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    <updated>2026-08-09T05:45:56+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Der Maulbeerbaum: exotische Obstpflanze mit süßer Ernte</title>
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                                            Klein, lecker und gesund! Die Rede ist von der Maulbeere. Wie auch Sie dieses köstliche Superfood kultivieren können, erfahren Sie hier!
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                 Sie wollen gesundes Superfruit im eigenen Garten oder auf dem Balkon anbauen? Wie wäre es dann mit einem Maulbeerbaum? Die kleinen Beeren sind neben Himbeeren und Heidelbeeren vielleicht eher unbekannt, aber der Maulbeerbaum ist mittlerweile auch in unseren Breitengerade heimisch. Noch dazu ist er sehr  robust  und  pflegeleicht . Pflanzen Sie ihn aus oder kultivieren Sie ihn im Kübel. Naschen Sie die köstlichen roten, weißen oder schwarzen Beeren direkt vom Baum oder bereiten Sie eine leckere Marmelade zu. Der Maulbeerbaum sollten bei Beerenliebhaber*innen nicht fehlen. Hier erfahren Sie alles übr der  Maulbeerbaum Pflege . Wir beantworten Ihnen wichtigen Fragen und geben Ihnen interessante  Tipps  mit an die Hand.&amp;nbsp; 
 
   Maulbeerbaum Angebote   
   Allgemeines zum Maulbeerbaum   
   Die Maulbeere als Superfood   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Pflanzzeitpunkt  
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Umtopfen  
  Düngen   
  Substrat  
  Winterschutz  
  Überwinterung  
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Maulbeerbaum Arten   
   Früchte und Ernte   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Wann trägt der Maulbeerbaum Früchte?  
  Warum trägt der Maulbeerbaum keine Früchte?  
  Wie schnell wächst der Maulbeerbaum?  
  Wie groß wird ein Maulbeerbaum?  
  Ist der Maulbeerbaum winterhart?  
  Ist die Maulbeerbaum giftig?  
 
 
 Maulbeerbaum Angebote 
 In unserem Sortiment finden Sie alles, was das Maulbeer-Herz begehrt! Rote, Weiße, Schwarze Maulbeere und sogar die Zwerg-Maulbeere Mojo Berry® - die Auswahl ist großartig. Von kleinen Jungpflanzen bis hin zu etablierten Obstbäumchen - schauen Sie sich unsere Obstpflanzen an und entscheiden Sie sich jetzt einen pflegeleichten  Maulbeerbaum zu kaufen .&amp;nbsp; 
 Allgemeines zum Maulbeerbaum 
 Maulbeeren (Morus) gehören zur Familie der  Maulbeergewächse  und werden hauptsächlich in Südeuropa kultiviert. Sie gehören zu den  ältesten Kulturpflanzen  der Menschheit und waren bis ins 17. Jahrhundert eine beliebte Obstart. Bereits 2.700 Jahre v. Chr. wurde in China der Maulbeerbaum aufgrund seiner Blätter als wichtige Basis für die  Seidenraupenzucht  verwendet und von den Griechen wurden die Maulbeeren als Nahrung der Götter verehrt. Die pflegeleichten und dekorativen Bäume sind seit einigen Jahren auch bei uns wieder gefragt und kehren in die Gärten zurück. 
 Die Maulbeere als Superfood 
 Wollen Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun, dann verfeinern Sie Ihr Müsli oder Ihren Smoothie mit einer handvoll Maulbeeren - frisch oder getrocknet. Sie können Sie natürlich auch einzeln als Snack naschen. Egal, wie Sie sie verzehren: 30 bis 50 Gramm Maulbeeren am Tag und Ihr Körper wird es merken.&amp;nbsp; 
 Maulbeeren zählen zum Superfood, weil Sie zahlreiche  Nährstoffe  und  Vitamine  beinhalten, die für Ihren Körper eine Wohltat sind. Die kleinen Beeren stärken mit Ihren vielen Vitaminen Ihr Immunsystem, sind gut für das Herz-Kreislauf-System, liefern jede Menge  Proteine  (vor allem im getrockneten Zustand) und können sogar aufgrund Ihres  Melatoningehalts  bei Schlafstörungen helfen. Und das Beste: Die kleinen Beeren sind nicht nur überdurchschnittlich gesund, sondern schmecken auch noch ganz hervorragend - vor allem die schwarzen Maulbeeren. 
   
 Maulbeerbaum Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Asien 
 
 
  Familie  
 Maulbeergewächse (Moraceae) 
 
 
  Standort  
 sonnig und windgeschützt 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig; im Kübel in sehr heißen Perioden täglich, ausgepflanzt in der heißen Perioden ein- bis zweimal wöchentlich 
 
 
  Düngen  
 regelmäßig 
 
 
  Umtopfen  
 erst bei guter Durchwurzelung des Topfes 
 
 
  Substrat  
 lockeres und luftdurchlässiges Substrat 
 
 
  Essbar  
 Früchte: ja, andere Pflanzenteile: nein 
 
 
  Giftig für Tiere  
 nein 
 
 
  Überwinterung  
 junge Bäume mit einem Winterschutz abdecken, Maulbeeren im Kübel können auch in ein Winterquartier gestellt werden 
 
 
  Winterhart  
 frostverträglich 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde ohne Erfahrung 
 
 
  Arten  
 Rote (rubra), Schwarze (nigra) und Weiße (alba) Maulbeere 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 Die früchte sind stark färbend, deswegen nicht in der Nähe von Terrassenmöbeln stellen 
 
 
 
 Die optimale Pflege Ihres Maulbeerbaums 
 Die ursprünglich aus China stammende,  laubabwerfende  Pflanze ist ein&amp;nbsp; unkomplizierter &amp;nbsp;Gartenbewohner. Sie benötigen lediglich einen&amp;nbsp; sonnigen und windgeschützten Standort &amp;nbsp;sowie einen&amp;nbsp; nährstoffreichen, feuchten Boden &amp;nbsp;um gut zu gedeihen. Der pflegeleichte Obstbaum kann ausgepflanzt, aber auch im Kübel kultiviert werden. Hier gibt es nun alle Tipps, die Sie bei der Pflege Ihres Maulbeerbaums beachten sollten.&amp;nbsp; 
   
 Der ideale Pflanzzeitpunkt für den Maulbeerbaum 
 Die wärmeliebende Maulbeere wird am besten im&amp;nbsp; Frühling &amp;nbsp;gepflanzt.&amp;nbsp;Heben Sie das Pflanzloch großzügig aus und lockern Sie die Erde gut auf. Stützen Sie das Bäumchen in den ersten Jahren mit einem Pfahl, damit es bei starkem Wind nicht umkippen kann. Nach dem Einpflanzen, die Erde fest andrücken und den Bereich gut wässern. 
 Der perfekte Standort für den Maulbeerbaum 
 Am wohlsten fühlt sich der Maulbeerbaum an einem  sonnigen  und  windgeschützten  Standort. Halbschatten verträgt das Obstbäumchen aber auch. Erwähnenswert ist außerdem, dass der Maulbeerbaum zum  industriefesten Gehölz  zählt. Das heißt, er kommt mit  Stadtklima , in dem die Luftverschmutzung in der Regel etwas höher ist als in ländlichen Gegenden, sehr gut klar. Deswegen kann man den Maulbeerbaum auch manchmal an viel befahrenen Straßen entdecken. Achten Sie einmal darauf! 
 Gut zu wissen:&amp;nbsp;Da die dunklen Früchte dieser&amp;nbsp; Obstpflanzen &amp;nbsp;stark färben, wählen Sie vorsichtshalber einen Platz ohne gepflasterte Flächen, Wege oder Gartenmöbel.&amp;nbsp; 
 So gießen Sie Ihren Maulbeerbaum richtig 
 Frisch ausgepflanzte Maulbeerbäume brauchen zu Beginn  regelmäßig  Wasser. So fördern Sie das Wurzelwachstum und der Maulbeerbaum macht es sich im Boden bequem. Hat er sich gut an seinen Standort gewöhnt, braucht er weniger Wasser.&amp;nbsp;Da der Maulbeerbaum ein sogenannter  Herzwurzler  ist, kommt er mit trockenen Phasen sehr gut zurecht. Er dringt mit seinen Wurzeln in tiefe Bodenschichten und holt sich von dort Wasser und Nährstoffe. 
 Haben Sie Ihren Maulbeerbaum nicht ausgepflanzt sondern halten ihn im Kübel, müssen Sie ihn regelmäßig gießen. Vor allem während besonders heißer Trockenperdioden im Sommer sollten Sie täglich prüfen, ob Ihr Obstbaum Wasser benötigt.&amp;nbsp; 
 Den Maulbeerbaum umtopfen 
 Kultivieren Sie Ihren Maulbeerbaum im Kübel, sollten Sie Ihn  alle zwei Jahre  im Frühjahr umtopfen. Nehmen Sie ihn aus seinem alten Topf und klopfen Sie vorsichtig das alte Substrat vom Wurzelballen ab. Der neue Topf sollte eine Nummer größer als der alte sein. Füllen Sie den Boden mit frischem Substrat auf und setzen Sie den Maulbeerbaum hinein. Füllen Sie nun den Topf mit Substrat an den Seiten auf und drücken Sie es vorsichtig fest. Nutzen Sie vorgedüngte Erde, müssen Sie Ihren Maulbeerbaum die erste Zeit nicht zusätzlich düngen.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Den Maulbeerbaum richtig düngen 
 Der Maulbeerbaum braucht vergleichsweise  viele Nährstoffe , mit der richtigen Düngung verstärken Sie auch die Fruchtbildung. Halten Sie Ihren Maulbeerbaum im Kübel, sollten Sie mit der ersten Düngung des Jahres zu Beginn der Wachstumsphase beginnen. Ab April können Sie ihm regelmäßig den  Azet Beeren- und ObstDünger  zuführen. Wenden Sie ihn einfach laut Gebrauchsanwendung an.&amp;nbsp; 
 Das ideale Substrat für den Maulbeerbaum 
 Wenn Sie Ihren Maulbeerbaum auspflanzen möchten, sollte der Boden  nährstoffreich ,  locker  und  tiefgründig  sein. Auch in kalkhaltigem Boden gedeiht der Maulbeerbaum gut.&amp;nbsp; 
 Halten Sie Ihren Maulbeerbaum im Kübel sollten Sie auch hier darauf achten, dass das Substrat nährstoffreich und locker ist. Unser  Palmenmann Spezial-Substrat  eignet sich dafür hervorragend.&amp;nbsp; 
 Der passende Winterschutz für den Maulbeerbaum 
 Besonders junge Bäume sollten in der kalten Jahreszeit vor Frost geschützt werden. Umwickeln Sie den Stamm hierzu mit einem geeigneten&amp;nbsp; Thermo-Vlies , Jute oder&amp;nbsp; Kokosmatten , um Frostrisse zu vermeiden. Den Wurzelbereich decken Sie mit einer dicken Schicht aus Gartenfasern oder Laub und Tannenreisig ab. 
 Rückschnitt des Maulbeerbaums 
 Im Frühjahr können Sie, bei Bedarf, die Krone Ihres Maulbeerbaums auslichten, indem Sie zu dicht stehende und nach innen wachsende Triebe abschneiden. Soll der Maulbeerbaum Ihnen nicht über den Kopf wachsen, halten Sie ihn mit einem jährlichen Rückschnitt&amp;nbsp; klein. Schneiden Sie dafür im März die neuen, frischen Trieb um ein paar Zentimeter zurück. 
   
 Krankheiten und Schädlinge beim Maulbeerbaum 
 Der Maulbeerbaum gilt als sehr robuste Obstpflanze, der nur wenig etwas anhaben kann. Doch vor allem  Schnecken  und  Raupen  mögen das Laub der Maulbeerbäume sehr. Achten Sie deswegen vor allem in den jungen Jahren des Maulbeerbaums auf diese Schädlinge und versehen Sie im zum Beispiel mit  Schneckenschutz  oder  Leimringen .&amp;nbsp; 
 Des Weiteren kann es zu  Mehltau  kommen, wenn es sehr feucht ist. Dieser führt aber in der Regel nicht zu schwerwiegenden und bleibenden Schäden am Maulbeerbaum. 
 Wenn Sie Ihren Maulbeerbaum im Kübel halten und ihn über den Winter in ein frostgeschütztes Winterquartier stellen, kann es zu einem  Spinnmilben- und Schildlausbefall  kommen. Achten Sie darauf, dass im Winterquartier eine entsprechende hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Damit nehmen Sie den Spinnmilben und  Schildläusen  die Bedingungen für einen perfekten Lebensraum und werden von den saugenden Schädlingen nicht heimgesucht.&amp;nbsp; 
 Maulbeerbaum Arten und ihre Eigenschaften 
 Zur Gattung der Maulbeeren gehören etwa zwölf unterschiedliche Arten. Am bekanntesten sind allerdings die Schwarzen ( Morus nigra ) und die Weißen ( Morus alba ) Maulbeeren. Die Weiße Maulbeere ist  frosthärter  als die Schwarze. Zudem unterscheiden sie sich etwas in Aussehen und Wuchs. Die Schwarze Maulbeere wächst gedrungener, mit einer breiten Krone und wird bis zu zehn Meter hoch. Die Weiße Maulbeere wird nur etwa fünf bis acht Meter groß und wächst als ein- oder mehrstämmiger Baum. Beide Arten wachsen eher langsam und je nach Sorte, variiert auch das Aussehen ihrer Früchte. Generell ähneln die Früchte des Maulbeerbaumes den Brombeeren. Die Weißen Maulbeeren sind weiß bis rötlich, die Schwarzen Maulbeeren dagegen dunkel schwarzviolett. Maulbeerbäume können mehrere hundert Jahre alt werden. Besonders schön ist der knorrige, individuelle Wuchs des alten Stamms. Der Maulbeerbaum ist ein sommergrünes Obstgehölz und legt seine Blätter vor dem Wintereinbruch ab. 
 Eine weitere beliebte Art ist die  Zwerg-Maulbeerbaum . Er eignet sich sehr gut für die Kübelhaltung, da er nur bis zu 150 cm groß wird und kompakt wächst. Die Mojo Berry ist damit der perfekte Maulbeerbaum für den Balkon oder eine kleine Terrasse. 
 Alles über die Früchte und Ernte 
 Maulbeeren sind  selbstfruchtend . Auch einzeln stehende Maulbeerbäume tragen bei guter Pflege und passenden Standortbedingungen viele Früchte. Es dauert allerdings etwa  fünf bis sieben Jahre , bis ein Maulbeerbaum seine ersten Früchte trägt. Zunächst erscheinen von Mai bis Juni die zierlichen Blüten, bevor die süßen Früchte zum Vorschein kommen und  Ende Juli bis Anfang August  geerntet werden können. Die weißen Maulbeeren sind in der Regel etwas früher reif (Ende Juni) als die schwarzen. Die reifen Früchte lassen sich leicht vom Zweig lösen. Am einfachsten gelingt deshalb die Ernte, wenn Sie eine  große Plane  auslegen und den Maulbeerbaum behutsam schütteln, bis sich alle Früchte am Boden gesammelt haben. Die schwarzen Maulbeeren sind etwas aromatischer und intensiver im Geschmack als die weißen. Beide Sorten enthalten viel Zucker und versüßen frisch oder getrocknet Müslis, Desserts und Gebäck. Zudem eignen sich die Maulbeeren hervorragend für die Herstellung von Sirup und Marmeladen. Frisch lassen sich die Früchte nur ein bis zwei Tage aufbewahren. Sie sollten also möglichst  schnell weiterverarbeitet  oder getrocknet werden. Die getrockneten Früchte schmecken ähnlich wie sehr süße Rosinen. 
   
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Hier möchten wir auch die letzten, womöglich noch offenen Fragen zum Maulbeerbaum beantworten. 
 Wann trägt der Maulbeerbaum das erste Mal Früchte? 
 Steht der Maulbeerbaum am idealen Standort und genießt gute Pflege, trägt er nach circa  fünf bis sieben  Jahren das erste Mal Früchte. 
 Warum trägt mein Maulbeerbaum keine Früchte? 
 Die Gründe hierfür können verschieden sein. Haben Sie Ihren Maulbeerbaum im Frühjahr stark zurück geschnitten? Dann kann es sein, dass Ihr Maulbeerbaum nur sehr wenige Früchte trägt.&amp;nbsp; 
 Haben Sie den Maulbeerbaum nicht zurückgeschnitten, kann die Sorte Grund für die fehlenden Früchte sein. Maulbeerbäume sind selbstbefruchtend, allerdings gibt es Sorten, die nicht für die Fruchtbildung gezüchtet wurden. Wenn möglich, infomieren Sie sich einmal, welchen Maulbeerbaum Sie kultivieren.&amp;nbsp; 
 Ein anderer Grund kann ein  falscher Standort  sein. Prüfen Sie einmal, ob Sie alle genannten Tipps einhalten und optimieren Sie gegebenenfalls noch einmal den Standort.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Wie schnell wächst der Maulbeerbaum? 
 Der Maulbeerbaum wächst im Jahr circa 20-40 cm.&amp;nbsp; 
 Wie groß wird ein Maulbeerbaum? 
 Bei richtiger Pflege können Maulbeerbäume eine Größe von  acht bis 15 Meter  erreichen. Wer nicht so viel Platz hat, kann den Maulbeerbaum durch regelmäßige Rückschnitte klein halten. Auch die Haltung im Kübel begrenzt den Maulbeerbaum in seinem Wachstum.&amp;nbsp; 
 Ist der Maulbeerbaum winterhart? 
 Unsere Maulbeerbäume weisen eine  ausgeprägte Frostverträglichkeit  aus. Vor allem ältere und ausgepflanzte Exemplare können Temperaturen bis  -16/-20 Grad Celsius  standhalten. Das gilt vor allem für die Weißen und Schwarzen Maulbeerbäume, Morus alba und Morus nigra. Die Zwerg-Maulbeere Mojo Berry® ist mit einer Frostverträglichkeit von -10/-11 Grad Celsius gekennzeichnet.&amp;nbsp; 
  Gut zu wissen:&amp;nbsp; Die weiße Maulbeere ist frosthärter als die Schwarze und deshalb bei uns häufiger anzutreffen. 
  Wichtig:  Maulbeeren in Kübelhaltung sind etwas weniger frostbeständig. Ebenso sollten Sie vor allem ausgepflanzte junge Maulbeerbäume in den ersten Standjahren mit einem passenden Winterschutz ausstatten. Sicher ist sicher! 
 Ist der Maulbeerbaum giftig? 
 Die Früchte des Weißen und Schwarzen sowie des Roten Maulbeerbaums sind für Menschen nicht giftig und essbar. Auch für Hunde und Katzen sind Maulbeeren ungiftig. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Ihre Haustiere nur reife Früchte und keine große Mengen davon verzehren.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-04-30T09:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Duft-Jasmin: reich blühende Kletterpflanze für den Wintergarten</title>
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                                            Der aus China stammende Duft-Jasmin (Jasminum polyanthum) wird auch häufig als Zimmer-Jasmin bezeichnet. Die Kletterpflanze blüht bereits im frühen März und wird deshalb gerne als Wintergarten- und Zimmerpflanze gehalten. Diese reichblühende Art schmückt sich mit vielen rosa- ...
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                 Der aus China stammende Duft-Jasmin ( Jasminum polyanthum)  wird auch häufig als  Zimmer-Jasmin  bezeichnet. Die Kletterpflanze blüht bereits im frühen März und wird deshalb gerne als Wintergarten- und   Zimmerpflanze   gehalten. Aufgrund seiner Kältetoleranz ist aber auch ein längerer Aufenthalt im Freien möglich. Diese reichblühende Art schmückt sich mit vielen rosa- bis pinkfarbenen Knospen, aus denen sich die intensiv duftenden, weißen Blüten entfalten. Ihr wunderbarer Duft erinnert sofort an einen Urlaub im Süden.  Duft-Jasmin  wächst schnell und dicht, deshalb kann die Kletterpflanze auch gut als Sichtschutz und für Spaliere verwendet werden. 
  Der optimale Standort  
 Der immergrüne Duft-Jasmin ist eine schnell wachsende  Kletterpflanze  und benötigt deshalb eine  stabile Rankhilfe  an der sie hochwachsen kann. Damit der Jasmin reichlich blüht, stellen Sie ihn an einen möglichst  hellen Standort  mit mehreren Stunden Sonne täglich. Allerdings darf die Pflanze nicht in der prallen Mittagssonne stehen, da es sonst zu Verbrennungen am Blattwerk kommen kann. Im Sommer fühlt sich die Kletterpflanze im Topf, an einem hellen bis halbschattigen Platz, auf dem Balkon oder der Terrasse besonders wohl. In wintermilden Regionen sollen es erfahrene Gärtner auch schon geschafft haben, den kletternden Jasmin im Garten erfolgreich auszupflanzen. 
  Die richtige Pflege  
  Wasserbedarf:  Auch beim Duft-Jasmin gilt: Je heller und wärmer der Standort, umso sorgfältiger muss gegossen werden. Im Sommer benötigt die Kletterpflanze deshalb  reichlich Wasser . Gießen Sie so oft, dass der Topfballen immer feucht bleibt. Das Substrat darf allerdings nicht zu stark vernässen, da die Pflanze keine Staunässe verträgt. Überschüssiges Gießwasser also immer aus dem Übertopf entfernen. Als Gießwasser eignet sich am besten  weiches, abgestandenes Wasser  mit Zimmertemperatur. Während der Ruheperiode, von Oktober bis Anfang März, wässert man den Jasmin weniger. Die Erde sollte dann vor jeder Wassergabe abgetrocknet sein, aber nicht vollständig austrocknen. Ballentrockenheit wird von den Pflanzen nicht vertragen. 
  Düngung:  Aufgrund ihres starken Wachstums, ist der Nährstoffbedarf von kletternden Jasmin-Arten hoch. Vom Frühjahr bis zum Herbst können Sie den Duft-Jasmin deshalb alle zwei Wochen mit einem  flüssigen Volldünger  versorgen. 
  Substrat:  Die Erde sollte locker und luftig sein und gleichzeitig Wasser- sowie Nährstoffe in großen Mengen speichern können. Verwenden Sie deshalb zum Topfen und Umtopfen stets  hochwertiges Kübelpflanzensubstrat  mit grobkörnigen Anteilen wie Blähton, Kies oder Lavagranulat. Wir empfehlen das  Palmenmann Spezial-Substrat  für alle Kübel- und Balkonpflanzen.&amp;nbsp; 
  Überwinterung:  In seiner Ruhephase sollte der Duft-Jasmin möglichst an einem  hellen und kühlen Standort überwintern , damit die Pflanze vital bleibt und viele Blütenansätze ausbildet. Die Temperatur sollte im Winterquartier zwischen 5 und 10°C liegen. Eine Überwinterung bei 10 bis 15°C ist aber auch möglich. 
  Umtopfen:  Den Jasminum polyanthum topfen Sie am besten im frühen Sommer in ein größeres Pflanzgefäß um. Ein Umtopfen ist in der Regel  alle zwei bis drei Jahre  notwendig oder dann, wenn der Pflanzkübel zu klein geworden ist für den Wurzelballen. Verwenden Sie zum Umtopfen kein zu großes Pflanzgefäß. Wir empfehlen, der neue Pflanztopf sollte 4 cm größer sein als der vorherige. 
  Schnitt:  Bei guten Bedingungen wächst der Duft-Jasmin sehr schnell und kann deshalb bei Bedarf problemlos zurückgeschnitten werden. Nach der Blüte können Sie zu lang gewordenen Triebe einfach um 2/3 kürzen. Auch stark gestutzte Pflanzen treiben schnell wieder aus. 
 Nun möchten Sie auch eine dieser gut duftenden   Kletterpflanzen kaufen  ? Schauen Sie sich unsere Jasmin Sortiment an - Sie werden garantiert fündig.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-04-03T08:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Oleander: Alle Infos zur Pflege und Kultivierung der blühfreudigen Outdoorpfl...</title>
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                                            Der Oleander (bot. Nerium oleander) verschönert mit seinen filigranen und farbenfrohen Blüten jeden Garten und ist in unseren Breiten eine beliebte Kübelpflanze. 
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                <![CDATA[
                  Der blühfreudige Oleander  ist auch als  Rosenlorbeer  bekannt und verleiht jedem Garten ein mediterranes Flair. Die filigranen Blüten versprühen einen zarten, süßlichen Duft und erscheinen von Juni bis September. Das Blattwerk wächst zu einem immergrünen Strauch und kann eine Wuchshöhe von zwei bis vier Metern erreichen. Seine Laubblätter sind ledrig, dunkelgrün und werden  6 bis 24 cm lang . Von der Schönheit des Oleanders war sogar der berühmte Maler Vincent van Gogh angetan und verewigte die sattgrünen Blätter und großen, rosaroten Blüten in einem seiner Stillleben (Titel: Stillleben mit Oleander). 
 
   Oleander Angebote   
   Allgemeines über den Oleander   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Gießen / Wasserbedarf  
  Umtopfen  
  Düngen   
  Das passende Winterquartier  
  Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt  
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Vermehrung    
   Pflanzensprechstunde   
 
  Gelbe Blätter  
  Ist der Oleander giftig  
  Für wen eignet sich der Oleander  
 
 
 Oleander Angebote 
 Die farbenfrohe Kübelpflanze kann je nach Sorte eine  weiße, hellgelbe, rosarote  oder auch  rote Blütenpracht  hervorbringen. Mittlerweile gibt es über  400 verschiedene Arten  und Kreuzungen die das breite Farbspektrum ermöglichen. Wir haben einige dieser herrlich bunten Oleander in unserem Sortiment, vielleicht ist einer von ihnen perfekt  geeignet für Ihren Garten.  
     
 Allgemeine Infos zu dem Oleander 
 Die  mediterrane Pflanze  stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und bevorzugt deshalb einen Standort mit viel Licht und Wärme. Ein sonniger Platz ist eine wichtige Vorrausetzung für eine  üppige Blütenpracht . Im Sommer kann der  Nerium Oleander  problemlos den  ganzen Tag über so sonnig  stehen. Besonders während der Wachstumsphase hat der Oleander es gerne warm, so schafft er es zu seiner vollen Pracht. 
 Oleander Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Marokko und Südspanien 
 
 
  Familie  
 Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) 
 
 
  Standort  
 hell und sonnig 
 
 
  Gießen  
 Im Sommer täglich gießen 
 
 
  Düngen  
 zwischen März und September zweimal pro Woche/ Oktober mit Flüssig-, oder Langzeitdünger 
 
 
  Umtopfen  
 im Frühjahr, jedes Jahr 
 
 
  Substrat  
 herkömmliche Erde oder Hydrokultur 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 ja, sowohl für Mensch als auch Tier 
 
 
  Überwinterung  
 Winterquartier, kann auch dunkel überwintern, nicht kälter als -5 Grad 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 alle Pflanzenfreunde, ob erfahren oder nicht 
 
 
  Blütezeit  
 Juni bis September 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 ideale Outdoorpflanze für alle Freunde tropischer Pflanzen 
 
 
 
   
 Oleander Pflege 
 Das richtige Gießen des Oleanders 
 Der  Wasserbedarf  des Oleanders hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. In der Regel benötigt die Pflanze  mindestens einmal am Tag Wasser.  In andauernden, heißen Trockenperioden dürfen Sie Ihren exotischen Liebling auch  zweimal täglich  wässern. Die Menge hängt ebenfalls davon ab, wie groß der Oleander bereits ist und wie viele  Sonnenstunden  er pro Tag erhält. Eine Möglichkeit das Gießen zu erleichtern, bietet ein Untersetzer, der das durchlaufende Wasser auffängt. So kann der Rosenlorbeer sich regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgen. Sie merken, der Oleander ist eine vergleichsweise durstige Pflanze. Ob Ihre Gartenpflanze einen  Wassermangel  hat, erkennen Sie daran, wenn sich die untersten  Blätter bereits etwas gelb färben  und er sichtbar weniger Blüten hervorbringt. 
 Den Oleander umtopfen 
 Mit der richtigen Pflege wächst der Oleander ziemlich schnell. Besonders den jungen Pflanzen wird ihr Topf schnell zu klein und müssen daher einmal im Jahr umgetopft werden. Achten Sie darauf, dass das neue Gefäß  ungefähr 5-7 cm  größer ist, als die Pflanze, da der Oleander besonders in die Breite wächst. Der bereits groß gewachsene Rosenlorbeer ist beim Umtopfen manchmal nicht so leicht zu händeln, deswegen empfehlen wir Ihnen den Strauch vorab zusammenzubinden. Das macht die Kübelpflanze etwas kompakter und Sie können den Oleander leichter greifen. 
 Den Oleander düngen 
 Damit die Kübelpflanze eine ausgeprägte  Blütenpracht  hervorbringt, ist es sinnvoll, wenn Sie Ihre Pflanze  regelmäßig düngen.  Idealerweise beginnen Sie bereits im  März  mit der ersten Zugabe von Düngemittel. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Wachstumsphase des Oleanders und mit etwas Dünger unterstützen Sie Ihren Liebling zu einer besonders üppigen Pflanze heranzuwachsen. Geben Sie ein bis zweimal pro Woche Azet DüngeSticks für Zitrus- und Mediterranpflanzen dem Gießwasser hinzu. Diese extra Portion Nährstoffe können Sie bis Mitte September dem Oleander zuführen. Bei richtiger Pflege kann der  Oleander bis zu drei Meter hoch  werden und wächst, wenn Sie ihn nicht zurückschneiden, sehr in die Breite. Sorten mit gefüllten roten Blüten duften übrigens am intensivsten und die weiß-blühenden am wenigsten. 
   
 Das passende Winterquartier für den Oleander 
 Im Spätherbst sollte der Oleander in ein Winterquartier umziehen, da die Pflanze bei uns nicht zuverlässig winterhart ist. Der Ort muss  hell ,  kühl  aber unbedingt  frostfrei  sein. Gerne überwintert der Oleander windgeschützt bei einer Temperatur zwischen  5 und 10 °C . Der Strauch ist aber recht frostverträglich und muss deshalb nicht direkt beim ersten Nachtfrost aus dem Garten verbannt werden. 
 Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt 
 Solange der Oleander gesund wächst und reichlich blüht, brauchen Sie ihn nicht schneiden. Oftmals nimmt die Vitalität der Pflanze aber  nach 3 bis 5 Jahren  stark ab. Wir empfehlen einen Rückschnitt alle drei Jahre. Das Schneiden wird spätestens nötig, wenn die Pflanze weniger Blüten bildet und neue Triebe statt nach außen quer durch das Kroneninnere wachsen. Um Blühfreudigkeit und gesundes Wachstum zu fördern, sollte der Oleander deshalb richtig geschnitten werden. Ein  regelmäßiger, leichter Auslichtungsschnitt  kann über das gesamte Jahr erfolgen und hat den Vorteil, dass Triebe unterschiedlichen Alters vorhanden sind und sich die Blütezeit dadurch ausdehnt. 
 Entfernen Sie im Strauchinneren quer wachsende Triebe sowie überhängendes und krankes bzw. beschädigtes Geäst. Die Blütenknospen für die kommende Saison bilden sich bereits im Spätsommer an den Triebspitzen. Deshalb sollten Sie darauf achten, nicht alle Triebe komplett zu kappen. Schneiden Sie stattdessen nur bis zur ersten Knospe zurück. Wenn Sie zur Gartenschere greifen, tragen Sie möglichst Handschuhe, da alle Teile des Oleanders  giftig  sind. Durch Düngung und Umtopfen werden die Sträucher mit den Jahren zu mächtigen Exemplaren und der Kübel ist irgendwann zu groß für sein Winterquartier. Sie können dann rigoros zurückschneiden. Oleander ist sehr regenerationsfähig und nimmt dem Gärtner deshalb auch einen radikalen Rückschnitt nicht übel. 
 Ein Verjüngungsschnitt ist notwendig, wenn die Pflanze zu groß geworden, unten kahl oder von Schädlingen befallen ist. Alle Triebe werden dann etwa  10 bis 30 cm  über dem Boden abgeschnitten.Diese Variante erfolgt am besten im  Spätwinter (März)  da der dunkelgrüne Strauch zu dieser Zeit viel Energie in das Wachstum neuer Triebe investiert. Sie müssen sich anschließend zwar ein Jahr gedulden bis der Oleander erneut blüht, werden aber mit starken  Austrieben, buschigem Wachstum  und besonders  prächtigen Blüten  belohnt. 
 Schädlinge und Krankheiten bei dem Oleander 
 Da sich Ende Mai, Anfang Juni gerne Blattläuse über den Oleander hermachen, möchten wir Ihnen noch ein paar Tipps an die Hand geben, wie Sie die lästigen Schädlinge schnellstmöglich erkennen und wieder loswerden. Blattläuse können entweder hellgrün, bräunlich oder schwarz gefärbt sein und treten in größeren Gruppen auf. Sie entziehen der Wirtspflanze Pflanzensaft, der ihnen als Nahrung dient. Um diesen Befall loszuwerden, besprühen Sie Ihren Oleander mit etwas  Neem Plus Schädlingsfrei (250ml ). Dieses Mittel agiert mit natürlichen Inhaltsstoffen, wie Rapsöl und Neem. Das Öl dient dazu, die bereits ausgewachsenen Schädlinge zu bekämpfen, während Neem die Weiterentwicklung der Eier und Larven stoppt. 
 Durch die unterschiedlichen Witterungsverhältnisse im Außenbereich oder durch Pflegefehler können auch andere Schädlinge Ihre Pflanze besiedeln. So sind beispielsweise auch   Schildläuse   oder   Wollläuse   unerwünschte Besucher auf dem Oleander. In einer kleinen Übersicht stellen wir Ihnen dar, wie Sie die Schädlinge erkennen können und welche Schäden diese auf Ihren Pflanzen hinterlassen: 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Spinnmilben  
  Wollläuse  
 
 
  Aussehen  
 gelb bis rötlich 
 weiß 
 
 
  Lieblingsort  
 Blattunterseite 
 Blätter, Stiel und Wurzeln 
 
 
  Indizien / Anzeichen  
 Helle Sprenkel auf den Blättern 
 gelbe oder eingerollte Blätter 
 
 
  Symptome  
 Weiße Fäden / Netze 
 Glänzender, klebriger Honigtau 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Ist der Befall noch nicht allzu weit fortgeschritten, können Sie die Schädlinge in den meisten Fällen mit einem  nassen Tuch  abwischen. Auch das Besprühen mit einem leichten Wasserstrahl in der  Dusche  kann hilfreich sein. Sollten diese Varianten nicht funktionieren, müssen Sie zu härteren Mittel greifen, um Ihren Oleander von den Schädlingen zu befreien. 
 Sie haben nun die Möglichkeit, sich ein eigenes Mittel zu mischen oder auf industrielle Schädlingsmittel zurückzugreifen. Wir raten vorerst zu einer Mischung aus  einem Liter Wasser, 15 Millilitern Kernseife und 15 Millilitern Brennspiritus . Besprühen Sie Ihren befallenen Oleander damit ausgiebig und wiederholen es so lange, bis keine Schädlinge mehr zu finden sind. Warten Sie zwischen den Wiederholungen einige Tage, damit sich die Pflanze regenerieren kann und die Insekten absterben. Sollte dies auch nicht wirken, können Sie auf industrielle Mittel zurückgreifen. Dafür empfehlen wir Ihnen in unserem Onlineshop zu findende Schädlingsmittel: 
 
   Grünpflanzen Schädlingsfrei   
   Spruzit Schädlingsfrei   
   Neem Plus Schädlingsfrei   
   Promanal AF Schild- und Wolllausfrei   
 
 &amp;nbsp; 
 Oleanderkrebs 
 Eine ebenfalls für den Oleander schädliche Krankheit ist der  Oleanderkrebs . Dieser wird durch ein Bakterium verursacht, welches über Spritzwasser auf die Pflanze gelangt. Achten Sie beim Gießen darauf, das Blattwerk und die Triebe auslassen. Ob Ihre exotische Pflanze von dem Oleanderkrebs betroffen ist, erkennen Sie daran, dass sich hellgrüne Flecken und vermehrt an den Blättern entwickeln, die mit der Zeit schwarz werden. Die  schwarzen Stellen  wölben sich im fortgeschrittenen Stadium nach außen, bis die Triebe der Pflanze vollständig absterben. Die Krankheit kann leider nicht durch natürliche oder chemische Mittel bekämpft werdenn. Um eine Ausbreitung zu verhindern müssen befallene Triebe großzügig entfernt werden. Die verwendete Garten- oder Heckenschere muss desinfiziert werden, damit sich der Oleanderkrebs nicht auf weiteren Pflanzen verbreiten kann. Damit Ihre mediterrane Schönheit gegen die Erreger ankämpfen kann, ist es sinnvoll den Oleander regelmäßig zu düngen: 
 
   Spezial-Dünger für mediterrane Pflanzen   
   Veganer Bio-Dünger   
 
   
 Vermehrung des Oleanders 
 Sie möchten, dass die traumhafte Blütenpracht des Oleanders sich in Ihrem Garten vermehrt? Mit nur ein paar Schritten können Sie Ihre eigenen Stecklinge anfertigen und kultivieren. Aus diesen wird mit der Zeit und der richtigen Pflege weitere prachtvolle Oleandersträucher: 
 
 
 Zunächst müssen Sie von der Mutterpflanze einen Trieb abschneiden. Dieser darf keine Blütenansätze tragen und sollte auf eine Länge von  ca. 15- 20 cm  zurückgeschnitten werden. Achten Sie darauf, dass der Abschnitt ungefähr drei Blattpaare hat, dann wissen Sie ob Ihr Trieb lang genug ist. 
 
 
 Entfernen Sie die untersten Blätter und setzen Sie den Steckling in einen mit Substrat gefüllten Topf. Pflanzen Sie direkt 2-3 Stecklinge, um die Erfolgschance ein wenig zu erhöhen. Es ist vollkommen ausreichend, wenn Sie die 3 Steckling in einem Topf kultivieren, der einen Durchmesser von ungefähr  10 cm  hat. 
 
 
 Wässern Sie die neuen Setzlinge direkt nach dem Einpflanzen und halten Sie das Substrat auch in der darauffolgenden Zeit regelmäßig feucht. Nach ca. 3 Wochen bilden sich die ersten Wurzeln. Sie können das Wurzelwachstum mit   Neudofix Wurzelaktivator  etwas anregen und unterstützen. 
 
 
 Im nächsten Frühjahr sind die Stecklinge dann soweit, dass jeder einen eigenen 20cm Topf bekommen sollte, in dem die Triebe sich weiter ausbreiten können. In den darauffolgenden Sommermonaten können Sie bereits mit den ersten Blüten Ihrer selbstgezogenen Oleander-Pflanzen rechnen. 
 
 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
    Gelbe Blätter bei dem Oleander  
 Wenn Ihr Oleander gelbe Blätter bekommt, obwohl er gerade seine Hochzeit haben sollte, kann das unterschiedlichen Ursachen haben, auf die Sie entsprechend reagieren können. Lässt man nämlich das Vergilben der Blätter zu, kann dieser schnell an Blättern verlieren und wird mit der Zeit kahl. Wir verschaffen Ihnen einen kurzen Überblick, wie Sie die Ursachen erkennen und eine unerwünschte Färbung der Blätter vermeiden können. 
   
 
 
 Wenn Ihre mediterrane Pflanze plötzlich gelbe Blätter bekommt, kann es daran liegen, dass diese  nicht genügend gewässert  wird. Da sich der Oleander in der freien Natur am liebsten an Flussufern ausbreitet, ist sie dort immer mit ausreichend Wasser und einem feuchten Boden versorgt. Ähnliche Ansprüche hat er die tropische Schönheit auch, wenn Sie bei Ihnen Zuhause kultiviert wird. Daher ist ein Untersetzer mit kalkarmem Leitungswasser ideal geeignet, um eine Ballentrockenheit zu verhindern. Auch extra große Kübel, die viel Substrat beinhalten, können über einen längeren Zeitraum Wasser speichern und die Abstände zwischen den Wassergaben können größer eingeplant werden. 
 
 
 Der Oleander ist ein Freund der Sonne und  fehlt es ihm an Licht,  zeigt die tropische Pflanze Ihnen dies mit gelb verfärbten Blättern. Auch wenn die Kübelpflanze nur von einer Seite Sonneneinstrahlung erhält, da sie an einer Hauswand oder der Garage steht, könnte das bereits schon zu einem Lichtmangel führen. Gönnen Sie Ihrer exotischen Pflanze den hellsten und sonnigsten Platz, den Sie Ihr bieten können und Sie erhalten im Gegenzug eine prachtvolle Pflanze. 
 
 
 Die Blätter der immergrünen Pflanze werden in der Regel  maximal 2 Jahre alt,  bevor sie dann erst gelb werden und daraufhin abfallen. Der Oleander verliert jedoch nicht alle Blätter auf einmal, da manche erst später dazu gekommen sind. Während jüngere Blätter weiterhin saftig grün präsentieren, verlieren die Ältere bereits ihre kräftige Farbe und fallen ab. Gegen diesen Prozess können Sie leider nichts tun, da es sich um die natürliche Halbwertszeit des Oleanders handelt. 
 
 
    Ist der Oleander giftig?  
 Bei dem Oleander sollten Sie in jedem Fall beachten, dass alle seine Pflanzenteile  stark giftig  sind. Die weite Verbreitung der mediterranen Kübelpflanze lässt zwar vermuten, dass von diesem Blütenstrauch keine Gefahr ausgeht, jedoch sollte sie weder von Menschen noch Tieren verzehrt werden. Der Grund dafür ist der Glykosidgehalt in der Pflanze, der zur Blütezeit besonders hoch ist. Glücklicherweise hat der Rosenlorbeer einen äußerst  bitteren Geschmack , weshalb er für die meisten Säugertiere von vornherein ungenießbar ist. 
    Für wen ist der Oleander geeignet?  
 Der Oleander eignet sich durch seine  pflegeleichte Kultivierung  für jeden Pflanzenfreund. Auch wenn Sie gerade erst anfangen sich mit Pflanzen zu beschäftigen oder bereits ein erprobter Experte sind, diese Pflanze wird Ihnen viel Freude bereiten und vor keine großen Aufgaben stellen. Mit den Informationen, die Sie in diesem Blogbeitrag finden, sollte es für Sie mehr als möglich sein, die Pflanze zu kultivieren. Platzieren Sie mediterrane Kübelpflanze an einem  passenden Standort  und achten Sie auf das  regelmäßige Gießen . So können Sie sich schon bald an der wachsenden Imposanz dieser tropischen Schönheit erfreuen. Es steht Ihnen nun nichts mehr im Weg, sich Ihre gewünschte Pflanze auszuwählen und einen   Oleander   in Ihrer Lieblingsfarbe zu kaufen. 
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                            <updated>2026-03-23T07:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Dattelpalme: beliebte Kübelpalme für Einsteiger</title>
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                                            Die Dattelpalme (Phoenix canariensis) ist auf den kanarischen Inseln beheimatet und wird deshalb auch als Kanarische Dattelpalme bezeichnet. Die dekorative Fiederpalme kann eine Höhe von 15 m erreichen und ältere Exemplare besitzen einen sehr dicken Stamm. In Zimmerkultur wäch...
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                 Die Dattelpalme ( Phoenix canariensis ) ist auf den Kanarischen Inseln beheimatet und wird deshalb auch als  Kanarische Dattelpalme  bezeichnet. Die dekorative Fiederpalme kann eine Höhe von 15 m erreichen und ältere Exemplare besitzen einen sehr dicken Stamm. In Zimmerkultur wächst sie langsam und wird nur etwa 2 m hoch. Ihre Krone schmückt die Dattelpalme mit gefiederten, sattgrünen Wedeln. Diese neigen sich von der Mittelrippe aus leicht bogenförmig zur Seite und bilden einen besonderen Blickfang. Sie kann auch ganzjährig in geschlossenen Wohnräumen, Treppenhäusern und Empfangshallen kultiviert werden, sofern eine ausreichende Lichtversorgung sichergestellt ist. In unseren Regionen ist die Phoenix canariensis deshalb eine sehr beliebte Kübelpalme und bringt mit Ihren zahlreichen, langen Wedeln Urlaubsfeeling in Ihr Zuhause. 
   
 Die Kanarische Dattelpalme gehört zu den bekanntesten Palmen und ist auch für Anfänger gut geeignet, da die Phoenix recht  pflegeleicht  und sehr  robust  ist. Pflegefehler werden schnell verziehen und häufig ist die schöne Phoenix der Anfang einer eindrucksvollen Palmensammlung. 
   
  Die richtige Pflege    
 Phoenixpalmen sind Sonnenanbeter und freuen sich im Sommer über einen  hellen Standort im Freien  mit  hohen Temperaturen  und  intensiver Sonne . Im Halbschatten fühlt sie sich nicht richtig wohl und wächst deshalb nur schwach. Der Wasserbedarf dieser Schönheit ist in der Hauptwachstumsphase sehr hoch. In den warmen Sommermonaten freut sich die Phoenix deshalb über  häufige, reichliche Wassergaben  und belohnt Sie mit einem guten Wachstum sowie einer gesunden Pflanzenstruktur. Während der Ruhephase im Winter sollte dagegen nur wenig gegossen werden. Beim Gießen immer darauf achten, dass das überschüssige Wasser ungehindert abfließen kann. Sammelt sich das Gießwasser in der Unterschale des Pflanztopfes, kann es zu einer schädlichen Wurzelfäulnis kommen. Ballentrockenheit wird von der Dattelpalme ebenfalls nicht gut vertragen. 
   
