunässe vermeiden.
  • Düngen: Nie.
  • Giftig: Nein.
  • Eignung: Für aufmerksame Pflanzenliebhaber mit Faible für Außergewöhnliches.
  • Besonderheit: Fängt kleine Insekten und verzehrt sie.

Fleischfressende Pflanzen Arten

Es gibt über 1.000 verschiedene Arten von fleischfressenden Pflanzen. Viele sind aufgrund von Lebensraumzerstörung ausgestorben, glücklicherweise werden trotzdem regelmäßig neue Arten entdeckt. Man kann die Karnivoren oder Insektivoren grob in fünf Gruppen aufteilen, abhängig von der Art und Weise, wie sie ihre Beute fangen. Drei Gruppen fangen Insekten ein. Vertreter dieser Arten finden Sie in unserem Sortiment. Auf diese drei Gruppen werde ich nun näher eingehen.

Insektenfressende Pflanzen

1. Klappmechanismus - Beispiel: Venusfliegenfalle

Die Venusfliegenfalle ist wohl die Bekannteste unter den fleischfressenden Pflanzen. Sie bildet jeweils zwei Fangblätter pro Stiel, an deren Rändern sich lange Borsten befinden, die an Wimpern erinnern. Die Fangblätter sind auf der Innenseite intensiv rot gefärbt und geben eine Lockflüssigkeit ab. Erreicht ein Insekt diese Flüssigkeit, werden Auslöseborsten aktiviert. Die Fangblätter klappen blitzschnell zusammen und das Insekt ist gefangen. Chemische Prozesse ermitteln, ob die Beute lohnenswerte Nährstoffe enthält. Ist das nicht der Fall, öffnen sich die Fangblätter und das Insekt kann entkommen. Lohnt es sich für die Venusfliegenfalle, verkeilen sich die langen Borsten und Enzyme fangen, an die Beute zu verdauen.

2. Klebefalle - Beispiel: Sonnentau

Die Blätter des Sonnentaus sind mit unzähligen, winzigen Tentakeln bestückt. An den Spitzen dieser Tentakeln sondert die Pflanze ein zuckerhaltiges Sekret ab, welches Insekten anlockt. Einmal auf diesen Tentakeln angekommen, kleben kleine Insekten fest und können nicht mehr entkommen. Manche Vertreter dieser Fangmethode fangen sofort an die Beute an Ort und Stelle zu verdauen. So auch der Sonnentau, nur mit einem kleinen Unterschied. Alle umliegenden Tentakeln umschlingen die Beute zusätzlich. Erst dann wird sie zersetzt.

3. Gleitfallenmechanismus – Beispiel: Zwergkrug

Der Zwergkrug macht seinem Namen alle Ehre. Seine Blätter sind wie ein Krug, mit geöffnetem Deckel, geformt. Der Inhalt dieses Krugs ist ein Cocktail aus Verdauungsenzymen, dessen Geruch Insekten anlockt. Am Krug angekommen, versuchen die Insekten nun vorsichtig an die Flüssigkeit im Inneren zu gelangen. Die Innenwand des Krugs ist jedoch so glatt, dass Insekten abrutschen und in der Flüssigkeit landen. Aus dem Krug kraxeln ist aufgrund der glatten Wände hoffnungslos und durch die nun verklebten Flügel, ist Fliegen auch keine Option. Zur Sicherheit schließt der Zwergkrug, nach Ankunft von Beute im Innern, den Krug mit dem Deckel und fängt an die Beute zu verdauen.

Übersicht der von uns geführten fleischfressenden Pflanzen

  • Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula)
  • Rote Venusfliegenfalle Red Dragon (Dionaea muscipula)
  • Sonnentau (Droseria aliciae)
  • Kap-Sonnentau (Droseria capensis)
  • Zwergkrug (Cephalotus follicularis)
  • Kannenpflanze Bloody Marry (Nepenthes alata)
  • Schlauchpflanze (Sarracenia velvet)
Fleischfressende Pflanzen online kaufen beim Palmenmann Es gibt Pflanzen und es gibt die fleischfressenden Pflanzen. Die so genannten Karnivoren, oder Insektivoren, stellen eine ganz spezielle... mehr erfahren »
Fenster schließen
Fleischfressende Pflanzen

Fleischfressende Pflanzen online kaufen beim Palmenmann

Es gibt Pflanzen und es gibt die fleischfressenden Pflanzen. Die so genannten Karnivoren, oder Insektivoren, stellen eine ganz spezielle Eigenart im Pflanzenreich dar. Sie unterscheiden sich stark von allen anderen, denn sie beziehen ihre Nährstoffe, pflanzenuntypisch, aus Lebewesen. Wollen auch Sie eine fleischfressende Pflanze kaufen und Ihr Eigen nennen, zögern Sie nicht unser Sortiment, nach einem Exemplar Ihrer Vorstellungen, zu durchstöbern. Für karnivore Pflanzen gibt es drei Methoden kleine Insekten anzulocken und einzufangen. Vertreter aller drei Methoden befinden sich in unserem Onlineshop, bereit den Weg, über den Warenkorb, bis zu Ihnen nach Hause, auf sich zu nehmen. Wir führen beispielsweise fleischfressende Pflanzen, die ihrer Beute mit einem Klappmechanismus das Entfliehen unmöglich machen, wie die Venusfliegenfalle. Klebefallen, die Insekten eine vermeintlich köstliche Mahlzeit versprechen, kommen unter anderem bei Sonnentau zum Einsatz. Ein Gleitfallenmechanismus, der Beutetieren die Flucht verwehrt, ist zum Beispiel typisch für einen Zwergkrug. Bevor Sie eine fleischfressende Pflanze kaufen, erhalten Sie im Folgenden alle wichtigen Informationen rund um dieses wahrliche Wunder der Natur.