 Damit sich Ihre Dattelpalme optimal entwickeln kann, verwenden Sie ein Substrat das  durchlässig und leicht sauer  ist. Wir empfehlen das  Palmenmann Spezial-Substrat  für Palmen und mediterrane Pflanzen. Die ausgesuchten, hochwertigen Torfqualitäten geben der Erde eine ausgezeichnete Wasserhaltekraft und erleichtern die Wasserversorgung Ihrer Pflanzen. Aqua plus® garantiert eine einfache und schnelle Aufnahme und Verteilung des Gießwassers. Tongranulat gibt der Erde eine langfristig stabile Struktur. Perlite sorgen für ein hohes Volumen und eine optimale Luft- und Wasserführung. Somit können sich die Wurzeln optimal entwickeln. Der enthaltene Premium-Dünger versorgt Ihre Pflanzen langanhaltend mit allen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffen. Das Palmenmann Spezial-Substrat sorgt damit für ein kräftiges und gesundes Wachstum Ihrer Pflanzen. 
 &amp;nbsp; 
 Gesunde Phoenixpalmen können Sie während der Hauptwachstumsphase alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger versorgen. Für eine unkomplizierte, langanhaltende Düngung Ihrer Kübelpalmen, empfehlen wir den  Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger . Die praktischen Kegel lassen sich einfach in die Erde stecken und versorgen Ihre Pflanzen über einen Zeitraum von 5 bis 6 Monaten mit allen wichtigen Nährstoffen. 
  Die optimale Überwinterung   
 Dattelpalmen die im Freien kultiviert wurden und an das Klima gewöhnt sind, gelten als frostbeständig bis etwa - 7° C. Kübelpalmen sollte man allerdings einräumen, wenn die Temperaturen nachts unter 0° C sinken, auch wenn ältere Exemplare ziemlich frostresistent sind. Kurzer Frost von ca. - 6 /- 8° C wird deshalb problemlos vertragen. Zum Überwintern eignen sich frostfreie und ungeheizte Räume. Ein geschütztes Winterquartier mit Temperaturen zwischen 5 und 10° C sichert das Wohlbefinden Ihrer Palme. Dabei wird auch ein etwas schattigerer Standort für die winterliche Ruhephase toleriert. Während der kühlen Überwinterung benötigt die Phoenix nur geringe Wassergaben. 
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                            <updated>2026-03-17T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Zitruspflanzen: betörend frischer Duft und südliches Ambiente </title>
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                                            Die Zitruspflanzen (Citrus) stammen aus dem tropischen und subtropischen Südosten Asiens. Wegen Ihrer leckeren Früchte, werden Sie heute in allen warmen Gebieten der Erde kultiviert. Der Anbau von Zitrusfrüchte erfolgt auf großen Plantagen und sie stehen, nach Bananen und Tafe...
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                 Die  Zitruspflanzen  ( Citrus ) stammen aus dem tropischen und subtropischen Südosten Asiens. Wegen Ihrer leckeren Früchte, werden Sie heute in allen warmen Gebieten der Erde kultiviert. Der Anbau von Zitrusfrüchte erfolgt auf großen Plantagen und sie stehen, nach Bananen und Tafeltrauben, an dritter Stelle der weltweiten Obstproduktion. Hauptanbaugebiet ist der so genannten „Zitrusgürtel“ zwischen dem 20. und 40.&amp;nbsp;Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Die immergrünen Bäume oder großen Sträucher schmücken sich im Frühjahr mit vielen weißen Blüten, die einen wunderbaren Duft verbreiten. Die rundlichen Zitrusfrüchte färben sich reif grün, gelb oder orange und erlangen ganz unterschiedliche Größen. Ihr saftiges Fruchtfleisch schmeckt sauer (Zitrone, Limette) oder süß-säuerlich bis süß (Orange, Apfelsine, Pampelmuse).  Zitrusfrüchte  sind sehr vielfältig und lassen sich auch so nutzen. Vom Fruchtfleisch über den Saft bis hin zur Schale, kann alles verarbeitet werden. 
 Zitrusfrüchte wurden bereits vor ca. 4.000 Jahren kultiviert und gehören damit zum ältesten sowie bedeutendsten Obst der Welt. Zu Citrus gehören:  Mandarine , Clementine, Satsuma, Apfelsine oder Orange,  Bitterorange  oder Pomeranze, Bergamotte, Pampelmuse, Grapefruit, Pomelo, Echte Limette, Gewöhnliche Limette, Kaffernlimette, Rangpur-Limette,  Zitrone , Zitronatzitrone und Kumquats. Eine sicherer botanische Zuordnung ist, aufgrund der natürlichen Hybridisierung, nicht immer möglich. Probieren Sie doch diesen Sommer eine in Deutschland nicht so bekannte Zitrusfrucht, wie die  Kaffernlimette . In unserem Blog-Beitrag über die  Limette &amp;nbsp;erfahren Sie mehr über die kleine, exotische Frucht, die in der Kochkunst Südostasiens genutzt wird. 
 Es gibt eine  Vielzahl von Sorten und Hybriden . Auch in unseren Breitengraden ist es möglich, sich das südliche Flair der Mittelmeerländer nach Hause zu holen. Genießen Sie den wunderbar frischen Duft von Zitruspflanzen auf Ihrem Balkon, Ihrer Terrasse oder in Ihrem Garten. Auch wenn Sie nicht im Besitz eines Wintergartens oder Gewächshauses sind, gibt es viele Möglichkeiten Ihren Traum von einem eigenen „Zitronen- oder Apfelsinenhain“ wahr werden zu lassen. Denn Zitrusgewächse sind nicht so kompliziert und empfindlich wie man zunächst denkt. Behalten Sie bei der Haltung und Pflege einfach im Hinterkopf, unter welchen Bedingungen Zitronen und Co. in ihrer mediterranen Heimat gedeihen. Mit entsprechender Behandlung, bereiten Ihnen die Pflanzen viel Freude. 
  Die praktische Kübelhaltung  
 Zitruspflanzen werden bei uns überwiegend in Kübeln gehalten, da diese transportabel sind und jederzeit an den optimalen Standort gestellt werden können. Die  mediterranen Pflanzen  wirken besonders schön in dekorativen Keramik- oder Terrakottatöpfen. Pflanzgefäße aus Kunststoff haben den Vorteil, dass sie deutlich leichter sind, was sich spätestens beim jährlichen Ein- und Ausräumen aus dem Winterquartier bemerkbar macht. 
 Ist der Topf zu eng geworden für den Wurzelballen oder kränkelt die Pflanze aufgrund von Nährstoffmangel, ist es Zeit sie umzutopfen. Das  Umtopfen  erfolgt am besten im späten  Winter , bevor die neue Vegetationsphase beginnt. Wählen sie hierfür kein zu großes Gefäß. Einige cm mehr im Durchmesser als zuvor genügt. Achten Sie beim Herausnehmen der Pflanze darauf, die empfindlichen Wurzeln nicht zu beschädigen. Bei Tontöpfen kann gründliches Wässern das Herauslösen des Ballens erleichtern. 
  Der beste Standort  
 Zitruspflanzen fühlen sich an  sonnigen Plätzen  am wohlsten. Zudem sollte der Standort  windgeschützt  sein. Je nach Größe der Pflanze ist der Balkon, die Terrasse oder der Garten geeignet. In Regionen mit mildem Klima können die Pflanzen nach ihrer Winterruhe bereits ab April nach draußen gestellt werden. Sinken die Temperaturen kurzzeitig, können Sie Citrus über Nacht komplett mit einem leichten  Vlies  abdecken. So überstehen die Pflanzen auch leichte Minustemperaturen ohne Schaden. Ab Mitte Mai können sie dann problemlos wieder im Freien stehen. Nachdem Sie die Pflanze aus ihrem Winterquartier geholt haben, geben Sie ihr etwas Zeit für die Umgewöhnung. Bei zu starker Sonneneinstrahlung können die Blätter verbrennen. Sorgen Sie dafür, dass die Zitruspflanze bei Sturm, Hagel oder starkem Regen nicht schutzlos den Naturgewalten ausgesetzt ist und stellen Sie sie vorübergehen an einem sicheren Ort unter. &amp;nbsp; 
  Das richtige Substrat   
 Besonders in der Kübelhaltung ist das richtige Substrat wichtig, da die Pflanze völlig auf die Nährstoffe, die wir ihr zur Verfügung stellen, angewiesen ist. Zitruspflanzen benötigen  lockere und durchlässige Erde . Das Wasser muss gut abgeleitet und die Wurzeln ausreichend belüftet werden. Die meisten bei uns erhältlichen Zitrus-Kübelkulturen gedeihen am besten in  leicht saurem bis saurem Boden , mit einem pH-Wert um 5,5 bis 6. Wir empfehlen deshalb ein Spezialsubstrat, wie die gebrauchsfertige  Floragard Zitrus- und Mediterranpflanzenerde . Die torfreduzierte Spezialmischung enthält alle wichtigen Nährstoffe, die Ihre Zitruspflanze für ein gesundes und kräftiges Wachstum braucht. Zudem zeichnet sie sich durch ihren exakt abgestimmten pH-Wert sowie den enthaltenen Eisendünger aus. Der Dünger sorgt speziell bei Zitruspflanzen für kräftig grüne Blätter. 
 Zitruspflanzen vertragen  keine Staunässe . Gerade bei größeren Pflanzgefäßen ist eine&amp;nbsp; Drainageschicht  aus Kies, im unteren Bereich des Topfes, ratsam. Auch bei ausgepflanzten Exemplaren ist darauf zu achten, dass sich das Gießwasser nicht stauen kann. Die Pflanzen sollten nur nach Bedarf gegossen werden. Ist die oberste Schicht des Substrats trocken, wird es Zeit für die Wassergabe. Der  Wasserbedarf  ist zudem abhängig vom Wetter. Bei trockener Hitze muss öfters gegossen werden. Am besten gießen Sie mit  Regenwasser . Zu kalkhaltiges Wasser aus dem Hahn kann den pH-Wert des Bodens erhöhen. 
  Der abgestimmte Dünger  
 Wie alle Pflanzen, benötigt auch Citrus Nährstoffe, um zu gedeihen. Sie sollten deshalb  mäßig, aber regelmäßig düngen . Eine zusätzliche Düngergabe ist besonders in der Sommerzeit, von  Mai bis August , ratsam. Im Herbst und Winter düngen Sie alle 6 Wochen. Spezialdünger enthalten sämtliche Nährstoffe und Spurenelemente, die für ein kräftiges, gesundes Pflanzenwachstum wichtig sind. Wir empfehlen den abgestimmten  Palmenmann Spezial Zitrus-Dünger  mit Langzeitwirkung (5 - 6 Monate) und den organischen  BioTrissol Plus Zitrus- und Mediterranpflanzen-Dünger  von Neudorff. Seien Sie beim Ausbringen von Zitrus-Düngern achtsam. Die Extraportion Eisen ist zwar besonders gut für Ihre Pflanzen, kann aber unschöne Flecken hinterlassen. 
  Das passende Winterquartier  
 Zitruspflanzen sind  nicht winterhart  und benötigen deshalb ein  frostfreies Winterquartier . Räumen Sie sie so spät wie möglich an einem kühlen, hellen und gut belüfteten Standort ein. Dazu eignen sich Gewächshäuser und Wintergärten, aber auch Gartenlauben und sogar Treppenhäuser. Auch im Winter darf die Erde nicht vollkommen austrocknen. Gießen und düngen Sie aber sehr zurückhaltend und in größeren Zeitabständen. Besonders im Winterquartier kann es zu Schädlingsbefall kommen. Durchsuchen Sie die Pflanzen deshalb regelmäßig nach möglichen Schädlingen. 
  Der richtige Schnitt  
 Als Hochstämmchen mit einer kompakten Krone wirken Zitrusbäumchen besonders schön und dekorativ. Im Frühjahr können Sie einen behutsamen  Erziehungs- und Erhaltungsschnitt  durchführen. Schneiden Sie die Krone entsprechend ihrer gewünschten Form und entfernen Sie Seitentriebe sowie störende, in die Krone hineinwachsende Äste. Zitruspflanzen tragen viele Früchte, da aus jeder Blüte eine Frucht entsteht. Besonders kleine Bäume sind mit dieser Vielzahl überfordert. Um die Ausbildung großer, gehaltvoller Früchte zu unterstützen, empfehlen wir das Ausdünnen der Fruchtansätze. Entfernen Sie per Hand alle beschädigten, schon jetzt deutlich zu kleinen oder schlecht positionierten Früchte, damit die übrigen mehr Platz zum Gedeihen haben. 
  Die duftenden Öle  
 Zitruspflanzen sind in allen Teilen reich an  ätherischen Ölen . Im Sommer verdampft die Sonne diese Öle und entlockt damit den Blättern ihren süß-frischen Duft. Die Blätter der verschiedenen Zitruspflanzen unterscheiden sich auch in Ihrem Duft. Das Laub der Zitrone riecht frisch-fruchtig, Mandarinenblätter süßlich-herb und die Blätter der Orange süßlich. Besonders intensiv riechen die Fruchtschalen. Sorten wie die  Bergamotte  und die  Buddhas-Hand-Zitrone  betören mit ihrem herrlichen „Parfüm“ die Sinne. Deshalb werden viele Zitrusfrüchte auch in der Aromatherapie eingesetzt. 
 Nun wollen Sie auch eine herrlich duftende   Zitruspflanze kaufen  ? Schauen Sie sich in unserem vielfältigen Sortiment um, hier wird jeder fündig! 
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            <title type="text">Die exotische Frangipani: Auf die richtige Pflege kommt es an!</title>
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                 Der Name des  Tempelbaumes  lässt schon erahnen, welch exotisches Prachtstück sich dahinter verbirgt. Die  Frangipani ,&amp;nbsp;botanisch&amp;nbsp; Plumeria ,&amp;nbsp;beeindruckt mit einem einzigartigen Erscheinungsbild, das von farbenfrohen Blüten und einem intensiven Duft geprägt wird. Dieser Exot freut sich auch in unseren Breiten über eine steigende Beliebtheit. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen wertvolle  Pflegetipps  für eine optimale Haltung der Frangipani, damit Sie lange Freude an dieser beeindruckenden Pflanze haben! 
 
   Tempelbaum Angebote   
   Allgemeines zum Tempelbaum   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Umtopfen  
  Düngen   
  Substrat  
  Überwinterung  
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Vermehrung    
   Pflanzensprechstunde   
 
  Wann blüht die Plumeria?  
  Gelbe Blätter  
  Verzweigung des Tempelbaums  
  Rückschnitt des Tempelbaums  
  Ist die Frangipani giftig?  
  Für wen eignet sich der Tempelbaum?  
 
 
 Tempelbaum Angebote 
 Im Palmenmann Onlineshop finden Sie die verschiedensten Tempelbäume. Die günstigsten Varianten bestehen aus einem emporwachsendem Stämmchen. Doch auch bereits  verzweigte Tempelbäume  halten wir für Sie bereit. Bei der Wahl der Blütenfarbe sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt. Wählen Sie zwischen Tempelbäumen, die mit entsprechendem Alter weiße, rote, rosa, pinke oder gelbe Blüten ausbilden. Unsere Frangipanis sind sommergrünen Expemplare, also  Plumeria rubra , die in den kalten Monaten ein passendes Winterquartier für ihre Winterruhe benötigen. Schauen Sie sich unser   Tempelbaum Sortiment   an und werfen Sie auch unbedingt einen Blick auf unsere riesigen Exemplare.&amp;nbsp; 
   
 Allgemeines zum Tempelbaum 
 Beim Gedanken an ein Flugzeug, das in Hawaii landet, entsteht bei den meisten Menschen das gleiche Bild im Kopf: Die Fluggäste steigen aus und werden noch auf der Landebahn herzlich mit einer Blumenkette begrüßt. Diese Blumenketten sind aus den herrlich duftenden Blüten der Frangipani hergestellt. Auch die Prafümindustrie bedient sich gerne an dem frischen und unverkennbaren Duft der Tempelbaumblüten. Liebe, Schönheit und Auf Wiedersehen sind nur einige der Bedeutungen dieser exotischen Pflanze.&amp;nbsp; 
 Ursprünglich stammt der Tempelbaum aus Mittel- und Südamerika, mittlerweile ist er aber in vielen tropischen Gebieten dieser Welt zu finden. In der Blütezeit zieht er alle Blicke auf sich und versprüht Urlaubsstimmung durch und durch.&amp;nbsp; 
 Tempelbaum Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Mittel- und Südamerika 
 
 
  Familie  
 Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) 
 
 
  Standort  
 je mehr Sonne desto besser 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig; an sehr heißen Sommertagen auch zweimal täglich 
 
 
  Düngen  
 regelmäßig 
 
 
  Umtopfen  
 erst bei guter Durchwurzelung des Topfes 
 
 
  Substrat  
 lockeres und luftdurchlässiges Substrat 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 ja 
 
 
  Überwinterung  
 dunkler Standort, mindestens 5°C, Gießen und Düngen komplett einstellen 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl 
 
 
  Arten  
 sommergrün (rubra) und immergrün (obtusa) 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 ideale Zimmerpflanze für alle Freunde tropischer Pflanzen 
 
 
 
 Tempelbaum Pflege 
 Die Pflege der exotischen Frangipani bedarf etwas Fingerspitzengefühl und empfiehlt sich nicht als Einstiegspflanze für Pflanzenanfänger. Damit es Ihrem Tempelbaum an nichts fehlt, befolgen Sie einfach die nachfolgenden Pflegetipps. Damit dürfte nichts mehr schief gehen.&amp;nbsp; 
 Sonne pur: Standort der Frangipani 
 Diese tropische Schönheit gehört zu den wärmeliebenden Pflanzen und liebt das Sonnenlicht. Somit freut sich der Tempelbaum über einen  vollsonnigen Standort . Dabei gilt: Je mehr Sonne die Pflanze erreicht, desto glücklicher ist Ihre Frangipani!&amp;nbsp; 
 Wasserbedarf der Plumeria 
 Im&amp;nbsp; Sommer &amp;nbsp;ist Ihr grüner Liebling auf&amp;nbsp; regelmäßige Wassergaben &amp;nbsp;angewiesen und bevorzugt eine konstante Düngung. Während der warmen Monate freut sich die Pflanze täglich über Wasser und an besonders heißen Tagen können Sie die Pflanze auch zweimal am Tag mit dem kostbaren Nass versorgen. Dabei sollte keine Feuchtigkeit auf die Blätter gelangen, da es zu Verbrennungserscheinungen am Blattwerk kommen kann. Gießen Sie die Pflanze stets direkt am Stamm! Achten Sie jedoch darauf, dass die Frangipani niemals Staunässe ausgesetzt ist. 
 Umtopfen des Tempelbaums 
 Bei einer kompletten Durchwurzelung des Topfes sehnt sich die Pflanze nach einem neuen Kübel. Das&amp;nbsp;Umtopfen&amp;nbsp;sollte  nach der Winterpause  erfolgen, da die Frangipani in diesem Augenblick vor der Wachstumsperiode steht. 
 Unsere Exemplare erreichen uns in der Regel im im Frühjahr oder Sommer. Diese sollten sie nicht direkt nach Ankunft bei Ihnen umtopfen. Wir haben Sie bereits nach Ankunft in unseren Gewächshäusern in ein speziell angemischtes Substrat getopft. Damit Sie die Pflanze nicht direkt wieder stressen und somit eventuell das Wurzelwachstum negativ beeinflussen, sollte die Frangipani noch für eine ganze Weile in ihrem Topf bleiben. Erst wenn sich die Wurzeln unten durch den Topf zeigen, können Sie die exotische Schönheit umtopfen. 
   
 Düngen des Tempelbaums 
 Eine  wöchentliche Düngung  fördert eine gesunde Pflanzenstruktur und sichert das Wohlbefinden der Pflanze. Um eine üppige Blütenbildung anzukurbeln, verwenden Sie einen Dünger mit einem hohen Nitrat-Wert. 
 Das perfekte Substrat für den Tempelbaum 
 Eine&amp;nbsp; lockere und luftige Erde &amp;nbsp;bietet die besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum der Pflanze und sollte am besten eine Mischung aus&amp;nbsp; Kakteenerde ,&amp;nbsp; Perlite ,&amp;nbsp; Tonsteinchen &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Kokosrinde &amp;nbsp;sein. 
 Überwinterung des Tempelbaums:&amp;nbsp;Der richtige Schutz vor der winterlichen Kälte 
 Ein wichtiger Aspekt ist die richtige&amp;nbsp; Überwinterung &amp;nbsp;des Tempelbaumes. Da es sich um eine tropische Pflanze handelt, verträgt diese Schönheit keine Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Aufgrund der stark ausgeprägten Frostempfindlichkeit ist die richtige Pflege während der kalten Winterzeit besonders wichtig. Bereits im Herbst sollten die ersten Vorbereitungen für die Winterruhe getroffen werden. Ab Mitte Oktober sollten die&amp;nbsp; Wassergaben reduziert &amp;nbsp;werden, damit ab Anfang November das Gießverhalten gänzlich eingestellt werden kann. Während dieser Phase werden die einst so kräftig grünen Blätter nacheinander abgeworfen, sodass lediglich der grüne Stamm übrigbleibt. Nach dem&amp;nbsp; vollständigen Abwurf der Blätter &amp;nbsp;kommt die Frangipani auch ohne Licht aus und ist auf Temperaturen von mindestens 5°C angewiesen. Somit eignen sich&amp;nbsp; Kellerräume &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Garagen &amp;nbsp;als optimales Überwinterungsquartier während der kalten Jahreszeit. 
 Sollte der Stamm nach einiger Zeit etwas runzelig werden, dann besitzt die Pflanze noch kleine Wurzeln, die nicht genug Wasser speichern können, um die Frangipani ohne Wassergaben über den Winter zu bringen. In diesem Fall benötigt die Pflanze ein wenig Wasser und nach ungefähr zwei Tagen ist der Stamm wieder fest. 
  Wichtig zu wissen: &amp;nbsp;Es gibt auch einige&amp;nbsp; immergrüne Arten &amp;nbsp;des Tempelbaumes, die während der Wintermonate ihr Blattwerk nicht ablegen. Auch bei diesen Exemplaren sollte auf das Gießen verzichtet werden, jedoch benötigen diese Pflanzen einen hellen Ort während ihrer Winterruhe. Eine der bekanntesten, immergrünen Art ist die Plumeria obtusa. 
 Beenden Sie die Winterruhe Ihrer Frangipani, indem Sie die Pflanze bereits&amp;nbsp; Ende März &amp;nbsp;an einem&amp;nbsp; hellen Ort &amp;nbsp;platzieren. Sobald der Tempelbaum wieder die ersten Blätter bildet, können Sie die Pflanze mit&amp;nbsp; mäßigen Wassergaben &amp;nbsp;und mit der ersten Düngung versorgen. Nach ungefähr drei Wochen kann das normale Gießverhalten wieder aufgenommen werden.&amp;nbsp; 
 Schädlinge und Krankheiten beim Tempelbaum 
 Bei guter Pflege, werden Schädlinge bereits auf natürlichem Wege von der Pflanze ferngehalten. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sowie eine gesunde Pflanze sind der ideale Schutz gegen die kleinen Insekten. Dennoch ist es möglich, dass es sich die unbeliebten Tierchen auf den Blättern Ihres grünen Lieblings gemütlich machen. 
 Vorallem  Spinnmilben  und   Thripse   befallen Tempelbäume gerne. Und damit machen sich die hartnäckigsten und am schwierigsten zu bekämpfenden Schädlinge auf Ihrer Frangipani breit.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Wenn bereits ein Schadbild zu erkennen ist, dann ist die Plage meist schon groß. Um das zu verhindern, schauen Sie sich die Blätter des Tempelbaums regelmäßig an. Vor allem an der Blattunterseite fühlen sich Thripse und Spinnmilben besonders wohl. Handeln Sie schnell, damit die Schädlinge nicht auf andere Pflanzen übergehen oder sich unkontrolliert vermehren. Verfrachten Sie sie in  Einzelquarantäne . Um sicher zu gehen, um welche Schädlinge es sich auf Ihrer Frangipani handelt, finden Sie folgend eine kurze Übersicht: 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Spinnmilben  
  Thripse  
 
 
  Aussehen  
 gelb bis rötlich 
 weiß bis schwarz (je nach Stadium) 
 
 
  Lieblingsort  
 Blattunterseite 
 Blattunterseite 
 
 
  Indizien / Anzeichen  
 Helle Sprenkel auf den Blättern 
 silbrig-weiße Stellen 
 
 
  Symptome  
 Weiße Fäden / Netze 
 Pflanze verkümmert 
 
 
 
 Unser Zubehör Sortiment hält viele   Pflanzenschutzmittel   zur Schädlingsbekämpfung bereit. Dort finden Sie nicht nur Mittel gegen Thripse und Spinnmilben, sondern auch Pflanzenschutzmittel gegen  Trauermücken ,  Schild- und Wollläuse  sowie  Blattläuse  und vieles mehr.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
   
 Die Kunst des Vermehrens der Frangipani 
 Wer von einer Pflanze nicht genug bekommen kann, der kann die Frangipani in Form von&amp;nbsp; Stecklingen &amp;nbsp;ganz einfach vermehren. Dafür trennt man dicke Zweige der Pflanze mit einem sauberen Schnitt ab. Achten Sie darauf, dass diese abgetrennten Triebe eine ungefähre Länge von 25 cm aufweisen. Nach dem Schnitt lässt man die Schnittstelle einige Tage trocknen, bevor man diesen Zweig in ein Glas Wasser stellt, das an einen warmen und hellen Standort platziert wird. Nun ist ein wenig Geduld gefragt: Nach ungefähr drei Wochen kann man die Bildung der ersten Wurzeln beobachten! Gönnen Sie den neuen Wurzeln alle paar Tage frisches Wasser. Schließlich kann Ihr Steckling in die Erde gesetzt werden, wenn die neuen Wurzeln eine Länge von mehreren Zentimetern aufweisen. 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Wann fängt die Plumeria an zu blühen? 
 Die Blütezeit ist von  Juni bis September . Bis Ihr Tempelbaum das erste Mal blüht, können ein paar Jahre ins Land ziehen. Es heißt, sobald die Frangipani eine  Wuchshöhe von einem Meter  erreicht, ist sie kräftig genug, um Blüten zu bilden. 
 Warum bekommt mein Tempelbaum gelbe Blätter? 
 Gerade in den Sommermonaten braucht Ihre Frangipani regelmäßig, teilweise sogar täglich Wasser. In dieser Zeit besteht allerdings auch die Gefahr der Staunässe. Wenn das überschüssige Wasser nicht abfließen kann und der Tempelbaum somit lange mit den Wurzeln samt Erde in Wasser steht, kann Wurzelfäule entstehen. Dann bleibt Ihnen meist nichts anderes übrig als die Plumeria aus der Erde zu nehmen und die Wurzeln gut zu untersuchen. Riechen die Wurzeln modrig, sind braun und matschig, dann können Sie sich gewiss sein, dass die Wurzelfäule zugeschlagen hat. Schneiden Sie alle braunen und matschigen Wurzeln ab und setzen Sie den Exot in frische Erde. Daumen drücken und Geduld stehen nun an der Tagesordnung. Viel Glück! 
 Wann verzweigt sich eine Frangipani? 
 Sobald der Tempelbaum zum ersten Mal eine Blüte gemacht hat, steht der Verzweigung eigentlich nichts mehr im Wege. Während der Blütezeit entwickelt die Frangipani mehrere Neuaustriebe, dadurch entstehen die Verzweigungen. Somit ist es ganz normal, dass der Tempelbaum in seinen ersten Lebensjahren ohne Verzweigung in die Höhe wächst.&amp;nbsp; 
 Muss ich die Frangipani zurückschneiden? 
 Ein Rückschnitt der Triebe ist bei diesem Exoten  nicht erforderlich . Wenn Sie allerdings wollen, dass sich der Tempelbaum schneller verzweigt, dann können Sie im Frühjahr neugebildete Triebe abschneiden.  Handschuhe  sind beim Rückschnitt unabdingbar, da der Pflanzensaft der Plumeria giftig ist. Achten Sie darauf, dass Sie für den Schnitt ein sauberes Messer verwenden. Wichtig ist auch, dass der Schnitt über einem schlafenden Auge sitzt. Durch das Zurückschneiden der Triebe führen Sie künstlich und in der Regel auch eine schnellere Verzweigung herbei.&amp;nbsp; 
   
 Ist der Tempelbaum giftig? 
 Ja, der Saft des Tempelbaums ist  giftig , für Mensch und Tier.&amp;nbsp; 
 Für wen eignet sich der Tempelbaum? 
 Wir empfehlen den Tempelbaum nicht unbedingt unerfahrenen Pflanzenfreunden, da der Pflegeaufwand etwas höher ist als bei anderen Pflanzen. Dennoch kann natürlich jede/r in den Genuss dieser wunderbaren tropischen Schönheit kommen. Denken Sie aber unbedingt daran, dass die Plumeria Sonne mehr als alles andere liebt. Wählen Sie also den idealen Standort. Im Sommer muss unbedingt auf regelmäßige Wassergaben geachtet werden. Eine kleine Verschnaufpause gönnt Ihnen der Winter, in dem die Plumeria in Winterruhe geht. Dann braucht Sie nur noch einen dunklen Standort, auf Wasser und Dünger verzichtet sie in dieser Zeit. Aber bitte vergessen Sie sie nicht, wenn das Frühjahr eingeläutet wird. Dann treibt Sie nämlich wieder neu aus und beschert Ihnen einen tropischen Anblick! 
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                            <updated>2026-02-06T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der Feigenbaum: So pflegen Sie Ihren Feigenbaum richtig</title>
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                                            Feigen aus dem eigenen Garten? Ja, das funktioniert! Hier bekommen Sie alle wichtigen Pflegetipps für die Kultivierung des Feigenbaums im eigenen Garten. 
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                 Die&amp;nbsp; Echte Feige &amp;nbsp;( Ficus carica ) wird wegen ihrer süßen, grünen oder blau-violetten Früchte im gesamten Mittelmeerraum kultiviert und zählt zu den ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Welt.&amp;nbsp;Die meisten Feigen werden getrocknet und kommen in Deutschland dementsprechend als Dörrobst in den Handel. Doch auch die frischen Früchte sind in Supermärkten zu finden. Sie können die köstlichen Früchte auch ganz einfach selbst anbauen. Hier erfahren Sie alles über den Feigenbaum und seine Pflege.&amp;nbsp; 
 
   Feigenbaum Angebote   
   Allgemeines zum Feigenbaum   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Freiland- oder Kübelhaltung - was ist besser?  
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Düngen   
  Substrat  
  Umtopfen  
  Rückschnitt  
  Überwinterung  
 
 
   Erntezeit   
   Die süßen Früchte   
   Winterharte Sorten   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Wie schnell wächst ein Feigenbaum?  
  Kann man einen Feigenbaum in der Wohnung halten?  
  Wann trägt der Feigenbaum Früchte?  
  Warum verliert mein Feigenbaum Blätter?  
  Was mögen Feigenbäume nicht?  
  Wie viel Platz braucht man für einen Feigenbaum?  
  Sind Feigenbäume winterhart?  
 
 
 &amp;nbsp; 
 Feigenbaum Angebote 
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 Allgemeines zum Feigenbaum 
 Die Feige ist die erste genannte Pflanze in der Bibel und wird bei der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Garten Eden als einzige namentlich erwähnt. Adam und Eva kosteten vom Baum der Erkenntnis und wurden sich ihrer Nacktheit bewusst: Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz (Genesis 3,7). Deshalb steht das „Feigenblatt“ noch heute als Metapher für eine schamhafte Bedeckung. 
 Hauptanbaugebiet ist die Türkei. Bei uns werden die  mediterranen Pflanzen  vorwiegend in Kübeln gehalten und sind sehr dekorativ. Mit seinem knorrigen, gedrehten Stamm und den großen, dunkelgrünen Blättern ist der Feigenbaum ein echter Hingucker und bringt mediterranes Lebensgefühl in Ihr Zuhause. Die Feige wächst als  Strauch oder Baum  und erreicht dabei eine  Wuchshöhe von 3 bis maximal 10 Metern . 
 Wollen Sie nur einen einzigen Feigenbaum und dessen Früchte auch verzehren, müssen Sie sich eine  selbstbefruchtende Sorte  aussuchen. Denn dann sind sie nicht von der sogenannten Feigenwespe und ihrer Befruchtung abhängig. Zu den selbstbefruchtenden Sorten zählen zum Beispiel:  Dalmatie ,   Bornholmfeige  ,   Brown Turkey  .&amp;nbsp; 
 Die richtige Pflege des Feigenbaums 
 Echte Feigen sind recht&amp;nbsp; pflegeleicht &amp;nbsp;und stellen nur geringe Ansprüche. Das gilt allerdings mehr für ausgepflanzte Exemplare. Feigenbäume im Kübel sind etwas pflegeaufwändiger. Doch auch die Pflege im Kübel ist kein Hexenwerk. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der Pflege Ihres Feigenbaums, bei Freilandhaltung und Kübelhaltung, ankommt. Bei Einhaltung der Tipps steht einer ertragreichen Ernte der herrlich süßen Früchte nichts im Wege.&amp;nbsp; 
 Vor- und Nachteile von Freiland- und Kübelhaltung 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Vorteile  
  Nachteile  
 
 
  Freilandhaltung  
 
 - die pflegeleichte Alternative für den Feigenbaum 
 - die Wurzeln können sich wunderbar ausbreiten 
 - der Feigenbaum kann sich größtenteils selbst versorgen 
 - er kann sich Wasser und Nährstoffe aus dem Erdreich ziehen 
 - Gießen und Düngen darf im Sommer auch mal vergessen werden 
 - im Frühjahr bedarf es höchstens einen Rückschnitt 
 - die Überwinterung ist ganz leicht mit Mulch auf der Erde und Thermos-Vlies oder Vlieshaube 
 
 - vor dem Auspflanzen sollte der ideale Standort gefunden werden (sonnig, windgeschützt, genügend Platz zum Ausbreiten), an dem der Feigenbaum viele Jahre gedeihen kann 
 
 
 
    
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Vorteile  
  Nachteile  
 
 
  Kübelhaltung  
 
 - ideal, wenn man keinen großen Garten, sondern einen Balkon oder eine Terrasse zur Verfügung hat 
 - der Standort kann regelmäßig gewechselt bzw optimiert werden 
 
 
 - insgesamt ist der Pflegeaufwand etwas größer 
 - der Feigenbaum ist, vor allem im Sommer, auf regelmäßige Wassergaben und Dünger angewiesen 
 - das Wurzelwachstum ist durch den Kübel eingeschränkt 
 - für die kalten Monate wird ein Winterquartier benötigt (Garage, Keller, Wintergarten) 
 
 
 
 
 Diesen Standort braucht Ihr Feigenbaum 
 Egal, ob ausgepflanzt oder im Kübel: Die Echte Feige gedeiht am besten im Freien und freut sich über einen  sonnigen  und  windgeschützten Standort . Hausecken und Hauswände bieten sich daher als idealer Standort für Ihren Feigenbaum an. 
 So oft müssen Sie Ihren Feigenbaum gießen 
 Gießen Sie die Feige mäßig je nach Bedarf. Eine  Wassergabe  ist immer dann notwendig, wenn sich die Erde trocken anfühlt. Besonders voll belaubte Feigenbäume benötigen im Sommer mehr Wasser, da über die großen Blätter viel Flüssigkeit verdunstet. Staunässe am Wurzelballen mag die sonnenliebende Pflanze allerdings gar nicht. 
 In der  Kübelhaltung  empfiehlt sich eine  Drainageschicht  aus einigen Zentimetern Kieselsteinen oder  Blähton , damit das überschüssige Wasser gut abfließen kann. Auf kalkhaltiges Leitungswasser reagiert die Feige empfindlich. Gießen Sie deshalb nach Möglichkeit mit sauberem  Regenwasser . Längerer Trockenheit sollten Sie vermeiden, denn dann färben sich die Blätter braun und der Feigenbaum bildet nur kleine, saftlose Früchte aus. 
 Bei  Freilandhaltung  kann sich der Feigenbaum nötiges Wasser notfalls auch aus dem Erdreich ziehen (natürlich nur dann, wenn keine lange Trockenperiode herrscht).&amp;nbsp; 
 So düngen Sie Ihren Feigenbaum 
 In der Wachstumsphase im Frühjahr bis in den Spätsommer benötigt der Feigenbaum im Kübel besonders&amp;nbsp; viele Nährstoffe . Düngen Sie ihn deshalb  einmal wöchentlich  mit einem hochwertigen Flüssigdünger für Kübelpflanzen. Wir empfehlen Ihnen den   Azet Beeren- und Obstdünger  . Es ist ein&amp;nbsp; lebensmittelsicheres Düngemittel , unbedenklich für Haustiere, mit Sofort- und Langzeitwirkung und sorgt für eine kräftige Fruchtbildung.&amp;nbsp; 
 Auch ausgepflanzte Feigenbäume können Sie regelmäßig düngen. Zwar holen sich Freilandfeigen auch viele Nährstoffe direkt aus dem Boden, ist dieser allerdings besonders lehmhaltig, erschwert das die Nährstoffaufnahme. Je nach Bodenbeschaffenheit düngen viele Ihre Feigenbäume auch nur ein- bis zweimal im Jahr.&amp;nbsp; 
   
 Das richtige Substrat für Ihren Feigenbaum 
 Wollen Sie Ihren Feigenbaum in einen Kübel pflanzen, sollte das Substrat gut durchlässig sein, um Staunässe an der Wurzel zu vermeiden. Zusätzlich sollte es aber auch Wasser gut speichern können, um den Feigenbaum optimal zu versorgen. Wir empfehlen die&amp;nbsp; Palmenmann Spezialerde für mediterrane Pflanzen . Sie können aber auch eine hochwertige Blumenerde verwenden. Wir empfehlen Ihnen außerdem eine Drainageschicht aus Blähton oder Kieselsteinen am Boden des Kübels zu platzieren. So schützen Sie den Feigenbaum noch mehr vor Staunässe. 
 Wollen Sie Ihren Feigenbaum in den Gartenpflanzen, können Sie ganz einfach ein Erdloch an gewünschter Stelle ausheben, die Echte Feige hineinsetzen und die übrige Erde über dem Wurzelbereich verteilen. 
 In beiden Fällen sollten Sie das  Angießen  nicht vergessen! 
 Feigenbaum umtopfen 
 Halten Sie Ihren Feigenbaum im Kübel, müssen Sie ihn  regelmäßig umtopfen . Wir empfehlen dafür das  Frühjahr . Wenn Sie Ihren Feigenbaum aus dem Winterquartier holen, um ihn wieder unter freiem Himmel zu platzieren, können Sie im gleichen Zuge schauen, ob das Umtopfen nötig ist. In der Regel sollten Sie ihn alle zwei Jahre umtopfen. Ist der Topf gut durchwurzelt, dann wird es Zeit für einen neuen Kübel. Wählen Sie den neuen Topf großzügig aus, damit die Echte Feige ihre Wurzeln im neuen Topf schön ausbreiten kann.&amp;nbsp; 
 Wollen Sie Ihren ausgepflanzten Feigenbaum umsiedeln, sollten Sie auch hierfür das Frühjahr wählen, bevor er neue Blätter bekommt.&amp;nbsp; 
 Rückschnitt des Feigenbaums 
 Ausgepflanzt ist der Feigenbaum schnellwüchsig und seine Verzweigungen beginnen schon in geringer Höhe. Um die Pflanze auszulichten und für eine schöne Form der Krone zu sorgen, ist ein  vorsichtiger Rückschnitt im Frühjahr  möglich. Kürzen Sie einzelne, zu lang gewordenen Triebe und entfernen Sie überkreuzende Zweige. Auch einen starken Rückschnitt, z.B. bei älteren, verkahlten Exemplaren, verträgt der Feigenbaum gut und treibt danach wieder kräftig aus. Ein radikaler Schnitt&amp;nbsp; führt allerdings zu einer geringeren Ernte, da sich die ersten Früchte an den Vorjahrestrieben entwickeln.  Ein Tipp:  Beim Zurückschneiden sollten Sie Handschuhe tragen, da der milchige Pflanzensaft die Haut reizen kann. 
 Auch wenn Kübelfeigen nicht ganz so wuchsfreudig sind wie ausgepflanzte Exemplare, können Sie im Frühjahr einen Rückschnitt durchführen.&amp;nbsp; 
 So überwintern Sie Ihren Feigenbaum&amp;nbsp; 
 Ein kühler aber frostfreier und  witterungsgeschützter Raum  ist der beste Ort für die Überwinterung. Auch im  Wintergarten  fühlt sich die Kübelfeige in der kalten Jahreszeit wohl, ist allerdings keine immergrüne Raumdekoration, denn der Ficus carica  wirft sein Laub  in den Wintermonaten ab. Deshalb eignet sich auch der abgedunkelte Keller oder die Garage als Winterquartier. 
 Ausgepflanzte Feigenbäume sind sehr robust und halten einiges aus, teilweise kurzzeitig bis -20 Grad Celsius. Ist ein milder Winter angesagt, bedarf es nicht unbedingt einen   Winterschutz  . Halten Sie die Vorhersagen im Blick und schützen Sie Ihren ausgepflanzten Feigenbaum vor allem vor Dauerfrost. Bedecken Sie den Bodenbereich mit Mulch. Für die Krone eignen sich unsere   Vlieshauben  &amp;nbsp;und   Thermo-Vlies  . Packen Sie die Krone allerdings erst in Vlies, wenn der Baum alle Blätter verloren hat.&amp;nbsp; 
 Insgesamt gilt: Versuchen Sie den Winterschutz, egal ob bei Freilandhaltung oder im Kübel, so lange wie möglich hinauszuzögern. Ein kurzer und leichter Frost ist für den Feigenbaum nicht schädlich.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;Übersicht Feigenbaum Pflege bei Freiland- und Kübelhaltung 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  ausgepflanzt  
  Kübel  
 
 
  Standort  
 sonnig, warm und wingeschützt 
 sonnig, warm und wingeschützt 
 
 
  Gießen  
 Frühjahr-Herbst regelmäßg, im Winter nur selten und an frostfreien Tagen 
 Frühjahr- Herbst regelmäßig, aber Staunässe vermeiden, im Winter nur gießen, wenn der Feigenbaum nicht kühl steht 
 
 
  Düngen  
 &amp;nbsp;je nach Boden regelmäßig zusätzliche Nährstoffzufuhr 
 zwischen April und September zweimal pro Monat bis einmal die Woche 
 
 
  Substrat  
 im Bestfall locker und durchlässig 
 locker, durchlässig, wasserspeichernd, Drainageschicht unten im Topf 
 
 
  Umtopfen  
 im Frühjahr, bevor neue Blätter kommen 
 im Frühjahr, wenn der Kübel gut durchwurzelt ist 
 
 
  Rückschnitt  
 im Frühjahr 
 im Frühjahr 
 
 
  Überwintern  
 Erde mit Mulch o.ä. bedecken, Vlieshaube/Vlies für die Krone 
 Winterquartier in der Garage, im Keller oder Wintergarten, hell oder dunkel, kühl 
 
 
 
 Die Erntezeit 
 In den Hauptanbaugebieten im Mittelmeerraum werden die Feigen  zweimal im Jahr  geerntet. Die ersten Früchte reifen an den zweijährigen Trieben und werden im  Juni und Juli  gepflückt. Eine zweite, ertragreichere Ernte erfolgt im  August und September . Die Früchte wachsen auch problemlos in unserem Klima. In Deutschland reift die zweite Ernte an den jungen Trieben, allerdings nur in Gebieten mit besonders milden Wintern und an sehr sonnigen, geschützten Standorten. Die beste Chance auf eine zweite, reiche  Ernte im Herbst  haben Sie, wenn Sie die Feige im Kübel ziehen und ihr zur Überwinterung einen schönen Platz im Wintergarten bieten. 
 Die süßen Früchte 
 Da die Farbe der Früchte je nach Sorte variiert, wird der  Reifegrad ertastet . Die Feigen sind bereit zur Ernte, wenn sie bei sanftem Druck  leicht nachgeben . Zu weiche Früchte sind bereits überreif. Ihre selbstgeernteten Feigen können Sie direkt frisch genießen oder zu Kompott einkochen. Im Kühlschrank halten sich frischen Feigen nur wenige Tage, da sie relativ schnell anfangen zu gären. Eine beliebte Konservierungsmethode ist deshalb das Trocknen im Backofen. So könne Sie die süße Spezialität das ganze Jahr über genießen. Getrocknete Feigen sind zudem eine wichtige Zutat in der orientalischen Küche und verfeinern durch ihre süße Note zahlreiche Gerichte. Feigen sind nicht nur lecker, sondern gelten auch als  verdauungsfördernd  und sind reich an  Vitaminen . 
   
 Die winterharten Sorten 
 Die Feige wird in vielen unterschiedlichen Sorten gezüchtet. Möchten Sie den Feigenbaum auspflanzen, kommt es auf die richtige Auswahl an. Die Winterhärte sollte genau an die Wetterbedingungen an Ihrem Standort angepasst sein. Im Allgemeinen gilt: Die Früchte sind umso süßer und saftiger, je frostempfindlicher die Sorte ist. Winterharte Sorten ( bis -20° C ) sind zum Beispiel  Early Dark ,  Bianco ,   Brown Turkey   und   Bornholmfeige  . Zu den bedingt winterharten Sorten ( bis -12° C ) zählen unter anderem die  Bayernfeige ,  Rosetta ,  Morena  und  Peretta . Bei den Früchten unterscheiden sich die grünen und die blau-violetten Sorten. Sie wachsen ohne Blüte direkt an den Ästen. Die grünen Feigen sind dabei etwas früher reif als die blaue-violetten. 
 Pflanzensprechstunde 
 Wenn Ihnen nun noch Informationen zum Feigenbaum fehlen, beantworten wir Ihnen nun weitere, häufig gestellte Fragen.&amp;nbsp; 
 Wie schnell wächst ein Feigenbaum? 
 Gerade ausgepfanzte Feigenbäume  wachsen schnell , da sie ihre Wurzeln im Erdreich ausbreiten können und sie so wichtige Nährstoffe und Wasser aus dem Boden ziehen können. In der Regel wachsen Sie im Jahr ca.  20-40 cm , bei guter Pflege auch mehr. 
 Im Kübel wachsen Feigenbäume nicht so schnell wie ausgepflanzte Exemplare. Sie haben weniger Platz für Ihre Wurzeln und sind insgesamt in ihrem Wachstum etwas eingeschränkt. Für die Kübelhaltung gibt es sogar besonders gut geeignete Exemplare, die durch ein langsames Wachstum klein bleiben und kompakt wachsen. Dazu zählen die Sorten Bananenfeige, Dauphine und Dalmatie.&amp;nbsp; 
 Kann man einen Feigenbaum in der Wohnung halten? 
 Die Echte Feige ist eine  Outdoorpflanze . Unter freiem Himmel und ausgepflanzt geben Sie ihr die besten Voraussetzungen für ein gesundes und kräftiges Wachstum. Deswegen raten wir Ihnen, Ihren Feigenbaum im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse zu kultivieren. Bei Frost können Sie Ihre Kübelfeige in eine kühle Garage oder einen Keller stellen, wo die Feige vor Frost geschützt ist. Sind diese Räumlichkeiten nicht gegeben, können Sie den Feigenbaum auch in der Wohnung überwintern. Von einem dauerhaftem Standort in der Wohnung raten wir Ihnen ab.&amp;nbsp; 
 Wann trägt der Feigenbaum Früchte? 
 Haben Sie den perfekten Standort für Ihren Feigenbaum gefunden, trägt er das erste Mal&amp;nbsp; nach zwei Jahren  Früchten. Wichtg ist ein sonniger, warmer und wingeschützter Standort. Bei weiterer guter Pflege gibt es  zweimal im Jahr  die leckeren Früchte. Einmal im Juni und Juli und noch einmal im Herbst. 
 Warum verliert mein Feigenbaum Blätter?&amp;nbsp; 
 Verliert Ihr Feigenbaum im Herbst seine Blätter, ist das ganz normal. Ein Feigenbaum ist  lauabwerfend . Im Frühjahr treibt er wieder neu aus und erstrahlt mit einer grünen Blätterpracht. 
 Verliert Ihr Feigenbaum zu einer anderen Jahreszeit seine Blätter, kann das auf einen  Nährstoffmangel  hinweisen. Wann haben Sie Ihren Feigenbaum das letzte Mal gedüngt? Ist es eine Weile her, sollten Sie ihm Nährstoffe zuführen. Aber Achtung, nicht überdüngen.&amp;nbsp; 
 Was mögen Feigenbäume nicht? 
 Feigenbäume mögen keine  dunklen Standorte , an dem sie dem Wind ausgesetzt sind. Des Weiteren vertragen vor allem Kübelfeigen keine  Trockenperioden .&amp;nbsp; 
 Wie viel Platz braucht man für einen Feigenbaum? 
 In ihrer Heimat werden Feigenbäume bis zu zehn Meter hoch. Das schaffen sie in unseren Breitengraden nicht unbedingt und werden um die  vier Meter  groß, wenn sie ausgepflanzt sind. Doch auch im Kübel können Feigenbäume bis zu  drei Meter  hoch werden. Es kommt aber immer auf die richtige Pflege und einen regelmäßigen Rückschnitt im Frühjahr an.&amp;nbsp; 
 Sind Feigenbäume winterhart? 
 Es gibt einige winterharte Sorten, die bis zu -20 Grad Celsius aushalten. Bedingt winterharte Sorten verkraften Temperaturen bis -12 Grad Celsius. Hier finden Sie die   winterharte Sorten. Trotz Winterhärte sollten Sie sich, vor allem bei jungen, ausgepflanzten Feigenbäume um einen passenden  Winterschutz  kümmern.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
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            <title type="text">Die robuste Hanfpalme: So gelingt das Auspflanzen im Garten</title>
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                 Der Anblick von Palmen in heimischen Gärten ist längst keine Ausnahmeerscheinung mehr. Denn auch wenn es viele nicht vermuten: Das  Auspflanzen von Palmen  ist in wintermilden Regionen Deutschlands problemlos möglich. Der Traum von einer exotischen Erholungsoase mit Urlaubsflair im eigenen Garten kann also wahr werden. Wichtig ist die  richtige Palmenart  auszuwählen. Für unser feucht-kaltes Wetter im Winter eignen sich Hanfpalmen besonders gut, aber auch Nadelpalmen und die Zwergpalmetto lassen sich erfolgreich auspflanzen. Wir empfehlen die  Hanfpalme  (Trachycarpus fortunei), da diese Palmenart besonders  robust  ist. Sie ist zudem  winterhart  und verträgt somit Minustemperaturen ohne langfristig Schaden zu nehmen. Beachtet man einige wenige Dinge, gelingt die Kultivierung eines Palmengartens also auch bei uns!&amp;nbsp; 
 
 
   Allgemeines zur Hanfpalme   
   Die beste Auspflanzzeit   
   Der perfekte Standort   
   Pflege von ausgepflanzten Hanfpalmen   
   Winterschutz für ausgepflanzte Hanfpalmen   
   Hanfpalme Angebote   
 
 
 Die robuste Trachycarpus fortunei 
 Die Hanfpalme (botanisch:  Trachycarpus fortunei ) ist ursprünglich in Asien beheimatet. Mit ihren großen, hellgrünen Wedeln bringt sie tropisches Flair in Ihr Zuhause. Die kräftigen, fächerartigen Blätter treiben zunächst am Stammende nach oben hin aus und neigen sich nach ihrer Entfaltung langsam nach unten. Hanfpalmen können ausgepflanzt bis zu  zehn Meter hoch  werden. Deshalb benötigen sie ausreichend Platz im Garten. Ältere Blätter vertrocknen mit der Zeit und können einfach entfernt werden. Der Stamm ist bei jungen Pflanzen vollständig und später nur noch am oberen Teil mit braunen Fasern bedeckt. Im Sommer schmücken sich Hanfpalmen mit üppigen, rispenförmigen Blütenständen. 
 Die Hanfpalme ist außerdem die perfekte Einsteigerpalme, da Sie extrem  pflegeleicht  ist. Wollen Sie also beginnen, Ihren Traum vom eigenen Palmengarten zu verwirklichen, ist die Trachycarpus fortunei die richtige Wahl.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;  
 Die beste Zeit zum Auspflanzen der Hanfpalme 
 Pflanzen Sie Ihre Palme erst aus, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind (März bis Juni). Auch ein milder Herbst eignet sich gut zum Auspflanzen, da der Gartenboden vom Sommer zuvor noch schön aufgewärmt ist. Diese gespeicherte Wärme fördert die Wurzelbildung und somit ein schnelles Anwachsen der Palme. 
 Natürlich spielt auch die  Qualität der Pflanze  eine große Rolle. Am besten geeignet sind gesunde Palmen mit einem gut  durchwurzelten Ballen . Die Palmen vom Palmenmann stammen zudem aus Regionen, die für ein etwas raueres Klima bekannt sind, wie zum Beispiel Nordspanien. Damit eine Hanfpalme frostige Temperaturen sicher übersteht, sollte sie  älter als drei bis vier Jahre  und zuvor im Kübel gut gepflegt worden sein. Zu junge Palmen würden draußen erfrieren. Wichtig ist auch der Zeitpunkt.&amp;nbsp; 
 Der passende Standort für die Hanfpalme 
 Hanfpalmen sind  pflegeleicht  und stellen keine hohen Ansprüche. Sie mögen einen  hellen, windgeschützten Standort  mit einigen Stunden Sonne am Tag, um ihre schönen Wedel richtig ausbilden zu können. Graben Sie ein ausreichend großes Pflanzloch und halten Sie genug Abstand zu angrenzenden Gebäuden und Mauern. Freiland-Hanfpalmen können 12 bis 15 Meter hoch werden und benötigen deshalb einen Platzbedarf von 4 bis 6 qm. Das Pflanzloch sollte im Durchmesser doppelt so groß sein wie der Wurzelballen und ausreichend tief für die längste Wurzel der Palme. 
 Setzen Sie die Hanfpalme vorsichtig in die Mitte des Pflanzloches ein. Zum Auffüllen verwenden Sie am besten eine lockere, durchlässige Erde. Wir empfehlen das hochwertige  Palmenmann Spezial Substrat für Palmen und mediterrane Pflanzen . Für eine optimale  Luft- und Wasserführung  geben Sie zusätzlich eine 20 cm hohe  Drainageschicht , z.B. aus  Blähton  oder Tonscherben, in das Pflanzloch. Dadurch kann das Wasser besser abfließen und es kommt nicht zu einer schädlichen Staunässe am Wurzelballen. Ist das geschafft, müssen Sie die Erde nur noch etwas andrücken und Ihre frisch ausgepflanzte Palme gut  angießen . 
 Die weitere Pflege der Hanfpalme&amp;nbsp; 
 Frisch ausgepflanzte Palmen sollten bei anhaltender trockener Hitze im Sommer mit Wasser versorgt werden. Bereits etablierte Freilandpalmen kommen aber in der Regel ohne zusätzliches  Gießwasser  aus, da sie ein weitreichendes Wurzelwerk gebildet haben. Eine  Düngung  ist bei ausgepflanzten Exemplaren nur notwendig, wenn Mangelerscheinungen sichtbar werden, da die Böden in Mitteleuropa eigentlich genügend Nährstoffe enthalten. 
 Weitere   Pflegetipps für die Hanfplame   finden Sie in unserem ausführlichen Blogartikel. 
   
 Der richtige Winterschutz für ausgepflanzte Hanfpalmen 
 Im ersten Winter ist ein  Schutz vor Frost  besonders wichtig und der richtige  Winterschutz  beginnt bereits beim Einpflanzen der Hanfpalme. Im Garten sollten Sie deshalb einen  geschützten Standort  aussuchen, zum Beispiel in der Nähe einer nach Süden ausgerichtete Hauswand oder der Terrasse. Bereits vor dem ersten Bodenfrost können Sie den Wurzelbereich mit pH-neutralen Gartenfasern abdecken. Die Kälte macht Hanfpalmen weniger zu schaffen als die Feuchtigkeit. In der Heimat der Hanfpalmen herrscht im Winter eine eher trockene Kälte, deshalb sind die Pflanzen nässeempfindlich. Sobald mit länger anhaltendem Frost zu rechnen ist, sollten Sie das empfindliche Herz der Hanfpalme ausreichend vor Kälte und Nässe schützen. 
 Binden Sie die Wedel mit einem Kokosstrick locker oben zusammen und umhüllen Sie anschließend die gesamte Krone mit einem  Thermo-Vlies . Den Stamm können Sie mit einer insolierenden  Kokosmatte  umwickeln. Foliensäcke oder schwarzes Vliesmaterial eignen sich nicht für den Winterschutz. Die Sonne würde diese stark aufheizen und dadurch entsteht Kondenswasser, das durch die Folie nicht entweichen kann. Packen Sie die Krone sofort wieder aus, wenn keine weiteren Dauerfröste zu erwarten sind. In besonders kalten Wintern helfen auch spezielle  Heizkabel  für Pflanzen. Ab ca. -15 °C verliert die Trachycarpus fortunei häufig ihre Blätter. Bei einer ausreichenden Düngung im Frühjahr wachsen diese allerdings schnell nach. 
 Ausführlich Tipps zum   Winterschutz für Palmen   oder generell   Winterschutz für Pflanzen im Außenbereich   finden Sie in unserem Blog.&amp;nbsp; 
 Hanfpalmen Angebote 
 Wer jetzt richtig Lust hat in die Kunst der Hanfpalmen im eigenen Garten einzutauchen: In unserem Shop finden Sie eine riesige Auswahl der beliebten Palmenart und können sich Ihre eigene&amp;nbsp;  Hanfpalme kaufen  . Noch ein Tipp: Wir haben nicht immer alle Hanfpalmen im Shop ausgestellt, in unserem Außenbereich finden Sie   beeindruckende Hanfpalmen   mit über zwei Metern Größe, die Sie sich unbedingt ansehen sollten. Wenn Sie also die Möglichkeit haben uns einen Besuch abzustatten, sollten Sie einmal vorbeischauen! 
 Befolgen Sie einfach die Tipps und Ihrer eigenen Urlaubsoase steht nichts mehr im Weg!&amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-01-02T10:10:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Winterschutz für Palmen</title>
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                                            Der nächste kalte Winter kommt bestimmt! Und natürlich möchten wir nicht, dass unsere wertvollen und mit viel Liebe gepflegten Gärten dem Frost zum Opfer fallen. Genau aus diesem Grund sollten rechtzeitig einige Maßnahmen getroffen werden, damit Palmen auch in unseren Regionen...
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                 Der nächste kalte Winter kommt bestimmt! 
 Und natürlich möchten wir nicht, dass unsere wertvollen und mit viel Liebe gepflegten Gärten dem Frost zum Opfer fallen. Genau aus diesem Grund sollten rechtzeitig einige Maßnahmen getroffen werden, damit Palmen auch in unseren Regionen den Winter unbeschadet überstehen. 
 Grundsätzlich sei gesagt, dass entgegen der landläufigen Meinung viele Palmenarten die niedrigen Temperaturen unserer Winter sehr gut überstehen können, wobei sie kurze Kälteperioden (1-2 Nächte) mit extremen Temperaturen besser wegstecken als dauerhaft kalte Temperaturen (mehrere Tage bis Wochen). Ein gutes Beispiel hierfür ist die Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), die mittlerweile in immer mehr Gärten und Vorgärten zu finden ist. Sie kann Temperaturen von bis zu -17°C vertragen. Sobald sich die Temperaturen jedoch der Frostgrenze nähern, sollten erste Winterschutzmaßnahmen getroffen werden. 
   Was ist nun der richtige Schutz für meine Palme ?   
 Eine pauschale Aussage kann hier nicht getroffen werden, denn ihre Temperaturgrenzen sind genau so individuell wie die Pflanzen selber und je nach Alter, Größe und Standort sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich. Im Palmenmann Shop finden Sie den wichtigsten und effektivsten   Winterschutz   für Ihre Palmen und andere Pflanzen sowie genaue Angaben zur Frostverträglichkeit der verschiedenen Arten. 
   Welcher Teil der Palme sollte geschützt werden ?   
 Besonders wichtig ist es, die Wurzeln und den Stamm vor Kälte zu schützen, wobei der Stamm etwas weniger empfindlich ist als das Wurzelsystem. Die Blätter vertragen niedrige Temperaturen im Vergleich zum Stamm und den Wurzeln am Schlechtesten, sollten in besonders kalten Wintern dann doch mal einzelne Blätter absterben ist das noch kein Grund zur Panik, denn sie wachsen im Frühling wieder nach. Palmen, die in Kübeln oder Pflanzkästen stehen und deren Einräumung nicht möglich ist, sollten besonders gut geschützt werden, da ihr Wurzelsystem sehr anfällig für Kälte ist und es viel schneller durchfrieren kann als bei ausgepflanzten Exemplaren. 
   Welche Winterschutzmaßnahmen gibt es ?   
 Eine einfache und schnelle Möglichkeit Palmen vor den ersten kalten Temperaturen zu schützen, ist das großzügige Mulchen des Wurzelbereichs (Rindenmulch). Darüber hinaus sollten die Blätter (Beispiel Hanfpalme) nach oben hin zusammengebunden werden, um den Wachstumspunkt (das Herz der Palme) zu schützen. Das Zusammenbinden schützt darüber hinaus die Blätter vor kaltem Wind sowie hohen Schneelasten, die ein Abknicken oder Brechen der Blätter verursachen könnten. Da der Wachstumspunkt der Palmen besonders nässeempfindlich ist, kann dieser vor dem Zusammenbinden der Blätter zusätzlich mit Stroh bedeckt werden. Schnee oberhalb des Herzes der Palme kann allerdings auch als guter Schutz vor Frost dienen. 
 Eine weitere sehr effektive Maßnahme ist das Umwickeln des Stamms mit   Kokosmatten   oder   Thermo-Vlies  . Hierfür können auch andere Materialien genutzt werden, es ist jedoch darauf zu achten, dass ein atmungsaktives Material benutzt wird, damit sich am Stamm keine Feuchtigkeit staut. Vom Umwickeln mit Plastik(Noppen)-Folie ist daher dringend abzuraten. Das Thermo-Vlies kann zusätzlich noch zum Einhüllen oder Umwickeln großer Blattkronen genutzt werden. 
 Zusätzlich kann man ein   Heizkabel   benutzen, dass in Verbindung mit einer Zeitschaltuhr für den Außenbereich die besonders kalten Temperaturen in der Nacht ein wenig anhebt. Bei Heizkabeln ist dabei besonders darauf zu achten, dass sich das Kabel nicht überkreuzt oder zu dicht zusammengewickelt wird, da ansonsten Hitzepunkte entstehen, die das Kabel beschädigen können. 
 Abschließend kann die Krone bzw. die ganze Palme nun noch in eine   Pflanzenhaube aus luft- und lichtdurchlässigem Vlies   eingepackt werden. Sie schützt zusätzlich vor kaltem Wind (vor allem der Ostwind!) und verhindert, dass zu viel Frost den Stamm sowie den Wachstumspunkt erreicht. Bei Palmen, die in Kübeln o.ä. stehen, können die Gefäße noch zusätzlich in eine spezielle   Luftpolsterfolie   eingewickelt werden, um das empfindliche Wurzelsystem bestmöglich zu schützen. 
 Natürlich können diese Maßnahmen auch für alle anderen (mediterranen) Pflanzen angewendet werden, die im Winter geschützt werden müssen. Denken Sie also rechtzeitig an den richtigen Winterschutz, der Winter steht vor der Tür! 
 Sie haben für den Winterschutz noch keine Palme, die Sie warm einpacken können? Kein Problem, in unserem riesigen Sortiment können Sie Ihre neue   Palme kaufen  , Sie finden garantiert eine neue Lieblingspalme! 
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                            <updated>2025-12-05T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Winterharter Olivenbaum - Alle Infos rund um das Thema Winterschutz des Olive...</title>
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                                            Ist der Olivenbaum winterhart? In diesem Blog finden Sie alle Informationen über die richtige Überwinterung des Olivenbaums. 
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                <![CDATA[
                 Da der  Olivenbaum  aufgrund seiner Heimat eher ein wärmeres Klima gewohnt ist, reagiert er etwas empfindlicher auf kalte Jahreszeiten und die frostigen Temperaturen, die in unseren Regionen im Winter gelegentlich vorkommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf Ihren schönen Olivenbaum verzichten- oder ihn nun etwas sperrig im Wohnzimmer platzieren müssen. Wir geben Ihnen ein paar  Tipps  an die Hand, wie Sie Ihren Olivenbaum unbeschadet durch den Winter bringen. 
 &amp;nbsp; 
 
   Allgemeines zum Olivenbaum   
   Steckbrief   
   Winterfest und winterhart   
 
  Winterfeste Olivenbäume  
  Winterharte Olivenbäume  
 
   Gemeinsamkeiten der Olivenbäume   
   Olivenbaum im Kübel überwintern   
 
  Überwinterung im Innenraum  
  Überwinterung im Innenraum  
 
   Olivenbaum ausgepflanzt überwintern   
   Olivenbaum gießen im Winter   
 
  Wassergaben im Winterquartier  
  Wassergaben im Außenbereich  
 
   Olivenbaum düngen   
   Wann darf der Olivenbaum wieder ins Freie?   
   Übersicht der von uns geführten Olivenbäume   
 
 &amp;nbsp; 
 Allgemeine Infos zu dem Olivenbaum 
 Mit einem   Olivenbaum   verleihen Sie Ihrem Garten, der Terrasse oder dem Balkon ein angenehmes mediterranes Flair und holen sich auf diese Weise ein wenig Toskana-Feeling zu sich nach Hause. Der Olivenbaum gehört zur Familie der  Ölbaumgewächse (Oleaceae ) und wird auch als  „Echter Ölbaum “ bezeichnet. Ursprünglich stammt dieser Baum aus dem südlichen Mittelmeerraum, wurde jedoch auch in Afrika und im nahen Osten bereits  4000 Jahre v. Chr.  als Nutzpflanze verwendet. Nicht nur seine köstlichen Früchte waren zu dieser Zeit von Interesse, sondern auch das silbrig grüne Blattwerk trug eine symbolträchtige Bedeutung und stand in der Antike für Frieden. 
 
 
   
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 Olivenbaum Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Mittelmeerraum, Naher Osten, Afrika 
 
 
  Familie  
 Ölbaumgewächse (Oleaceae) 
 
 
  Standort  
 hell und sonnig 
 
 
  Gießen  
 Mäßig bis reichlich (Je nach Jahreszeit) 
 
 
  Düngen  
 zwischen März und September zweimal pro Woche/ Oktober mit Flüssig-, oder Langzeitdünger 
 
 
  Umtopfen  
 im Frühjahr, jedes Jahr 
 
 
  Substrat  
 humusreich 
 
 
  Essbar  
 Früchte 
 
 
  Giftig  
 nein 
 
 
  Überwinterung  
 Winterquartier, kann auch dunkel überwintern, nicht kälter als -5 Grad 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 alle Pflanzenfreunde, ob erfahren oder nicht 
 
 
  Blütezeit  
 Mai bis Juli 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 ideale Outdoorpflanze für alle Freunde mediterraner Pflanzen 
 
 
 
 Unterschied: Winterfest und winterhart 
 
 
 Winterfeste Olivenbäume 
 
 
 Die winterfesten Olivenbäume können nicht jedem Frost trotzen, sondern überstehen nur mildere Winter, sofern man ihnen keinen ausreichenden Winterschutz bietet. Es ist deshalb wichtig, dass Sie die winterfesten Olivenbäume besonders gut schützen. Wenn sich ein sehr kalter und langer Winter ankündigt, sollten diese Pflanzen in einem sicheren Winterquartier oder sogar im Haus untergebracht werden. 
 
 
 Winterharte Olivenbäume 
 
 
 Die   winterharten Olivenbäume   können Minustemperaturen und Frost über einen längeren Zeitraum hinweg aushalten. Es ist auch möglich, diese Bäume in den kälteren Jahreszeiten im Außenbereich überwintern zu lassen, ohne dass die mediterrane Pflanze einen Schaden davonträgt. Nichtsdestotrotz können auch bei den winterharten Olivenbäumen Schutzmaßnahmen sinnvoll sein, da Temperaturen unter  -10 Grad  über einen langen Zeitraum die Frosttoleranz ausreizen. 
 Das haben alle Olivenbäume gemeinsam 
 Es ist in jedem Fall ratsam, dass junge Olivenbäume im Innenraum überwintern. Sie sind sehr frostempfindlich und überstehen Temperaturen unter  – 5 Grad Celsius  nicht. Sie sollten daher immer ein angemessenes Winterquartier bekommen, welches Temperaturen von  10-15 Grad Celsiu s aufweist. Bei älteren Exemplaren ist die Frosttoleranz bereits stärker ausgeprägt und können deshalb auch der Kälte besser trotzen. Wenn Sie bereits einen älteren Olivenbaum besitzen, sollten Sie jedoch auch hier einige Dinge beachtet, damit Ihr Exot in den Wintermonaten keine Frostschäden davonträgt. 
   
 Olivenbaum im Kübel überwintern 
 Olivenbaum - Überwinterung im Innenraum 
 Wenn Sie sich dazu entschließen Ihren  Olivenbaum  in einem Kübel zu kultivieren, können Sie die Pflanze in ein  unbeheiztes Winterquartier  stellen. Dafür eignet sich beispielsweise der Hausflur sowie ein Gewächshaus oder ein unbeheizter Wintergarten. Auf diese Weise schützen Sie Ihren Olivenbaum vor Kälte und Nässe, die der Herbst oder Winter mit sich bringt. Platzieren Sie die Kübelpflanze auf einer  Styroporplatte  oder einem ähnlichen kälteisolierenden Material. Ihre mediterrane Pflanze kommt auch damit zurecht, wenn das Winterquartier eher etwas dunkler ausfällt. Möglicherweise verliert der Baum zwar etwas Laub, dieses wird im Frühjahr wieder neu austreiben. Ideal ist es, wenn die Pflanze auch im Winter ein  wenig Licht  abbekommt, so vermeiden Sie den Blattverlust. Achten Sie darauf, dass die Umgebungstemperatur im Winterquartier bei  ca. 5-10 Grad Celsius  liegt. 
 Olivenbaum - Überwinterung im Außenbereich 
 Falls Sie keine Möglichkeit haben, Ihren Olivenbaum in einen geschützten Innenraum zu stellen, isolieren Sie den Stamm mit Kokosmatten, Luftpolsterfolie oder Thermo-Vlies von der Kälte. Darüber hinaus ist es sinnvoll das Substrat der Pflanze um den Stamm mit Laub oder Pinienrinde zu mulchen. Das Mulchen verhindert, dass die Kälte zu tief in den Boden eindringt und der Bodenfrost die Wurzeln beschädigt. Die gesamte Pflanze können Sie mit einer Vlieshaube abdecken und bei Bedarf ein Heizkabel anbringen. Die im Kübel kultivierte Pflanze können Sie zusätzlich an eine schützende Mauer oder Hauswand stellen. So werden auch die kälteempfindlichen Olivenbäume sicher durch den Winter kommen. 
 &amp;nbsp; 
   
 Olivenbaum ausgepflanzt überwintern 
 Ein  ausgepflanzter Olivenbaum  ist in der Regel deutlich  frostresistenter  als diejenigen, die im Kübel kultiviert werden. Auch wenn die Pflanze bereits etwas älter ist und an das kältere Klima gewöhnt ist, kann diese die Kälteperioden gut verkraften. Doch anhaltende Minustemperaruten sind auch für die eingewurzelten Olivenbäume schädlich. Da Sie diese Bäume nicht einfach in einem Winterquartier platzieren können, empfehlen wir Ihnen für einen  optimalen Winterschutz  zu sorgen. 
 Wickeln Sie Ihren mediterranen Baum in   Kokosmatten   oder   Thermo-Vlies  .Achten Sie darauf, dass sowohl der Stamm als auch die Krone ausreichend eingepackt ist. Im Anschluss ist es sinnvoll,ein   Pflanzenheizkabel   nach Anleitung an dem Olivenbaum anzubringen. Es bietet sich auch hier an, den Boden mit einer Schicht Laub und Tannenreisig abzudecken. 
  Tipp:  
 Falls Sie sich noch unsicher sind, ob Ihr Olivenbaum den Winter im Außenbereich übersteht und Sie lieber eine Nummer sicher gehen möchten, ist es auch möglich den Baum im Oktober noch in einen   Kübel   umzupflanzen. So können Sie ihn in ein sicheres Winterquartier bringen, in dem er besonders geschützt ist. 
 Olivenbaum gießen im Winter 
 Mit den sinkenden Temperaturen und dem reduzierten Licht, ändert sich auch der Wasserbedarf Ihres Olivenbaums im Winter. Zusätzlich spielt auch der Standort Ihres Ölbaums eine Rolle, wie viel Wassergaben im Winter notwendig sind. 
 Wassergaben im Winterquartier 
 Befindet sich Ihr  Olivenbaum  über den Winter im Haus oder in einem anderen Winterquartier, darf die Pflanze nur  mäßig gegossen  werden. Hierbei muss ein Maß gefunden werden, dass die Erde nicht vollständig austrocknet und dennoch nicht zu nass wird. Wenn es zu  Staunässe  kommt, folgt darauf häufig Wurzelfäule, die Ihrer Kübelpflanze einen erheblichen Schaden zufügt. Mit sinkenden Temperaturen müssen Sie die Wassergaben reduzieren. Dies bedeutet also:  Je kälter der Olivenbaum überwintert, desto weniger Wasser benötigt e r. Sobald die Temperaturen wieder steigen, können Sie wieder vermehrt zur Gießkanne greifen. 
 Wassergaben im Außenbereich 
 Wenn Sie Ihren Ölbaum im Außenbereich überwintern lassen, sind  zusätzliche Wassergaben nicht nötig . Der Wasserbedarf wird von natürlichen Regengüssen gedeckt. Da der Baum im Winter generell einen niedrigen Wasserbedarf hat, sind diese Güsse vollkommen ausreichend. Zusätzliches Wässern wäre für den Olivenbaum tatsächlich eher schädlich. 
 Olivenbaum düngen im Winter 
 Wie bei den meisten Pflanzen benötigt der Olivenbaum in den Wintermonaten  keinen Dünger . Unsere Gärtner empfehlen bereits im Juli das Düngen einzustellen, da die Pflanze daraufhin nochmal austreibt und die jungen Triebe dem Winterfrost nicht so leicht standhalten. Wir empfehlen Ihnen im Frühjahr, ab Mitte März das Düngen wieder aufzunehmen, um den Baum nach der kalten Jahreszeit wieder zu stärken. 
 
   Palmenmann Spezial Zitrus-Dünger (250g)   
   Azet Zitrus- &amp;amp; MediterranPflanzenDünger (750 Gramm)   
 
 &amp;nbsp; 
 Wann darf der Olivenbaum wieder ins Freie? 
 Ihr Olivenbaum darf  Ende März  wieder zurück in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse. Zwar gibt es im Frühjahr noch leichte Fröste, diese schaden der Kübelpflanze jedoch nicht. Sollte sich der Winter noch eine Weile länger hinziehen, behalten Sie Ihren Exoten ein wenig länger im Winterquartier. 
 Sobald die Temperaturen  über 10 Grad  steigen, benötigt Ihr Olivenbaum wieder  mehr Lich t, da durch die erhöhten Temperaturen das Pflanzenwachstum wieder gefördert wird. Die Lichtzufuhr sollte dazu im Gleichgewicht stehen. Aus diesem Grund ist es ratsam, Ihre Kübelpflanze nicht zu lange im Winterquartier stehen zu lassen. Achten sie trotzdem darauf, dass der Baum nach der dunklen Winterzeit  nicht direkt an einem Standort mit zu viel Sonnenlicht  platziert wird, da dieser sich erst nach und nach an eine stärkere Lichtzufuhr gewöhnen muss. 
   
 Übersicht der von uns geführten Olivenbäume 
 Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Übersicht der Eigenschaften unserer winterfesten und bedingt winterharten Olivenbäume für den Außenbereich zur Verfügung: 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
  Name &amp;nbsp; 
  Botanischer Name  
  Toleranz  
 
 
   Olivenbaum (Hojiblanca)   
 Olea europea hojiblanca 
 winterhart 
 
 
   Olivenbaum (Hojiblanca)   
 Olea europea Hojiblanca 
 winterhart 
 
 
   Olivenbaum (Hojiblanca) Busch XL   
 Olea europea Hojiblanca 
 winterhart 
 
 
   Kleiner Olivenbaum   
 Olea europea 
 winterfest 
 
 
   Olivenbaum (veredelt)   
 Olea europea 
 winterfest 
 
 
   Olivenbaum (Picual)   
 Olea europea Picual 
 winterhart 
 
 
   Olivenbaum (Moraiola)   
 Olea europaea Moraiola 
 bedingt winterhart 
 
 
   Olivenbaum (Coratina)   
 Olea europaea Coratina 
 bedingt winterhart 
 
 
 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-12-01T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Winterschutz für Pflanzen im Außenbereich – Die wichtigsten Tipps </title>
            <id>https://www.palmenmann.de/pflanzenwissen/blog/winterschutz-fuer-pflanzen-im-aussenbereich-die-wichtigsten-tipps</id>
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                                            Erfahren Sie hier alles über den Winterschutz im Außenbereich. Welche Arten von Winterschutz es gibt, welche Orte in Frage kommen und welche Produkte Sie bei uns erwerben können - wir verraten es Ihnen!
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Der Palmenmann spezialisiert sich seit jeher auf  mediterrane und tropische Pflanzen . Viele dieser Pflanzen sind nur für den Außenbereich geeignet und werden deshalb artgerecht unter freiem Himmel kultiviert. Anders als in ihren jeweiligen Ursprungsländern sind die Winter hierzulande deutlich kälter und feuchter. Aus diesem Grund ist eine adäquate Überwinterung Ihrer Pflanzen unabdingbar. Je nach Temperatur- und Feuchtetoleranz der jeweiligen Pflanze ist der Grad an zu betreibendem Winterschutz unterschiedlich. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie  Ihren Garten winterfest  machen können. 
 Es gibt zahlreiche Methoden, Ihre Pflanzen im Winter vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. In erster Linie ist der  Ort der Überwinterung  entscheidend darüber, welche Mittel eingesetzt werden. Im Folgenden rollen wir das Thema des Winterschutzes Ihrer Pflanzen Stück für Stück auf. Dabei gehen wir zunächst auf die verschiedenen  Arten von Winterschutz  ein, bevor wir die möglichen Orte, an denen Ihre Pflanzen überwintern, unter die Lupe nehmen. Zu guter Letzt stellen wir Ihnen eine übersichtliche Liste unserer  Winterschutzprodukte  zur Verfügung. 
 
   Winterschutz für Pflanzen   
 
  Natürlicher Winterschutz für Pflanzen - die kostengünstige Variante  
  Moderner Winterschutz für Pflanzen - durch Abdeckungen  
  Technischer Winterschutz für Pflanzen  
 
   Die beste Art von Winterschutz für Pflanzen   
   Orte zur Überwinterung von Pflanzen   
 
  Winterquartier  
  Überdacht  
  Im Freien  
 
   Winterschutz-Angebote   
 
 Winterschutz für Pflanzen 
 Mit welchen Mitteln Sie Ihre Pflanzen im Winter schützen, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen sind es die  individuellen Bedürfnisse  der Pflanzen selbst, die Ihnen mehr oder weniger vorgeben, was zu tun ist. Zum anderen kommt es auch auf die Anzahl und Größe der jeweiligen Gewächse an und damit einhergehend der  Platz, der Ihnen zur Verfügung steht . Nicht zu vernachlässigen ist Ihr verfügbares Budget, denn wie fast überall gibt es auch beim Winterschutz einen Superlativ, der extrem ins Geld geht. Wir unterteilen die Möglichkeiten des Pflanzenschutzes im Winter in drei praktische und kostengünstige Methoden, chronologisch von altbewährt zu brandneu. 
 1. Natürlicher Winterschutz für Pflanzen - die kostengünstige Variante 
 Schon vorindustrielle Pflanzenliebhaber stießen auf das Problem, dass ihre exotischen Zierpflanzen den heimischen Winter nicht überlebten. Mit der Zeit wussten sie sich zu helfen und ihre Methoden werden noch heute erfolgreich angewandt. All diese Methoden sind  kostenlos  oder haben nur einen sehr geringen Anschaffungspreis. 
 Laub als natürlicher Winterschutz für Pflanzen: 
 Hierzulande entziehen Laubbäume ihren Blättern im Herbst alle Nährstoffe und kappen sie von der Wasserversorgung ab. Die Blätter verfärben sich und fallen letztendlich zu Boden. Meist wird das viele Laub daraufhin mühselig beseitigt, um den Gehweg wieder rutschfest zu machen. Die anfallenden  Laubblätter  können Sie wunderbar verwenden,  um das Wurzelwerk Ihrer Pflanzen zu schützen , anstatt sie in der Biotonne zu entsorgen. Verteilen Sie das Laub locker-luftig um das Gewächs, dadurch wird eine natürliche Schutzschicht gebildet, die den Boden vor Kälte bewahrt und die Wurzeln Ihrer Pflanze schützt. Je größer die Laubblätter, desto langsamer der Zersetzungsprozess und desto länger der Schutz. 
 Mulch als natürlicher Winterschutz für Pflanzen: 
 Eine effektive Alternative zu Laub ist Mulch. Bestenfalls greifen Sie zu keinem Gemisch wie Rindenmulch. Dieser besteht meist aus verschiedenen Rinden und Gehölzen, was eine artenreiche Pilzbildung begünstigt, die dem Boden schadet. Pinienmulch,   Kokoschips   oder   Kakaoschalen   sind deutlich besser als natürlicher Winterschutz geeignet. Verteilen Sie den Mulch rings um die Pflanze herum, ohne ihn anzudrücken. Eine gewisse Luftzirkulation muss bestehen bleiben und der Boden wird durch eine lockerluftige Schicht bereits deutlich vor Kälte geschützt. Entsorgen Sie den Mulch im Frühjahr restlos. Ein paar Monate sind bedenkenlos, doch auch reiner Mulch wirkt sich, aufgrund der Zersetzungsprozesse, nach längerer Zeit negativ auf den Boden aus. 
 Tannenreisig als natürlicher Winterschutz für Pflanzen: 
 Auch Nadelbäume finden Verwendung, wenn es sich um den Winterschutz exotischer Pflanzen handelt. Um im Frühjahr so wenig Nadeln wie möglich entsorgen zu müssen, wählen Sie die Zweige einer Tanne aus. Im Vergleich verliert die Nordmanntanne die wenigsten Nadeln. Idealerweise nehmen Sie sich Zweige, die etwas größer sind, als die zu schützende Pflanze und ordnen diese kreisförmig, mit einigen Zentimetern Abstand zum Stamm, an. Stecken Sie die Zweige gerade in den Boden und neigen diese anschließend in Richtung Stamm. Das Gebilde sollte einem Tipi ähneln.  Die Zweige   schützen  die Pflanze  vor Kälte  und sind trotzdem  luftdurchlässig . Obendrein ist ein solches Tannen-Tipi ein dekoratives Zierelement während der kalten Jahreszeit. Das Tannenreisig schützend über der Pflanze zu platzieren ist dabei der wichtigste Faktor, das Gebilde muss nicht aussehen wie ein Tipi. 
 Bambus als natürlicher Winterschutz für Pflanzen: 
 Ähnlich wie Tannenreisig kann Bambus die Pflanze  vor Kälte isolieren . Sie können diesen selbst zu einer Matte zusammenbinden oder für einen fairen Preis erwerben. Eine  Bambusmatte  ist minimal licht- und luftdurchlässig. Wir empfehlen diese lediglich als Stammschutz zu verwenden. Um ganze Kübel oder Gefäße zu isolieren, ist eine Bambusmatte ebenfalls eine vorzügliche Wahl. Umwickeln Sie den Kübel mit einer Bambusmatte und stellen das Gefäß auf eine weitere. So haben Sie gleichzeitig eine  Vorkehrung gegen Kälte von unten  getroffen. Natürlich können Sie Bambus auch als eine Art Mulch verwenden. Achten Sie hier nur darauf, dass Bambus ein Naturprodukt ist, das sich mit der Zeit zersetzt und im Frühjahr restlos entfernt werden muss. 
 Wasser als natürlicher Winterschutz für Pflanzen: 
 Der wohl natürlichste und einfachste Winterschutz ist ganz normales Wasser. Irrtümlicherweise stellen viele Pflanzenfreunde die Wasserversorgung im Spätherbst ein, sodass der Wurzelballen einer Topfpflanze mit der Zeit austrocknet. In der Pflanze selbst befindet sich jedoch immer noch Wasser. Kommt es zu Minusgraden, dehnt sich das Wasser in der Pflanze aus und zerstört lebenswichtige Strukturen, vor allem im Wurzelbereich. Halten Sie das  Substrat  Ihrer Pflanze daher  durchgehend feucht , ohne Staunässe zu verursachen. Kommt es zu Frost, gefriert das Wasser im Kübel und bildet eine Art Schutzhülle um den Wurzelballen. Die Wurzeln befinden sich dann im übertragenen Sinne in einem Iglu. Auch   Gartenpflanzen   , meist Gemüse- und   Obstpflanzen  , werden durch die sogenannte  Frostberegnung vor Frostschäden   bewahrt . Das Wasser gefriert auf der Oberfläche der Pflanzen und bildet eine regelrechte  Schutzhülle , die alles darunter schützt. Dies ist eine sehr nützliche Methode, um Kälteeinbrüchen im Frühjahr, nachdem die Temperaturen bereits gestiegen und sich erste Knospen gebildet haben, zu trotzen. 
 2. Moderner Winterschutz für Pflanzen durch Abdeckungen 
 Mit  Abdeckungen  können Sie Ihre Gewächse&amp;nbsp; winterfest  verpacken, um  Frostschäden  an Pflanzen wie etwa dem   Oleander  ,   Olivenbaum   oder der   Hanfpalme   vorzubeugen. Es gibt verschiedene Optionen, die alle ihre Vor- und Nachteile besitzen. Jedes Hilfsmittel ist einfach in der Anwendung und leicht zu beschaffen. Darüber hinaus besitzt jedes einen Mehrwert und ist nicht nur einseitig anwendbar. Der Anschaffungspreis ist auch hier durchweg  kostengünstig . 
 Kokosmatten für Pflanzen 
   Kokosmatten   sind sehr gut geeignet, um den Kübel oder den Stamm einer Pflanze zu  isolieren . Sie sind atmungsaktiv und ermöglichen somit eine lebenswichtige  Luftzirkulation . Darüber hinaus sind Kokosmatten für Pflanzen  wasserdurchlässig  und  feuchtigkeitsspeichernd . Anfällig für einen Schimmelpilzbefall sind sie jedoch nicht. Kokosmatten sind  nicht lichtdurchlässig  und somit nicht für das Abdecken der gesamten Pflanze geeignet. Sie können die Pflanze also teilweise vor Kälte schützen und sorgen für die nötige Lüftung, sind jedoch lichtundurchlässig und bieten kaum Schutz vor Feuchtigkeit. 
 UV-Luftpolsterfolie für Pflanzen 
 Die   UV-Luftpolsterfolie  &amp;nbsp;stellt den direkten Gegenpol zu den Kokosmatten dar. Sie sind  wasserabweisend und lichtdurchlässig , dafür jedoch luftundurchlässig. UV-Luftpolsterfolie eignet sich  ideal für  den  Winterschutz von Kübelpflanzen , da diese hervorragend einen Kübel oder Pflanzenstamm isoliert. Da sie jedoch keinerlei Luftzirkulation ermöglicht, ist auch Luftpolsterfolie nicht dafür geeignet, eine ganze Pflanze abzudecken, denn entstehendes Kondenswasser kann nicht entweichen. Dies führt in den schlimmsten Fällen zu Fäulniserscheinungen, welche Ihrer Pflanze enormen Schaden zufügen, die in den meisten Fällen irreparabel sind. 
 Wintervlies für Pflanzen 
   Wintervlies für Pflanzen   ist sowohl  atmungsaktiv  als auch  lichtdurchlässig . Darüber hinaus ist es  wasserabweisend  und schützt die Pflanze vor niedrigen Temperaturen. Vor allem Olivenbäume und   Palmen   werden hiermit abgedeckt. Steht die Pflanze in einem Kübel, kann auch dieser mit Wintervlies umwickelt werden. Alternativ können Sie hier zu Luftpolsterfolie oder Kokosmatten für Pflanzen greifen, einen Unterschied gibt es nicht. In Sachen Lichtdurchlässigkeit kommt das Wintervlies zwar nicht an die Luftpolsterfolie ran und Kokosmatten sind etwas günstiger, trotzdem vereint es alle positiven Aspekte der beiden Hilfsmittel in einem und begleitet Ihre Pflanze sicher durch den Winter. 
 Vlieshaube für Pflanzen 
 Die   Vlieshaube   hat einen ganz entscheidenden Vorteil. Sie wird  über die Pflanze gestülpt  und muss nicht umwickelt werden. Dadurch hat die Pflanze ohne Mühe einen integrierten Regenschutz. Außerdem ermöglicht ein Reißverschluss regelmäßiges  Stoßlüften . Die Haube benötigt bei Anwendung den mit Abstand  geringsten Aufwand  und ist schnell angebracht. Des Weiteren besitzt sie die gleichen Eigenschaften wie Wintervlies. Wir bieten Vlieshauben in verschiedenen Größen an, sodass Sie mit Sicherheit die richtigen Maße für Ihre Pflanze finden werden. Eine detaillierte Anleitung wird bei jeder Vlieshaube mitgeliefert. 
 &amp;nbsp;  
 3. Technischer Winterschutz für Pflanzen 
 Zu den bisher genannten, etablierten Hilfsmitteln, hat sich mit der Zeit ein weiteres gesellt, welches das Angebot an Winterschutzmitteln komplettiert. Alle bisherigen Schutzmaßnahmen bewahren die Pflanze vor Kälte und Feuchtigkeit. Die folgende Vorrichtung heizt die Pflanze schonend auf, um den  Dauerfrost  im Winter zu überstehen. 
 Heizkabel für Pflanzen 
 Am häufigsten wird das   Heizkabel   benutzt, um Palmen oder Olivenbäume zu heizen und sie so vor frostigen Temperaturen im Winter zu schützen. Sobald die Temperaturen mehr als zwei Tage lang unter null Grad Celsius liegen, empfehlen wir das Heizkabel anzubringen. Außerdem bitten wir Sie darum, nur nach der Anleitung in der Produktbeschreibung vorzugehen. 
 Orte zur Überwinterung von Pflanzen 
 Ein Aspekt wurde bisher noch nicht berücksichtigt. Nachdem wir geklärt haben, auf welche Art und Weise Sie ihre Pflanzen schützen, ist die Frage, an welchen Orten sich diese den Winter über befinden, die viel entscheidendere. 
 Die  Orte der Überwinterung  Ihrer Pflanzen unterscheiden sich von der Anzahl vorhandener wind- oder regengeschützter Seiten. Zum Beispiel bietet ein geschlossener, unbeheizter Raum, wie ein  Wintergarten , ein Schuppen oder ein Gewächshaus, Schutz von allen Seiten. Wenn Sie Ihre Pflanze  freistehend im Beet  kultivieren, ist von keiner Seite für Wind- und Regenschutz gesorgt. Zudem unterscheiden wir, ob Sie Ihre Pflanze in einem Kübel oder im Beet kultivieren. 
 Generell empfehlen wir Ihnen, Ihre Pflanze im Kübel immer mit  Dämmmaterial  wie Kokos- oder Bambusmatten zu umwickeln und den Kübel zusätzlich darauf zu platzieren.  Im Beet  legen wir Ihnen stets ans Herz, den  Boden  um Ihre Pflanze mit Laub oder Mulch  zu bedecken . Dabei spielt es keine Rolle, an welchem Ort sich Ihre Pflanze befindet. 
 Überwinterung Ihrer Pflanzen im geschlossenen und unbeheizten Raum 
 Steht Ihnen eine unbeheizte Räumlichkeit zur Verfügung, raten wir Ihnen diese unbedingt auszunutzen. Ihre Pflanzen werden den Winter über vor eisigen Winden und Niederschlägen geschützt sein. Es sind lediglich Vorkehrungen zu treffen, um Ihre Pflanzen vor Minusgraden zu schützen. Einzig und allein die Lichtzufuhr ist in den meisten Fällen stark eingeschränkt, was den meisten Pflanzen über die kalten Monate jedoch nichts ausmacht. Falls Sie dennoch Pflanzen besitzen, die auf regelmäßige Lichtzufuhr angewiesen sind, greifen Sie auf künstliches Licht zurück.  LED-Pflanzenlampen  sind günstige und energiesparende Lichtlieferanten und sehr einfach zu beschaffen. 
 Überwinterung Ihrer Pflanzen unter einem Dach 
 Nach dem geschlossenen und unbeheizten Raum überwintert Ihre Pflanze am zweitsichersten  unter einem Dach . Haben Sie beispielsweise einen Carport oder Pavillon, empfehlen wir Ihnen, Ihre Pflanzen dort in Sicherheit zu bringen. Viele exotische Pflanzen können zwar niedrige Temperaturen verkraften, sind diese jedoch an trockenen Orten gewohnt und gehen an nasser Kälte ziemlich sicher zugrunde. Auf zusätzlichen Regenschutz kann hierbei getrost verzichtet werden, jedoch ist ein ordentlicher Wind- und Kälteschutz unabdingbar. Manche Pavillons besitzen Wände, welche Sie auf jeden Fall nutzen sollten, falls vorhanden. 
 Überwinterung Ihrer Pflanzen unter freiem Himmel 
 Steht Ihnen weder eine Räumlichkeit, noch eine Überdachung zur Verfügung, ist die Herausforderung, Ihre Pflanzen sicher über den Winter zu bringen zwar anspruchsvoll, jedoch keineswegs unmöglich. Wenden Sie einfach alle möglichen  Maßnahmen zur Kälte-, Wind- und Niederschlagsprävention  an, auf die in diesem Artikel eingegangen wurde. Haben Sie die Möglichkeit, Ihre Pflanzen an eine Mauer zu stellen, ergreifen Sie diese unbedingt. Jeglicher verfügbarer Schutz ist Gold wert. Nicht nur, aber vor allem unter freiem Himmel, ist die regelmäßige Wasserzufuhr eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen. Gießen Sie Ihre Pflanzen selbst unter Pflanzenhauben regelmäßig! 
 Das Winterschutz-Angebot beim Palmenmann 
 In diesem Artikel sind wir auf einige Möglichkeiten eingegangen, wie Sie Ihre Pflanzen erfolgreich durch die kalten Monate geleiten. Einige der genannten Winterschutzkomponenten müssen Sie beschaffen.&amp;nbsp;Um Ihnen die Suche zu erleichtern, beinhaltet unser   Winterschutzsortiment    bereits einige dieser Produkte. In unserer Auswahl an   Substraten    und   Dünger    finden Sie viele geeignete Produkte, um die Erde Ihrer Pflanzen artgerecht zu mulchen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen auch einen speziellen   Herbstdünger    zur Verfügung, der den Kaliumgehalt des Substrats erhöht und die Pflanze somit deutlich frostresistenter macht. 
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            <title type="text">Der Zitronenbaum: Alle Tipps zur Pflege, Überwinterung, Schädlingsbekämpfung ...</title>
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                                            Der Zitronenbaum ist der beliebteste unter den Zitruspflanzen und in Kübelhaltung recht pflegeleicht. Deshalb ist ein Zitrusbäumchen ideal für Einsteiger und häufig der Anfang einer Sammlung herrlicher Zitruspflanzen. Auch in unseren Breitengraden ist es problemlos möglich, si...
                                        ]]>
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                 Der  Zitronenbaum  ist nicht nur schön anzusehen, sondern schenkt Ihnen jedes Jahr köstliche Früchte. Er gehört zu den beliebtesten Zitruspflanzen und wird gerne in Kübeln kultiviert. Mittlerweile ist es auch problemlos möglich das pflegeleichte Bäumchen in unseren Breitengraden zu kultivieren. Mit dem Zitronenbaum können Sie sich das mediterrane Flair direkt auf dem Balkon oder in den Garten holen. Wie Sie die Zitruspflanze am besten pflegen und für die Mittelmeerpflanze die besten Bedingungen schaffen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag. Wir haben außerdem ein paar Tipps zu der idealen Überwinterung des Zitronenbaums für Sie zusammengefasst. . 
 