Die wichtigsten Merkmale fleischfressender Pflanzen

Am bekanntesten sind fleischfressende Pflanzen wohl für ihre umgewandelten Blätter, denn diese sind nicht nur da, um Photosynthese zu betreiben. Karnivoren benutzen ihre Blätter als Fangwerkzeug. Mit diesen locken sie, von Kleinstorganismen über Insekten bis hin zu kleineren Wirbeltieren, wie Fröschen, Beute an, fangen sie ein und zersetzen sie dann durch Enzyme. Was die Beute angeht, unterscheiden sich die Pflanzen stark voneinander, je nach Art und Größe. Aufgrund der verschiedenen Fangwerkzeuge unterscheidet sich auch das Aussehen.

In freier Wildbahn kommen fleischfressende Pflanzen genau dort vor, wo es andere Pflanzen ziemlich schwer haben zu überleben. Feuchte, nährstoffarme Moorgebiete sind der natürliche Lebensraum von Karnivoren. Durchaus gibt es auch Arten, die im Wasser oder auf Bäumen vorkommen, der Großteil bevorzugt aber torfreichen, sauren Boden.

Fleischfressende Pflanzen beziehen auch Nährstoffe über ihre Wurzeln, ohne das zusätzliche Zersetzen von Tieren würden sie jedoch nicht überleben. Deshalb verströmen sie zum Anlocken von Beutetieren Duft in die Umgebung. Manche Arten bilden darüber hinaus ein zuckerhaltiges Sekret, das Insekten anlockt, verkleben lässt und betäubt. Durch ihren natürlichen Lebensraum sind die allermeisten Arten fleischfressender Pflanzen viel Licht, Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt. Sie reagieren ziemlich sensibel auf Abweichungen ihrer bevorzugten Anforderungen an ihren Lebensraum.

Fleischfressende Pflanzen Pflege

Um eine fleischfressende Pflanze artgerecht als Zimmerpflanze zu kultivieren, reicht ein Blick in ihren natürlichen Lebensraum. Diesen bestmöglich zu imitieren ist die beste Formel Ihre Karnivore in voller Pracht bewundern zu können. Nicht alle Arten können tatsächlich als Zimmerpflanze gehalten werden. Für alle Arten an fleischfressenden Pflanzen, die Sie bei uns kaufen können, ist eine Zimmerhaltung unter folgenden Aspekten jedoch ohne Probleme möglich.

Betrachtet man die Gegebenheiten rund um ein Moorgebiet, den Lebensraum der meisten unserer Exemplare, fallen einige Regelmäßigkeiten ins Auge. Durch Verkümmern der Vegetation in diesem Gebiet, ist der Lichteinfall immer hoch. Fleischfressende Pflanzen brauchen daher viel Licht.

Ein Moorgebiet ist immer feucht, deshalb haben es Ihre neuen fleischfressenden Freunde auch gern stets feucht um den Wurzelballen. Gießen Sie die Karnivore dementsprechend häufig. Dazu verwenden Sie bitte ausschließlich Regenwasser oder kalkarmes Wasser. Achten Sie darauf, Staunässe zu vermeiden, um Wurzelerkrankungen vorzubeugen. Es gibt zwar Arten, die unter Wasser leben, in unserem Onlineshop können Sie jedoch noch kein solches Exemplar kaufen.

Ein Feuchtgebiet, auf das ganztägig die Sonne scheint, erzeugt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Fleischfressende Pflanzen haben eine hohe Luftfeuchtigkeit gern. Eine Schale Wasser oder regelmäßiges Besprühen mit kalkfreiem Wasser erfreut Karnivoren sehr.

Die Zimmertemperatur sollte in den Sommermonaten für ideales Gedeihen der fleischfressenden Pflanze im Durchschnitt bei 20°C liegen. Den Winter über haben es die Karnivoren gern um die 10°C kühler.

Moor zeichnet sich durch Torf aus. Ein saures, nährstoffarmes, organisches Sediment. Kein guter Ort, um Pflanzen zu kultivieren. Fleischfressende Pflanzen sind diesen Boden jedoch gewöhnt. Schaffen Sie sich bestenfalls artgerechtes Substrat an, um Ihrem neuen Mitbewohner optimale Bedingungen zu bieten. Unser Sortiment hält die Floragard Spezialerde für Fleischfressende Pflanzen für Sie bereit.