   Zitronenbaum Angebote   
   Allgemeines zum Zitronenbaum   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
   Standort   
   Gießen / Wasserbedarf   
   Düngen   
   Umtopfen   
   Substrat   
   Schneiden   
 
 
   Zitronenbaum überwintern   
 
   hell und warm   
   dunkel und kühl   
 
   Schädlinge am Zitronenbaum   
   Schädlinge erkennen   
   Zitronenbaum Arten   
   Pflanzensprechstunde  
 
   Vergilbungskrankheit   
   Sonnenbrand   
 
 
 
 Zitronenbaum Angebote 
 In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Zitronen Arten. Sie tragen unterschiedliche Früchte, verschiedene Blätter und haben diverse Wuchsformen.&amp;nbsp; Wir haben ein paar schmackhafte Raritäten wie die   Amalfi-Zitrone   oder auch die außergewöhnliche   Buddhas-Hand-Zitrone  . Wenn Sie sich ein wenig farbliche Abwechslung wünschen, dann erwerben Sie die   Rote Zitrone  . Die orange-roten Früchte verzaubern Ihre  Terrasse  oder  Balkon  und sorgen häufig für Gesprächsstoff. 
   
 Allgemeines zum Zitronenbaum 
 Zitronenbäume sind beliebte und in der Regel auch pflegeleichte mediterrane Pflanzen. Sie zieren die Terrassen und Gärten der Europäer bereits seit vielen Jahren. Ihr üppiger Wuchs und die duftenden, weißen Blüten verleihen jedem Außenbereich ein südländisches Flair. Doch was den Zitronenbaum besonders beliebt macht, sind leuchtenden Früchte. Zitruspflanzen sind sehr fruchtbar und präsentieren Ihnen im späten Frühling und frühen Sommer zahlreiche Früchte. 
 Zitronenbaum Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Europa und Asien 
 
 
  Pflanzenart  
 Zitruspflanze 
 
 
  Standort  
 hell und sonnig/ kalte Zugluft vermeiden 
 
 
  Gießen  
 Mäßig (je nach Jahreszeit und Standort) mit kalkarmem Wasser besprühen 
 
 
  Düngen  
 zwischen Februar bis Oktober mit Zitrusdünger, Langzeitdünger nur im Notfall 
 
 
  Umtopfen  
 zu Beginn jährlich aufgrund des schnellen Wachstums im Frühjahr 
 
 
  Substrat  
 herkömmliche Erde 
 
 
  Essbar  
 ja (Früchte) 
 
 
  Giftig  
 nein 
 
 
  Überwinterung  
 Hell und warm / dunkel und kühl 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde mit durchschnittlicher Erfahrung 
 
 
 
 Zitronenbaum Pflege 
 Damit sich Ihr Zitronenbaum entwickeln kann und reichlich Früchte trägt, sollten ein paar Pflegehinweise beachtet werden. Im Grunde ist die mediterrane Pflanze recht pflegeleicht, doch der ein oder andere Tipp kann dabei helfen, dass Ihr Bäumchen auch tatsächlich gesund bleibt und reichlich Früchte hervorbringt. 
   
 Der perfekte Standort für den Zitronenbaum 
 Nachdem sie die Pflanze aus ihrem Winterquarteier geholt haben, geben Sie ihr etwas Zeit für die Umgewöhnung. Bei zu starker Sonneneinstrahlung können die Blätter verbrennen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Zitronenbaum bei Sturm, Hagel oder starkem Regen nicht schutzlos den Naturgewalten ausgesetzt ist und stellen Sie sie vorübergehen an einem sicheren Ort unter. 
 Das richtige Gießen des Zitronenbaums 
 Im Bezug auf das Gießen ist die Zitrone sehr genügsam. Sie muss nicht häufig gegossen werden, dafür allerdings durchgehend. Achten Sie darauf, dass die oberste Erdschicht bereits angetrocknet ist, bevor Sie erneut gießen. Verwenden Sie auch kalkhaltiges Wasser, da Zitruspflanzen einen erhöhten Calcium-Bedarf haben. Nach dem gießen sollte die Zitrone nicht in dem Gießwasser stehen bleiben, da sich sonst Wurzelfäule bilden kann. 
 Den Zitronenbaum düngen 
 Wie alle Pflanzen, benötigen Zitronenbäume ausreichend Nährstoffe um zu gedeihen. Sie sollten deshalb mäßig aber regelmäßig düngen. Eine zusätzliche Düngergabe ist besonders in der Sommerzeit, von Mai bis August, ratsam. Im Herbst und Winter düngen Sie alle 6 Wochen. Spezialdünger enthalten sämtliche Nährstoffe und Spurenelemente die für ein kräftiges, gesundes Pflanzenwachstum wichtig sind. Wir empfehlen den   Palmenann Spezial Zitrus Dünger   in unserem Online-Shop. Unser Depotdünger (NPK-Dünger 15-9-12) ist genau auf die Bedürfnisse von Zitruspflanzen abgestimmt und gewährleistet eine gesunde Entwicklung, fördert die Fruchtbildung und sorgt somit für eine reiche Ernte. Das praktische Granulat mit Langzeitwirkung ist für alle Zitrus- und mediterranen Pflanzen geeignet. Durch den Magnesium- und erhöhten Eisenanteil wird zudem eine schöne tiefgrüne Färbung der Blätter sichergestellt. 
 Den Zitronenbaum umtopfen 
  Der richtige Zeitpunkt  
 Es nicht notwendig Ihren Zitronenbaum jedes Jahr umzutopfen. Ob Ihre Zitruspflanze einen neuen Topf benötigt, erkennen Sie am Substrat und an den Wurzeln. Hat sich bereits ein dichtes Wurzelgeflecht gebildet oder kommen die Wurzeln schon aus den Löchern des Topfes, ist es an der Zeit die Pflanze umzutopfen. Dafür eignet sich am besten das Frühjahr, kurz nachdem Sie die Zitrone aus dem Winterquartier geholt haben. Sollten Sie diesen Zeitpunkt bereits verpasst haben, können Sie auch im späten Frühling bzw. im Frühsommer den Topf und das Substrat wechseln. 
  Topfgröße  
 Wir empfehlen Ihnen, einen Topf zu wählen der ca. 5 cm größer ist als der Alte. Ein zu kleiner Topf hemmt Ihren Zitronenbaum bei der Entwicklung und er wird nicht sein volles Potenzial ausschöpfen können. In einem zu großen Pflanztopf fehlt dem Bäumchen die Stabilität und die Wurzeln benötigen mehr Zeit um sich in dem Topf zu etablieren. 
   
 Das richtige Substrat für den Zitronenbuaum 
 Besonders in der Kübelhaltung ist das richtige Substrat wichtig, da die Pflanze völlig auf die Nährstoffe, die wir ihr zur Verfügung stellen, angewiesen ist. Zitruspflanzen benötigen lockere und durchlässige Erde. Das Wasser muss gut abgeleitet und die Wurzeln ausreichend belüftet werden. Die meisten bei uns erhältlichen Zitrus-Kübelkulturen gedeihen am besten in leicht saurem bis saurem Boden, mit einem pH-Wert um 5,5 bis 6. Wir empfehlen deshalb ein Spezialsubstrat, wie die gebrauchsfertige Floragard Zitrus- und Mediterranpflanzenerde. Die torfreduzierte Spezialmischung enthält alle wichtigen Nährstoffe, die Ihre Zitruspflanze für ein gesundes und kräftiges Wachstum braucht. Zudem zeichnet sie sich durch ihren exakt abgestimmten pH-Wert sowie den enthaltenen Eisendünger aus. Der Dünger sorgt speziell bei Zitruspflanzen für kräftig grüne Blätter. 
 Zitruspflanzen vertragen keine Staunässe. Gerade bei größeren Pflanzgefäßen ist eine Drainageschicht aus Kies, im unteren Bereich des Topfes, ratsam. Auch bei ausgepflanzten Exemplaren ist darauf zu achten, dass sich das Gießwasser nicht stauen kann. Die Pflanzen sollten nur nach Bedarf gegossen werden. Ist die oberste Schicht des Substrats trocken, wird es Zeit für die Wassergabe. Der Wasserbedarf ist zudem abhängig vom Wetter. Bei trockener Hitze muss öfters gegossen werden. Am besten gießen Sie mit Regenwasser. Zu kalkhaltiges Wasser aus dem Hahn kann den pH-Wert des Bodens erhöhen. 
 Zitronenbaum schneiden 
 Als Hochstämmchen mit einer kompakten Krone wirken Zitrusbäumchen besonders schön und dekorativ. Im Frühjahr können Sie einen behutsamen Erziehungs- und Erhaltungsschnitt durchführen. Schneiden Sie die Krone entsprechend ihrer gewünschten Form und entfernen Sie Seitentriebe sowie störende, in die Krone hineinwachsende Äste. Zitruspflanzen tragen viele Früchte, da aus jeder Blüte eine Frucht entsteht. Besonders kleine Bäume sind mit dieser Vielzahl überfordert. Um die Ausbildung großer, gehaltvoller Früchte zu unterstützen, empfehlen wir das Ausdünnen der Fruchtansätze. Entfernen Sie per Hand alle beschädigten, schon jetzt deutlich zu kleinen oder schlecht positionierten Früchte, damit die Übrigen mehr Platz zum Gedeihen haben. 
   
 Zitronenbaum überwintern 
 Sie hatten eine gute Zeit mit Ihrem Zitronenbaum in den Sommermonaten, doch so langsam wird es draußen wieder kälter und es steht die Frage im Raum: Wie überwintern Zitronenbäume? Sie können Ihren Zitronenbaum auf zwei unterschiedliche Weisen durch die kalte Jahreszeit bringen. Der richtige Zeitpunkt für eine Überwinterung findet. Sobald die erste Nacht- bzw. Bodenfröste angekündigt werden, wird es Zeit ein passendes Winterquartier für die Zitronenpflanze zu finden. 
 Überwinterung hell und warm 
 Ihr Zitronenbaum kann durchaus im Warmen überwintern. Dafür eignet sich beispielsweise auch ein Wohnzimmer oder andere Wohnraum. Wichtig ist in diesem Fall, dass Ihre Zitruspflanze ausreichend Licht zur Verfügung hat. Das normale Tageslicht in der Winterzeit, welches durch ein Fenster in die Wohnung scheint reicht in diesem Fall nicht aus. Ergänzen Sie die Lichtverhältnisse mit einer Pflanzenlampe, sodass Ihr Baum mindestens 6 Stunden Licht erhält. Die Raumtemperatur sollte zwischen 18-21 Grad Celsius liegen. 
 Bei einer Überwinterung in einem hellen und warmen Winterquartiert ist die Zitruspflanze deutlich anfälliger für Schädlinge, da die trockne Luft die Pflanze schwächt und sich gerne Schildläuse an die mediterrane Schönheit setzen. Besprühen Sie die Zitrone regelmäßig mit Waser und lüften Sie den Raum, um einen Befall zu verhindern. 
 Das Düngen und Gießen sollte bei der hellen und warmen Überwinterung ebenfalls beibehalten werden. Der Zitronenbaum wächst normal weiter und begibt sich in keine Winterruhe. 
 Überwinterung dunkel und kühl 
 Eine kühle Überwinterung setzt voraus, dass die Lichtverhältnisse deutlich dunkler sind als bei einer Überwinterung im Hellen. Trotzdem darf die Umgebung nicht stockdunkel sein. Wenn Sie Zitruspflanze gerne in einem Keller platzieren möchten, sollte durch ein Fenster ein wenig Licht in den Raum gelangen. Ein beheiztes Gewächshaus hingegen, sollten Sie etwas schattieren, damit der Exot nicht mit zu viel Sonne konfrontiert wird. 
 Wann darf der Zitronenbaum wieder nach draußen? 
 Sobald die Tage wieder länger werden und keine Fröste mehr in Aussicht stehen, darf der Zitronenbaum wieder in den Außenbereich. Wenn Sie die mediterrane Pflanze dunkel und kühl überwintert haben, achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht direkt mit zu viel Sonne konfrontiert wird. Gewöhnen Sie Ihren Liebling erst wieder langsam an die Sonnenstrahlen. 
 &amp;nbsp;  
 Schädlinge bei dem Zitronenbaum 
 Am häufigsten treten bei dem Zitronenbaum Schädlinge wie Spinnmilben und Schildläuse auf. Am besten ist es natürlich, es erst gar nicht zu einem Schädlingsbefall kommen zu lassen. Meistens ist die Pflanze aufgrund von Pflegefehlern bereits geschwächt und deshalb anfälliger für Schädlinge. Achten Sie darauf, dass Ihre Zitruspflanze ausreichend Licht, Wasser und Nähstoffe erhält und beugen Sie so einem Befall vor. 
 Schädlinge erkennen 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Spinnmilben  
   Schildläuse   
 
 
  Aussehen  
 gelb bis rötlich 
 Meist braun oder rötlich 
 
 
  Lieblingsort  
 Blattunterseite 
 Blattunterseite oder Stiel 
 
 
  Indizien / Anzeichen  
 Helle Sprenkel auf den Blättern 
 Untypische Blattverformungen 
 
 
  Symptome  
 Weiße Fäden / Netze 
 Glänzender, klebriger Honigtau 
 
 
 
  Sollten Sie die Schädlinge mit einfachem Abwischen oder Absprühen der Blätter nicht entfernen können, müssen Sie zu anderen Mitteln greifen. 
 Als letzte Lösung ist eine  Mischung aus Wasser, Kernseife und Brennspiritus  zu verwenden. Verrühren Sie dazu 1 Liter Wasser, 15 Milliliter Kernseife sowie 15 Milliliter Brennspiritus. Besprühen Sie die Blätter Ihren Zitronenbaum damit ausgiebig. Warten Sie einige Tage und wiederholen den Vorgang so lange, bis Sie keine Schädlinge mehr auf dem Pfeilblatt finden. Auch die Verwendung von industriellen Schädlingsmitteln ist natürlich möglich. Hier haben wir eine kleine Auflistung an Mitteln, die Sie im Onlineshop des Palmenmanns finden: 
 
   Grünpflanzen Schädlingsfrei   
   Spruzit Schädlingsfrei   
   Neem Plus Schädlingsfrei   
   Promanal AF Schild- und Wolllausfrei   
 
 Die beliebtesten Zitronenbaum Arten 
 Es gibt unzählig viele Zitronenbaum Arten und die schönsten Exemplare finden Sie bei uns im Shop. Oftmals kennt man nur die handelsüblichen Zitronen, doch die Früchte gibt es weiteren Farben und Formen. Wir haben Ihnen unsere beliebtesten Topseller einmal aufgeführt: 
 
   Zitronenbaum (Meyers Zitrone)   
   Zitronenbaum Rosso   
   Zitronenbaum (Buddhas Hand)   
   Echte Amalfi Zitrone   
   Zitronenbaum (Buddhas Hand) Variegato   
 
 &amp;nbsp; 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Vergilbungskrankheit 
 Wen sich plötzlich die Blätter Ihres Zitronenbaums einrollen und eine gelbe Verfärbung aufweisen könnten sie an der Vergilbungskrankheit leiden. Vertrocknen die Blätter zusätzlich oder fallen nach einander ab, ist Ihre Zitronen höchstwahrscheinlich erkrankt. 
 
 Staunässe 
 Falscher Standort (zu hell/ zu dunkel) 
 Falsches Gießverhalten (zu nass/ zu trocken 
 Nährstoffmangel 
 
 Sonnenbrand 
 Ihre Zitrone ist zwar eine Sonnenanbeterin, jedoch sollte der Übergang vom Winterquartier zurück ins Freie mit weniger Sonne beginnen. Ist die Pflanze nicht an das Klima gewöhnt, schaffen es die Wurzeln nicht die aufgenommene Feuchtigkeit an das Blattwerk weiterzuleiten und das Laub trocknet aus, vergilbt oder färbt sich braun. Weitere Infos zum Thema Sonnenbrand finden Sie   hier  . 
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            <title type="text">Die Herbstdüngung - Wann und was genau wird im Herbst gedüngt?</title>
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                                            Wir beleuchten in diesem Artikel die Inhaltstoffe von Düngern und was diese bei Ihren Pflanzen bewirken. Wir gehen auf die Düngung von Kübel-, Zimmer und Beetpflanzen im Herbst ein. 
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                 Oft erreichen uns Nachrichten von unsicheren Pflanzenfreunden, die sich fragen, was im Herbst und über den Winter so alles zu tun ist. Viele wollen nicht akzeptieren, dass Ihre Lieblinge nichts weiter brauchen als etwas Ruhe. Wieso wird nicht gedüngt? Wir Menschen nehmen im Herbst und Winter schließlich auch Nahrung auf. Wir hoffen, Ihnen mit diesem Blogartikel etwas Klarheit zu verschaffen. Wir klären im Folgenden darüber auf, wann, was, wo und  unter welchen Umständen im Herbst gedüngt wird.  
 
    Ist eine Herbstdüngung sinnvoll?   
   Outdoor: Herbstdüngung von Kübelpflanzen   
   Outdoor: Herbstdüngung von Rasenflächen   
   Outdoor: Herbstdüngung von Beetpflanzen   
   Indoor: Herbstdüngung von Zimmerpflanzen   
   Zusammenfassung: Wann sollten Sie im Herbst düngen?   
 
 Ist eine Herbstdüngung sinnvoll? 
 Ja, es macht durchaus Sinn, Ihre Pflanzen im Garten und in den eigenen vier Wänden im Herbst zu düngen. Dünger unterstützt das  Wachstum einer Pflanze , indem er für alle notwendigen  Nährstoffe  sorgt. Im Frühjahr erwachen die Pflanzen aus der  Winterruhe  und ihre  Wachstumsphase  beginnt. Damit ist auch der Nährstoffbedarf dieser Gewächse erhöht. Beginnt dann wieder der Winter, reduzieren Pflanzen hierzulande alle Stoffwechselprozesse und das  Wachstum pausiert . Wieso macht es dann Sinn, Ihre Pflanzen zu düngen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns die drei Hauptnährstoffe einer Pflanze genauer ansehen – Stickstoff, Phosphor und Kalium. 
 
  Stickstoff  ist für das Wachstum von Trieben und Blättern verantwortlich. 
  Phosphor  ist für die Zellfunktionen und -membran verantwortlich. Er sorgt für die Bildung von neuen Zellen und schützt diese vor Schädlingen und Krankheiten. 
  Kalium  ist für den Wasserhaushalt der Pflanze von Bedeutung. Es reichert sich in den Pflanzenzellen an und erhöht den Salzgehalt des Zellsaftes. Die erhöhte Salzkonzentration setzt den Gefrierpunkt der Zellflüssigkeit herab und macht die Zellen somit resistenter gegen Frost. 
 
 Stickstoff und Phosphor unterstützen das Wachstum einer Pflanze. Während der Ruhephase im Winter können Sie hinsichtlich dieser Nährstoffe also auf das Düngen verzichten, da die Pflanze ohnehin nicht wächst. Kalium hingegen schützt Ihre Pflanze vor Frost. Im Herbst macht es also durchaus Sinn, ihre Pflanze mit  kaliumhaltigem Dünger  zu versorgen. 
 Outdoor: Herbstdüngung von Kübelpflanzen 
 Im  Kübel  kultiviert man in aller Regel Pflanzen, die man in der kalten Jahreszeit in ein  Winterquartier  unterbringen kann. Manchmal ist dies aber nicht möglich oder das Winterquartier ist schlichtweg zu kalt. In diesem Fall sollte man die Gewächse mit   Zubehör für Winterschutz  , wie etwa einer   Vlieshaube  ,   Kokosmatte   und   Heizkabel   unterstützen. Der Einsatz eines Kaliumdüngers ist in diesem Fall ebenfalls sehr empfehlenswert, denn im Ernstfall kann ein Herbstdünger das Überleben Ihrer Pflanze sichern, indem durch den Einsatz der Gefrierpunkt der Zellflüssigkeit herabgesetzt wird. Die Nährstoffe unseres   Herbstdüngers   versorgen Ihre Pflanzen fünf bis sechs Monate und werden etappenweise ins Substrat abgegeben. 
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 Outdoor: Herbstdüngung von Rasenflächen 
 Es ist geläufig, den Rasen nach dem letzten Mähen  im September oder Oktober  mit einer Herbstdüngung zu verwöhnen, damit er gekräftigt durch den Winter im nächsten Frühling ankommt. Auch hier ist ein  hoher Kaliumanteil  von Bedeutung, um die Frostresistenz Ihrer Rasenfläche zu erhöhen und die Anfälligkeit für Erkrankungen zu minimieren. Auf einen hohen Stickstoff- und Phosphoranteil sollte bei der Wahl des Düngers verzichtet werden, da diese Nährstoffe den Rasen zu unnötigem Wachstum anregen. 
 Outdoor: Herbstdüngung von Beetpflanzen 
 Wenn sich ab Ende September  freie Stellen  im Beet auftun, müssen sie nicht zwingend unbesetzt bleiben, bis der Frühling kommt. Sie können den Boden durch bestimmte winterharte und nicht winterharte Pflanzen mit  wertvollen Nährstoffen  anreichern. Auf diese Weise müssen Sie den Anblick eines leeren Beetes nicht ertragen und erhöhen die  Bodenfruchtbarkeit  durch bodenverbessernde Pflanzen. 
 Bleibt das Beet im Winter leer, ist es nicht mehr vor Witterungen geschützt und verliert an Qualität. Nährstoffe werden durch Niederschlag nach und nach aus der Erde gewaschen. Auch kleine Organismen, die für fruchtbare Böden sorgen, haben keine Nahrungsquellen mehr. Zudem führt eine Bepflanzung im Herbst zu einem  humusreichen Boden  im Frühjahr. Kurz gesagt: Die  Bodenqualität  nimmt zu. Pflanzen Sie also bestenfalls winterharte und absterbende Pflanzen zusammen in ein Beet, um den Boden zu schützen und mit Humus anzureichern. Stöbern Sie gerne durch unsere Kategorie Beetpflanzen und finden Sie die passenden Gewächse für Ihren Garten. 
 Indoor: Herbstdüngung von Zimmerpflanzen 
 Bei konstant  weniger als 14 °C  fangen die meisten Pflanzen im Durchschnitt an in die  Winterruhe  überzugehen und schrauben alle Stoffwechselprozesse herunter. Ein normaler  Volldünger , der alle Hauptnährstoffe enthält ( NPK-Dünger ), macht ab diesem Zeitpunkt keinen Sinn mehr. Die Pflanze stagniert im Wachstum und nimmt aufgrund der geringen Temperatur kaum noch Nährstoffe auf. Normaler NPK-Dünger ist aber auf das Wachstum Ihrer Pflanzen spezialisiert. 
 Bei Zimmerpflanzen ist die Situation etwas anders. Genetisch bedingt gehen auch die meisten Zimmerpflanzen in eine Ruhephase über. Doch schwankt die Raumtemperatur das Jahr über nicht so stark wie an der frischen Luft. Wenn im Winter geheizt wird, schwankt sie sogar überhaupt nicht. Das Gießen und Düngen werden zwar reduziert, machen aber trotzdem noch Sinn.  Zimmerpflanzen wachsen das ganze Jahr über , auch wenn sie im Sommer deutlich schneller wachsen. Natürlich wird nicht zu kälteschützendem Herbstdünger, sondern zum selben wie auch in den Sommermonaten gegriffen. Dadurch wird eine konstante, ganzjährige Nährstoffversorgung gewährleistet. Unser   Palmenmann Spezialdünger für Grünpflanzen   eignet sich ideal zur Düngung Ihrer Zimmerpflanzen, auch im Herbst. 
   
 Zusammenfassung: Wann sollten Sie im Herbst düngen? 
 
 Wenn Sie die  Frostresistenz  Ihrer Pflanze durch hohen Kaliumgehalt erhöhen wollen. 
 Wenn die Pflanze den Winter  über 14 °C  oder mehr und viel Licht zur Verfügung hat. 
 Wenn Sie die  Bodenqualität  Ihres Beetes für das kommende Frühjahr  verbessern  wollen. 
 
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            <title type="text">Die Herbstbepflanzung - Infos, Tipps und Vorteile</title>
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                                            Erfahren Sie alles über Gartenarbeit im Herbst und welche unschlagbaren Vorteile es mit sich bringt nach dem Sommer aktiv zu werden!
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                 Der Sommer neigt sich dem Ende zu und dem ein oder anderen Pflanzenliebhaber juckt es jetzt schon wieder in den Fingern. Das nächste Frühjahr scheint endlos weit weg zu sein. Die Zeit der Gartenarbeit ruht und der Hobbygärtner muss sich wohl für einige Monate ein anderes Hobby suchen. Doch eine Sache gibt es noch zu tun: Die  Herbstbepflanzung!  Wann sie beginnt, was gepflanzt werden kann und welche Vorteile es gibt erfahren Sie im Folgenden. 
 
 
   Wann beginnt die Herbstbepflanzung?   
   Womit fängt man bei der Herbstbepflanzung an?   
   Was pflanzt man im Herbst?   
 
  Stauden  
  Obstpflanzen  
  Koniferen  
  Gräser  
  Gehölze  
 
   Welche Vorteile hat die Herbstbepflanzung   
 
  Vorteil Nummer 1  
  Vorteil Nummer 2  
  Vorteil Nummer 3  
 
   Zusammenfassung: Fünf Schritte, was während der Herbstbepflanzung zu tun ist   
 
 
 Wann beginnt die Herbstbepflanzung? 
  Je früher  Sie mit der Herbstbepflanzung beginnen,  desto besser . Die beste Zeit, mit der Herbstbepflanzung zu beginnen, ist im  September . Im Frühjahr locken die ersten warmen Sonnenstrahlen Hobbygärtner und Pflanzenfreunde nach draußen. Voller Tatendrang geht es an die Arbeit Pflanzen zu kultivieren, um sich in den warmen Monaten an ihnen zu erfreuen. Deshalb hat sich der Pflanzenhandel immer mehr zu einem Frühjahrsgeschäft entwickelt. Echte Kenner und Profigärtner können nur rätseln, weshalb dem so ist. In Wahrheit bietet der Herbst doch  zahlreiche Möglichkeiten , Pflanzenarbeit zu betreiben und die Weichen für das nächste Frühjahr bestmöglich zu stellen. 
 Wenn der Sommer langsam ausklingt und die  Nächte kühler  werden, ist es Zeit, Balkon und Terrasse abzuräumen und Kübelpflanzen, wie  Zitruspflanzen &amp;nbsp;oder Strelitzien in ihr geschütztes Winterquartier zu befördern.  Kokosmatten  und  Vlieshauben  werden wieder hervorgekramt und lassen Erinnerungen an den vergangenen Winter hochkommen. Vor dem geistigen Auge lässt sich schon erkennen, wie das Grün dem Kahlen weicht und ein leichter Anflug von Melancholie macht sich breit. Ihr Garten, Ihre Terrasse oder Ihr Balkon werden zweifelsohne leerer erscheinen als im Hochsommer. Wenn Sie dem entgegenwirken wollen, ist die beste Zeit gekommen Ihre Herbstpflanzung in Angriff zu nehmen. 
 Das mild-warme Wetter hält mittlerweile bis in den Oktober hinein an und der erste Frost kommt in milden Regionen meist erst gegen Ende November. Nutzen Sie die  angenehmen Temperaturen des Altweibersommers  im September und erfreuen Sie sich an einer farbenfrohen sowie abwechslungsreichen Herbstbepflanzung. Im Folgenden bringe ich Ihnen näher, welche Pflanzen für eine Herbstbepflanzung in Frage kommen und welche großen Vorteile es bietet zum Herbstanfang zu bepflanzen. 
 Womit fängt man bei der Herbstbepflanzung an? 
 Nachdem Sie Ihre frostempfindlichen Lieblinge auf die kalten Monate vorbereitet haben, können Sie sich  um Unkraut kümmern , welches sich mit der Zeit angesammelt hat. Ist dies geschafft, nehmen Sie sich die Zeit einen detaillierten Blick auf Ihre Pflanzen zu werfen. Leiden Sie vielleicht schon an einer Krankheit, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist? Sind Ihre grünen Freunde vielleicht  von Pilzen oder Schädlingen befallen?  In unseren Blogartikeln über  Pflanzenschutz  und  Schädlingsbekämpfung  haben wir alle relevanten Informationen für Sie zusammengetragen. 
 Manche Pflanzen, wie beispielsweise freistehende Bananenstauden, werden vor den kalten Monaten gerne  zurückgeschnitten, um Kraft zu sparen . Kranke oder schwache Triebe Ihrer Pflanzen können generell auch entfernt werden. Doch Vorsicht ist geboten. Mit radikalen Schnitten sollten Sie lieber bis zum Frühling warten. Viele Pflanzen bilden schon im Herbst neue Triebe. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Pflanzen Sie zurückschneiden sollen und ob überhaupt, schneiden Sie nur schwache, kranke oder brüchige Teile weg. 
 Viele Hobbygärtner düngen ausschließlich im Frühling und über die Sommermonate, dabei gibt es einige gute Gründe, auch im Herbst zu düngen.  Zimmerpflanzen  und jene, die in einem beheizten Wintergarten stehen, hören über den Winter nicht auf zu wachsen und können gedüngt werden.  Palmenmann Spezial Herbst-Dünger  fokussiert sich aber nicht darauf, den Pflanzen beim Wachstum, sondern gegen die Kälte im bevorstehenden Winter zu helfen. In unseren Blogartikeln,  Viel zu oft vernachlässigt: die Herbstdüngung  und  Expertenwissen im Herbst: Denken Sie an die richtige Düngung während der kalten Jahreszeit! , finden Sie alles rund um die  Düngung im Herbst . Haben Sie sich nun um Ihre geliebten Pflanzen gekümmert, die Sie den Sommer über begleitet haben, geht es an die eigentliche Herbstbepflanzung. 
   
 Was pflanzt man im Herbst? 
 In Baumschulen beginnt die  Pflanzensaison im Herbst . Für das Setzen von ausdauernden Pflanzen, wie  Gehölzen &amp;nbsp;oder&amp;nbsp; Stauden , ist im Herbst der ideale Zeitpunkt. Winterharte  Obstpflanzen  sind auch eine gute Wahl, um sich bereits im Herbst bestmöglich auf den Frühling vorzubereiten. Immergrüne  Koniferen  bringen zudem etwas Grün in das allmählich, winterlich, trostlose Grau. Winterfeste  Gräser  unseres Sortiments bereichern den Anblick Ihrer Pflanzenwelt in den Herbstmonaten noch einmal um ein Vielfaches, da sie sich zu dieser Jahreszeit in ihrer schönsten Pracht zeigen. Beim ersten Frösteln schneiden Sie die Gräser runter und et voilà, Sie werden im nächsten Frühjahr kräftiger und gefestigter sein, als die erst dann frisch eingepflanzten Exemplare. 
 Wo Sie Herbstbepflanzung betreiben spielt keine Rolle. Sie können sowohl im  Balkonkasten , in leeren  Kübeln  auf der  Terrasse  als auch im  Beet  bepflanzen. Auch Gehölze, wie Efeu, können vorzüglich in Ampeln bepflanzt und als dekoratives Highlight zum wunderschönen Gesamtbild einer farbenfrohen  Herbstpflanzenwelt  beitragen. 
 Pflanzenempfehlungen 
 
 
 
 
 Stauden 
 
 
 Hedychium coccineum 
  Asiatische Hakenlilie  
  Bitterwurz (Porzellanröschen)  
 
 
 
 
 Obstpflanzen 
 
 
  Natal-Pflaume  
  Dreilappige Papau (Indianerbanane)  
  Brasilianische Guave (Ananas-Guave)  
 
 
 
 
 Koniferen 
 
 
  Zypresse (Toskana Zypresse) Totem  
  Bergmammutbaum (glaucum)  
  Japanische Schirmtanne  
 
 
 
 
 Gräser 
 
 
  Pampasgras (Rosea)  
  Japanisches Blutgras (Red Baron)  
  Zartes Federgras (Engelshaargras)  
 
 
 
 
 
 
 
 
 Gehölze 
 
 
  Bleiwurz  
  Oleander  
  Johanniskraut  
 
 
 
 
 &amp;nbsp;  
  Tipp:  Setzen Sie bereits im Herbst Blumenzwiebeln in die Erde und erfreuen sich, ein bis zwei Monate vor Ihren Nachbarn, an den blühenden Tulpen und Narzissen! 
 Welche Vorteile hat die Herbstbepflanzung? 
 Die Herbstbepflanzung hat mehrere  eindeutige Vorteile , die sich auch Profis, wie zum Beispiel Baumschulgärtner, zu Nutze machen. 
 Vorteil Nummer 1 
 Im Herbst beginnt die Ruhephase der meisten Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile bereiten sich auf den Winter vor und die physiologischen Prozesse kommen mehr und mehr zum Stillstand. Die meisten Laubgehölze werfen ihre Blätter ab. Stauden und Gräser werden zurückgeschnitten. Es findet nur noch sehr wenig Wasserverdunstung statt und die Wurzeln müssen deshalb kaum noch Wasser aus dem Boden nachliefern. Deshalb verkraften Pflanzen in dieser Zeit einen  Standortwechsel  besonders gut. 
 Vorteil Nummer 2 
 Dazu kommt, dass der Boden deutlich wärmer ist als im Frühling. Die Wurzeln frisch gesetzter Pflanzen können so die letzten Wochen der Vegetationsphase nutzen und sich in dem, über die Sommermonate erwärmtem Boden, optimal entwickeln. Gartenpflanzen, die im Herbst in die Erde gesetzt werden, haben somit einen  Entwicklungsvorsprung  gegenüber den Exemplaren, die erst im Frühjahr ausgepflanzt werden. Solange der Boden nicht friert, wachsen die feinen Wurzelhaare weiter und verankern die Pflanze fest am neuen Standort. Die im Herbst gepflanzten Exemplare sind im darauffolgenden Frühling bereits gut eingewurzelt und können den ersten Austrieb problemlos versorgen. Außerdem sind Ihre Pflanzen dadurch bestens  auf die nächste Wachstumsperiode vorbereitet  und kommen auch mit sprunghaft ansteigenden Temperaturen und mehr Trockenheit zurecht. 
 Vorteil Nummer 3 
 Ein weiterer Vorteil der Herbstpflanzung ist ein  geringerer Aufwand bei der Versorgung  Ihrer neuen Gartenbewohner. Geht es für die Pflanzen über die Wintermonate in die Ruhephase, benötigen sie allesamt auch  viel weniger Wasser . Neu gepflanzte Stauden, Sträucher und Bäume müssen in den ersten Tagen zwar gut angegossen werden, danach ist allerdings kaum noch etwas zu tun. Im Herbst besteht nicht die Gefahr, dass Ihr frisch ausgepflanzter oder umgesetzter Gartenbewohner, durch trockenheitsbedingten Wassermangel, Schaden nimmt. Ein im Frühling gepflanzter Strauch muss dagegen in den Sommermonaten regelmäßig gegossen werden und macht damit wesentlich mehr Arbeit. Ist dieser im Frühling jedoch bereits weiter entwickelt, als seine frisch eingesetzten Nachbarn, verträgt er widrige Umstände besser, da er schlichtweg kräftiger ist. Dies bedeutet natürlich nicht, dass Sie die Pflege Ihrer Pflanze schleifen lassen können, sie wird Ihnen aber kleinere Pflegefehler eher verzeihen. 
 Zusammenfassung: Fünf Schritte, was während der Herbstbepflanzung zu tun ist 
 
  1:  Frostempfindliche Pflanzen für den Winter wappnen oder ins Winterquartier befördern. 
  2:  Unkraut entfernen. 
  3:  Um kranke, befallene und kaputte Pflanzen kümmern. 
  4:  Pflanzen zurückschneiden, Pflanzen düngen. 
  5:  Winterfeste und farbenfrohe Pflanzen auswählen und in freie Stellen einsetzen. 
 
 Folgen Sie dem Leitfaden dieses Artikels, wird Ihnen eine  erfolgreiche Herbstbepflanzung  gelingen. Sie werden sich die letzten warmen Wochen des Jahres noch einmal über eine bunte Pflanzenwelt erfreuen. Wenn Sie im Winter aus dem Fenster auf die verschneite Landschaft schauen, können Sie sich beruhigt zurücklehnen. Machen Sie es sich unter einer warmen Decke, bei einer Tasse heißer Schokolade gemütlich. Herzlichen Glückwunsch, die  Weichen für einen blühenden Frühling  wurden bereits gestellt.  
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            <title type="text">Die Tafeltraube: süßer Genuss und farbenfrohes Zierelement im Herbst</title>
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                                            Im heimischen Garten bietet sich besonders der Anbau von Tafeltrauben an. Diese speziell gezüchteten Sorten der Weinrebe sind größer als klassische Rebsorten und lassen sich sehr gut frisch verzehren. 
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                 Die Weinrebe ( Vitis vinifera ) gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und wurde bereits 3.500 v. Chr. von den Ägyptern, den Babyloniern und den Indern kultiviert. Die Römer brachten schließlich die ersten Pflanzen nach Deutschland. Aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen entwickelten sich in Europa zahlreiche Rebsorten, die durch Züchtungen weiterentwickelt wurden. 
 Im heimischen Garten bietet sich besonders der Anbau von  Tafeltrauben  an. Diese speziell gezüchteten Sorten der   Weinrebe   sind größer als klassische Rebsorten und lassen sich sehr gut frisch verzehren. Ein weiterer Vorteil dieser Züchtungen ist, dass die blauen und weißen Tafeltrauben zumeist kernlos sind. Zur Weinherstellung sind sie dagegen weniger geeignet. Die starkwüchsigen Weinreben erreichen ohne Rückschnitt eine Wuchshöhe von bis zu 10 m. Ihre langen schmalen Triebe benötigen allerdings eine geeignete Kletterhilfe an der sie sich, mit ihren Sprossranken, festhalten können. Die Klettersträucher schmücken sich mit rundlich-herzförmigen Blättern, die 5 bis 15 cm groß werden. Das dekorative Blattwerk ist 3 bis 5-lappig und je nach Sorte mehr oder weniger stark gezähnt. Die Blätter bilden sich an den Triebknoten und auf der gegenüberliegenden Seite die Sprossranken. Nach dem Sommer überrascht die laubabwerfende Weinrebe mit einem farbenfrohen Herbstkleid, bevor sie ihr Blattwerk ablegt. 
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 Aufgrund der vielen unterschiedlichen Sorten und je nach Klima liegt die Blütezeit zwischen Mitte Mai und Mitte Juli. Die kleinen gelb-grünen Blüten stehen in Rispen eng zusammen. Die gezüchteten Sorten sind im Gegensatz zur Wilden Weinrebe nicht getrenntgeschlechtlich, sondern besitzen zwittrige Blüten. Dadurch wird die Befruchtung erheblich vereinfacht. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich die leckeren Trauben. Wobei es sich bei den Trauben eigentlich um Beeren handelt. Auch farblich unterscheiden sich die Früchte. Je nach Sorte sind sie grün-gelb, rost-rot oder blau-violett. Den richtigen Erntezeitpunkt erkennt man an der sortentypischen Farbe der Beeren. Auch wenn die kleinen, runden Früchte bereits süß schmecken, dauert es meistens noch eine Woche bis Süße und Aroma voll ausgereift sind. 
   
  Die   robuste Autumn Royal  
 Die  Vitis vinifera Autumn Royal  ist eine besonders leckere Sorte und das kompakte Stämmchen eignet sich gut für deutsche Gärten und Terrassen. Durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit kommt die Autumn Royal auch mit Temperaturschwankungen zurecht und kann während der kalten Wintermonate im Freien kultiviert werden. Das  Temperaturminimum  bei ausgepflanzten Exemplaren liegt bei ca.  - 15 / - 17° C . Bei  Kübelpflanzen  ist allerdings ein ausreichender  Winterschutz  erforderlich. Die saftigen, kernlosen Trauben der Autumn Royal sind im Herbst ein wahrer Genuss und verschönern zudem jeden Garten mit ihrer dunkelblaue bis violett gefärbten Schale. Die Autumn Royal ist die Tafeltraube, die die größten Beeren unter den  kernlosen  Sorten bildet. Ursprünglich stammt sie aus Kalifornien. Bis heute werden die Trauben dort für ihr fruchtig süßes Aroma geschätzt und deshalb zählt die Autumn Royal zu den beliebtesten Sorten in Amerika. 
  Der optimale Standort  
 Damit die Tafeltrauben gut ausreifen können, benötigt die Pflanze einen  warmen und vollsonnigen Standort . In Regionen mit kühlerem Klima pflanzen Sie Ihre Vitis an einem  geschützten Platz , wie zum Beispiel an einer nach Süden ausgerichteten Wand. Das Pflanzloch sollte etwa 50 cm tief sein und der Untergrund gelockert werden. An den Boden stellen Tafeltrauben keine besonderen Ansprüche. Ein durchlässiger guter Gartenboden ist vollkommen ausreichend.  Pflanzzeit  ist im April bis in den Sommer hinein. Achten Sie darauf, die Rebe etwas schräg zum Spalier hineinzupflanzen und dass die Veredelungsstelle nicht mit Erde bedeckt ist. Je nach gewünschter Erziehungsform ist es notwendig, an den Seiten ausreichend Platz zu lassen. 
   
  Die richtige Pflege  
 Besonders wichtig bei der Pflege Ihrer Tafeltraube ist der  richtige Schnitt  bzw. die Erziehung. Die Beeren entwickeln sich nur an den neuen Trieben des  zweijährigen Holzes . Egal für welche Spalierform Sie sich entscheiden, Stützpfähle mit gespannten Drähten oder ein Gerüst zum Festbinden der Triebe sind immer notwendig. Binden Sie den kräftigsten Trieb am Stützpfahl fest und entfernen Sie alle weiteren mit einer Gartenschere. Damit der Stamm sich gerade entwickeln kann und zum Schutz vor Bruch, ist  regelmäßiges Anbinden  wichtig. Bei Tafeltrauben gehört ein  regelmäßiger Rückschnitt  im Frühjahr und Sommer zur benötigten Pflege. Achten Sie auch darauf, die jungen Beeren regelmäßig freizuschneiden. Entfernen Sie die schattenwerfenden Blätter, damit die Früchte genug Sonne bekommen, um optimal ausreifen zu können. 
 Für einen kräftigen und gesunden Wuchs sowie leckere Früchte düngen Sie Ihre Tafelrebe mit organischem NPK-Dünger. Wir empfehlen unseren leicht dosierbaren  Palmenmann Langzeit-Dünger  für mediterrane Pflanzen. 
 Um Ernteausfälle zu vermeiden, suchen Sie die Trauben Sorte aus, die für das Klima in Ihrer Region am besten geeignet ist. Zum Beispiel sollte man in Regionen mit häufigem Spätfrost besser keine frühblühende Sorte pflanzen. Junge, frisch ausgepflanzte Reben sollten von allen Seiten mit Tannenzweigen bedeckt werden, um sie im ersten Winter vor zu starkem Zurückfrieren zu schützen. 
 Alle unsere   Trauben Sorten   finden Sie in unsere   Obstpflanzen   Kategorie.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-09-02T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neue Zimmerpflanzen langsam eingewöhnen</title>
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                                            Pflanzenfreunde möchten neue grüne Mitbewohner natürlich gerne direkt an einen besonderen Platz in Ihrer Wohnung stellen und es ihm warm und behaglich machen. Aber Pflanzen können empfindlich auf den neuen Standort und die damit verbundenen Licht- sowie Temperaturunterschiede ...
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                 Pflanzenfreunde möchten neue grüne Mitbewohner natürlich gerne direkt an einen besonderen Platz in Ihrer Wohnung stellen und es ihm warm und behaglich machen. Aber Pflanzen können empfindlich auf den neuen Standort und die damit verbundenen Temperaturunterschiede reagieren. Denn für die Pflanze bedeutet ihr Umzug erstmal Stress und Veränderung.   Zimmerpflanzen   sollten deshalb langsam an ihre neue Umgebung gewöhnt werden. 
   
 Auch wenn die Pflanzen vom Palmenmann für den Transport sehr gut eingepackt und die Kartons im Winter mit zusätzlichen Wärmekissen bestückt werden, ist der Temperaturunterschied zwischen der kühlen Außenluft und dem beheizten Wohnraum groß. Dies kann einen regelrechten Schock bei der Pflanze auslösen und sie erheblich in ihrer Entwicklung hemmen. Neu erworbene Topfpflanzen deshalb am besten zunächst an einen kühlen Platz zum Eingewöhnen stellen, anstatt sie direkt auf eine Fensterbank über der Heizung zu platzieren. 
 Nach der Eingewöhnung sollten Sie den Standort möglichst nicht mehr wechseln. Plötzliche Temperatur- und Lichtunterschiede können sich negativ auf das Wohlbefinden der Pflanze auswirken. Beim Drehen der Pflanze behutsam vorgehen und sie immer nur minimal bewegen. Besonders Blütenpflanzen können empfindlich auf Drehen und Bewegen reagieren. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf, ob die Pflanze einen sonnigen oder halbschattigen bzw. schattigen Platz bevorzugt. Informationen zu den Bedürfnissen der jeweiligen Pflanze und Hinweise zur richtigen Pflege, haben wir für Sie in der Artikelbeschreibung zusammengefasst. Weitere Tipps finden Sie außerdem in unserem Blog und im Palmenmann-Lexikon. 
   
 Vorsicht ist auch geboten, wenn man seine Kübelpflanzen zum Überwintern ins Haus geholt hat und sie im Frühjahr wieder hinausstellen möchte. Da bis Mai noch Frostgefahr besteht, sollten Sie Ihre Lieblinge nicht übereilt wieder ins Freie bringen. Auch hier ist eine langsame Eingewöhnung für die Pflanzen wichtig. Stellen Sie sie an einen windgeschützten Platz mit Halbschatten. Pralle Sonne ist schädlich nach der Winterruhe und kann zu Verbrennungen an den Blättern führen. 
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                            <updated>2025-08-29T05:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Bambus: elegantes Ziergras für eine stilvolle Gestaltung</title>
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                                            Der Bambus (Bambusoideae) ist eine besonders elegante Pflanze, die nicht nur für Freunde asiatischen Flairs und Gärten im japanischen Stil geeignet ist. Er gehört zur Familie der Süßgräser und vermehrt sich über Samen und Ausläufer. Das Multitalent ist sowohl in Einzelstellung...
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                <![CDATA[
                 Wussten Sie, dass   Bambus   ein Gras ist? Das Ziergras kann je nach Sorte pro Tag mehrere Zentimeter wachsen und eine Höhe von 10 Metern erreichen. Der Bambus ist das ganze Jahr über Grün und wird daher gerne als Hecke oder Sichtschutz verwendet. Doch auch im Kübel macht das exotische Gras einiges her und setzt auch im Winter frische Akzente in Ihrem Außenbereich. Es gibt auch einige Sorten, die deutlich kompakter wachsen und so auch ideal auf dem Balkon einen Platz finden. Was der pflegeleichte Bambus benötigt, um sich ideal zu entfalten, finden Sie in den folgenden Abschnitten. 
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   Allgemeines zum Bambus   
   Angebote Bambus   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Düngen  
  Überwinterung  
 
 
   Bambusarten   
 
  Fargesia  
  Flachrohrbambus  
 
   Rhizomsperre   
   Wie schnell wächst der Bambus   
 
 Allgemeines 
 Der Bambus ( Bambusoideae ) ist eine besonders elegante Pflanze, die nicht nur für Freunde asiatischen Flairs und Gärten im japanischen Stil geeignet ist. Er gehört zur Familie der  Süßgräser  und vermehrt sich über Samen und Ausläufer. Das Multitalent ist sowohl in Einzelstellung als auch als Hecke oder Bodendecker ein stilvoller Blickfang. Allerdings sind die unterschiedlichen Arten und Sorten des Bambusoideae nicht ganz unkompliziert. Informieren Sie sich deshalb vorher, welcher  Bambus  sich für Ihr Vorhaben eignet und welcher Pflege er bedarf. Mit etwas Vorarbeit haben Sie dann lange Freude an Ihrem neuen Bambus. 
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 Angebot 
 Die exotische Pflanze ist auf allen Kontinenten, mit Ausnahme von Europa und der Antarktis, beheimatet und in 1.000 bis 1.500 verschiedenen Arten zu finden. Für jeden Hobbygärtner der passende Bambus. In mitteleuropäischen Gärten sind zwei Sorten des Bambus besonders verbreitet. Der  Fargesia  ( Schirmbambus ), der über kompakte Wurzelstöcke (Rhizome) verfügt und der  horstbildende Phyllostachys  ( Flachrohrbambus ). Dieser weißt, im Gegensatz zum Fargesia, lange Rhizome auf, die stark in die Breite wachsen. 
 Bambus Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Europa und Asien 
 
 
  Pflanzenart  
 Gräser 
 
 
  Standort  
 hell und halbschattig 
 
 
  Gießen  
 Je nach Standort (sonnig, weniger sonnig) - viel Wasser 
 
 
  Düngen  
 April bis August 
 
 
  Umtopfen  
 alle 2 - 4 Jahre 
 
 
  Substrat  
 humusreich, wasserdurchlässig 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 ja 
 
 
  Überwinterung  
 Hell und warm / dunkel und kühl 
 
 
  Winterhart  
 Im Kübel kultiviert (nein) 
 
 
  Geeignet für  
 pflegeleicht 
 
 
 
 Bambus Pflege 
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 Der perfekte Standort für den Bambus 
 Ein  windgeschützter  Standort mit  lockerem, humusreichem Boden  ist ideal. Er wächst aber auch in sandigem Substrat. Der Bambus liebt es  warm und sonnig . Staunässe am Wurzelballen darf nicht entstehen. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das doppelt so breit ist wie der Durchmesser des Ballens und mischen Sie die ausgehobene Gartenerde mit Substrat aus dem Fachhandel. Bambus ist  winterhart  und kann, je nach Sorte, bei Minustemperaturen von  ca. - 10° C bis - 15° C  im Garten überwintern. 
 Bambus richtig gießen 
 Der Bambus bevorzugt eine feuchte Erde und verbraucht viel Wasser. Wenn Sie Ihren Bambus im Kübel kultiviert haben, sollten Sie versuchen das Substrat nicht austrocknen zu lassen. Achten Sie allerdings darauf, dass Ihr Ziergras nach dem Gießen nicht im Wasser steht. Leeren Sie das überschüssige Gießwasser aus, damit Ihr Exot keine nassen Füße bekommt und sich keine Wurzelfäule bilden kann. 
 Den Bambus düngen 
 Das Riesengras ist ein  Starkzehrer  und benötigt  viele Nährstoffe . Wir empfehlen den organischen  Neudorff Azet Bambus- und Zierpflanzen-Dünger  aus unserem Online-Shop. Der NPK-Dünger (9-3-5) enthält zusätzlich Eisen und bildet eine natürlich BIOlogische Vollwertkost für Bambus, Ziergräser sowie andere immergrüne Pflanzen. Der Dünger ist angereichert mit Mykorrhiza und Mikroorganismen für eine erhöhte Widerstandskraft. Dank der abgestimmtem Nährstoffverhältnis sorgt der Spezialdünger für ein kräftiges, gesundes Wachstum und ist unbedenklich für Haustiere, Bienen und Nützlinge. Befindet sich der Bambus im Frühjahr und Sommer in seiner Wachstumsphase, kann zusätzlich ein Flüssigdünger dazugegeben werden um den Nährstoffhunger zu stillen. 
 Bambus überwintern 
 Der Bambus ist in der Regel sehr frostresistent und auch in unseren Breitengraden winterhart. Besonders die Arten Phyllostachys und Fargesia können Minustemperaturen gut überstehen. Es kommt jedoch auch darauf an, wie groß bzw. wie alt die Pflanze ist und wie sie kultiviert wurde. Ein junger Bambus den Sie in einen Kübel gepflanzt haben, benötigt einen Winterschutz. Der Kübel sollte mit einer Styroporplatte von dem kalten Boden isoliert werden, damit das Rhizom der exotischen Pflanze nicht einfriert. Unsere Gärtner empfehlen, die im Kübel kultivierten Pflanzen in der Winterzeit an einen windgeschützten Ort zu stellen. 
 Bambusarten 
 Der Fargesia 
 Bambus ist dekorativ und sehr vielseitig. Er eignet sich unter anderem auch hervorragend als Heckenbepflanzung. Für einen schönen Sichtschutz verwenden Sie am besten die aufrecht wachsenden Schirmbambus-Sorten. Die schmaleren, 3 bis 4 m hohen Halme mit ihren vielen Blättern, stehen eng zusammen und sind deshalb als Hecke besonders blickdicht. Sein Farbspiel reicht dabei von Rotbraun über Dunkelgrün bis zu Grüngelb. Es gibt den Fargesia in stark klingenden Sorten wie „Great Wall“, „Black Pearl“ oder „Super Jumbo“. Die immergrünen Pflanzen haben zudem den Vorteil, dass sie nicht regelmäßig in Form geschnitten werden müssen und keine Wurzelsperre benötigen. 
 Der Flachrohrbambus (Phyllostachys) 
 Der Flachrohrbambus wirkt in Einzelstellung besonders exotisch. Seine kräftigen Halme können, je nach Art und Sorte, bis zu 10 m hoch wachsen und armdick werden. Kreativen Hobbygärtnern bietet der Phyllostachys zudem eine besondere Auswahl an auffälligen Färbungen. Er schmückt sich mit blau-grünen, schwarz-violetten, gelben und sogar gestreiften Halmen. Gut nachvollziehbar, dass bei Bambusliebhabern häufig eine wahre Sammelleidenschaft aufkommt. Für japanisch gestaltete Gärten ist er die optimale Wahl und ein echter Hingucker. Damit sich die frisch-grüne Pracht nicht unkontrolliert im Garten ausbreitet, ist eine sichere Wurzelsperre im Boden notwendig. Setzten sie diese Rhizomsperre unbedingt vor dem Einpflanzen des Bambus ein. 
   
 Professionelle Rhizomsperre 
 Die Wuchsfreude der Bambusausläufer wird häufig unterschätzt. Sie verbreiten sich zunächst unbemerkt und können langfristig großen Schaden anrichten. Die Wurzelstöcke (Rhizome) durchbrechen sogar Gehwegplatten, wuchern bis in den Garten der Nachbarn und lassen sich nur sehr mühsam wieder entfernen. Richten Sie deshalb direkt bei der Auspflanzung Ihres neuen Bambus eine  Rhizomsperre  ein. 
 Einfache Plastik-, Teich- oder Wurzelschutzfolien sind hierfür nicht geeignet. Die Kraft der Rhizome ist zu stark. Sie lassen sich nur durch eine  Sperre aus HDPE  (Hochdruck-Polyethylen) aufhalten. Ein spezielles Herstellungsverfahren gibt diesem Material seine besonders hohe Festigkeit. Die Sperre sollte mindestens 80 bis 100 cm tief in die Erde reichen. Anfang und Ende der HDPE-Bahn verbinden Sie mit einer verschraubten Aluschiene, sodass ein fest geschlossener Ring entsteht. Damit einzelne Rhizome nicht unbemerkt die Sperre überwinden, lassen Sie des HDPE oben etwa 10 cm aus der Erde herausstehen. Überlegen Sie im Voraus, wie breit Ihr Bambus später wachsen soll und passen Sie den Durchmesser der Rhizomsperre dementsprechend an. 
 Eine zu enge Begrenzung kann dem Bambus langfristig schaden. Bekommt Ihr Riesengras plötzlich  gelbe Blätter  und wirkt  kümmerlich , dann ist dies ein Anzeichen dafür, dass er zu wenig Raum für seine Wurzeln hat. Bei einzeln stehenden Bambus sollte die Rhizomsperre mindestens einen Durchmesser von 150 bis 200 cm haben. Pflanzen Sie einen Bambushain, müssen Sie nicht jede einzelne Pflanze mit einer HDPE-Bahn eingrenzen. Es genügt in diesen Fällen eine Rhizomsperre für die gesamte Fläche. 
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 Wie schnell wächst der Bambus pro Tag? 
 
 
 
    Fargesia    
 2,5 bis 3,5 cm 
 
 
  Phyllostachys-Arten  
 15 bis 25, seltener 30 cm 
 
 
  Pseudosasa  
 2,5 bis 5 cm 
 
 
  Sasa  
 fertiger Wuchs nach etwa einem Monat 
 
 
 
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 Sie sind auch auf der Suche und möchten den schönen   Bambus kaufen  ? Schauen Sie in unser vielfältiges Sortiment, hier wird jeder fündig! 
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            <title type="text">Monstera – Pflegetipps, Vermehrung und Schädlingsbekämpfung</title>
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                                            Alle Tipps zur Pflege, Vermehrung und Schädlingsbekämpfung der beliebten Monstera gibt es hier! Reinschauen lohnt sich!
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                 Schon vor Jahrzehnten stand sie in Wohnräumen und Büros. Für ein paar Jahre von der Bildfläche verschwunden ist die Monstera als  absolute Trendpflanze  zurückgekehrt. Vollkommen zurecht! Doch warum ist die Pflanze so beliebt? Die  pflegeleichte  Monstera ist ein echter Blickfang und überzeugt mit ihrer zeitlosen und schlichten Eleganz. In diesem Beitrag erfahren Sie alles und noch mehr, was Sie zur Pflege der Monstera wissen müssen. Zusätzlich finden Sie auch noch Tipps von unserem Pflanzendoktor, wie Sie bestimmte Merkmale zu deuten haben und was Sie gegen grobe Pflegefehler tun können. 
 
 
   Monstera Angebote   
   Allgemeines zur Monstera   
   Steckbrief   
   Pflegetipps   
 
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Umtopfen  
  Düngen  
  Krankheiten  
 
  Wurzelfäule  
 
  Schädlinge  
 
  Schildläuse  
  Spinnmilben  
  Thripse  
 
 
   Monstera Arten   
   Rückschnitt   
 
  Vermehrung  
 
   Pflanzensprechstunde   
 
  Ist die Monstera giftig?  
  Gelbe Blätter bei der Monstera  
  Braune Spitzen / Blattränder  
  Fehlende Blattteilung  
  Bildet die Monstera Blüten aus?  
  Für wen eignet sich die Monstera?  
 
 
 
 Monstera Angebote 
 Ein ausgewähltes Angebot an Monstera Pflanzen finden Sie direkt in unserem Onlineshop. Vom Steckling bis hin zu einem riesigen Einzelstück - hier ist für jede Wohnungsgröße etwas dabei. Ob als Anfänger oder erfahrener Pflanzenfreund – auch Sie brauchen noch eine Monstera in Ihren vier Wänden! In unserem Onlineshop können Sie sich zwischen verschiedensten Fensterblättern entscheiden und Ihre    Monstera online kaufen  . 
   
 Allgemeines zur Monstera 
 Die Monstera ist auch allgemein als  Fensterblatt  bekannt. Man geht davon aus, dass es an den  tief eingeschnittenen Blättern  liegt und die Löcher an Fenster erinnern. So bekommen auch weiter unten wachsende Blätter noch ausreichend Helligkeit ab, da die oberen Blätter größere Löcher haben und lichtdurchlässiger sind. Denn in der Natur schlingen sich die langen fleischigen Triebe der Monstera um riesige Bäume in schwindelerregende Höhen. 
 Da sie auf anderen Pflanzen wächst und nicht eigenständig am Boden, ist die Monstera ein sogenannter  Epiphyt , also eine Aufsitzerpflanze. Auch in Ihren vier Wänden freut sich das Fensterblatt über eine Kletterhilfe, hierfür eignen sich unsere   Moosstäbe   hervorragend. Monsteras stammen ursprünglich aus den  tropischen Wäldern  von Süd- bis Mittelamerika und gehören, ebenso wie beispielsweise Philodendren oder Alocasien zur Familie der  Aronstabgewächse  (Araceae). Sie sind gemeinhin als  Raumluftverbesserer  bekannt und filtern unter anderem Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen, Ammoniak, Xylol und Aceton aus der Luft und verbessern somit das Raumklima. Zusätzlich ist die Pflanze noch ein  Raumluftbefeuchter  und sorgt, wie der Name es vermuten lässt, für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumlichkeiten. 
 Monstera Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Tropische Wälder Mittel- und Südamerika 
 
 
  Pflanzenart  
 Grünpflanze 
 
 
  Standort  
 hell bis halbschattig ohne direkte Sonneneinstrahlung, trockene Heizungs- und kalte Zugluft vermeiden 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig, die obere Erdschicht etwas antrocknen lassen, mit kalkfreiem Wasser besprühen 
 
 
  Düngen  
 von April bis Oktober ca. 2x pro Monat mit Flüssigdünger oder im April 1x mit Langzeitdünger 
 
 
  Umtopfen  
 jährlich, im Frühjahr 
 
 
  Substrat  
 herkömmliche Erde 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 ja 
 
 
  Überwinterung  
 heller Standort bei Zimmertemperatur, etwas seltener, dennoch regelmäßig je nach Standort anpassen 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde ohne Erfahrung 
 
 
  Arten  
 Monstera deliciosa, Monstera adansonii, Monstera standleyana, Monstera pinnatipartita 
 
 
  Vorteile  
 Die Monstera reinigt und befeuchtet die Raumluft 
 
 
  Tipp  
 ideale Zimmerpflanze für Wohnraum und Büro 
 
 
 
 Monstera Pflege 
 Die Monstera ist eine pflegeleichte, immergrüne Zimmerpflanze,  sehr robust  hinsichtlich Schädlingen und königlich im Aussehen. Sie stellt nicht die höchsten Ansprüche an ihre Umgebung, lediglich einige grundlegende Anforderungen müssen erfüllt werden. Wie Sie Ihre Monstera optimal pflegen und zu einer glücklichen Pflanze machen können, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten. 
 Der perfekte Standort für die Monstera 
 Bei der Wahl des Standortes gibt es einige Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen. Ein Platz direkt vor dem Südfenster sollten SIe ausschließen, denn die direkte Mittagssonne verträgt das Fensterblatt nicht lange. Auch ein  zu dunkler Platz  ist nicht förderlich. Stellen Sie die Monstera einfach in die Nähe eines  West- oder Ostfensters . Ihr neuer Mitbewohner bekommt den Tag über ausreichend Helligkeit und genießt noch einige Sonnenstunden am Morgen oder Abend. 
 Ungeeignet sind außerdem Standorte, an denen es zieht. Eine ganzjährige Haltung bei  Zimmertemperatur  eignet sich sehr gut, im Winter sollten die Temperaturen nicht länger unter  15°C  liegen. Aber bei diesen Gradzahlen wird Ihnen selbst wohl auch kalt sein. Sollte es nicht anders möglich sein, wird Ihr Fensterblatt dies trotzdem gut überstehen. Um die Monstera in ihrem Wachstum nicht einzuschränken, sollten Sie einen Ort wählen, an dem  ausreichend Platz  für den ausladenden Wuchs ist. Vor allem im Winter ist ein Platz an oder auf einer Heizung nicht empfehlenswert. Die  trockene Heizungsluft  schadet dem Wohlbefinden und führt schnell zu unschönen braunen Blatträndern. Abhilfe könnte eine  Schale mit Wasser  schaffen, die Sie ganze einfach neben die Pflanze stellen bzw. auf die Heizung. Das Wasser verdunstet und so sorgen Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit, was Ihrer Pflanze ebenso gut tut, wie den eigenen Lungen. 
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 Das richtige Gießen der Monstera 
 Auch wenn Sie Ihre Monstera lieb haben, äußern Sie dies bitte nicht über die Wassergabe. Das Fensterblatt ist zwar eine Pflanze, die eine  warme, luftfeuchte Umgebung  zu schätzen weiß, doch  Staunässe  mag sie überhaupt nicht. Daher gießen Sie lieber einen Tag länger nicht, als zu früh zur Gießkanne zu greifen. Testen Sie auch vorher mit dem Finger, ob die oberen 2 bis 3 Zentimeter Erde bereits angetrocknet sind. Erst im Anschluss können Sie dem Fensterblatt einen guten Schluck Wasser gönnen. Gießen Sie Ihre Monstera zu viel, zeigt Ihnen die Pflanze das auch relativ schnell über das  Ausschwitzen von Wasser  über die Blätter an. Das erkennen Sie an Wassertropfen an der Blattspitze. Dieses Phänomen bezeichnet man als  Guttation . 
 Zwischen  Frühling  und  Herbst  freut sich die Monstera, je nach Standort, über ein bis zwei Wassergaben pro Woche. Steht die Pflanze beispielsweise in der Nähe einer Heizung, werden es eher zwei Wassergaben. In den Wintermonaten können Sie das Gießen beruhigt etwas reduzieren. Da dies nicht die Hauptwachstumszeit ist, benötigen die Pflanzen allgemein etwas weniger Wasser. Sollte sich nach dem Gießen Wasser im Übertopf sammeln, schütten Sie es spätestens 10 Minuten später weg. Dieses Wasser ist überflüssig und kann von der Erde nicht aufgenommen werden. Es bildet sich also eine Staunässe, die schnell zu Wurzelfäule führt.&amp;nbsp; 
 Verwenden Sie für das Gießen  kein kaltes Wasser . Beim Verwenden von Leitungswasser ist es ratsam, es abzufüllen und eine Zeit lang stehen zu lassen, sodass es Zimmertemperatur erreicht und  etwas abgestanden  ist. Ideal sind  kalkfreies  oder sogar  Regenwasser . Auch destilliertes Wasser eignet sich bestens zum Gießen Ihrer Pflanzen. Neben den regelmäßigen Wassergaben ist es ratsam, die Blätter der Monstera von Zeit zu Zeit mit möglichst  kalkfreiem Wasser  zu  besprühen . Sollte dennoch Kalk im Wasser vorhanden sein, zeigt sich dieses durch unschöne weiße Flecken auf dem eleganten Grün. Das Besprühen der Blätter ist notwendig, da so eine  erhöhte Luftfeuchtigkeit  imitiert werden kann. Es ist also eine geeignet Alternative zur Wasserschale. 
  Noch ein Tipp von uns , wenn Sie mal längere Zeit abwesend sind und sich niemand regelmäßig um das Gießen Ihrer Pflanzen kümmern kann: Hängen Sie die Luftwurzeln der Monstera in eine Schale mit Wasser. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass die Pflanze ausreichend Flüssigkeit bekommt. Denn sobald die Luftwurzeln auf Nährstoffe treffen, werden Sie zu richtigen Wurzeln und können die Pflanze versorgen. 
 Die Monstera umtopfen 
  Der Zeitpunkt:  Solange Sie noch eine jüngere Monstera haben, können Sie diese beinahe  jährlich  im Frühjahr umpflanzen. Das Fensterblatt wächst sehr schnell und wurzelt sich zügig in das komplette Substrat ein. Das  Frühjahr  wird optimal gewählt, da es sich hierbei um die Übergangsphase zwischen ‚Winterruhe‘ und Wachstumsphase handelt. Die Pflanze hat mehr als ausreichend Zeit, um sich für den nächsten Winter zu etablieren und Erdvolumen zu durchwurzeln. 
  Der Topf:  Wählen Sie einen Topf, der groß genug für die Pflanze ist, in der sie jedoch nicht verloren geht. Dies kann vor allem beim Düngen eine entscheidende Rolle spielen. Da viele Nährstoffe verloren gehen und gar nicht erst bei der Pflanze ankommen. Nach dem Umtopfen und dem möglichen Rückschnitt der Wurzeln, stecken Pflanzen viel Energie in die erneute Einwurzelung und Standfestigkeit im neuen Substrat. Machen Sie sich daher keine Gedanken, wenn Ihre Pflanze Sie nicht sofort mit einem Neuaustrieb belohnt. 
  Das Umtopfen:  Um Ihre Monstera bestmöglich in den neuen Topf zu bringen, müssen Sie diese vorsichtig mitsamt des Substrats aus dem alten Topf holen. Je nachdem, wie viele Wurzeln aus der Erde gewachsen sind, können Sie diese einkürzen. Machen Sie sich keine Gedanken, dass es der Pflanze schaden könnte, es ist mit dem Haare schneiden bei uns Menschen zu vergleichen. Platzieren Sie Ihr Fensterblatt  ebenso tief , wie es im vorherigen Topf gestanden hat und füllen den Platz herum mit frischem Substrat auf. Sollte noch keine oder eine zu kleine Rankhilfe mit im Topf sein, greifen Sie ganz einfach zu einer größeren. Bei uns im Shop können Sie zwischen drei verschieden großen   Moosstäben   wählen und somit die  perfekte Kletterhilfe  finden. Drücken Sie die Erde an und geben zum Schluss noch einen guten Schluck Wasser mit in den Topf. 
  Wichtig:  Wenn Sie neues Substrat für das Umpflanzen Ihrer Monstera nutzen, brauchen Sie diese in den ersten Wochen  nicht  zusätzlich zu  düngen . Im Substrat befinden sich ausreichend Nährstoffe, die die Pflanze aufnehmen kann. Beispielsweise können Sie zum Umtopfen unser Palmenmann Speziel-Substrat verwenden. 
   
 Die Monstera düngen 
 Düngen Sie Ihre Monstera während ihrer Hauptwachstumsphase zwischen April und September etwa  alle zwei Wochen . Unser Tipp: der   Palmenmann Spezialdünger für Grünpflanzen  , dieser enthält alle für die Pflanze wichtigen Nährstoffe und kann ganz einfach nach Gebrauchsanweisung mit dem Gießwasser verabreicht werden. Alternativ ist aber auch die Nutzung eines Langzeit-Düngers möglich. Dieser macht das Ganze etwas unabhängiger und Sie müssen nicht immer die richtige Konzentration an Dünger im Wasser berücksichtigen. Empfehlenswert ist hier der   Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger  . Dieser reicht für fünf bis sechs Monate und deckt somit die komplette Wachstumsphase Ihrer Monstera ab. Im Winter können Sie das Düngen  drastisch reduzieren , sogar komplett weglassen. 
   
 Krankheiten bei der Monstera 
 Die Monstera ist generell eine  robuste Zimmerpflanze  und leidet weniger häufig unter Schädlingen bzw. Krankheiten als andere Zimmerpflanzen. Die mit Abstand häufigste Krankheit ist die Wurzelfäule. Aber auch Schildläuse, Spinnmilben und Thripse verirren sich bei schwereren Pflegefehlern auf das Fensterblatt. Wie Sie damit umgehen können, erfahren Sie jetzt. 
 Wurzelfäule erkennen und bekämpfen 
 Wurzelfäule entsteht durch  zu großzügiges und häufiges Gießen . Hierbei kann die Erde kein weiteres Wasser aufnehmen und es sammelt sich im Übertopf. Die unumgängliche Folge daraus ist, dass die Wurzeln zu nass stehen und anfangen zu faulen. Erkennen können Sie dies an  gelben, kraftlosen Blättern . Wenn Sie dies bei Ihrer Monstera feststellen, heißt es schnell handeln! Holen Sie die Pflanze aus dem nassen Substrat und entfernen Sie es sorgfältig. Schwarze, matschige, übel riechende Teile der Wurzeln sollten Sie unverzüglich entfernen. Pflanzen Sie Ihre Monstera im Anschluss in frisches Substrat und drücken die Daumen, dass sie dies überlebt und Sie sich auch in Zukunft noch an ihr erfreuen können. 
 Schädlinge bei der Monstera 
 Schildläuse erkennen und bekämpfen 
   Schildläuse   sind lästige Schädlinge, die meistens erst nach einiger Zeit zu erkennen sind. Sie haben einen  hell- bis dunkelbraunen Panzer  und hinterlassen sogenannten Honigtau. Dieser findet sich häufig auf der Blattoberseite, bringt diese ein wenig zum Glänzen und ist klebrig. Die Schildläuse selbst halten sich an der Blattunterseite bzw. den Stängeln der Pflanze auf und sind daher meist erst auf den zweiten, intensiveren Blick zu erkennen. Eine Folge starken Befalls ist beispielsweise die  Blattdeformation . Die Läuse entziehen der Pflanze den Saft und damit auch wertvolle Nährstoffe. 
 Also, was kann man dagegen tun? Am besten dem Befall zuvorkommen und den Schildläusen damit keine angenehme Lebensgrundlage bieten. Der Standort ist daher sehr wichtig. Stellen Sie Ihre Monstera an einen möglichst  hellen Platz . Achten Sie darauf, dass eine passende Luftfeuchtigkeit gegeben ist und das Fensterblatt damit  nicht zu trocken  steht. Gesunde Pflanzen sind allgemein weniger anfällig für Schädlinge. 
 Schildläuse können Sie auf verschiedenen Wegen bekämpfen. Bevor Sie das tun, ist eine Sache ganz wichtig –  Isolation . Stellen Sie Ihre Monstera an einen anderen Ort, sodass die Schädlinge nicht auf benachbarte Pflanzen übergehen können. Ist der Befall noch gering, können Sie die vorhandenen Läuse einfach  abbürsten  oder abwischen, auch das Absprühen unter der Dusche ist eine beliebte Vorgehensweise. Seien Sie hierbei sorgfältig, denn mögliche zurückbleibende Schildläuse verteilen sich schnell wieder auf der ganzen Pflanze. Sollte der Befall weiter fortgeschritten sein, können Sie ihn auch mit Hausmitteln bekämpfen. Mischen Sie eine Lösung aus etwa 30 g Schmierseife und 30 ml Spiritus. Füllen Sie die Lösung in eine Sprühflasche und behandeln Sie die Monstera alle drei bis vier Tage. Bleiben Sie am Ball, wenn Sie alle Schädlinge loswerden möchten. Alternativ können Sie folgende effektive Pflanzenschutzmittel in unserem Onlineshop kaufen: 
 
   Promanal Schild- und Wolllausfrei (500ml)   
   Neem Plus Schädlingsfrei (250ml)   
   Spruzit Schädlingsfrei (500ml)   
   Promanal Grünpflanzenschädlingsfrei (250ml)   
 
   
 Spinnmilben erkennen und bekämpfen 
 Spinnmilben sind vergleichsweise gut erkennbar, da sie lange  Spinnfäden  hinterlassen. Diese sehen aus wie lange weiße Stippen und ziehen sich über die Blätter. Sie hinterlassen auch  Saugschäden  an Ihrer Monstera, an welchen sie ebenfalls gut zu identifizieren sind. Spinnmilben saugen wertvolle Nährstoffe aus der Pflanze. Bei starkem Befall werden Sie dies an schlechterem Wuchs und verkümmerten Neuaustrieben erkennen. 
 Um einem Befall von Spinnmilben vorzubeugen bzw. eine ausartende Population zu verhindern, ist auch hier der  richtige Standort  entscheidend. An warmen Standorten mit einer niedrigen Luftfeuchtigkeit fühlen sich auch die Spinnmilben sehr heimisch und vermehren sich rasend schnell. Was bedeutet das? Suchen Sie einen möglichst  hellen Standort  und sorgen Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit! Vor allem in den Wintermonaten ist dies wichtig, denn dann ist ein Spinnmilbenbefall am wahrscheinlichsten. Besprühen Sie Ihre Monstera regelmäßig oder stellen eine Schale mit Wasser in die Nähe. 
 Sollte der Befall schon gegeben sein, können Sie anfangs noch versuchen, die Milben mit Wasser abzuspritzen oder gezielt abzuwischen. Ist der Befall allerdings zu weit fortgeschritten, sollten Sie zu anderen Mitteln greifen. Auch hier können Sie mit ein wenig  Spiritus  (15ml),  Kernseife  (15ml) und  Wasser  (1l) eine gute Lösung zur Bekämpfung der Schädlinge auf die Pflanze sprühen. Wie bei den Schildläusen reicht auch hier nicht eine einzige Behandlung aus. Benetzen Sie Ihr Fensterblatt daher etwas häufiger mit der Lösung und  isolieren  Sie sie währenddessen. In unserem Onlineshop können Sie folgende Pflanzenschutzmittel gegen Spinnmilben kaufen: 
 
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 Thripse erkennen du bekämpfen 
 Neben Spinnmilben erkennen Sie auch   Thripse   relativ zügig an den von Ihnen hinterlassenen  Blattschäden . Achten Sie beim Untersuchen der Blätter auf  silbrig-weiße Stellen  oder Löcher. Auch an den hinterlassenen Kotballen der kleinen dunklen Flügeltierchen erkennen Sie sie. Sie sitzen mit ihren grünlich bis weißen Larven auf der Blattunterseite und ernähren sich vom Pflanzenzellsaft. Ist der Befall weiter fortgeschritten, so kann es zur Verkümmerung neuer Triebe führen oder es treten Wachstumshemmungen auf. 
   
 Thripse besetzen bei einer ausreichend großen Population auf der Wirtspflanze auch benachbarte Pflanzen.  Isolieren  Sie daher umgehend nach Erkennen der Schädlinge die entsprechende(n) Pflanze(n) und bekämpfen Sie diese. Bei einem leichteren Befall sollte das Abbrausen in der Dusche noch ausreichen. Ist die Population schon größer so können Sie auf  blaue Leimfallen , sogenannte Blautafeln, zurückgreifen. Haben Sie das Gefühl, dass auch diese nicht mehr helfen, müssen Sie zu ‚härteren‘ Mitteln greifen. Mischen Sie, wie bei der Spinnmilben Bekämpfung, eine Flüssigkeit aus 15ml Spiritus, 15ml Kernseife und 1l Wasser an. Besprühen Sie Ihre befallene Pflanze mit dieser Mischung und behalten Sie so lange in Quarantäne, bis der Befall vollständig bekämpft wurde. Besprühen Sie die Pflanze mit einigen Tagen Pause mehrere Male. In unserem Onlineshop finden Sie noch weitere Pflanzenschutzmittel gegen Thripse: 
 
   Spruzit Schädlingsfrei (500ml)   
   Neem Plus Schädlingsfrei (250ml)   
 
 Die beliebtesten Monstera Arten 
 Es gibt einige beliebte Monstera-Arten in unseren Breitengeraden. Die mit Abstand beliebtesten Art ist die   Monstera deliciosa  , auch wir bieten diese in unserem Shop in unterschiedlichen Größen an. Sogar die seltenen   weiß panaschierten Monstera   können Sie bei uns kaufen. Damit nicht genug – die   Monstera deliciosa Thai Constellation   ist der Star im Sortiment. Die beiden letztgenannten Arten sind besonders bei Sammlern sehr beliebt und werden immer wieder gesucht. Neben der Monstera deliciosa können Sie bei uns unter anderem auch noch die   Monstera pinnatipartita   kaufen sowie die   Monstera minima   und die   Monstera adansonii  . Doch was schreibe ich um den heißen Brei herum – werfen Sie doch direkt selbst einen Blick in  unser  Monstera Sortiment  ! 
 Rückschnitt der Monstera 
 Sie können Ihre  Monstera  problemlos, wenn Sie Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf wächst. Warten Sie bestenfalls auf den  Frühling  und schneiden die gewünschte Menge an Blättern samt Blattstielen ab. Um daraus Stecklinge zu machen, sollten Sie allerdings einiges beachten. Tragen Sie Handschuhe, um nicht mit dem Pflanzensaft in Berührung zu kommen. Damit Sie Ihre Pflanze duplizieren können, gilt es daher bestimmte Schritte zu befolgen.  Zur Vermehrung  habe ich Ihnen weiter unten die einzelnen Schritte aufgeführt.&amp;nbsp; 
 Angenommen die  langen Luftwurzeln  gefallen Ihnen nicht oder stören Sie in irgendeiner Weise – schneiden Sie diese nicht ab! Die Luftwurzeln dienen der Pflanze ebenfalls als  Nährstofflieferant  und können früher oder später auch zu normalen Wurzeln werden, sollten Sie auf Nährstoffe im Substrat stoßen oder mit Wasser in Kontakt kommen. Leiten Sie die störenden Wurzeln daher lieber in das Substrat um oder trennen Sie den ganzen Trieb ab, um daraus eine neue Monstera zu ziehen. Im äußersten Notfall ist es dennoch möglich, die lange Luftwurzeln zu entfernen, aber wie gesagt –  nur im Notfall ! Ansonsten sterben die Wurzeln auch mit der Zeit ab. Ist dies der Fall, so können Sie sie direkt am Pflanzentrieb entfernen. 
   
 Vermehrung von der Monstera 
 
 Suchen Sie sich einen Trieb, der mindestens 2 Blätter hat. 
 Trennen Sie den Trieb mithilfe eines desinfizierten, scharfen Messers von der Mutterpflanze ab. 
 Beschädigen Sie die Luftwurzel beim Abtrennen nicht. 
 Stellen Sie Ihren Steckling in Wasser oder Spagnummoos. 
 Fügen Sie bei Bedarf einen Wurzelaktivator hinzu. 
 Warten Sie einige Wochen geduldig, bis sich ausreichend kräftige Wurzeln gebildet haben. 
 Pflanzen Sie Ihren Steckling in nährstoffarme Anzuchterde.   
 
 Wenn Sie mal kein Sphagnummoos zur Hand haben, können Sie alternativ auch direkt   nährstoffarme Anzuchterde   nutzen. Wenn Sie zum ersten Mal einen eigenen Steckling schneiden, rate ich Ihnen von dieser Methode aber ab. Als erfahrenerer Pflanzenfreund, sollte man es allerdings mal ausprobiert haben. Hier kommt es auf sehr viel Fingerspitzengefühl an und Sie können nicht so gut nachsehen, ob sich Wurzeln bilden. Falls Sie sich doch für diese Anzucht entscheiden, ist es sinnvoll, eine Plastikhaube oder ähnliches über den Topf zu stülpen, um eine  hohe Luftfeuchtigkeit  garantieren zu können. Dies steigert das Wohlbefinden der Pflanze, sollte aber dennoch regelmäßig gelüftet werden. 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Ist die Monstera giftig? 
 Ja die Monstera ist sowohl für Menschen als auch für Tiere  giftig . Der Pflanzensaft des Fensterblattes enthält verschiedene Scharfstoffe, dazu gehören unter anderem auch Calciumoxalat-Kristalle. Bei Kontakt mit der Flüssigkeit kann es beim Menschen zu Hautreizungen und Entzündungen der Augen führen. Bei Einnahme des Saftes kann es bei Menschen zu Reizungen der Schleimhäute, Schluckbeschwerden, Übelkeit oder auch Magen- und Darmbeschwerden kommen. Wenn Tiere an der Monstera nagen, werden Sie eine mögliche Vergiftung  schnell bemerken . Denn die Anzeichen hierfür sind verstärkter Speichelfluss, Durchfall und Erbrechen. Bringen Sie Ihren Tieren daher bereits schon vorher bei, nicht von den Pflanzen zu kosten. 
 Gelbe Blätter bei der Monstera 
 Gelbe Blätter lassen meist nichts Gutes erahnen. Auf diese Weise zeigt Ihnen Ihre Monstera, dass Sie Liebe mit Wasser verwechselt haben und Ihr Mitbewohner  nasse Füße  hat. Sollten Sie gelbe Blätter entdecken, rate ich Ihnen, so schnell wie möglich zu handeln, ansonsten kommt es schnell zur  Wurzelfäule  und Ihre Pflanze hat nur geringe Überlebenschancen. Holen Sie daher die Pflanze mitsamt des Substrats aus dem Topf und befreien die Wurzeln davon. Schneiden Sie die  schwarzen Wurzelteile  zurück und setzen die Pflanze in frisches Substrat. Nun heißt es: Daumen drücken. 
 Braune Spitzen / Blattränder 
 Braune Blattränder können verschiedene Ursachen haben. Zum einen kann es am  Standort  liegen, denn braune Ränder deuten auf  zu trockene Luft  hin. Daher werden Sie dieses Phänomen wahrscheinlich relativ häufig sehen, wenn Sie Ihre Pflanze über oder in der unmittelbaren Nähe einer Heizung stehen haben. Ein weiterer Grund kann die Temperatur sein. Wenn Ihr Fensterblatt zu kalt steht, zeigt es die gleichen Anzeichen. Eine letzte und durchaus paradoxe Ursache kann ebenfalls zu braunen Blattspitzen führen – wenn die Pflanze  zu nass  steht. Auch dies kann sich über die Blattränder äußern. 
   