Unsere fleischfressenden Pflanzen benötigen eine Winterruhe, in der sie sich regenerieren. Ein Moorgebiet im Winter wird kalt, die Lichtverhältnisse ändern sich bis auf ein paar Stunden weniger Sonnenstunden kaum. Das Winterquartier Ihrer Karnivore sollte daher kühl, jedoch trotzdem hell sein. Ein Treppenhaus, ein nicht isolierter Dachboden oder auch ein Keller eignen sich gut, solange für ausreichend Zugang zu Sonnenlicht gesorgt ist. Eine Pflanzenlampe in Ihrem Besitz, erleichtert die Suche eines Winterquartiers sehr.

Da der Boden in Moorgebieten extrem nährstoffarm ist, brauchen Sie Ihre fleischfressende Pflanze nicht düngen. Über das jährliche Umtopfen in frisches Spezialsubstrat hat sie allerdings nichts einzuwenden.

Steckbrief: Fleischfressende Pflanze

  • Herkunft: Tropen, Biotope, Feuchtgebiete - weltweit.
  • Standort: Sonnig mit normal bis sehr viel Licht.
  • Gießen: Wurzelballen feucht halten, Staunässe vermeiden.
  • Düngen: Nie.
  • Giftig: Nein.
  • Eignung: Für aufmerksame Pflanzenliebhaber mit Faible für Außergewöhnliches.
  • Besonderheit: Fängt kleine Insekten und verzehrt sie.

Fleischfressende Pflanzen Arten

Es gibt über 1.000 verschiedene Arten von fleischfressenden Pflanzen. Viele sind aufgrund von Lebensraumzerstörung ausgestorben, glücklicherweise werden trotzdem regelmäßig neue Arten entdeckt. Man kann die Karnivoren oder Insektivoren grob in fünf Gruppen aufteilen, abhängig von der Art und Weise, wie sie ihre Beute fangen. Drei Gruppen fangen Insekten ein. Vertreter dieser Arten finden Sie in unserem Sortiment. Auf diese drei Gruppen werde ich nun näher eingehen.

Insektenfressende Pflanzen

1. Klappmechanismus - Beispiel: Venusfliegenfalle

Die Venusfliegenfalle ist wohl die Bekannteste unter den fleischfressenden Pflanzen. Sie bildet jeweils zwei Fangblätter pro Stiel, an deren Rändern sich lange Borsten befinden, die an Wimpern erinnern. Die Fangblätter sind auf der Innenseite intensiv rot gefärbt und geben eine Lockflüssigkeit ab. Erreicht ein Insekt diese Flüssigkeit, werden Auslöseborsten aktiviert. Die Fangblätter klappen blitzschnell zusammen und das Insekt ist gefangen. Chemische Prozesse ermitteln, ob die Beute lohnenswerte Nährstoffe enthält. Ist das nicht der Fall, öffnen sich die Fangblätter und das Insekt kann entkommen. Lohnt es sich für die Venusfliegenfalle, verkeilen sich die langen Borsten und Enzyme fangen, an die Beute zu verdauen.

2. Klebefalle - Beispiel: Sonnentau

Die Blätter des Sonnentaus sind mit unzähligen, winzigen Tentakeln bestückt. An den Spitzen dieser Tentakeln sondert die Pflanze ein zuckerhaltiges Sekret ab, welches Insekten anlockt. Einmal auf diesen Tentakeln angekommen, kleben kleine Insekten fest und können nicht mehr entkommen. Manche Vertreter dieser Fangmethode fangen sofort an die Beute an Ort und Stelle zu verdauen. So auch der Sonnentau, nur mit einem kleinen Unterschied. Alle umliegenden Tentakeln umschlingen die Beute zusätzlich. Erst dann wird sie zersetzt.

3. Gleitfallenmechanismus – Beispiel: Zwergkrug

Der Zwergkrug macht seinem Namen alle Ehre. Seine Blätter sind wie ein Krug, mit geöffnetem Deckel, geformt. Der Inhalt dieses Krugs ist ein Cocktail aus Verdauungsenzymen, dessen Geruch Insekten anlockt. Am Krug angekommen, versuchen die Insekten nun vorsichtig an die Flüssigkeit im Inneren zu gelangen. Die Innenwand des Krugs ist jedoch so glatt, dass Insekten abrutschen und in der Flüssigkeit landen. Aus dem Krug kraxeln ist aufgrund der glatten Wände hoffnungslos und durch die nun verklebten Flügel, ist Fliegen auch keine Option. Zur Sicherheit schließt der Zwergkrug, nach Ankunft von Beute im Innern, den Krug mit dem Deckel und fängt an die Beute zu verdauen.

Übersicht der von uns geführten fleischfressenden Pflanzen

  • Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula)
  • Rote Venusfliegenfalle Red Dragon (Dionaea muscipula)
  • Sonnentau (Droseria aliciae)
  • Kap-Sonnentau (Droseria capensis)
  • Zwergkrug (Cephalotus follicularis)
  • Kannenpflanze Bloody Marry (Nepenthes alata)
  • Schlauchpflanze (Sarracenia velvet)