 Fehlende Blattteilung 
 Eine fehlende Blattteilung ist vorerst  nichts Außergewöhnliches , da sich nicht jedes Blatt der Monstera teilt. Sollte dies allerdings auf die meisten Ihrer Blätter zutreffen, wird es Zeit den  Standort  zu wechseln. Die Blätter teilen sich nicht mehr so stark, wenn die Pflanze zu dunkel steht, denn dann benötigt jedes Blatt so viel Helligkeit, wie es nur bekommen kann. Stellen Sie Ihre Monstera einfach an einen  helleren Standort  und sehen dabei zu, wie sich die neuen Blätter in den nächsten Wochen teilen und Ihre typische Eleganz zur Schau stellen. 
 Bildet die Monstera Blüten aus? 
 Zwischen September und Oktober kann die Monstera eine  große Blüte  ausbilden. Diese ist, wie bei den meisten Aronstabgewächsen, ein großer Kolben, der von einem weißen Hüllblatt umgeben ist. In der Zimmerkultivierung bzw. allgemein in unseren Breitengraden ist es  sehr unwahrscheinlich , dass die Pflanze eine Blüte ausbildet. Sollte Sie es dennoch tun, kann man Ihnen nur gratulieren, da Sie der Pflanze die optimalen Bedingungen liefern! 
 Für wen eignet sich die Monstera? 
 Die Monstera eignet sich ebenso für  langjährige Pflanzenfreunde  wie für  Frischlinge . Sie ist pflegeleicht und verzeiht auch mal einen Pflegefehler. Mit den oben aufgeführten Tipps und Informationen kann jeder eine Monstera groß ziehen und bei Bedarf zurückschneiden oder duplizieren. Genießen also auch Sie diese elegante Schönheit und freuen sich über die tollen, großen Blätter. 
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            <title type="text">Calathea - Alle Tipps zur Pflege, Vermehrung, Schädlingsbekämpfung &amp; vieles mehr</title>
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                                            Kaum eine andere Zimmerpflanze erfreut sich aktuell einer so großen Beliebtheit wie die Calathea. Kein Wunder, denn sie kommt mit wunderschön gemusterten Blättern daher und einige Arten zieren auffällige Blüten.
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                 Kaum eine andere Zimmerpflanze erfreut sich aktuell einer so großen Beliebtheit wie die  Calathea . Kein Wunder, denn sie kommt mit wunderschönen Blattzeichnungen und vielen verschiedenen Grüntönen daher und einige Arten zieren auffällige Blüten. Wollen auch Sie eine dieser beliebten Korbmaranten zuhause kultivieren, bekommen Sie hier alles, was Sie brauchen - von passenden  Angeboten  bis zu umfassenden  Pflegetipps . Am Ende gibt es noch die große Pflanzensprechstunde, wo unser Pflanzendoktor gezielt Ihre Fragen beantwortet. 
 
   Calathea Angebote   
   Allgemeine Infos   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Standort  
  Gießen  
  Umtopfen  
  Düngen  
  Krankheiten &amp;amp; Schädlinge  
 
 
   Calathea Arten   
   Vermehrung   
   Pflanzensprechstunde  
 
  Ist die Calathea giftig?  
  Warum rollen sich die Blätter ein?   
  Warum vertrocknen die Blattspitzen?  
  Warum lässt die Calathea die Blätter hängen?  
  Warum verblassen die Blätter?  
  Was bedeuten braune Blätter?  
  Was bedeuten gelbe Blätter?  
  Für wen eignet sich die Calathea?  
 
 
 
 Calathea Angebote 
 Eine große Auswahl verschiedener Calathea bekommen Sie direkt hier im Onlineshop (und natürlich auch vor Ort). Ob die beliebte Orbifolia, die Madaillon oder die Network - in der Auswahl ist für jeden Pflanzenfan was dabei. Ob ein Exempar, dessen Blätter mit den verschiedesten Grüntönen beeindruckt oder eine bunte Blattzeichnung aufweist - jede Calathea ist ein echter Blickfang. Schauen Sie vorbei und suchen Sie sich Ihre neue Lieblingspflanze aus. Hier finden sie unser Korbmaranten Sortiment und können viele verschiedene&amp;nbsp;  Calatheas kaufen  . 
   
 Allgemeines zur Calathea 
 Die Calathea, auch  Pfeilwurz ,  Marante  oder  Korbmarante  genannt, ist eine Pflanzengattung aus der Familie der  Marantaceae . Zu der Gattung gehören um die 300 Pflanzen, die alle mit wunderschöner Blattzeichnung beeindrucken. Sie ist in den Tropen Südamerikas, genauer in Brasilien, heimisch. Dort bedeckt sie den Boden in den tropischen Regenwäldern. Daher auch ihre hohe Schattentoleranz als  Zimmerpflanze . Einige Arten der Calathea wurden ursprünglich als Nutzpflanze eingesetzt. Beispielsweise als Heilpflanze, um Pfeilgift aus Wunden zu entfernen oder um Körbe zu flechten (daher kommt auch der Begriff Korbmarante). Bei uns ist die Calathea eine beliebte Zimmerpflanze und ziert zahlreiche Wohnräume und Büros. 
 Die meisten Calatheas bilden keine Blüten, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. So bekommt beispielsweise die Calathea Warscewiczii im Sommer weiße, aufrechtstehende Blüten. Die Calathea Crocata bildet orange Blüten, ein Blickfang in Kombination mit den dunkelgrünen Blättern. Das Blühen setzt allerdings die Einhaltung der Pflegetipps und die Wahl des perfekten Platzes voraus. 
 Ein besonderes Merkmal dieses grünen Mitbewohners: Bei Einbruch der Dunkelheit verfällt die Korbmarante in eine faszinierende  Schlafposition . Sie klappt ihre Blätter über Nacht hoch und klappt sie erst am nächsten Morgen wieder herunter. 
   
 Calathea Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Brasilien, tropische Klimazone 
 
 
  Pflanzenart  
 Grünpflanze 
 
 
  Standort  
 hell bis halbschattig ohne direkte Sonneneinstrahlung, trockene Heizungs- und kalte Zugluft vermeiden 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig, im Sommer ca. 2x Woche, mit abgestandenem und kalkarmem Wasser 
 
 
  Düngen  
 Von April bis Oktober ca. 1x im Monat mit Flüssigdünger oder im April einmal mit Langzeitdünger 
 
 
  Umtopfen  
 jährlich, im Frühjahr 
 
 
  Substrat  
 herkömmliche Erde 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 nein 
 
 
  Überwinterung  
 hell bei Raumtemperatur, 1x Gießen pro Woche/alle zwei Wochen 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde mit etwas Erfahrung 
 
 
  Arten  
 Whitestar, Tricolor, Lancifolia, Roseoptica, Network, Warscewiczii, Orbifolia, Medaillon u.v.m. 
 
 
  Tipp  
 ideal für Wohnraum und Büro 
 
 
 
 Calathea Pflege 
 Die Korbmarante gehört zu den Indoor Pflanzen, die nicht ganz leicht zu händeln sind. Damit nichts schief gehen kann, gibt es hier nun alle  Pflegetipps für die Calathea . Nehmen Sie sich die Tipps für die  Standortwahl , das  Gießverhalten  und allen anderen wichtigen Faktoren zu Herzen, werden Sie lange Freude an der hübschen Grünpflanze haben. 
 Der perfekte Standort für die Calathea 
 Dürfen Sie eine dieser schmückenden Schönheiten Ihr Eigen nennen, müssen Sie zunächst einen geeigneten Standort für die Calathea finden. Wie jede Pflanze mag und braucht auch die Calathea Licht. Allerdings ist sie empfindlicher als viele andere Zimmerpflanzen, die Platzwahl ist daher besonders wichtig.  Helle bis halbschattige   Plätze &amp;nbsp;mit einigen Sonnenstunden, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung sind ideal. Vermeiden Sie auch die pralle Mittagssonne, sonst kann es zu Verbrennungserscheinungen am Blattwerk kommen. Aufgrund ihrer Herkunft aus den Regenwäldern Brasiliens liebt die Grünpflanze ganzjährig  warme Temperaturen  von 20 Grad Celsius. Unter 15 Grad Celsius sollte die Zimmertemperatur nicht fallen. 
 Des Weiteren sollten Sie trockene Heizungsluft für die Calathea vermeiden. Sollten Sie allerdings keinen passenderen Ort finden, stellen Sie eine Schüssel mit Wasser dazu. Sie sorgt für die benötigte  Luftfeuchtigkeit . Alternativ können Sie Ihre Marante auf einer Blumenbank auf der Fensterbank halten. So kommt sie ein bisschen Abstand zur Heizung. 
   
 So gießen Sie die Calathea richtig 
  Regelmäßige Wassergaben  und gelegentliches Befeuchten sichern das Wohlbefinden der Grünpflanze und fördern eine gesunde Pflanzenstruktur. In der Wachstumszeit (Frühjahr bis Herbst) kann sie  ein- bis zweimal die Woche  gegossen werden. In der Winterzeit brauchen manche Calatheas nur alle 14 Tage Wasser, in der Regel können Sie sie aber einmal in der Woche gießen. Wichtig ist, dass die Erde vor dem nächsten Gießen angetrocknet ist. Denn obwohl es sich um eine tropische Pflanze handelt, verträgt sie  keine Staunässe . Somit sollte überschüssiges Wasser im Untersetzer nach einigen Minuten entfernt werden, da es sonst zur Wurzelfäulnis kommen kann. 
 Achten Sie auch darauf, dass Sie zum Gießen kein sehr kaltes Wasser nehmen. Am besten zapfen Sie ein paar Stunden vor dem Gießen das Wasser aus dem Hahn ab und lassen es einige Stunden stehen. So passt es sich an die Raumtemperatur an und eignet sich ideal, um die Calathea zu gießen. 
 Durch das regelmäßige  Besprühen mit einer Wasserflasche  ahmen Sie eine hohe  Luftfeuchte  nach. Sie sollte im besten Fall bei 70% bis 80% liegen. 
   
 Die Calathea umtopfen 
 Ihre Korbmarante kann jährlich kurz vor oder zu Beginn der Wachstumsphase umgetopft werden. Wie dringend das Umtopfen ist, können Sie sehen, wenn Sie unter den Topf schauen: Sehen Sie die Wurzeln oder kommen sie sogar schon heraus, wird es höchste Zeit für ein größeren Gefäß. Wählen Sie die nächste größere Größe. Der neue Topf sollte nicht mehrere Größen größer sein, da die Pflanze sonst erst einmal nur in die Breite wächst und nicht in die Höhe. Als Substrat eignet sich hochwertige Blumenerde für Indoor Pflanzen oder das   Palmenmann Spezial-Substrat  . 
 Ist die Calathea in neue Blumenerde umgetopft, müssen Sie sie erst einmal nicht düngen, da das frische Substrat mit genügend Dünger versetzt ist. 
 Calathea düngen 
 Von  April bis September , in der Hauptwachstumsphase, kann die Korbmarante mit Flüssigdünger oder Langzeitdünger versorgt werden. Der Dünger muss speziell für Zimmerpflanzen sein. Den   Grünpflanzendünger   müssen Sie der Pflanze regelmäßig mit dem Gießwasser zuführen. Da sie wenige Nährstoffe benötigen, können Sie sie einmal im Monat mit der Hälfte der angegebenen Dosierung düngen. Wer das gerne mal vergisst oder um nicht immer an das Düngen denken zu müssen, kann den&amp;nbsp;  Langzeitdünger für Zimmerpflanzen &amp;nbsp; nutzen. Dieser feste Dünger kommt als kleiner Kegel daher, den Sie mit dem spitzen Ende nach unten in die Erde stecken. Ihre Calathea ist nun für fünf bis sechs Monate bestens versorgt und Sie können das Thema Düngen erstmal aus Ihrem Kopf streichen. 
   
 Schädlinge und Krankheiten bei der Calathea 
 Spinnmilben, Thripse und Wurzelfäule – hat die Calathea einmal mit Schädlingen oder Krankheiten zu kämpfen, müssen Sie schnell handeln. Hier erfahren Sie alles, was Sie dazu wissen müssen - wie Sie Krankheiten und Schädlinge erkennen und wie Sie sie wieder loswerden können. 
 Spinnmilben erkennen und bekämpfen 
 Die Ursache für den Befall von Spinnmilben ist oftmals, dass die Calathea  im Luftzug steht  und die  Luftfeuchtigkeit zu gering  ist. Bei trockenen Bedingungen fühlen sie sich besonders wohl und breiten sich schnell aus. Sie saugen die Pflanzen aus und entziehen ihnen so die Nährstoffe. An diesen  Saugschäden  erkennen Sie schnell, dass Ihre Calathea von Spinnmilben befallen ist. Ein weiteres Anzeichen sind die  Spinnfäden , die die kleinen Schädlinge, die wie weiße Stippen auf den Blättern aussehen, ziehen. 
 Ist der Befall da, entfernen Sie die betroffenen Blätter. Um der ganzen Sache vorzubeugen, sprühen Sie die Blätter der Pflanze immer wieder ein, so geben Sie der Pflanze zunächst einmal die benötigte Luftfeuchte und den kleinen Quälgeistern erst gar keine Bedingungen, um sich auf der Pflanze breit zu machen. Sind sie aber erstmal da, können Sie die Blätter mit Pestiziden besprühen. Dafür können Sie selbst eine Mischung aus Wasser, Seife und Brennspiritus anlegen, die Sie auf die betroffenen Stellen der Pflanze sprühen. 
  Thripse  erkennen und bekämpfen 
 Thripse sind  winzige Insekten , die sich einzeln nur schlecht erkennen lassen. Größere Mengen   Thripse   sind eher zu erkennen, dann ist allerdings auch der Befall schon fortgeschritten. Die kleinen dunklen Flügeltiere und ihre grünlich bis weißen Larven befinden sich an der Blattunterseite. Sie ernähren sich vom Pflanzenzellsaft und schädigen so ihrem Wirt. 
 Erkennen können Sie den Thripse-Befall an den ausgesaugten  silbrig-weißen Blattstellen  sowie an  Kotballen  der Schädlinge. Die Folgen des Befalls sind Wachstumshemmungen und die Verkümmerung neuer Triebe. 
 Zeigt sich an Ihrer Calathea ein Thripse-Befall, sollten Sie die  Wirtspflanze direkt isolieren  und gründlich unter der Dusche  abspülen . Ist der Befall nicht so groß, kann das bereits ausreichen. Andernfalls sollten Sie die Pflanze mit einer  Seifenlauge  abspülen. Um die Wirkung der Behandlung zu überprüfen, gibt es blaue Leimfallen, die Sie in die Erde stecken können. Die Farbe zieht Thripse an und sie verfangen sich im Leim. Generell können Sie den Thripse-Befall vorbeugen, in dem Sie immer für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. 
   
 Wurzelfäule durch Staunässe 
 Die Wurzelfäule ist eine tückische Pflanzenkrankheit. Oftmals wird sie nicht erkannt und deshalb falsch behandelt. 
 Haben Sie Ihre Calathea zu viel gegossen, staut sich das Wasser unten im Topf, es kann nicht ablaufen und es bildet sich  Staunässe . Diese Staunässe führt dazu, dass die Wurzeln dauerhaft im Nass stehen und faulen. Äußerlich macht die Pflanze den Eindruck, als hätte sie Durst, denn ihre Blätter beginnen zu verwelken. Wird nun weiter gegossen, nimmt das Drama seinen Lauf. Es wird weiter gegossen und die Pflanze hat keine Chance. 
 Haben Sie die Vermutung einer Wurzelfäule, sollten Sie die  Pflanze aus dem Topf nehmen . Entfernen Sie die (feuchte) Erde und schauen Sie sich die Wurzel an. Sind sie braun oder schwarz, matschig und riechen verfault, können Sie von einer Wurzelfäule ausgehen. 
 Um Ihre Marante vielleicht noch zu retten, sollten Sie sie aus der feuchten Erde nehmen. Spülen Sie den Wurzelballen ab und schneiden Sie die faulen Wurzeln ab. Setzen Sie sie in einen  neuen Topf  mit  frischer Erde . Jetzt heißt es Daumen drücken, dass sie es schafft.&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 Die beliebtesten Calathea Arten 
 Zu der Familie der Calathea gehören  rund 300 Arten , nicht alle davon eignen sich als Zimmerpflanze. Die Beliebtesten, die Sie wunderbar zuhause kultivieren können, stellen wir Ihnen hier vor: 
 
  Calathea Whitestar  
  Calathea Triostar  
  Calathea Lancifolia  
  Calathea Roseoptica  
  Calathea Network  
  Calathea Warscewiczii  
  Calathea zebrina  
  Calathea Orbifolia  
  Calathea ornata  
  Calathea Medaillon  
  Pfeilwurz Kerchoveana  
  Bunte Pfeilwurz  
 Bunte Pfeilwurz Amabalis 
 und viele andere Calatheas 
 
 Minipflanzen Calathea 
 
  Mini Calathea makoyana  
  Mini Calathea orbifolia  
  Mini Calathea lancifolia  
  Mini Calathea roseoptica &#039;Rosy&#039;  
 
 &amp;nbsp; 
   
 Calathea Vermehrung 
 Für die Vermehrung gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: durch  Stecklinge  oder durch  Wurzelteilung . Auch beim Vermehren der Calathea ist der richtige Standort wichtig. Die Ableger beziehungsweise Stecklinge brauchen eine gleichbleibende Temperatur von circa 23 Grad Celsius. Es sollte hell sein, aber keine direkte Sonneneinstrahlung geben. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist zwingend. Deswegen sollten Sie die Calathea Jungpflanzen in einem kleinen Gewächshaus oder unter einer Glasglocke heranziehen. Dort können Sie die Luftfeuchtigkeit leichter bei 80% bis 90% halten. Das sind die optimalen Bedingungen, um eine Marante erfolgreich zu vervielfachen. Die beste Zeit dafür ist der Frühling, wenn sich die Planze in die Hauptwachstumsphase begibt. 
 Calathea Vermehrung durch Stecklinge 
 
 Steckling sollte mindestens 3-4 Blätter haben. 
 Steckling mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze trennen. 
 Anzuchterde in einen passenden Topf geben und gut anfeuchten. 
 Den Calathea Steckling direkt in den Topf mit Anzuchterde pflanzen. 
 Das Ganze mit einer Folie oder einer Tüte abdecken, wenn keine Glasglocke oder kein Gewächshaus zur Hand. 
 Folie regelmäßig zum Lüften abnehmen, das verhindert Schimmelbildung. 
 Nach 6-8 Wochen sollte die Jungpflanze kräftige Wurzeln gebildet haben und kann in einen größeren Topf mit Blumenerde gepflanzt werden. 
 
 Alternativ können Sie den Steckling für die Zeit der Wurzelbildung auch in ein kleines Wasserglas stellen. Sobald die Wurzeln kräftig genug sind, sollten Sie die Jungpflanze allerdings in Blumenerde oder in ein anderes Substrat geben. 
 &amp;nbsp; 
   
 Calathea Vermehrung durch Wurzelteilung 
 Diese Methode der Vermehrung können Sie am besten während des Umtopfens der Pflanze vornehmen. 
 
 Pflanze aus dem Topf nehmen. 
 Lose Erde vom Wurzelballen entfernen. 
 Mit einem scharfen Messer die Mutterpflanze an der gewünschten Stelle teilen. (Achten Sie darauf, dass sich an Ihrem Steckling eine Wurzelknolle befindet.) 
 Kleinen Topf mit Anzuchterde füllen und befeuchten. 
 Steckling in den Topf mit Anzuchterde pflanzen. 
 Nach 6-8 Wochen können Sie die Jungpflanze in einen größeren Topf setzen. 
 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Hier gibt es Hinweise dazu, was Ihrer Pflanze fehlt oder wovon sie eventuell sogar zu viel hat. Unser Pflanzendoktor gibt Ihnen Tipps für Pflegefehler und wie Sie Ihre Calathea wieder aufpäppeln können, damit sie wieder in ihrer schönsten Pracht erstrahlen kann. 
 Ist die Calathea giftig? 
 Auch wenn die Bezeichnung Pfeilwurz auf giftige Bestandteile/Giftstoffe der Pflanze schließen lassen könnte, ist die Calathea  nicht giftig . Weder für Mensch noch für Tier. So können Familien mit Kleinkind(ern) und Haustieren wie Katzen und Hunden die Marante sorgenfrei in den eigenen vier Wänden kultivieren 
 Eingerollte Blätter bei der Calathea 
 Ein unfehlbares Anzeichen dafür, dass es Ihrer Calathea nicht gut geht, sind eingerollte Blätter. Gründe dafür sind eine zu  geringe Luftfeuchtigkeit , insgesamt  zu wenig Wasser , dadurch ist der Wurzelballen ausgetrocknet und womöglich ist der Platz, an dem sie steht, zu hell. 
  Was Sie dagegen tun können:  Gießen Sie sie erst einmal und besprühen Sie die Blätter. Alternativ können Sie Ihre Calathea auch baden. Stellen Sie sie dafür mit Übertopf in die Wanne oder Dusche und lassen Sie Wasser auf sie rieseln, bis der Übertopf gefüllt ist. Lassen Sie sie für ein paar Minuten so stehen, damit sie sich vollsaugen kann. Kippen Sie nach circa fünf Minuten das überschüssige Nass aus dem Übertopf. Geht es ihr nach ein paar Tagen nicht besser, stellen Sie sie an einen anderen Ort und beobachten Sie, ob es ihr dort besser geht. 
 Vertrocknete Blattspitzen bei der Calathea 
 Ein Anzeichen für eine zu  geringe Luftfeuchte &amp;nbsp;oder zu viel  trockene Luft  sind trockene Blattspitzen und Blattränder. Sie werden Ihnen wahrscheinlich besonders während der Heizperiode auffallen. Vielleicht haben Sie Ihrer Pflanze auch generell zu wenig gegossen. 
  Was Sie dagegen tun können:  Gießen Sie Ihr Pflänzchen und sprühen Sie die Blätter ein. Sie können die Calathea auch mal mit ins Badezimmer nehmen, sie freut sich über die hohe Luftfeuchtigkeit, die entsteht, wenn Sie heiß duschen oder baden gehen. 
   
 Hängende Blätter bei der Calathea 
 Auch herabhängende Blätter weisen auf einen Pflegefehler der Calathea hin. Oft sind sie Anzeichen für einen  schlechten Ort . Vermutlich steht Ihre Korbmarante zu kalt, mit zu viel Zugluft und eventuell ist es ihr sogar zu sonnig. Die herabhängenden Blätter könnten auch auf  Wurzelfäule  hindeuten, wenn Sie sie zu viel gegossen haben. Rollen sich die herabhängenden Blätter auch ein, haben Sie sie womöglich  zu wenig gegossen . 
  Was Sie dagegen tun können:  Probieren Sie einen  Ortswechsel  aus, vielleicht gibt es in Ihren vier Wänden einen Platz, an dem sie sich wohler fühlt. Haben Sie sie übergossen, sollten Sie der Calathea erst einmal kein Wasser geben, bis sie sich erholt hat. Haben Sie sie zu wenig gegossen, geben Sie ihr einen Schluck und besprühen Sie direkt auch die Blätter einmal. Sie können die Pflanze auch baden. 
 Blätter verblassen bei der Calathea 
 Verliert Ihre Calathea ihre schöne Blattzeichnung und verblassen die Blätter, ist das ein Hinweis auf zu viel Licht beziehungsweise Sonne. Allerdings verblassen die Blätter mit dem Alter auch. Handelt es sich also um ein älteres Blatt, ist das ein normaler Vorgang. Stört Sie der Anblick, können Sie das verblasste Blatt abschneiden. 
  Was Sie dagegen tun können:  Handelt es sich um ein Standortproblem, stellen Sie die Pflanze an einen anderen Platz, wo die Sonne nicht so sehr draufscheint und mehr Schatten herrscht. Sie wird sich in Nu erholen und wieder in voller Pracht erstrahlen. 
 Braune Blätter bei der Calathea 
 Auch braune Blätter sind ein Hinweis auf einen Pflegefehler. Oft fängt alles mit vertrockneten Blattspitzen und Blatträndern an. Ein  zu sonniger Standort  und  zu wenig Feuchtigkeit  sind Ursache für diese Reaktion Ihrer Calathea. 
  Was Sie dagegen tun können:  Schneiden Sie die braunen Blätter ab und gießen Sie die Marante erst einmal. Wählen Sie dann einen neuen Platz, der nicht so sonnig ist. Sie werden sehen, dass sie sich nach ein paar Tagen wieder einkriegt und keine braunen Blätter mehr bekommt. 
 Gelbe Blätter bei der Calathea 
 Der Nährstoffbedarf der Korbmaranten ist sehr gering. Gelbe Blätter sind bei der Calathea, im Unterschied zu vielen anderen Zimmerpflanzen, ein Anzeichen für eine  Überdüngung . 
  Was Sie dagegen tun können:  Topfen Sie die Calathea in frisches Substrat um. Nehmen Sie die Pflanze aus ihrem Topf und entfernen Sie am besten das alte Substrat, so entfernen Sie auch den überschüssigen Dünger. Das neue Substrat beinhaltet genügend Dünger, um die Pflanze für lange Zeit mit Nährstoffen zu versorgen. Verzichten Sie also erst einmal auf das Düngen. 
 Für wen eignet sich die Calathea? 
 Wer eine Calathea kultivieren will, sollte sich etwas mit Pflanzen auskennen. Sie können zickig reagieren, wenn sie nicht am idealen Ort stehen und Ihnen Pflegefehler unterlaufen. Halten Sie alle Pflegetipps ein, wird Ihnen die Pflanze lange Freude bereiten. 
 Aufgrund ihrer schicken Blattzeichnung, wird die Calathea besonders gerne verschenkt. Weihen Sie den Beschenkten oder die Beschenkte in ihre besonderen Eigenarten ein, dann kommt es nicht zu bösen Überraschung während der Kultivierung. 
  Moderatorin Rike stellt Ihnen die Calatheas in einem Video vor. Schauen Sie mal rein!  
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            <title type="text">Alocasia - Alle Tipps zur Pflege, Vermehrung, Schädlingsbekämpfung &amp; vieles mehr</title>
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                                            In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles, was Sie über die Pflege und Haltung der Alocasia wissen müssen.
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                 Die Alocasia ist eine auffallende  Blattschmuckpflanze , die schon längst in unsere Wohnungen eingezogen ist. Sie kommt mit ihren langen Blattstielen daher und zieht den Betrachter sofort in ihren Bann. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles, was Sie für die Pflege dieser tropischen Pflanze wissen müssen. Die auch als  Pfeilblatt  oder  Elefantenohr  bekannte Alocasia (dt. Alokasie) ist vielfältig in unserem Onlineshop vertreten. Ich kann Ihnen versprechen, dass wir nicht nur gängige Alocasien wie die   Alocasia zebrina   oder die   Alocasia Black Velvet   führen, sondern auch ausgefallenere ihrer Art, wie zum Beispiel die   Alocasia ‚Pink Passion‘  . Wenn Sie fast am Ende des Blogs angelangt sind, finden Sie noch eine Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor. In dieser werden die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen geklärt, sodass Sie schnell die richtigen Maßnahmen ergreifen können. 
 
   Alocasia Angebote   
   Allgemeines zur Alocasia   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
   Standort   
   Gießen / Wasserbedarf   
   Umtopfen   
   Düngen    
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Alocasia Arten   
   Vermehrung    
   Pflanzensprechstunde  
 
   Warum wird das älteste Blatt immer braun?   
   Braune Spitzen / Blattränder   
   Ist die Alocasia giftig?   
   Gelbe Blätter bei der Alocasia   
   Wassertropfen am Blatt   
   Für wen eignet sich die Alocasia?    
 
 
 
 Alocasia Angebote 
 Sie finden eine große Auswahl an Alocasien im Onlineshop vom Palmenmann. Dort werden Sie garantiert fündig, wenn Sie   Alocasien kaufen   möchten. Pfeilblätter benötigen im Idealfall bereits ein wenig  Pflanzenerfahrung , da die Anzeichen nicht immer eindeutig sind. Doch bekommen Sie die Haltung mit unseren Infos und Tipps problemlos hin. Egal ob Sie als Sammler oder zufällig bei diesen Gewächsen gelandet sind, Sie werden fündig!&amp;nbsp; 
 Allgemeines zur Alocasia 
 Die Alocasia (dt. Alokasie) ist bei uns auch unter den Bezeichnungen Pfeilblatt und Elefantenohr bekannt. Sie stammt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Gebieten Asiens und Australiens. Die ursprüngliche Art  Alocasia macrorrhizos  wird in ihrer Heimat auch als Nutzpflanze gehalten. Die Blätter werden gekocht und verzehrt. Wir empfehlen dies nicht auszuprobieren, alle gezüchteten Arten sind für Menschen und Tiere giftig. Mittlerweile gibt es in etwa 80 unterschiedlich Arten, die sich in ihrem Erscheinungsbild unterscheiden. Alle bilden jedoch die typisch langen Blattstiele aus, auf denen die großen, auffallenden Blätter sitzen. 
   
 Die schnell wachsende und sehr beliebte tropische Zimmerpflanze ist eine hohe Luftfeuchtigkeit gewohnt und benötigt ein immer feuchtes Substrat. Dies liegt einfach am natürlichen Habitat des Elefantenohrs. Wenn Sie ideale Bedingungen für Ihr immergrünes Pfeilblatt geschaffen haben, wird es Sie mit einer Blüte belohnen und dies anzeigen. Die Freude währt jedoch nur kurz, da wir Ihnen empfehlen, die Blüte zu entfernen. Sie entzieht der Pflanze nur unnötig viel Energie und kann ihr sogar schaden. Darüber hinaus bildet sie nach der Befruchtung schwarze Beeren aus, die hoch giftig sind und auf keinen Fall verzehrt werden sollten. Auch der davon ausgehende Duft ist nicht sehr angenehm. Wir raten dazu, die Pflanze entsprechend vor Kindern oder Tieren zu schützen. 
 Alocasia Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 tropische und subtropische Gebiete zwischen Asien und Australien 
 
 
  Pflanzenart  
 Grünpflanze 
 
 
  Standort  
 hell bis halbschattig ohne direkte Sonneneinstrahlung, trockene Heizungs- und kalte Zugluft vermeiden 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig, sobald die obere Erdschicht gut angetrocknet ist; mit kalkarmem Wasser besprühen 
 
 
  Düngen  
 zwischen April und September mit Flüssigdünger, Langzeitdünger nur im Notfall 
 
 
  Umtopfen  
 zu Beginn jährlich aufgrund des schnellen Wachstums im Frühjahr 
 
 
  Substrat  
 herkömmliche Erde oder Hydrokultur 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 ja 
 
 
  Überwinterung  
 heller Standort bei Zimmertemperatur 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde mit durchschnittlicher Erfahrung 
 
 
  Diverse Arten  
 amazonica, cucullata, cuprea, reginula, sarawakensis 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 ideale Zimmerpflanze für den Wohnraum 
 
 
 
 Alocasia Pflege 
 Die Alocasia gehört zu den  anspruchsvolleren Zimmerpflanzen , die jedoch relativ zügig anzeigen, wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Um diese Anzeichen lesen zu können, ist ein grüner Daumen von Vorteil. Halten Sie sich jedoch an alle unsere Pflegetipps, schaffen Sie es auch ohne große Erfahrung, lange Freude an diesen tropischen Pflanzen zu haben. 
 Der perfekte Standort für die Alocasia 
 Bevor Sie sich dazu entscheiden, eine Alocasia zu sich nach Hause zu holen, sollten Sie sich Gedanken über den verfügbaren Standort zu machen. Das Elefantenohr mag eine  helle bis halbschattige  Umgebung, mit möglichst viel indirektem Licht. Auch schattigere Standorte sind vollkommen in Ordnung, führen jedoch zu einem langsameren Wachstum. Wir empfehlen Ihnen daher, die Alocasia an einem  Ost- oder Westfenster  zu platzieren. An diesen Orten kann sie einigen Sonnenstunden am Tag tanken, ohne der kräftigen Mittagssonne ausgesetzt zu sein. Diese verursacht schnell Verbrennungen auf den Blättern. Falls Sie ein lichtdurchflutetes Badezimmer haben, wäre dies der favorisierte Standort Ihres Elefantenohrs, da dort eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht. Eine ganzjährige Kultivierung bei Zimmertemperatur um die 20 Grad Celsius eignet sich sehr gut. Eine kältere Überwinterung ist nicht nötig, achten Sie darauf, dass die Temperaturen nicht unter 15 Grad Celsius fallen. Wählen Sie den Standort so aus, dass die Alocasia keiner Zugluft ausgesetzt ist. 
 In den Wintermonaten ist zusätzlich darauf zu achten, dass Sie das Pfeilblatt nicht über einer Heizung platzieren. Die aufsteigende Luft ist zwar warm und bewegt im Idealfall die Blätter ein wenig, doch ist sie auch sehr trocken. Dies schadet der Pflanze. Sollte es keine andere Möglichkeit geben, ist das regelmäßige  Besprühen der Blätter  unabdingbar. Alternativ können Sie auch eine Schale mit Wasser auf die Heizung oder die unmittelbare Umgebung der Pflanze platzieren, sodass die Luftfeuchtigkeit gehoben wird. Ebenfalls möglich ist die Verwendung eines Tontopfes mit entsprechendem Untersetzer. Über das Material wird Wasser verdunstet, was ebenfalls wirksam ist. 
 Das richtige Gießen der Alocasia 
 Gießen Sie Ihre Alocasia  regelmäßig , übertreiben Sie es jedoch nicht. Das Volumen ist abhängig vom Standort und der Jahreszeit. Im Winter wird generell etwas weniger gegossen als im Sommer, da die Pflanze sich nicht mehr in ihrer Hauptwachstumsphase befindet. Diese liegt zwischen Frühjahr und Herbst. Wässern Sie das Pfeilblatt in dieser Zeit  ein- bis zweimal pro Woche , natürlich ist auch dies abhängig vom Standort. Testen Sie vor der Wassergabe, ob die obere Substratschicht gut angetrocknet ist. Ist dies der Fall, gönnen Sie dem Elefantenohr einen kräftige Schluck Wasser, andernfalls warten Sie noch ein wenig. Sollte sich im Übertopf oder dem Topfuntersetzer Wasser sammeln, entfernen Sie dies circa fünf Minuten nach der Wassergabe, um Staunässe vorzubeugen. Die Alocasia mag zwar ein  feuchtes Substrat , Nässe hingegen verträgt sie auf Dauer nicht. Im Winter können Sie das Wässern noch ein wenig reduzieren, achten Sie jedoch auch hier auf die Pflanze. Verhindern Sie Ballentrockenheit, auch dies ist sehr schädlich für die Pflanze. 
 Da Alokasien generell etwas  empfindlichere Pflanzen  sind, ist die Wässerung mit Leitungswasser, je nach Kalkgehalt, nicht zu empfehlen. Auch kaltes Wasser ist nicht optimal, dieses sollte Zimmertemperatur haben. Nutzen Sie für die Wässerung lieber Regenwasser oder anderweitig kalkarmes bis -freies Wasser. 
 Entscheiden Sie sich dafür, die Blätter von Zeit zu Zeit mit Wasser zu besprühen, ist kalkfreies Wasser ebenfalls ratsam. Andernfalls hinterlassen Sie unschöne Flecken auf den Blättern, die Sie abwischen müssen. Das Ansprühen an sich ist ebenfalls eine Option, um eine erhöhte Luftfeuchtigkeit zu imitieren und das Wohlbefinden des Pfeilblattes zu steigern. 
   
 Die Alocasia umtopfen 
  Der Zeitpunkt:  Prinzipiell können Sie Ihre   Zimmerpflanzen   umtopfen, wann immer es Ihnen passt. Für die Vegetation und Entwicklung Ihrer Alocasia ist es jedoch ideal, dies im  Frühjahr  zu tun. Auch der Sommer ist noch bedenkenlos möglich. Dann pflanzen Sie das Pfeilblatt vor der Hauptwachstumsphase um und sie hat noch ausreichend Zeit, sich im neuen Topf zu etablieren und das Substrat zu durchwurzeln. Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, können Sie mit einem Blick in beziehungsweise unter den Topf erkennen. Sollten bereits die ersten Wurzeln austreten, so wird es Zeit, den Topf zu wechseln. Ebenfalls gut zu erkennen ist es, dass die Wurzeln den Substratballen umschließen und an der Topfwand wachsen. 
  Der Topf:  Der Topf ist entscheidend für die weitere Entwicklung Ihrer Alocasia. Nutzen Sie einen Topf, der zwei bis drei Zentimeter größer ist, als der vorherige. Hier kann man sich gut an den Topfgrößen orientieren, die am Boden des Plastiktopfes stehen. Wählen Sie diesen zu groß, so gehen viele Nährstoffe im Substrat verloren, da die Pflanze sie über Ihren Wurzelballen nicht erreicht. Auch wenn Pflanzen beinahe Ihre ganze Energie nach dem Umtopfen in das Wurzelwachstum stecken, sollten Sie es nicht übertreiben. Dies tun sie vor allem auch, um einen sicheren Stand im neuen Substrat zu haben. 
  Das Umtopfen:  Holen Sie die Pflanze mitsamt dem verwendeten Substrat aus dem Gefäß. Dies können Sie durch leichtes zusammendrücken des Topfes erreichen, sollte die Pflanze zu festsitzen. Entfernen Sie das alte Substrat so weit es geht von den Wurzeln. Schauen Sie sich die Wurzeln an und entfernen, wenn vorhanden, abgestorbene Teile. Füllen Sie ein wenig Substrat auf den Grund des Topfes und platzieren Ihre Alocasia im Anschluss in der Topfmitte. Die Pflanzhöhe sollte sehr ähnlich zur alten sein, ein wenig tiefer können Sie sie allerdings setzen, da mit der Zeit der Stamm immer länger wird, warum erklären wir später. Füllen Sie im Anschluss das restliche Volumen des Topfes mit Substrat auf. Klopfen Sie ein wenig an den Rändern, damit es sich gut zwischen den Wurzeln verteilen kann. Gießen Sie zum Schluss einen guten Schluck Wasser hinein, um das Pfeilblatt umgehend mit allem versorgt zu haben. 
  Wichtig:  Beachten Sie nach dem Umtopfen, dass das neue Substrat in den meisten Fällen vorgedüngt ist. Verzichten Sie daher in den ersten Wochen auf zusätzliche Nährstoffzufuhr beim Gießen. 
 Die Alocasia düngen 
 Während der Hauptwachstumsphase ist es sinnvoll, die Alocasia in  regelmäßigen  Abständen zu düngen. Dies können Sie mit einem geeigneten  Flüssigdünger  machen. Mischen Sie diesen in das Gießwasser und wenden ihn nach Anleitung an. Wir empfehlen den   Biotrissol Plus Grünpflanzendünger  , den Sie in unserem Sortiment finden können. Wenn Sie allerdings sagen, dass Sie mit der Regelmäßigkeit nicht zurechtkommen oder häufiger mal nicht die Zeit finden, das Pfeilblatt auf diesem Wege zu düngen, können Sie auch unseren beliebten   Palmenmann Spezial Langzeitdünger   verwenden. Für das Elefantenohr ist eine regelmäßige Düngung jedoch besser, da er die Nährstoffe in seinem verdickten Rhizom speichert und ein Langzeitdünger nicht in der Regelmäßigkeit die benötigten Nährstoffe zuführt.  Ab September / Oktober können Sie das  Düngen einstellen  beziehungsweise auf ein Minimum reduzieren, da die Alocasia im Winter nicht so viele Nährstoffe verbraucht. Hier reicht eine Düngung im Monat. 
 Krankheiten und Schädlinge bei der Alocasia 
 Wenn Sie Ihre Alocasia entsprechend der gegebenen Informationen und Tipps pflegen, können Sie Krankheiten und Schädlingen sehr gut vorbeugen. Dennoch kann es immer mal passieren, dass sich Schädlinge auf die Pflanze verirren oder Sie zu viel gegossen haben. Sollte es so weit gekommen sein und Sie entdecken bei Ihrer Routineuntersuchung einige Schädlinge auf den tollen Blättern, müssen Sie schnell handeln. Verfrachten Sie das Pfeilblatt in  Quarantäne , sodass die ungewollten Mitbewohner nicht auf benachbarte Pflanzen übergehen. Hier finden Sie eine kleine Übersicht über die bei der Alocasia am häufigsten auftretenden Schädlinge: 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Spinnmilben  
   Schildläuse   
 
 
  Aussehen  
 gelb bis rötlich 
 Meist braun oder rötlich 
 
 
  Lieblingsort  
 Blattunterseite 
 Blattunterseite oder Stiel 
 
 
  Indizien / Anzeichen  
 Helle Sprenkel auf den Blättern 
 Untypische Blattverformungen 
 
 
  Symptome  
 Weiße Fäden / Netze 
 Glänzender, klebriger Honigtau 
 
 
 
  Sollten Sie die Schädlinge mit einfachem Abwischen oder Absprühen der Blätter nicht entfernen können, müssen Sie zu anderen Mitteln greifen. 
 Als letzte Lösung ist eine  Mischung aus Wasser, Kernseife und Brennspiritus  zu verwenden. Verrühren Sie dazu 1 Liter Wasser, 15 Milliliter Kernseife sowie 15 Milliliter Brennspiritus. Besprühen Sie die Blätter Ihrer Alocasia damit ausgiebig. Warten Sie einige Tage und wiederholen den Vorgang so lange, bis Sie keine Schädlinge mehr auf dem Pfeilblatt finden. Auch die Verwendung von industriellen Schädlingsmitteln ist natürlich möglich. Hier haben wir eine kleine Auflistung an Mitteln, die Sie im Onlineshop des Palmenmanns finden: 
 
   Grünpflanzen Schädlingsfrei   
   Spruzit Schädlingsfrei   
   Neem Plus Schädlingsfrei   
   Promanal AF Schild- und Wolllausfrei   
 
 &amp;nbsp; 
   
 Wurzelfäule 
 Wurzelfäule ist eine Krankheit, die durch unser  Gießverhalten  verschuldet wird. Problematisch ist sie, da sie oftmals erst sehr spät erkannt wird. Glücklicherweise ist die Alocasia eine Pflanze, die es Ihnen relativ zügig anzeigt. Übergießen Sie die Pflanze und entfernen das überschüssige Wasser nicht aus dem Übertopf beziehungsweise dem Untersetzer, entsteht die Staunässe schneller als man denkt. Wer die Anzeichen des Elefantenohrs nicht schnell erkennt, wird Schwierigkeiten haben, sie noch zu retten. Was das Ganze so kompliziert macht, sind die welkenden Blätter, die man ebenso als Zeichen von zu wenig Wasser deuten könnte. Glücklicherweise gehört die Alocasia zu den tropischen Pflanzen, die über die Gutation überschüssiges Wasser ‚ausschwitzen‘. Hängen also immer mal wieder Wassertropfen an den Spitzen der Blätter, wissen Sie, dass die Pflanze mehr als ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung hat. 
 Kommt es dennoch so weit, ist schnelles Handeln erforderlich. Holen Sie die Pflanze aus dem Topf und entfernen das feuchte Substrat von dem Pfeilblatt. Alle Wurzelteile, die braun oder gar schwarz sind und bereits muffig riechen, müssen entfernt werden. Schneiden Sie lieber zu viel als zu wenig ab, um etwaige Folgeschäden zu unterbinden. Pflanzen Sie Ihr Elefantenohr im Anschluss in  neues Substrat  und hoffen, dass Ihre Mitbewohnerin die stressige Zeit gut wegsteckt und neu anwächst. Gießen Sie in Zukunft mit mehr Bedacht und beobachten die Reaktion der Pflanze intensiv. 
 Die beliebtesten Alocasia Arten 
 Bei den etwa  80 verschiedenen Arten  von Alokasien wird jeder fündig. Die Blätter sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Nicht jede dieser Arten ist als Zimmerpflanze geeignet, das grenzt die Auswahl etwas ein. Die Blattform hat immer die Pfeilform als Grundlage, auch wenn diese teilweise etwas rundlicher oder wellig ausfällt. Einige Arten haben tief eingeschnittene Blätter und sind dadurch kaum als Pfeilblatt zu erkennen. Das Sortiment des Palmenmann Onlineshops umfasst einige Arten dieser tropischen Schönheit und es wird stetig weiterwachsen. Gerne listen wir Ihnen einige unserer Lieblinge hier auf: 
 
   Alocasia Pink Dragon   
   Alocasia Zebrina   
   Alocasia ‚Pink Passion‘   
   Alocasia Wentii   
   Alocasia Dragon Scale   
   Alocasia California   
  und viele  weitere Alocasien .  
 
 Vermehrung der Alocasia 
 Eine Alocasia ist etwas Wunderbares, das man in seiner Sammlung nicht mehr missen möchte. Wie finden Sie es, wenn Sie Ihr Schmuckstück teilen können? Vielleicht sogar verschenken und damit Ihre Freude teilen können? Sie haben zwei Möglichkeiten, Ihren Liebling zu duplizieren. Für einen dieser beiden Wege empfehlen wir einen grünen Daumen und Erfahrung in der Teilung und Vermehrung von Pflanzen. Falls Sie nun denken, dass Sie Abstand von kleineren Exemplaren nehmen müssen, können wir Sie beruhigen. In unserem Sortiment finden Sie einige Minipflanzen, zum Beispiel die   Mini Alocasia pink dragon   oder   Mini Alocasia Dragon Scale  . 
 Beginnen wir mit der leichteren Methode. Diese können Sie beim nächsten Umtopfen Ihrer Alocasia problemlos anwenden. Holen Sie Ihr Elefantenohr nicht nur zum Nachsehen aus dem Substrat, dies stresst die Pflanze und könnte ihr schaden. 
  Alocasia Vermehrung durch Ableger:  
 
 Holen Sie Ihre Alocasia aus dem Substrat und entfernen dieses grob von den Wurzeln. 
 Trennen Sie bereits angewachsene Tochterpflanzen mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze ab. 
 Alternativ halten Sie Ausschau nach kleinen Brutzwiebeln / Knollen. 
 Diese können Sie vom Rhizom der Mutterpflanze abtrennen. 
 Pflanzen Sie die Tochterpflanzen ein. Die Knollen können Sie auf feuchtes Substrat legen und auf den Austrieb warten. 
 
 Sie haben jedoch aktuell ein großes Pfeilblatt zu Hause und möchten dies teilen, dann stellen wir Ihnen hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Verfügung. Beachten Sie, dass bei falscher Ausführung der Pflanze große Schäden zugefügt werden können. Führen Sie die Teilung am besten im Frühling durch, sodass sich das Pfeilblatt schnellstmöglich erholen kann. 
  Alocasia Vermehrung durch Teilung:  
 
 Holen Sie die komplette Alocasia aus dem Substrat. 
 Legen Sie das Rhizom frei. Den Teil der Pflanze, aus dem der Trieb wächst. 
 Teilen Sie das Rhizom mit einem scharfen Messer in der Mitte. Achten Sie darauf, dass ausreichend Wurzelwerk an beiden Teilen vorhanden ist. 
 Lassen Sie die Schnittstellen etwas antrocknen, bevor Sie die Pflanzen in neues Substrat setzen. 
 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Die Alocasia zeigt Ihnen sehr schnell an, wenn ihr etwas in der Pflege fehlt oder der Standort nicht gefällt. Im Folgenden erhalten Sie Informationen und Tipps, was bestimmte Anzeichen bedeuten und was Sie dagegen tun können. Davon abgesehen werden oft gestellte Fragen beantwortet. 
 Warum wird das älteste Blatt braun? 
 Es ist ein natürlicher Vorgang bei der Alocasia, dass sie das älteste Blatt abwirft, sobald ein neues nachgeschoben wurde. Machen Sie sie keine Gedanken, egal ob dieses braun oder gelb ist. Mit der Zeit wird es leicht matschig werden, doch entfernen Sie es nicht frühzeitig. Im Blattstiel sind für die Pflanze wichtige Nährstoffe enthalten. Hat die Alocasia diese verwertet, so schmeißt sie das Blatt von selbst ab. Auch wenn die beiden ältesten Blätter sich verfärben, ist dies ganz normal, machen Sie sich keine Sorgen. Sollten es jedoch noch mehr sein oder jüngere Blätter betroffen sein, so handelt es sich um etwas anderes. 
   
 Braune Spitzen / Blattränder 
 Braune Spitzen oder Blattränder bei Ihrem Pfeilblatt können auf eine  zu trockene Luft  hinweisen. Dies ist die bestmögliche Einladung für die vorher bereits erwähnten Schädlinge. Besprühen Sie daher die Blätter regelmäßig mit möglichst kalkfreiem, zimmerwarmem Wasser. Eine andere Option ist die allgemein zu trockene Haltung des Elefantenohrs. Auch dies schadet Ihrer Alocasia auf Dauer.  Gießen  Sie die Pflanze häufiger oder im gleichen Volumen mit mehr Wasser. Beachten Sie diese Punkte, wird spätestens der Neuaustrieb wieder in gewohnter Pracht erscheinen. 
 Ist die Alocasia giftig? 
 Beim Verzehr ist die Alocasia  leicht giftig . Dies gilt sowohl für Menschen als auch für Tiere. Der Pflanzensaft kann Hautreizungen hervorrufen. Waschen Sie diesen daher umgehend ab. Bei dem Entfernen alter Blätter oder dem Abtrennen anderer Pflanzenteile ist es daher ratsam, Handschuhe zu tragen. Sollte es dazu kommen, dass der Pflanzensaft auf Schleimhäute trifft, können starke Reizungen entstehen. Bei weiterem Verzehr Magen- und Darmproblematiken hervorrufen. Platzieren Sie Ihr Pfeilblatt daher außer Reichweite von Kindern und Tieren. 
 Gelbe Blätter bei der Alocasia 
 Gelbe Blätter können unterschiedliche Gründe haben, teilweise können diese verwirren. Wenn es sich bei dem verfärbten Blatt um das älteste handelt, so werfen Sie gerne einen Blick auf die Frage, warum das älteste Blatt gelb wird. Hier ist die Lebensspanne einfach überschritten. 
 Ein anderer Grund ist  Staunässe . Wenn Sie die Alocasia zu viel gießen, sammelt sich Wasser im Übertopf, wodurch die Wurzeln nass sind. Das Resultat ist  Wurzelfäule , welche für den Untergang Ihrer Pflanze sorgen wird. Buddeln Sie daher Ihr Elefantenohr aus und prüfen die Wurzeln. Schneiden Sie alle modrigen Wurzelteile ab und setzen die Pflanze in frisches, trockenes Substrat. Wässern Sie sie im Anschluss mit Bedacht.  Prüfen Sie darüber hinaus auch den Standort des Pfeilblattes. Steht die Pflanze im  Luftzug  oder generell einfach zu kalt, können die Blätter ebenfalls gelb werden. Suchen Sie einen wärmeren Standort und platzieren Sie sie woanders. 
 Wassertropfen an den Blattspitzen 
 Bilden sich Wassertropfen auf den Blättern beziehungsweise entdecken Sie den Tag über Tropfen an den Blattspitzen, so ist dies  nicht schlimm . Der Vorgang wird als ‚ Guttation ‘ bezeichnet, dabei handelt es sich um das ‚Ausschwitzen‘ von überschüssigem Wasser. Ein Zeichen, dass Sie bereits sehr gut wässern und dies nicht weiter erhöhen sollten. Das Schwitzen an sich ist jedoch kein Problem und nicht schlimm. 
 Für wen eignet sich die Alocasia? 
 Die Alocasia eignet sich für Pflanzenfreunde mit ein etwas Erfahrung und einem  nachgewiesenen grünen Daumen . Wer dennoch die auf diese tropische Schönheit verzichten kann oder möchte, der wird mithilfe unserer Anleitung ebenfalls keine Probleme bei der Pflege und dem Erkennen von Anzeichen haben. Wählen Sie für Ihr Pfeilblatt den richtigen Standort und freuen sich über das majestätische und ausladende Wachstum Ihres neuen Mitbewohners! 
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                            <updated>2024-11-23T07:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Philodendron - Alle Tipps zur Pflege, Vermehrung, Schädlingsbekämpfung &amp; viel...</title>
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                 Der Philodendron - in unseren Regionen eine immer beliebter werdende Zimmerpflanze. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Form- und Farbvarianten, sodass für jeden etwas dabei ist. Er ist  pflegeleicht , aber dennoch unglaublich schön und prächtig. In diesem Blogartikel sind alle  wichtigen Informationen  und  Tipps  rund um den exotischen Philodendron zusammengefasst. 
 
   Philodendron Angebote   
   Allgemeines zum Philodendron   
   Steckbrief   
   Pflegetipps für den Philodendron  
 
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Umtopfen  
  Düngen  
  Schädlinge &amp;amp; Krankheiten  
 
 
   Philodendron Arten   
   Philodendron vermehren   
   Pflanzensprechstunde  
 
  Ist der Philodendron giftig?  
  Gelbe Blätter beim Philodendron   
  Große Blattabstände  
  Braune Spitzen / Blattränder  
  Braune Flecke  
  Für wen eignet sich der Philodendron?  
 
 
 
 Philodendron Angebote 
 In unserem Onlineshop halten wir eine riesige Auswahl an Philodendren für Sie bereit. Ob als   Pflanzenanfänger   oder   wahrer Sammler  &amp;nbsp;- bei uns können Sie zwischen klassischen Arten wie dem Philodendron Birkin oder dem Selloum Hope, auch echte   Raritäten   wie dem Philodendron Billietiae wählen und sofort in Ihren Warenkorb wandern lassen. Schauen Sie also unbedingt in unserer Kategorie vorbei, wenn Sie einen   Philodendron online kaufen   möchten. 
 Allgemeines zum Philodendron 
 Der Philodendron wird auch als  Baumfreund  bezeichnet und stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Südamerikas. Er gehört zur Familie der  Aronstabgewächse  (Araceae), welche etwa 600 Arten umfasst. Es gibt neben den kletternden Philodendren auch aufrecht wachsende Exemplare, jedoch haben alle eine   raumluftreinigende Wirkung  . Sie filtern unter anderem Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen, Ammoniak, Xylol und Aceton aus der Luft und verbessern somit das Raumklima. 
 Die immer beliebter werdende pflegeleichte   Zimmerpflanze   ist durch ihre natürliche Umgebung an eine hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt und bildet bei der perfekten Zimmerhaltung Blüten aus. Dies geschieht zwar nur sehr selten, sollte es bei Ihnen dennoch klappen, können Sie diese ganz einfach entfernen. Die Blütenstände rauben der Pflanze nur unnötige Kraft und geben darüber hinaus einen sehr unangenehmen Geruch ab. 
 Der Philodendron ist in allen Pflanzenteilen  giftig  und sollte damit außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren kultiviert werden. 
   
 Philodendron Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 tropische Gebiete Südamerikas 
 
 
  Pflanzenart  
 Grünpflanze 
 
 
  Standort  
 hell bis halbschattig ohne direkt Sonneneinstrahlung, trockene Heizungs- und kalte Zugluft vermeiden 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig, die obere Erdschicht etwas antrocknen lassen, zusätzlich mit kalkfreiem Wasser besprühen 
 
 
  Düngen  
 von April bis Oktober ca. 1x pro Monat mit Flüssigdünger oder im April 1x mit Langzeitdünger 
 
 
  Umtopfen  
 jährlich, im Frühjahr 
 
 
  Substrat  
 herkömmliche Erde, Pon, Blähton, etc. 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 ja 
 
 
  Überwinterung  
 heller Standort bei Zimmertemperatur, etwas seltener Gießen, dennoch regelmäßig je nach Standort anpassen 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde ohne Erfahrung 
 
 
  Diverse Arten  
 Grey Sticks, Birkin, Tortum, squamiferum, verrucosum, billietiae, scandens brasil, subhastatum 
 
 
  Tipp  
 Luftreinigende Zimmerpflanze für Badezimmer, Wohnzimmer, Büro 
 
 
 
   
 Philodendron Pflege 
 Philodendren gehören generell zu den  pflegeleichten Zimmerpflanzen  mit einem hohen Blattschmuckwert, die keine hohen Ansprüche an ihre Umgebung stellen. Dennoch müssen bei der Haltung der Pflanzen einige Dinge beachtet werden. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Pflegetipps rund um den Philodendron. 
 Der perfekte Standort für den Philodendron 
 Die erste Handlung nach dem Kauf Ihres neuen Mitbewohners ist die Bestimmung seines neuen Platzes. Hier müssen Sie lediglich darauf achten, dass dieser weder zu dunkel noch zu sonnig ist. Ein  heller bis halbschattiger Standort  mit einigen Sonnenstunden am Morgen oder Abend eignet sich perfekt, wie etwa an einem Ost- oder Westfenster. Viel indirektes Licht und der Schutz vor der Mittagssonne sind entscheidend, da es sonst zu Pflanzensonnenbrand kommen kann. Eine ganzjährige Haltung bei  Zimmertemperatur  liebt der Philodendron, Temperaturen  um die 20°C  sind ideal. Alles unter 15°C ist nicht ratsam und schadet der Pflanze auf Dauer. Schützen Sie Ihren Baumfreund auch vor  Zugluft . 
 Ein Platz über einer Heizung kann vor allem in den Wintermonaten schnell zu braunen Rändern am Philodendron führen. Um dies zu verhindern, können Sie eine Schüssel mit Wasser neben die Pflanze stellen, sodass immer eine  erhöhte Luftfeuchtigkeit  gegeben ist. Alternativ können Sie die Pflanze regelmäßig mit möglichst kalkfreiem Wasser besprühen. 
   
 Das richtige Gießen des Philodendrons 
 Allgemein gilt für das Gießen Ihres Philodendrons:  regel- aber nicht übermäßig . Je nach Standort oder Jahreszeit müssen Sie Ihre Pflanze mehr oder weniger gießen. Zwischen Frühjahr und Herbst, also in der Wachstumszeit, freut sich der Philodendron ein- bis zweimal pro Woche über neuerliche Wassergaben. Im Winter können Sie die Wassergaben reduzieren, generell reicht hier einmal pro Woche, eventuell auch etwas weniger. Bevor Sie Ihren Baumfreund gießen, sollten Sie die Fingerprobe machen. Testen Sie mit Ihrem Finger, ob die oberen 2-3 cm Erde angetrocknet sind. Ist dies noch nicht der Fall, warten Sie einfach noch ein wenig mit der nächsten Wassergabe. Auch wenn sich der Philodendron über ein stets feuchtes Substrat freut, müssen Sie  Staunässe  um jeden Preis verhindern. Sollte sich nach dem Gießen Wasser im Übertopf sammeln, müssen Sie dieses einige Minuten später auskippen, ansonsten kann es schnell zu  Wurzelfäule  kommen. 
 Gießen Sie den Philodendron nicht mit kaltem Wasser. Lassen Sie das Leitungswasser ein wenig stehen, bis es sich auf die Raumtemperatur reguliert hat. Kalkfreies Wasser oder Regenwasser eignen sich auch hervorragend zum Gießen. 
 Auch für das  regelmäßige Besprühen  sollten Sie möglichst kalkfreies Wasser verwenden. Ansonsten bleiben unschöne Kalkreste auf den Blättern zurück. Durch das Besprühen der Blätter imitieren Sie eine hohe Luftfeuchtigkeit, die für das Wohlbefinden Ihres Baumfreunds essentiell ist. 
 Den Philodendron umtopfen 
  Der Zeitpunkt:  Jährlich im Frühjahr,  vor Beginn der Wachstumsphase , ist die perfekte Zeit für das Umtopfen Ihres Philodendrons. Doch wann ist es wirklich notwendig? Schauen Sie einmal unter den Topf, kommen schon Wurzeln raus? Dann wird es Zeit zum Umtopfen. Eine andere Möglichkeit, um zu sehen, ob Ihr Philodendron umgetopft werden muss: Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf. Haben die Wurzeln den Erdballen umschlossen, dann braucht Ihr Baumfreund ein neues Substrat und einen größeren Topf. 
  Der Topf:  Wählen Sie einen Topf, der  nur eine Nummer größer  ist. Wird der Topf zu groß gewählt, stimmt zum einen optisch das Verhältnis von Topf und Pflanze nicht mehr und zum anderen gehen viele Nährstoffe mit der Zeit ungenutzt verloren. Pflanzen stecken ihre Kraft beim Umtopfen vorerst in die Wurzeln, sodass sie fest im neuen Substrat stehen müssen und die vorhandenen frischen Nährstoffe aufnehmen können. Erst im Anschluss können Sie sich auf einen prächtigen Neuaustrieb freuen. 
  Das Umtopfen:  Holen Sie die Pflanze aus dem alten Topf und entfernen Sie das alte Substrat soweit es geht von der Pflanze. Platzieren Sie den Baumfreund im neuen Topf, die Höhe sollte in etwa mit der alten übereinstimmen. Bei kletternden Philodendren-Arten können Sie zusätzlich einen   Moosstab   mit einpflanzen und Ihrem Mitbewohner so eine ideale Kletterhilfe anbieten. Füllen Sie nun den Topf mit frischem Substrat auf und drücken Sie es leicht an. Zum Schluss geben Sie einen guten Schluck Wasser in das Substrat. 
  Wichtig:  Haben Sie Ihren Philodendron frisch umgetopft, müssen Sie ihn in den ersten Wochen  nicht zusätzlich düngen , da im neuen Substrat ausreichend Dünger vorhanden ist. 
   
 Den Philodendron düngen 
 Die Hauptwachstumsphase des Philodendrons ist zwischen  März und Oktober . In dieser Zeit freut sich Ihre Pflanze über einen regelmäßigen Nährstoffzufluss.  Alle 14 Tage  können Sie Flüssigdünger mit in das Gießwasser geben, hier eignet sich unser   Palmenmann Spezialdünger für Grünpflanzen   ideal. Wenn Sie es nicht so mit der Regelmäßigkeit haben und Ihren Philodendron dennoch gut genährt wissen wollen, greifen Sie auf unseren   Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger   zurück. Dieser versorgt die Pflanze für fünf bis sechs Monate mit allen nötigten Nährstoffen. Im Winter müssen Sie das Düngen sowie die Wassergaben minimieren. Es reicht die Hälfte der angegebenen Flüssigdüngermenge alle vier Wochen. 
 Schädlinge und Krankheiten beim Philodendron 
 Generell ist der Philodendron eine  robuste  Zimmerpflanze, die eher selten von Schädlingen befallen wird – typische Krankheiten sind nicht bekannt. Befinden sich Schädlinge allerdings einmal auf der Pflanze, sollten Sie schnell handeln. Kontrollieren Sie Ihre Baumfreunde also regelmäßig auf Schädlinge und ungewöhnliche Erscheinungen. Auch Wurzelfäule kann der Pflanze schnell zum Verhängnis werden und sollte umgehend bekämpft werden. 
 Sofern einer Ihrer Pflanzen von Schädlingen befallen ist, sollten Sie diese schnellstmöglich von Ihren anderen Gewächsen separieren, damit sich diese nicht anstecken können. 
   
 Wollläuse erkennen und bekämpfen 
 Einen Wolllausbefall können Sie an den von den kleinen Tierchen hinterlassenen  weißen Wollflöckchen  erkennen. Sie können sich auf allen Teilen der Pflanzen befinden, werden häufig allerdings erst relativ spät erkannt.   Wollläuse   saugen an Blättern, Stielen und auch an Wurzeln. Sie erkennen einen fortgeschrittenen Wolllausbefall an  gelben, leicht eingerollten Blättern , die mit der Zeit abfallen. Ursachen für den Befall können zu  trockene Luft  oder auch eine zu hohe Stickstoff-Düngung sein. 
 Da sich Wollläuse nicht auf eine Pflanzenart beschränken, sondern auch auf nebenstehende Pflanzen übergehen, sollten Sie den befallenen Philodendron schnell isolieren und von erkrankten Pflanzenteilen befreien. Bei einem noch frühen Stadium des Befalls können Sie vorerst versuchen, die Schädlinge mit Wasser abzusprühen. Reicht das nicht aus, besprühen Sie den Baumfreund mit einer Mischung aus 15 ml Spiritus, 1 l Wasser und 15 ml Kernseife. Dies durchdringt den Panzer der Läuse und lässt sie absterben. Beobachten Sie die Pflanze über einen längeren Zeitraum und wiederholen Sie das Vorgehen unter Umständen noch einmal. Alternativ können Sie auch folgende Pflanzenschutzmittel nutzen und in unserem Onlineshop kaufen: 
 
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 Spinnmilben erkennen und bekämpfen 
 Die häufigste Ursache für einen Spinnmilbenbefall ist eine zu  geringe Luftfeuchtigkeit . Die Schädlinge fühlen sich bei trockener (Heizungs-)luft besonders wohl und vermehren sich sehr schnell. Einen Befall erkennen Sie zum einen an  Spinnfäden , die von den Tierchen hinterlassen werden. Sie ziehen sich wie  weiße Fäden  über die Blätter. Zum anderen saugen die Spinnmilben die Pflanze aus und hinterlassen  Saugschäden  an Ihrem Philodendron. Durch das Saugen entziehen sie der Pflanze wertvolle Nährstoffe. 
 Die von Milben befallenen Blätter sollten Sie am besten sofort nach Entdecken entfernen. Alternativ müssen Sie die Pflanze mit Pestiziden behandeln. Diese können Sie durch eine Mischung aus 15 ml Spiritus, 1 l Wasser und 15 ml Kernseife selber herstellen. Besprühen Sie Ihren Philodendron regelmäßig mit der Mischung, bis Sie eine Besserung erkennen können. 
 Um einen Spinnmilbenbefall vorzubeugen, können Sie Ihren Baumfreund regelmäßig mit Wasser besprühen. Somit nehmen Sie den Spinnmilben die idealen Lebensbedingungen und sie haben keinen Anreiz, sich auf der Pflanze zu vermehren. 
 
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 Thripse erkennen und bekämpfen 
   Thripse   frühzeitig zu erkennen kann unter Umständen sehr schwer sein. Die  kleinen dunklen Flügeltiere  und ihre grünlich bis weißen Larven leben an der Blattunterseite und ernähren sich vom Zellsaft der Pflanze. Erkennen können Sie sie an  silbrig-weißen Blattstellen  und hinterlassenen  Kotballen . Ein weiteres Merkmal eines Thripsebefalls sind  Löcher in den Blättern . Folgen des Befalls können die Verkümmerung neuer Triebe und Wachstumshemmungen sein. 
 Da sich auch Thripse auf benachbarte Pflanzen setzen, sollten Sie beim Erkennen des Befalls die Wirtspflanze isolieren und als erste Behandlung in der Dusche abbrausen. In frühzeitigen Stadien kann dies noch ausreichen. Ist der Befall weiter fortgeschritten, müssen Sie auf blaue Leimfallen, sogenannte Blautafeln, zurückgreifen, die Sie an die Pflanze hängen. Nützen auch diese nicht mehr, können Sie die Pflanze mit der gleichen Mischung bekämpfen, wie die Wolläuse und Spinnmilben (15 ml Spiritus, 1 l Wasser und 15 ml Kernseife). Weitere Pflanzenschutzmittel gegen Thripse sind in unserem Onlineshop erhältlich: 
 
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  Vorbeugend  können Sie auch in diesem Fall für eine  hohe Luftfeuchtigkeit  sorgen. 
 Wurzelfäule und Staunässe 
 Wurzelfäule wird in der Regel erst spät erkannt und ist eine  sehr tückische Krankheit . Die Pflanze wird längerfristig übergossen und es entsteht Staunässe. Die häufigste Folge daraus ist Wurzelfäule. Das Tückische ist die Reaktion der Pflanze. Sie zeigt durch  welkende Blätter , dass sie Wasser benötigt und die eingreifende Reaktion ist die Erhöhung der Wassergaben. Passiert dies, hat der Philodendron keine Überlebenschance. 
 Um der Wurzelfäule entgegenzuwirken, müssen Sie die Pflanze aus dem Topf holen und das feuchte bzw. nasse Substrat von den Wurzeln entfernen. Schneiden Sie braune oder schwarze, matschige und übel riechende Wurzelstücke zurück. Pflanzen Sie Ihren Baumfreund in neues, frisches Substrat und drücken Sie die Daumen, dass Ihr Mitbewohner die Krankheit übersteht. Gießen Sie vorsichtiger und beobachten die Pflanze. 
 Die beliebtesten Philodendron Arten 
 Die Familie der Philodendren umfasst laut Schätzungen  350 bis 700 verschiedene Sorten  und bietet so eine beeindruckende Artenvielfalt. Nicht alle davon eignen sich logischerweise als Zimmerpflanze, doch auch hier gibt es eine riesige Auswahl verschiedenster Blatt- und Wuchsformen. Im Folgenden finden Sie einige aufrecht wachsende Arten und kletternde sowie kriechende Baumfreunde. Mit Klick auf den Namen springen Sie direkt zur entsprechenden Produktseite: 
   
  Aufrecht wachsende Arten:  
 
   Birkin   
   Golden Dragon   
   Grey Sticks   
   Melinonii   
   Green Princess   
   Red Sun   
   Red Beauty   
   Imperal Red   
   Philodendron Caramel   
 
  Kletternde Arten:  
 
   Micans   
   Pedatum   
   Red Emerald   
   Scandens Brasil   
   Scandens lime   
   Silver sword   
   Painted Lady   
   Squamiferum   
   Verrucosum   
   White Princess   
 
  Kriechende Arten:  
 
   Gloriosum   
   Pastazanum   
 
 Philodendron vermehren 
 Was ist besser als ein Philodendron? Zwei Philodendren! Durch die Vermehrung einer Pflanze können Sie ein Miniaturebenbild Ihrer Mutterpflanze schaffen und diese verschenken oder selbst mit voller Freude beim Wachsen betrachten. Baumfreunde lassen sich auf zwei Arten vermehren, durch  Stecklinge  und durch  Ableger . Falls Sie es sich noch nicht selbst zutrauen, können Sie in unserem Shop ein immer größer werdendes   Stecklingssortiment   finden und direkt   Philodendron Stecklinge   kaufen! Wenn Sie bereits eine Pflanze zu Hause haben und es gerne selbst ausprobieren möchten, finden Sie im Folgenden für die Variante der Stecklingsvermehrung eine Schritt-für-Schritt Anleitung. 
 Philodendron Vermehrung durch Stecklinge 
 
 Suchen Sie einen Trieb mit mindestens 2-3 Blättern. 
 Trennen Sie den Steckling mit einem desinfizierten, scharfen Messer von der Mutterpflanze ab. 
 Entfernen Sie die unteren Blätter, die sehr nah an der Schnittstelle sind. 
 Stellen Sie Ihren Steckling in Wasser oder Sphagnummoos. 
 Warten Sie nun 6-8 Wochen, bis sich ausreichend kräftige Wurzeln gebildet haben. 
 Pflanzen Sie Ihren Steckling in nährstoffärmere Anzuchterde. 
 
 Alternativ zum Sphagnummoos und der  Haltung im Wasserglas  können Sie Ihren Steckling auch direkt in Erde pflanzen. Dies ist allerdings eher erfahrenen Pflanzenfreunden zu empfehlen, da es auf sehr viel Fingerspitzengefühl ankommt und man die Wurzelbildung nicht so gut einsehen kann. Stülpen Sie zusätzlich noch eine Glasglocke oder eine Plastiktüte über den Topf mit dem Steckling, sodass hier für eine hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt werden kann. Dies steigert das Wachstum Ihrer Stecklinge, muss aber regelmäßig gelüftet werden. 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Auch pflegeleichte Pflanzen wie der Philodendron können bei Pflegefehlern Anzeichen zeigen, dass sie von etwas zu viel oder auch zu wenig haben. Im Folgenden bekommen Sie neben den Anzeichen auch die Lösungen für die Problematiken dargestellt. 
   
 Ist der Philodendron giftig? 
 Ja, der Philodendron ist für Menschen und Tiere  giftig . Die beliebte, tropische Zimmerpflanze enthält das Gift Kalziumoxalat, welches bei Menschen Reizungen auf der Haut auslösen kann. Sollte das Gift eingenommen werden, führt es zu Reizungen der Schleimhäute, auf der Zunge und einem Brennen im Mundraum. Neben Krämpfen kann es in schlimmeren Fällen zu Magen- und Darmbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen kommen. 
 Falls Tiere das Gift aufnehmen, kommt es in den meisten Fällen zu starkem Speichelfluss, Zittern, Unruhe, Erbrechen oder Durchfall. Versuchen Sie daher, Ihren Tieren frühzeitig beizubringen, dass Sie nicht an Pflanzen gehen sollten oder stellen Sie den Philodendron außerhalb ihrer Reichweite. 
 Gelbe Blätter beim Philodendron 
 Gelbe Blätter weisen häufig darauf hin, dass die Pflanze  zu viel gewässert  wird und eventuell bereits  Staunässe  entstanden ist. Diese führt bei Philodendren über kurz oder lang zur  Wurzelfäule , was sich alles andere als positiv auf das Wohlbefinden der Pflanze auswirkt. Wenn Sie die Vermutung haben, dass Sie zu viel gewässert haben, holen Sie die Pflanze unverzüglich aus dem Topf. Sollte die Erde durchnässt sein oder sogar Staunässe vorhanden sein, entfernen Sie das Substrat vom Wurzelballen. Nun ist es wichtig, dass Sie dunkle bis schwarze Wurzelteile, die modrig riechen oder faulig sind, entfernen. Pflanzen Sie Ihren Baumfreund in ein neues, trockenes Substrat. 
 Auch ein Schädlingsbefall, wie etwa durch Wollläuse, kann zu den unschönen, gelben Blättern am Philodendron führen. Untersuchen Sie daher das gesamte Blattwerk auf die lästigen Schädlinge. 
 Große Blattabstände 
 Wenn Sie sich fragen, warum die Blätter Ihres Philodendrons weiter auseinander wachsen und auch etwas kleiner sind als die vorherigen Blätter, kann dies am  falschen Standort  liegen. Meist ist dies nur bei kletternden oder kriechenden Baumfreunde zu sehen, da hier die Blätter an langen Trieben wachsen. Der Philodendron benötigt einen hellen bis halbschattigen Standort, schafft es aber auch, sich an schattigeren Plätzen zu entwickeln. Dies hat allerdings oben genanntes zur Folge: kleinere, weiter voneinander entfernt wachsende Blätter.  Die Lösung:  Stellen Sie Ihren Philodendron ganz einfach an einen helleren Ort. 
 &amp;nbsp;  
 Braune Spitzen / Blattränder 
 Braune Blattspitzen sind immer ein Zeichen eines  Wassermangels . Dieser kann zum einen durch schlechtes Gießverhalten kommen. Versuchen Sie eine gewisse Regelmäßigkeit in Ihre Wassergaben zu bringen. Testen Sie vor dem Gießen allerdings immer vorher mit dem Finger, ob die  obere Erdschicht angetrocknet  ist. Sollte dies der Fall sein, gönnen Sie Ihrer Pflanze einen guten Schluck Wasser. Sollte sich etwas Wasser im Übertopf sammeln, schütten Sie es etwa 10 Minuten nach der Wassergabe weg. Zum anderen können die braunen und trockenen Blattspitzen auch aufgrund einer  zu geringen Luftfeuchtigkeit  entstehen. Auch dies kann einfach behoben werden. Da Philodendren ursprünglich aus tropischen Regionen stammen und an eine hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt sind, benötigen Sie diese auch in unseren vier Wänden. Besprühen Sie die Pflanze wöchentlich mit möglichst kalkfreiem Wasser. 
 Braune Flecke 
 Befinden sich braune Flecke auf dem Blattwerk Ihres Philodendrons, sind diese eventuell auf den  Standort  zurückzuführen. Steht Ihr Philodendron zu sonnig, kann dieser an einem   Pflanzensonnenbrand   erkranken und typische Verfärbungen entstehen. Dann gilt es schnell zu handeln. Wählen Sie einen absonnigen, aber dennoch hellen Standort für Ihren Baumfreund aus. Versorgen Sie ihn darüber hinaus mit ausreichend Flüssigkeit. 
 Für wen eignet sich der Philodendron? 
 Alle Baumfreunde sind  pflegeleichte Zimmerpflanzen  und daher auch gut für Anfänger geeignet. Mit wenig Aufmerksamkeit können Sie eine wunderschöne Blattschmuckpflanze in Ihre Wohnräume holen. Mit dem richtigen Standort und regelmäßigen Wassergaben wird sich der Philodendron hervorragend bei Ihnen entwickeln und Ihnen große Freude bereiten. 
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                            <updated>2024-11-21T09:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Kokedamas: ausgefallene Pflanzenkunstwerke für Deko-Fans</title>
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                                            Kokedamas sind ein beliebter Pflanzen-Deko-Trend aus Japan. Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag wie Sie die Moosbälle pflegen, am besten in Szene setzen und selbst herstellen können!
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                 Kokedamas sind der neue Pflanzen-Deko-Trend und stammen ursprünglich aus Japan, wo sie sich schon lange einer großen Beliebtheit erfreuen. Die mit Zimmerpflanzen verzierten Moosbälle sind dort als Fensterdekoration sehr gefragt und finden hierzulande auch immer mehr Fans. Die kleinen Pflanzenkunstwerke sind äußerst zierend und ausgefallen. Eine Kokedama ist deshalb auch immer ein tolles   Geschenk für Pflanzenfreunde   und Deko-Liebhaber für jegliche Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten oder Feiertage. 
 
   Was sind Kokedamas?   
   Geeignete Pflanzen für Kokedamas   
   Wie pflege ich meine Kokedamas?   
   Kokedamas Steckbrief   
   Wie hängt man Kokedamas auf?   
   Wie lange halten Kokedamas?   
   Beliebte Kokedamas   
 
 Was sind Kokedamas? 
 Übersetzt bedeutet Kokedama (jap. 苔玉) einfach „Moosball“, da es sich um einen faustgroßen Ball mit Moos handelt, auf dem eine Zierpflanze wächst. Hergestellt werden sie traditionell, indem man eine Kugel aus feuchter roter Lehmerde (Akadamaerde) und Schwarztorf (Keto) formt und in diese die Pflanze setzt. Natürlich eignen sich hierfür auch andere   Substrate  . Der Ball wird anschließend rundherum mit Moos verschönert. Zur Fixierung umwickelt man das kunstvolle Gebilde dann mit einem dekorativen Aluminiumdraht. 
 Kokedamas sind sehr elegant und lassen sich mit einem Band einfach ins Fenster hängen. Besonders schön wirken diese kleinen Kunstwerke auch als Tischdekoration in einer Schale oder präsentiert auf einer Platte – alles ohne Pflanztopf. Kokedamas lassen sich toll mit anderen Dekorationsmaterialien wie Steinen, Ästen, Schleifen, Perlen, Drahtgeflechten sowie Glas- und Holzelementen nach Lust und Laune oder passend zur Jahreszeit dekorieren. 
 Geeignete Pflanzen für Kokedamas 
 Für Kokedamas eignen sich viele kleinbleibende, dekorative Topfpflanzen, die mit wenig Wasser auskommen. Sukkulenten sind deshalb besonders gut zu verarbeiten. In Japan wachsen aus den originalen Kokedamas die bekannten   Bonsai-Bäumchen  . Deshalb werden die dekorativen Kugeln auch als „Bonsais der armen Leute“ bezeichnet. Aber auch   Farne  ,   Ziergräser  ,   Efeu  , Sukkulenten und Orchideen lassen sich zum Beispiel gut in einen Moosball pflanzen. Natürlich können ebenfalls größere Moosbälle mit kleinen Outdoor-Pflanzen, wie Zypressen und Koniferen, problemlos hergestellt werden und verschönern mit Freude Ihren Balkon oder die Terrasse. 
 &amp;nbsp;  
 Wie pflege ich meine Kokedamas? 
 Bedenken Sie, dass es sich um zwei verschiedene Pflanzen mit individuellen Bedürfnissen handelt. Zum einen die Zierpflanze oben und zum anderen das Moos um die Kugel herum. 
 Standort 
 Platzieren Sie Kokedamas an einen hellen und warmen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, da sonst das Moos zu schnell austrocknet. 
 Gießen 
 Um beide Pflanzen ausreichend mit Wasser zu versorgen, verwenden Sie am besten eine Sprühflasche mit unterschiedlichen Sprühintensitäten. Das Moos können Sie regelmäßig, von allen Seiten, leicht mit zerstäubendem Wasser besprühen. Um die Zierpflanze mit Wasser zu versorgen, stellen Sie die Sprühflasche auf einen einzelnen Strahl ein und sprühen Sie vorsichtig von oben in den Moosball. Warten Sie anschließend bis die Kugel nicht mehr tropft. Achten Sie darauf, dass der Wurzelballen der Pflanze nie komplett austrocknet. 
 Alternativ können Sie Ihre Kokedama auch so lange in eine Schüssel mit Wasser tunken, bis sich diese mit Wasser vollgesogen hat. Anschließend sollten Sie Ihren Moosball auf einem Sieb abtropfen lassen. 
 Ob ein Kokedama Wasser benötigt, lässt sich ganz einfach am Gewicht der Mooskugel erfühlen. Je leichter, desto weniger Wasser ist noch vorhanden. Damit das verwendete Moos gesund und grün bleibt, sprühen Sie Ihre Kokedamas regelmäßig mit zimmerwarmen Wasser ein. 
 Düngen 
 Um Ihre Pflanze mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, können Sie dem Gießwasser in Ihrer Sprühflasche einen geeigneten   Flüssigdünger   zufügen. Lesen Sie sich hierfür immer die spezifische Artikelbeschreibung Ihrer Pflanze durch, um den genauen Nährstoffbedarf Ihrer Schmuckstücke zu ermitteln. 
 Kokedamas Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Pflanzentrend aus Japan 
 
 
  Standort  
 hell und absonnig 
 
 
  Gießen  
 nach den Bedürfnissen beider Pflanzen, am besten mithilfe einer Sprühflasche 
 
 
  Düngen  
 nach den Bedürfnissen der Zierpflanze 
 
 
 
 Wie hängt man Kokedamas auf? 
 Wie herum Sie Ihre Kokedama aufhängen, ist ganz Ihnen überlassen. Dabei sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Sie können die Kokedama sowohl aufrecht als auch quer und sogar kopfüber aufhängen. 
  ▪&amp;nbsp; Unsere Kokedamas sind mit Draht umwickelt. Ziehen Sie durch das Drahtgeflecht eine Schnur. 
  ▪&amp;nbsp; Gehen Sie dabei behutsam um und versuchen Sie keine Wurzeln oder andere Pflanzenteile zu beschädigen. 
  ▪&amp;nbsp; Knoten Sie beide Enden der Schnur zusammen. 
  ▪ Tipp: Eine Nylonschnur eignet sich ideal zum Aufhängen Ihrer Kokedama, da diese transparent ist und es so scheint, als würde der Moosball schwebend in der Luft hängen. 
 &amp;nbsp; 
   
 Wie lange halten Kokedamas? 
 Auch wenn die Mooskugeln eine wunderschöne Dekoration darstellen, so sind sie kein Zierelement für die Ewigkeit, da Pflanzen stetig wachsen. Sobald Sie bemerken, dass die Wurzeln der Pflanze aus dem Moosball herauswachsen, ist es Zeit sie in einen Topf mit geeignetem Substrat zu setzen. Je nach Pflanze und Wachstumsgeschwindigkeit ist dies nach einigen Monaten notwendig, damit sich die Pflanze gesund weiterentwickeln kann. 
 Sie möchten Ihre herausgewachsene Pflanze wieder in einem Moosball präsentieren? Kein Problem - dann können Sie auch selbst eine Kokedama anfertigen. Dies gelingt Ihnen mit einem hochwertigen Substrat, welches auf die Bedürfnisse Ihrer Pflanze abgestimmt ist. Zusätzlich benötigen Sie Moos und Draht oder eine Kordel. 
  ▪&amp;nbsp; Befeuchten Sie etwas Erde und formen Sie daraus eine Kugel, dessen Größe auf die Pflanze abgestimmt ist. 
  ▪&amp;nbsp; Mit Ihren Daumen können Sie in die Mitte der Kugel ein Loch formen, in das Sie Ihre Pflanze stecken können. 
  ▪&amp;nbsp; Drücken Sie die Erde anschließend fest um die Pflanze, sodass diese nicht mehr herausfallen kann. 
  ▪&amp;nbsp; Drücken Sie Ihr Moos an die Seiten der geformten Kugel fest. 
  ▪&amp;nbsp; Anschließend können Sie die Kokedama mit Draht oder einer Schnur umwickeln. 
  ▪&amp;nbsp; Die fertige Kokedama muss dann in Wasser getaucht werden und anschließend abgetropft werden. Sie können diese auch leicht ausdrücken. 
 Beliebte Kokedamas 
 Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie möchten eine Kokedama kaufen? Die hübsch bepflanzten Moosbälle werden liebevoll in unserer Gärtnerei handgefertigt, schauen Sie sich unsere große Auswahl an! Im Folgenden finden Sie eine Auflistung unserer beliebtesten Kokedamas. 
   ▪&amp;nbsp;  Kokedama Leuchterblume  
   ▪&amp;nbsp;  Kokedama Saumfarn  
   ▪&amp;nbsp;  Kokedama Bonsai  
   ▪&amp;nbsp;  Kokedama Korallenkaktus  
   ▪&amp;nbsp;  Kokedama Monstera   
 
 
 
 
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                            <updated>2024-11-03T09:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Trauermücken bekämpfen - alle Infos rund um das Thema Vorbeugung und Bekämpfu...</title>
            <id>https://www.palmenmann.de/pflanzenwissen/blog/trauermuecken-bekaempfen-alle-infos-rund-um-das-thema-vorbeugung-und-bekaempfung-der-schaedlinge</id>
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                                            In diesem Blogbeitrag finden Sie alles rund um das Thema Trauermücken! Was hilft gegen einen Befall? Sind Trauermücken gefährlich? Hier finden Sie schnelle Tipps um Ihre Pflanzen zu schützen. 
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                  Trauermücken  sind nicht nur lästig, sondern schaden auch Ihren Pflanzen. Die kleinen  schwarzen Fliegen  sollten&amp;nbsp; schnellsten von Ihnen bekämpft werden. Damit sich die Schädlinge nicht in Ihrer Wohnung ausbreiten, haben wir für Sie ein paar einfache und wirksame Tipps, sodass Ihre grünen Lieblinge bald wieder frei von Trauermücken sind. 
 
 
   Was sind Trauermücken?   
   Allgemeines über Trauermücken   
   Steckbrief   
 
  Ursachen Trauermückenbefall  
  Trauermücken vorbeugen  
  Anzeichen Trauermückenbefall  
  Trauermücken bekämpfen  
 
   Hausmittel gegen Trauermücken   
 
  Essigfalle  
  Kaffeefalle  
  Backpulver  
  Gelb-Sticker oder Gelbtafeln  
 
   Nematoden gegen Trauermücken   
   Chemische Mittel gegen Trauermücken   
 
 
 Was sind Trauermücken? 
 Sie hatten mit Sicherheit schon diesen Moment, in dem Sie Ihre Pflanzen gegossen haben und plötzlich ein Schwarm  kleiner, schwarzer Fliegen  aus dem Pflanzentopf emporstieg. Vermutlich handelte es sich dabei um  Trauermücken , die es sich in dem Substrat gemütlich gemacht haben. In vielen Fällen stecken die Larven oder Eier der Trauermücken schon zum Zeitpunkt des Kaufs in der Erde Ihrer Pflanze. Auf diese Weise gelangen die  Schädlinge  schnell in Ihre vier Wände und verbreiten sich leider ziemlich schnell. 
 Die gute Nachricht ist, die  Schädlinge  sind für den Menschen zwar ein Störfaktor doch vollkommen  ungefährlich . Im Gegensatz zu der artverwandten Stechmücke, stechen die Trauermücken nicht. In dauerhaft feuchter Erde und anderen Substraten mit einem hohen Anteil an organischem Humus, fühlen sich der  Schädling  besonders wohl. Die Trauermücke oder auch  Sciaridae , ist in vielen Teilen von Europa verbreitet und sind in freier Natur sehr wichtig für das Ökosystem. Sie sind dafür zuständig organisches Material zu zersetzen und halten sich besonders häufig in Mooren, Wäldern oder Gärten auf. 
 Allgemeines über Trauermücken 
 Die Trauermücke hat ihren Namen aufgrund ihrer  schwarzen Färbung  und wird bis zu 7 mm groß. Anders als die bekannte Stechmücke haben diese Schädlinge einen vergleichsweisen schmalen Kopf und dunkel gefärbte Flügel. Einige die weiblichen Exemplare von bestimmten Arten sind flügellos und verbleiben die meiste Zeit an einem Ort. Charakteristisch sind auch die  langen, dünnen Beine  und  Fühler , welche die Trauermücken deutlich von Fruchtfliegen unterscheiden. Die Larven haben ebenfalls einen schlanken Körper und sind gräulich gefärbt. Man erkennt diese auch an der dunkelgrauen bis schwarzen Kopfkapsel. 
 Steckbrief Trauermücke 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Trauermücke  
 
 
  Aussehen  
 schwarze Fliegen 
 
 
  Lieblingsort  
 Erde 
 
 
  Indizien / Anzeichen  
 Fliegenschwarm steigt auf 
 
 
  Symptome  
 Pflanze verliert an Kraft 
 
 
 
 Ursachen Trauermückenbefall 
 Wie bereits erwähnt, fühlen sich  Trauermücken  von feuchten, humusreichen Substraten angezogen und setzen bis zu 300 Eier in den Boden. Es kann sein, dass sich die Larven bereits beim Kauf der Pflanze in der Erde befinden oder Trauermücken von außen durch das Fenster kommen und es sich in der Erde Ihres Exoten gemütlich machen. Da die meisten tropischen Pflanzen ein feuchtes nähstoffreiches Substrat bevorzugen, haben die Trauermückenlarven dort einen idealen Nährboden. Die Larven schlüpfen bereits nach kurzer Zeit aus ihren Eiern und verpuppen sich nach  ca. 2 Wochen . Nur 5 Tage später befreien sich die ersten Trauermücken aus ihrem Kokon und besiedeln die obere Erdschicht. 
 In einem trockenen Boden würden die Larven sterben. Wir empfehlen Ihnen jedoch Ihre Pflanze nicht austrocken zu lassen, da es einmal Ihrem tropischen Liebling schaden würde und aktivere Larven bei Wassermangel auf die zarten Wurzeln Ihrer Pflanze zurückgreifen und diese anfressen. 
 Trauermücken vorbeugen 
 1. Hochwertige Erde verwenden 
 Damit Sie gar nicht erst Probleme mit den nervigen, kleinen Fliegen bekommen sollten Sie von Beginn an   hochwertige Erde   verwenden. Mit der Nutzung von hochwertiger Pflanzenerde vermeiden Sie das Einschleppen der Eier und Larven. Hierbei sollten sie ebenfalls die  richtige Lagerung  beachten, sodass sich nach dem Kauf keine Traumücken einnisten können. Verschließen Sie das Paket oder den Sack und achten Sie darauf, dass keine Löcher oder Beschädigungen einen Eingang für die Schädlinge bieten. 
   Hinweis   
 Wenn Sie Erde aus Ihrem eigenen Kompost verwenden, sollten Sie das Substrat vorher auf ein Backblech legen und im Ofen bei  ca. 200 Grad für 20 Minuten  erhitzen. Bei dieser Temperatur können die Larven nicht überleben und Ihre Erde ist von Schädlingen befreit. 
 2. Oberfläche abschirmen 
 Um zu verhindern, dass sich Trauermücken in Ihrer Pflanze einnisten, können Sie die oberste Substratschicht mit  Kieselsteinen oder etwas Sand  bedecken. Die Schädlinge können so nicht zur Erde hindurchschlüpfen und haben keine Chance ihre Eier abzulegen. Alternativ ist es auch möglich eine Strumpfhose über den Topf spannen. Das dichtgewebte Nylon lässt keine Fliegen hindurch. Diese Variante sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, bietet jedoch einen hervorragenden Schutz. 
 Anzeichen für einen Trauermückenbefall 
 Dass Ihre Lieblinge von Trauermücken befallen sind, können Sie selbstverständlich daran erkennen, dass nach dem Gießen viele schwarze Fliegen aufsteigen. Es gibt jedoch auch andere  Hinweise  die zeigen, dass die schädlichen Larven der Trauermücken die Pflanze angreifen: 
 
 
 
 Gräuliche Larven im Substrat 
 Angefressene Pflanzenwurzeln (besonders an den zarten Wurzeln) 
 Die Pflanze wächst deutlich langsamer 
 Anzeichen, dass die Pflanze eingeht 
 Verfärbungen der Blätter 
 Fäulnis im Bereich der Triebe 
 Aufsteigen von Fliegen beim Gießen 
 
 
 
 Trauermücken bekämpfen 
 Bevor Sie zu verschiedenen Maßnahmen greifen, um die Trauermücken loszuwerden, sollten Sie zu allererst die befallene Pflanze von Ihren anderen Lieblingen isolieren, damit der Befall nicht auf diese überschlägt und die Trauermücke sich ungehindert vermehren kann. Am besten Sie stellen die Pflanze nach draußen, falls sie es von den Bedingungen her verträgt oder platzieren sie in einem anderen Raum. 
 3 Hausmittel gegen Trauermücken 
 1. Essig-Falle 
 Da man Essig heutzutage in jedem Haushalt findet, kann dieser schnelle Abhilfe schaffen bei dem Befall von Trauermücken. Für den Bau einer Deckelfalle benötigen Sie einen  Becher, Essig  und etwas  Klarsichtfolie . Füllen Sie den Becher mit Essig und spannen Sie anschließend Folie über dessen Öffnung. In die Abdeckung stechen Sie mehrere Löcher. Die Mücken krabbeln nun durch die Löcher hinein und finden nicht mehr heraus. 
 2. Kalter Kaffee und Kaffeesatz 
 Im Gegensatz zu uns Menschen verzichten die Trauermücken lieber auf  Koffein . Es ist daher sehr effektiv, wenn Sie in einer  50:50 Mischung  Wasser und kalten Kaffee vermengen und damit Ihre Pflanzen gießen. Die Trauermücken auf dem Substrat suchen schnell das Weite und die Larven in der Erde werden in ihrer Entwicklung gestoppt und sterben ab. 
 Damit die geflohenen Trauermücken sich nicht erneut bei Ihrem Exoten niederlassen, können Sie abgekühlten und getrockneten Kaffeesatz auf die oberste Schicht des Substrats streuen. Der Kaffeesatz bildet eine Schutzschicht, die verhindert, dass die weiblichen Trauermücken erneut Eier in die Erde setzen können, und macht den Ort für ausgewachsenen Trauermücken ungemütlich. Die Anwendung sollten Sie  alle 3 Tage wiederholen , da das Koffein mit der Zeit verfliegt und erneuert werden muss. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass der Kaffeesatz tatsächlich getrocknet ist, da sich sonst leicht Schimmel auf der Erdschicht bildet. 
 3. Backpulver 
 Wer Schädlinge schon mal mit  Hausmitteln  bekämpft hat, der hat  Backpulver  sicher schon als echt  Wundermittel  wahrgenommen. Bestreuen Sie das Substrat der befallenen Pflanze ein wenig mit Backpulver und befeuchten Sie dieses anschließen. Das Triebmittel sickert in die Erde und sorgt dafür, dass die Larven eingehen. 
 Gelb-Sticker oder Gelbtafeln 
 Eine sinvolle Ergänzung zu jedem Hausmittel sind   Gelb-Sticker  &amp;nbsp;und   Gelbtafeln  . Die Pappkärtchen sind überzogen mit einem klebrigen Leim und locken aufgrund ihrer leuchtendgelben Färbung die Schädlinge an. Die adulten, fliegenden Mücken bleiben an den Tafeln haften und kommen nicht mehr los. Die Anwendung ist äußerst  simpel , da Sie lediglich die Sticker oder Gelbtafeln in das Substrat Ihres tropischen Lieblings stecken müssen und der Rest erledigt sich von allein. Bei größeren Töpfen bietet sich an, direkt zwei Gelbsticker anzubringen. Darüber hinaus empfehlen wir, all Ihre Pflanzen mit den gelben Tafeln zu versehen, um zu vermeiden, dass die Trauermücken zu einem anderen Standort umsiedeln. Da diese Methode nur die ausgewachsenen Trauermücken bekämpft und nicht die Larven in der Erde, ist es sinnvoll die Gelbtafeln mit einer weiteren  Anwendung zu kombinieren . Dafür bieten sich die bereits genannten  Hausmittel  an oder auch  Nematoden . 
 Trauermücken mit Nematoden bekämpfen 
 Nematoden 
 Bei  Nematoden (Steinernema feltiae)  handelt es sich um mikroskopisch kleine Würmer, die für das bloße Auge nicht sichtbar sind. Sie sind nicht gefährlich für den Menschen und können daher unbedenklich verwendet werden. In der Regel können Sie die Nematoden in einem Substrat kaufen und dieses dann dem Gießwasser beimischen. Sobald sie in der Erde Ihrer tropischen Zimmerpflanze sind, setzen sich die SF- Nematoden an die Larven der Trauermücken und sondern ein Bakterium ab, welche die Larven zersetzt. Da es sich bei den kleinen Würmern um Parasiten handelt, die sich einen Wirt suchen um von diesem zu zehren, überleben sie nur so lange bis alle Larven vernichtet sind. Die bereits verpuppten Larven können nicht mehr befallen werden und entwickeln sich noch zu ausgewachsenen Trauermücken. Aus diesem Grund ist es notwendig auch die  Gelbtafeln  anzubringen. 
 Fleischfressende Pflanzen gegen Trauermücken 
 Fettkraut (Pinguicula vulgaris) 
 Eine weitere Möglichkeit die Trauermücken zu bekämpfen bietet das pflegeleichte  Fettkraut . Die Blattoberseite dieser fleischfressenden Pflanze befinden sich kleinen Tentakeln die eine klebende, süßliche Flüssigkeit absondern. Die Trauermücken werden von dem Geruchangezogen und bleiben, ähnlich wie bei den Gelbtafeln an der klebrigen Masse haften. Sobald das Fettkraut Beute gefangen hat, werden von Drüsen aktiviert, die einen Verdauungssaft abgeben und das Blatt rollt sich ein, um die Trauermücke zu verdauen. Neben dem funktionalen Aspekt, macht die  fleischfressende Pflanze  auch optisch etwas her. Sie verfügt über kräftig grüne Blattrosette, die sich im Sommer leicht rötlich verfärbt. Platzieren Sie das Fettkraut idealerweise in direkter Nähe zu Ihren anderen Zimmerpflanzen. Auf diese Weise kann die  Pinguicula vulgaris  bereits vorbeugend Trauermücken einfangen, die sich auf den Weg zu Ihren Pflanzen machen oder die aus dem Substrat geschlüpften Fliegen aufnehmen, bevor sie sich weiterverbreiten. Das Fettkraut bietet eine hervorragende,  biologische Alternative , die Trauermücken loszuwerden. Wichtig ist jedoch auch beide dieser Methode, noch zusätzlich etwas gegen die Eier und Larven im Inneren der Erde zu unternehmen. 
 Trauermücken chemisch bekämpfen 
 Spruzit TrauermückenFrei 
 Sollten die bereits genannten Methoden keine Wirkung zeigen und Sie bekommen den Trauermückenbefall einfach nicht in den Griff, können Sie auch zu  chemischen Mitteln  greifen. Wir empfehlen Ihnen das Gießmittel   Spruzit TrauermückenFrei  . Das flüssige Konzentrat enthält den Wirkstoff Azadirachtin und wird mit Wasser verdünnt. Danach gießen Sie die Mischung auf das Substrat Ihrer Pflanze und schon nach kurzer Zeit, wird der Fraßstopp der Trauermückenlarven einsetzen. Innerhalb kurzer Zeit werden die Larven sterben und die bereits geschlüpften Trauermücken nach  3 bis 5 Tagen  verschwinden, da ihre Lebenszeit nur von kurzer Dauer ist. 
 Sollten Sie Probleme mit weiteren Schädlingen haben, die Ihren Pflanze Schaden zufügen, empfehlen wir Ihnen unsere Blogartikel über   Schildläuse  ,   Thripse   und Wollläuse. Hier finden Sie alle  wichtigen Tipps , um Ihre exotischen Lieblinge zu schützen. 
 
 
 
   Gelbtafeln (kleinformatig) 7,50 x 20 cm   
   Gelb-Sticker (10 Stück)   
   Spruzit TrauermückenFrei (30 ml)   
   Promanal AF GrünpflanzenSchädlingsFrei (250 ml)   
 
 
 
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                            <updated>2024-10-13T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Zwergpalme: Pflegeleichter Hingucker aus dem Mittelmeerraum</title>
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                                            Die Zwergpalme (Chamaerops humilis) ist eine europäische Palmenart, die aufgrund ihrer zahlreichen grünen bzw. silber-grünen Blätter und ihres buschigen Wuchses sehr beliebt ist. Die pflegeleichte Humilis ist besonders für Palmen-Neulinge geeignet und sogar als Zimmerpflanze z...
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                 Die  Zwergpalme  ( Chamaerops humilis ) ist eine europäische Palmenart, die aufgrund ihrer zahlreichen grünen bzw. blau-grünen Blätter und ihres buschigen Wuchses sehr beliebt ist. Die Chamaerops sowie die sehr kompakt wachsende  Vulcano , sorgen mit ihren satt-grünen Wedeln für Frische und Exotik in Ihrem Garten oder auf der Terrasse. Die silber-blau schimmernden Blätter der Blauen Zwergpalme (Cerifera) sind ebenfalls ein echter Hingucker. Diese schönen Grünpflanzen bringen mediterranes Ambiente zu Ihnen und sind in ihrer Pflege eher anspruchslos. Die  pflegeleichten Humilis  eignen sich deshalb besonders für Palmen-Neulinge und sind sogar als   Zimmerpflanzen   zu halten. 
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 Die  blaue Chamaerops humilis Cerifera  ist eine Unterart der grünen Zwergpalme. Neben der besonderen Färbung ist die etwas  höhere Frosttoleranz von ca. -13/14°C  und die bessere Regen- sowie Schneeverträglichkeit ein Vorteil der Cerifera. Exemplare mit höheren Stämmen sind allerdings extrem selten und deshalb sehr begehrt. Wir führen Einzelstücke bis 120 cm Stamm immer nur kurz im Shop, da sie schnell vergriffen sind. 
  Die Herkunft  
 Die  robuste Fächerpalme  stammt aus dem Mittelmeerraum und kann bis zu 4 Meter hoch werden. Im Vergleich zur Hanfpalme, die bis zu 10 Meter in die Höhe sprießt, gehört die Humilis deshalb zu den  kleinen und langsam wachsenden  Sorten. Dies ist wohl auch der Grund für ihre Bezeichnung als „Zwergpalme“. Durch den, mit braunen Fasern bedeckten Stamm, ist die Zwergpalme der   Hanfpalme   sehr ähnlich. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der bedornte Blattstiel der Zwergpalme. Da sie als einzige auf dem europäischen Festland beheimatet ist, erfreut sie sich hierzulande wachsender Beliebtheit unter Hobbygärtnern. 
   
  Das Erscheinungsbild  
 Häufig treibt die Pflanze vom Hauptstamm seitlich aus. Dies gibt der Humilis ein  kompaktes, dichtes Erscheinungsbild . Ihre fächerförmigen Wedel, die einen Durchmesser von ca. 55 cm erreichen, sind bei Jungpflanzen noch mit feinen, grauen Härchen bedeckt. Sie fallen jedoch ab, sobald sich die Wedel geöffnet haben. Mit ihren steif abstehenden, aufgefächerten Blättern eignet sich die Palme auch hervorragend als  natürlicher Sichtschutz  im Garten oder auf der Terrasse. 
   
  Der Standort   
 Sie bevorzugt einen  sehr hellen Standort  mit  viel Sonne , ist aber auch im  Halbschatten  zufrieden. Die  winterharte  Pflanze verträgt Minustemperaturen genauso gut wie Hitze und Sonne. Der widerstandsfähigen Zwergpalme kann man eigentlich nur durch zu viel Wassergabe schaden, da der Wasserbedarf der Humilis eher niedrig ausfällt. Sie verzeiht es also auch, wenn das Gießen einmal vergessen wird. Etwas mehr Wasser benötigt die Zwergpalme nur in ihrer Wachstumsphase im Frühjahr. &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Das Substrat  
 Wichtig ist ein  lockeres Substrat  sowie durchlässiger  Kies am Boden  des Pflanztopfes, um ein Ablaufen des Regen- und Gießwassers zu gewährleisten. Wenn Sie die Zwergpalme auspflanzen, ist eine ordentliche Drainage zu empfehlen, damit es nicht zu Staunässe an der Wurzel kommt. Die ideale Drainage besteht aus mehreren Schichten. In den gewachsenen Boden kommt zuerst eine Schicht Kies. Als Filter, legen Sie über diese Drainageschicht ein  wasser- und luftdurchlässig Vlies . Das Vlies sorgt dafür, dass das Substrat nicht über den Kies ausgespült wird. Nun folgt das Substrat, bevor Sie den Ballen setzen. Wir empfehlen unser  Palmenmann Spezial-Substrat . Bei dieser gebrauchsfertigen Spezialerde sorgt Tongranulat für eine langfristige, stabile Struktur bei optimaler Luft- und Wasserführung. Aqua plus® garantiert zudem eine einfache und schnelle Aufnahme sowie Verteilung des Gießwassers, selbst nach einer längeren Trockenperiode. 
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 &amp;nbsp;  
  Die Düngergabe  
 Heranwachsenden Zwergpalmen benötigen  alle zwei Wochen  eine  Düngergabe,  um optimal zu gedeihen. Um die Pflanze bei ihrem Wachstum zu unterstützen und die Widerstandskraft zu fördern, düngen Sie sie vor allem im Frühjahr und Sommer. Gönnen Sie ihr eine herbstliche Nachdüngung, damit sie gut über die Ruhephase im Winter kommt. Wir empfehlen einen  Zitrus- und Mediterran-Pflanzendünger . Befreien Sie Ihre Fächerpalme kurz vor dem Winter von braunen und abgeknickten Blättern, damit im Frühjahr neue, gesunde Palmenwedel ausreifen. 
   
  Das Winterquartier  
 Als  Kübelpflanze  sollte die Zwergpalme in der kalten Jahreszeit so lange wie möglich draußen stehen. Zu beachten ist, dass die Wurzeln vor Frost gestützt sind. Bei längeren Frostperioden sollte die Humilis deshalb in ein  geschütztes Winterquartier  umziehen. Eine kleine Menge Wasser reicht aus, damit der Ballen während der Wintermonate nicht vollständig austrocknet. Ein Quartier im Wintergarten ist ebenfalls möglich, erhöht allerdings die Gefahr von Schildlausbefall. Nach dem Kauf empfiehlt sich ein rasches Umtopfen der Palme, da der Topf auf Dauer zu klein wird. Die bedornten Blattstiele können beim Umtopfen und Umräumen zusammengebunden werden, um Verletzungen zu vermeiden. 
  Ausgepflanzt  hält sie  bis zu - 12°C  aus und sollte die ersten 1-2 Jahre vor zu viel Regen im Winter geschützt werden. Sie eignet sich deshalb besonders gut als Unterpflanzung für größere Hanfpalmen, da die Wedel der Fortunei ein ideales Regendach für ihre kleineren Artgenossen bilden. Bei vergleichsweise geringem Pflegeaufwand haben Sie sehr lange Freude an dieser mediterranen Grünpflanze. 
 Nun wollen Sie auch eine   Zwergpalme kaufen  ? In unserem vielfältigen&amp;nbsp;  Palmen Sortiment   finden Sie eine große Auswahl der beliebten Chamaerops humilis.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-03-24T14:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Hawaii-Palme: niedliche Mini-Palme für die Fensterbank</title>
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                 Die Hawaii-Palme ( Brighamia insignis ) ist eine sehr dekorative und  pflegeleichte Zimmerpflanze . In Deutschland wird sie auch als Vulkanpalme bezeichnet, da diese Pflanze ursprünglich von der Vulkaninsel Hawaii stammt und ihr Wuchs an eine Palme erinnert. Allerdings handelt es sich bei der Hawaii-Palme nicht um eine besonders kleine Palmenart sondern um eine Stammsukkulente. Als Zimmerpflanze übermittelt die niedliche „Mini-Palme“ sonnige Grüße aus ihrer Heimat und ist zudem eine echte Rarität. Ihre Wildbestände sind leider sehr stark gefährdet. Deshalb steht die Brighamia insignis seit 1963 auf der Roten Liste des UN-Umweltprogramms IUCN. 
   
 Charakteristisch für die Hawaii-Palme ist ihr dicker, fleischiger Stamm und ihre kranzförmig angeordneten frischgrünen Blätter. Ihr Stamm ist dunkelgrün bis braun und die nicht sukkulenten Blätter werden etwa  12 bis 30 cm  lang. Das unterste Blattwerk wird mit der Zeit abgelegt und hinterlässt dabei eine dekorative Musterung am Stamm. Im Herbst kommen die ersten Blütenknospen zum Vorschein, die sich über das Blattwerk strecken und eine sanft-gelbe Blütenpracht hervorbringen. 
   
  Die richtige Pflege  
 Die Brighamia insignis gehört zu den pflegeleichten   Zimmerpflanzen  , die allerdings anfällig für Wurzel- oder Stammfäule ist. Besonders gefährlich ist Staunässe in Kombination mit kühlen Temperaturen. Wenn der Stamm bereits zu faulen beginnt, ist die Pflanze in der Regel leider nicht mehr zu retten. Gießen Sie Ihre Hawaii-Palme bis die Erde vollständig mit Wasser vollgesaugt ist. Überschüssiges Wasser im Untersetzer muss nach einigen Minuten entfernt werden, da die Pflanze keine „nassen Füße“ verträgt. Durch das durchdringende Bewässern füllt die Pflanze ihren Wasserspeicher im Stamm auf und ist für die nächsten Tage bestens versorgt. Somit hält die Hawaii-Palme längere Trockenperioden problemlos aus und verzeiht auch mal ein vergessenes Gießen. Vor der nächsten Wassergabe sollte die Erde wieder angetrocknet sein. Eine regelmäßige Düngung im Sommer fördert zudem eine reiche Blütenbildung im Herbst. 
   
  Der optimale Standort  
 Die „kleine Palme“ bevorzugt einen hellen und  warmen Standort . Pralle Sonne sollte allerdings vermieden werden, da es bei zu intensiver Sonneneinstrahlung zu Verbrennungserscheinungen am Blattwerk kommen kann. Sie sollte zudem vor Zugluft geschützt werden. Bei ganzjährigen Zimmertemperaturen fühlt sich die Hawaii-Palme besonders wohl. 
   
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                            <updated>2024-02-04T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Buddhas Hand – eine heilige Zitrusfrucht als wahre Köstlichkeit </title>
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                 Durch die Bezeichnung  Buddhas Hand  genießt die  Citrus medica Digitata  ein großes Ansehen und gilt sowohl für den buddhistischen Glauben als auch für immer mehr Köche als kostbarer Schatz, der in unseren Breiten noch selten anzutreffen ist. Mit diesem Blog-Beitrag entführen wir Sie in die asiatische Welt und offenbaren Ihnen die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten dieser begehrten Zitrusfrucht – los geht’s!   Der asiatische Ursprung   Wie der Name schon vermuten lässt, liegt die ursprüngliche Heimat der Buddhas Hand in Asien und somit ist sie in den Ländern rund um den  Himalaya  stark vertreten. Durch die einzelnen Fruchtsegmente besitzt die  leuchtend gelbe  Zitrusfrucht eine handähnliche Wuchsform, die sich aus scheinbar gekrümmten Fingern zu einem wahren Kunstwerk zusammensetzt. In Asien ist die Buddhas Hand ein fester Bestandteil von feierlichen Zeremonien in buddhistischen Tempeln und wird dort oftmals als besondere Opfergabe eingesetzt. Je gekrümmter die Finger desto angesehener die Buddhas Hand im asiatischen Raum, da eine geschlossene Frucht an eine betende Handhaltung erinnert. Zudem wird die Buddhas Hand dort als Symbol für Glück, Zufriedenheit und ein langes Leben geschätzt.    Die kulinarische Verwendung  &amp;nbsp; Zwar handelt es sich bei der Buddhas Hand um einen Vorfahren unserer handelsüblichen Zitrone, allerdingt ist diese handförmige Spezialität nicht mit der bekannten Zitrone vergleichbar. Die Buddhas Hand gehört zu der Familie der  Zitronatzitronen  und besitzt daher nur  wenig Fruchtfleisch . Somit enthalten diese Früchte weniger Säure, sodass sie  milder und fruchtiger  im Geschmack sind. Die Besonderheit bei der Buddhas Hand liegt darin, dass man die  Schale roh essen  kann und sie somit ganz einfach in gehakter Form als Zutat verwendet werden kann. Um Ihren Gerichten eine angenehm fruchtige Note zu verleihen, kann man diese Zitrusfrucht auch über dem fertig angerichteten Teller hobeln. Deftige Fleisch- und leichte Fischgerichte erhalten mit diesem Geheimtipp eine unverwechselbare Geschmacksnote und auch Cocktails und Säften verleiht die Buddhas Hand eine besonders fruchtige Frische.  Doch wie erkennt man eine reife Frucht? Sobald die Zitrusfrucht eine  leicht bräunliche Färbung  an den Spitzen der einzelnen Fruchtsegmente aufweist und kleine, leicht  bräunliche Punkte auf der Schale  zu entdecken sind, handelt es sich um eine  vollreife  Frucht mit einem intensiven Aroma.   Übrigens: Neben einem eindrucksvollen Geschmackserlebnis überzeugt die Frucht mit einer  intensiven Duftnote . Die Fruchtschalen verströmen einen äußerst süßen und wohlriechenden Duft und sorgen als getrocknete Schalen für eine unvergleichliche Frische in jedem Kleiderschrank! Außerdem wird dieser Frucht eine heilende Wirkung nachgesagt: Die Schale besitzt  ätherische Öle , die bei Magenbeschwerden eine wohltuende Wirkung hervorrufen und Bluthochdruck senken sollen.    Wissenswertes über die Pflanze   Da diese schmackhafte Frucht noch selten für den Endverbraucher angeboten wird, kultivieren Sie doch Ihre eigene Pflanze und freuen Sie sich über die hauseigene Ernte dieser handförmigen Früchte.   Bereits seit Jahrtausenden wird die Citrus medica Digitata im asiatischen Raum als Nutzpflanze kultiviert. Dabei handelt es sich um ein  wärmeliebendes Bäumchen , das einen  hellen und sonnigen Standort  bevorzugt. Da dieser Exot lediglich kurzzeitig Temperaturen bis ca. -5°C übersteht, benötigt er ein frostfreies und helles  Winterquartier  mit Temperaturen um ca. 10°C.&amp;nbsp; Ab April freut sich der Baum über einen sonnigen Ausflug ins Freie und genießt die wärmenden Sonnenstrahlen im Garten oder auf dem Balkon. Im Frühjahr kommen die ersten Blüten zum Vorschein, bevor die reifen Früchte im Dezember geerntet werden können. In diesem reifen Zustand können die Früchte noch längere Zeit am Baum bleiben, um als Zierelement ihre volle Wirkung entfalten zu können. 
 Wollen Sie auch eine dieser außergewöhnlichen   Zitruspflanzen kaufen  ? Wir haben ein tolles   Buddhas Hand Sortiment   für Sie - hier geht niemand leer aus! 
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                            <updated>2024-01-04T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der Paradiesvogelbusch: tropische Schönheit mit leuchtend gelber Blütenprach</title>
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                                            Der Paradiesvogelbusch (Caesalpinia gilliesii) stammt ursprünglich aus Südamerika und begeistert mit seiner exotischen Blütenpracht. Während der Sommermonate schmückt sich der Strauch mit traumhaften gelben Blüten, die schmetterlingsartig geformt sind. Ihre leuchtend roten Sta...
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                 Der Paradiesvogelbusch ( Caesalpinia gilliesii ) stammt ursprünglich aus Südamerika und begeistert mit seiner exotischen Blütenpracht. Während der Sommermonate schmückt sich der Strauch mit traumhaften  gelben Blüten , die schmetterlingsartig geformt sind. Ihre leuchtend roten Staubblätter ragen auffällig weit aus der Blüte heraus. Auch das filigrane, ornamentale Blattwerk macht den  Paradiesvogelbusch  zu einem echten Hingucker. Die sattgrüne Färbung der Blätter hebt die Leuchtkraft der großen Blüten noch hervor. Damit verwandelt sich Ihr Garten im Juli und August in ein wahres Paradies aus gelben Blütentrauben. Die exotische Pflanze wird bei uns am besten im Kübel gehalten und eignet sich gut für Wintergärten, Balkon und Terrasse. 
  Die richtige Pflege  
 An einem  vollsonnigen Platz  gedeiht der wärmeliebende Paradiesvogelbusch am besten. Zudem sollte der Standort  windgeschützt  sein, damit sich die Pflanze bestmöglich entwickeln kann. Der Paradiesvogelbusch benötigt eine  mittlere und konstante Wassergabe . Für ein optimales Wohlbefinden Ihres Exoten, achten Sie also darauf, dass das Substrat immer leicht feucht bleibt. Trockenheit ist genauso ungesund wie Dauernässe. Das überschüssige Wasser muss ausreichend abfließen können, damit keine schädliche Staunässe am Wurzelballen entsteht. Verwenden Sie zum Topfen eine hochwertige Kübelpflanzenerde, die  locker und gut durchlässig &amp;nbsp;ist. Grobkörnige Anteile wie zum Beispiel Kalksteinbruch, Blähton oder Kies sorgen dafür, dass das Substrat locker und luftig bleibt und Wasser ungehindert entweichen kann. Wir empfehlen das  Palmenmann Spezial-Substrat für mediterrane Pflanzen  in unserem Online-Shop. 
 Im Frühjahr bis in den Herbst hinein ist der langsamwüchsige, lockerkronige Paradiesvogelbusch auf eine  mäßige Düngergabe  angewiesen. Wir empfehlen den leicht anwendbaren  Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger . Die konisch geformten Kegel geben über 5 bis 6 Monate gleichmäßig Nährstoffe an die Erde ab und versorgen Ihre Pflanze somit optimal mit allem, was sie für ein kräftiges Wachstum sowie eine üppige Blütenpracht benötigt. 
 Die jungen Pflanzen sollten  regelmäßig geschnitten  werden, damit sich eine gut verzweigte Krone bildet. Bei älteren Exemplaren genügt hingegen ein jährlicher Rückschnitt. Da sich die Blüten an den Triebspitzen entwickeln, ist ein sommerlicher Rückschnitt nicht empfehlenswert. Obwohl es sich bei dieser Pflanze um einen wärmeliebenden Exoten handelt, besitzt der Paradiesvogelbusch eine nennenswerte  Frostbeständigkeit . Er hält kurzzeitig Temperaturen bis ca. - 10° C unbeschadet aus. In unseren Breitengraden benötigt der Caesalpinia pulcherrima trotzdem ein  frostfreies, witterungsgeschütztes Winterquartier . Während dieser Ruhephase sollte der Paradiesvogelbusch bei Temperaturen um 8° C gelagert werden. Da der Busch sein Laub im Winter abwirft, kann er hell oder dunkel überwintern. Grundsätzlich gilt dabei: Je kühler der Standort, desto weniger Wassergaben sind notwendig. Kurze Minustemperaturen hält der Paradiesvogelbusch ohne Probleme aus und sollten deshalb bis zum ersten Frost draußen in der Sonne stehen. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-12-04T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">10 Dinge, die Sie noch nicht über Bambus wussten</title>
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                 Gelegentlich entdeckt man in unseren Gärten imposante Bambuspflanzen, doch nur die wenigsten Gartenfreunde wissen, was tatsächlich hinter dem Panda-Leckerbissen steckt. Wir enthüllen die interessantesten Fakten rund um den Bambus und versprechen Ihnen, dass Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen werden.  Der Bambus : eine Pflanze wie jede andere – von wegen! 
   
 Steckbrief Bambus 
 
 
 
  Herkunft  
 Asien 
 
 
  Familie  
 Süßgräser (Poaceae) 
 
 
  Gattung  
 Phyllostachys 
 
 
  Standort  
 Halbschatten 
 
 
  Gießen  
 Hoher Wasserbedarf. In den Sommermonaten muss der Bambus täglich gegossen werden 
 
 
  Boden  
 Sand- und Lehmböden 
 
 
  Substrat  
 lockeres und luftdurchlässiges Substrat 
 
 
  Essbar  
 nein (Blätter enthalten Blausäure) 
 
 
  Giftig für Tiere  
 nein 
 
 
  Pflanzzeitpunkt  
 ganzjährig 
 
 
  Rückschnitt  
 nicht erforderlich 
 
 
  Überwinterung  
 winterhart 
 
 
  Winterhart  
 frostverträglich 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  1. Die legendäre Namensherkunft  
 Im englischsprachigen Raum ist der Bambus unter dem Namen „Bamboo“ bekannt. Diese Bezeichnung entspringt einer Legende die besagt, dass sich Marco Polo bei einer seiner Reisen auf den Philippinen bei Anbruch der Dunkelheit mit seinen einheimischen Begleitern um ein Lagerfeuer niederließ, um die Nacht geschützt vor gefährlichen Tieren verbringen zu können. Trotzdem erlebte Marco Polo eine äußerst unruhige Nacht. Diese war den Bambushalmen geschuldet, die die einheimischen Begleiter ins Feuer warfen, damit dieses nicht erlosch. Durch die Hitze dehnte sich die Luft in den Hohlräumen der dicken Bambushalme aus, sodass es ständig zu kleinen Explosionen kam. „Bämm Buuh“ – so ertönte jeder Knall und daraus wurde letztendlich der englische Name „Bamboo“. 
   
  2. Die grüne Lunge  
 Pflanzen produzieren Sauerstoff - diese Eigenschaft ist bekannt. Doch im Vergleich zu allen Pflanzen, die unsere Erde bevölkern, setzt der Bambus die  größte Menge an Sauerstoff  frei. Wenn Sie beim nächsten Mal einen Bambus entdecken, gilt also eins: Tief einatmen und natürlich auch wieder ausatmen, denn der Bambus ist in der Lage, besonders viel  CO2 aufzunehmen . Eine wahre Energiequelle! 
  3. Der schnelle Riese  
 Schnell, schneller, Bambus! Bei diesem unvergleichlichen Tempo kann keine andere Pflanze mithalten. Aufgrund der  nährstoffreichen Wurzeln  besitzen Bambuspflanzen die beste Basis für ein rasant  schnelles Wachstum . In den tropischen Gebieten kann der Bambus tatsächlich einen Meter pro Tag wachsen. Ja, richtig gelesen! Somit benötigen einige Exemplare in den Tropen lediglich drei bis vier Monate, um ihre ausgewachsene Höhe von ungefähr 30 bis 35 Meter zu erreichen. Der bisweilen größte gemessene Bambus wurde in China entdeckt. Dieses Exemplar soll eine Höhe von 46 Meter erreicht haben. Dabei legten die Halme einen Durchmesser von 36 cm an den Tag. Nun kann man sich fragen, wie ist es möglich, dass der Bambus eine solch imposante Wuchshöhe erreichen kann? Das Geheimnis liegt in der enormen Festigkeit und Härte der verholzten Halme, die den Bambusrohren die notwendige Stabilität verleihen. 
   
  4. Der nachhaltige Rohstoff  
 Weltweit nutzen die Menschen den Bambus als  vielfältigen Rohstofflieferanten , der zu Möbel, Küchengeräte, Musikinstrumente, Papier und Textilien gefertigt wird. In Asien ist eine Verarbeitung zu Baugerüsten, Häusern und Waffen ebenfalls keine Seltenheit. Trotz des schnellen Wachstums werden die Halme, die eine große Menge an Holz besitzen, erst nach drei Jahren geerntet. Diese Zeit benötigen die Bambusrohe, um vollständig zu verholzen und die charakteristische Festigkeit und Härte auszubilden. Im Vergleich zu den klassischen Holzlieferanten in unseren Breiten, wie zum Beispiel Eiche und Buche, handelt es sich bei den drei Jahren dennoch um einen sehr kurzen Zeitraum. Übrigens: Bambus verfügt über eine höhere Zugfestigkeit als Stahl! 
  5. Uns geht ein Licht auf  
 Auch im Bereich der Erfindungen kommen wir nicht um den Bambus herum. Bei der Entwicklung der Glühbirne bediente sich Thomas Edison am Bambus und verwendete diesen bei seinen ersten Modellen als Glühfaden. Dieser  Bambus-Glühfaden  leuchtete bis zu 1.200 Stunden und hielt demnach eine längere Funktionalität aufrecht, als andere bis zu dem Zeitpunkt getesteten Materialien. Neben der Glühbirne war der Bambus auch ein Bestandteil der ersten Plattenspieler. 
   
  6. Film ab!  
 Hinter dem Bambus versteckt sich eine wahre Berühmtheit! Wussten Sie, dass der bekannte Spazierstock von Charlie Chaplin aus Bambusholz gefertigt wurde? Unglaublich, aber wahr! 
  7. Ein wahrer Überlebenskünstler  
 Bambus zeichnet sich durch eine ausgeprägte  Anpassungsfähigkeit  und eine starke  Widerstandsfähigkeit  gegenüber äußeren Einwirkungen aus. Als bester Beweis gilt Hiroshima, wo im Jahre 1945 eine Atombombe explodierte und das Gebiet in ein lebloses Zentrum aus Schutt und Asche verwandelte. Der Bambus war die erste Pflanze, die dort wieder grüne Blätter zum Vorschein brachte. 
  8. Gesunder Leckerbissen  
 Wie jeder weiß, Pandas lieben Bambus und verspeisen das Grünzeug bei jeder Gelegenheit. Aber auch die Menschen haben Bambus als kulinarische Bereicherung entdeckt, die eine gesunde Ernährung ermöglicht. Die  essbaren Jungpflanzen  besitzen nur  wenig Fett  und kleine Mengen an Kalorien. Zudem ist  Kalium  als gesunder Inhaltsstoff in den beliebten Sprossen zu finden. Ob als eingelegtes Gemüse oder als unverzichtbare Zutat bei Wok-Gerichten: Die begehrten Bambussprossen sind ein fester Bestandteil der asiatischen Küche geworden. Der rohe Genuss von Bambus ist allerdings nicht möglich, da die unverträglichen Bitterstoffe erst beim Kochen dem Bambus entzogen werden. 
 &amp;nbsp; 
  9. Ein Hoch auf die Medizin  
 In einigen Kulturen wird Bambus auch als  Heilmittel  gegen Kreislaufprobleme, Nierenerkrankungen und Asthma benutzt. Der hohe Anteil an Kieselsäure in den Bambussprossen soll zur Stärkung des Bindegewebes, des Immunsystems und des Zellstoffwechsels verhelfen. 
   
  10. Zum Schluss noch einige Zahlen  
 Weltweit sind über 1.000 Bambusarten gelistet, die hauptsächlich in den tropischen Gebieten unserer Erde vorkommen. Vor ungefähr 200 Jahren kamen die ersten Bambuspflanzen nach Europa, die sich aufgrund ihrer  Anpassungs- und Frostverträglichkeit  gut in unseren Breiten eingelebt haben. 
 In unserem Onlineshop finden Sie ein großes und vielfältiges Sortiment - hier können Sie   Bambus kaufen   und so für einen Blickfang in Ihrem Garten sorgen! 
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                            <updated>2023-09-11T06:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gräser - Die wichtigsten Pflegetipps für Ziergräser</title>
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                                            Hier finden Sie alles rundum das Thema Pflege der dekorativen Ziergräser und wie Sie die Gräser richtig pflanzen. 
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                  &quot;  Gräser   und Farne bringen in die Gartenbilder das Wunder des Natürlichen.&quot;  Dieser Satz stammt von Karl Foerster, einem bedeutenden Gräser-Züchter der deutschen Geschichte. Und er bringt es auf den Punkt, denn nicht umsonst gilt das Gras als „Haar der Mutter Erde!&quot; Neben der pflegeleichten Haltung überzeugen Gräser mit ihrem  vielfältigen  und  dekorativen  Erscheinungsbild, das schon in vielen heimischen Gärten zum Einsatz kommt und für Begeisterung sorgt. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, was sich hinter den beliebten und vielfältigen Pflanzen verbirgt und welchen  Nutzen  sie uns bringen. 
 
   Gräser Angebote   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Düngen  
 
 
   Gräser Winter  
 
  Gräser im Beet überwintern  
  Gräser im Topf überwintern  
  Winterhärte der Gräser  
 
 
   Rückschnitt der Gräser   
   Gräser richtig einpflanzen  
 
  Der richtige Zeitpunkt  
  Die richtige Pflanztiefe  
 
 
   Vermehrung durch Teilung   
   Pflanzensprechstunde  
 
  Für wen sind die Gräser geeignet  
  Sind die Ziergräse giftig?  
  Wichtige Helfer für den Vogelschutz  
 
 
 
 Gräser Angebote 
 Oftmals besitzen Gräser eine  begleitende Funktion  und sorgen für sanfte Übergänge in blühenden Beeten und farbenfrohen Gärten. Vor allem bei der herbstlichen Gartengestaltung sind die Gräser ein fester Bestandteil der Beetplanung und eine beliebte Zierde für die durchwachsene Jahreszeit. Doch nicht nur als Lückenfüller, sondern auch aus  Solitärpflanzen  eignen sich zahlreiche Gräser-Sorten hervorragend und werden in Windeseile zu einem faszinierenden Blickfang in Ihrem Garten. 
 Somit ist das   Pampasgras   in rosa oder weiß ein imposanter Blickfang, da es sehr hoch und ausladend wächst und ein mächtiges Erscheinungsbild abgibt. Neben dem klassischen Grün, welches vom   Chinaschilf   oder   Zyperngras   ausgeht, gibt es auch Sorten wie das   Lampenputzergras   oder das   Jampanisches Blutgras  , die sich mit rotbraunen, purpurfarbenen oder äußerst dunklen Halmen zieren. Nach dem Sommer präsentieren sich die Gräser dann erst von ihrer schönsten Seite und bilden ein regelrechtes Meer aus farbenfrohen und plüschig wirkenden Blütenrispen, die sich in den verschiedensten Farben präsentieren. 
 Gräser Steckbrief 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Pampasgras  
  Chinaschilf  
   Bambus   
  Lampenputzergras  
 
 
  Herkunft  
 Tropen Südamerikas 
 China, Japan, Korea 
 China, Japan, aber auch Afrika und Südamerika 
 China, Japan, Australien 
 
 
  Standort  
 sonnig, windgeschützt 
 sonnig - halbschattig 
 sonnig - halbschattig 
 sonnig - halbschattig 
 
 
  Gießen  
 mäßig, vor allem im Sommer 
 mäßig, vor allem im Sommer 
 mäßig, auch im Winter 
 mäßig, im Sommer 
 
 
  Düngen  
 im Sommer 1x Monat, Anzucht 
 im Sommer 1x Monat, Anzucht 
 im Sommer 1x Monat, Anzucht 
 im Sommer 1x Monat, Anzucht 
 
 
  Giftig  
 nein 
 nein 
 nein 
 nein 
 
 
  Eignung  
 Anfänger 
 Anfänger 
 Anfänger 
 Anfänger 
 
 
  Aussehen  
 hölzerne Bambusstäbe mit grünen oder gelb-grünen Blättern 
 lange Halme in grün, rot, pink und gestreift 
 Gras mit großen Rispen in beige oder rosa 
 dunkelrote und grüne Halme 
 
 
 
 
 Pflegetipps 
 Der richtige Standort Ihrer Gräser 
 iergräser bevorzugen  helle und sonnige Standorte . Sie kommen allerdings auch an Orten zurecht, an denen sie etwas schattiger stehen, da diese Pflanzen  nicht so anspruchsvoll  sind. Wenn Sie für das Chinaschilf und Pampasgras optimale Bedingungen schaffen möchten, dann platzieren Sie diese Arten etwas sonniger. Dies gilt auch für das   Lampenputzergras   oder den Bambus. Etwas schattiger darf es hingegen für die   Garten-Segge   oder das Japangras sein. Für alle Gräser gilt, ein nährstoff- und humusreiches Substrat ist ideal für die Entwicklung der Zierpflanzen. 
 Gräser richtig gießchen 
 Ziergräser sind sehr  pflegeleicht  und stellen an Sie wenig Ansprüche. Auch was das Gießen betrifft, sind Gräser sehr genügsam. Allerdings sollten Sie nach dem Einpflanzen im ersten Jahr regelmäßig bewässert werden. So können sie gut anwachsen und sich gut entwickeln. Nach dieser Phase benötigt das  Ziergras  lediglich in besonders warmen Sommermonaten zusätzliche Wassergaben. 
 Gräser richtig düngen 
 Die meisten Ziergräser bevorzugen einen nährstoffärmeren Boden. Es sollte schwach, säurehaltig bis leicht alkalisch sein. Aus diesem Grund ist es oftmals nicht zwingend notwendig, die Gräser mehrmals im Jahr zu düngen. 
 Wenn Sie Ihr Ziergras pflanzen, raten wir Ihnen, das Gewächs direkt mit etwas organischem Dünger zu unterstützen. Nehmen Sie etwas Kompost oder Jauche und mischen Sie diese der Erde unter. Auch im darauffolgenden Jahr ist es sinnvoll, wenn Sie Ihr Ziergras weiterhin mit etwas   Ziergrasdünger   versorgen. Die Düngegaben führen Sie der Pflanze am besten im Frühling zu, bevor der Neuaustrieb beginnt. 
 Gräser im Winter 
 Je nachdem, wie Sie Ihre Gräser kultivieren und welche Arten Sie gepflanzt haben, benötigen die Pflanzen unterschiedliche Formen der   Vlieshaube  . Dabei müssen allerdings keine aufwändigen Maßnahmen getroffen werden, da viele Gräser bedingt winterhart sind und nur leicht geschützt werden müssen. 
  Gräser im Beet überwintern  
 Wenn Sie Ihr Ziergras im Beet kultiviert haben und es nicht möglich ist, Ihre Pflanzen mit einem Winterschutz auszustatten, sollten Sie die Halme zusammenbinden. Das Rhizom wird dann vor Kälte und Frösten durch das eigene Laub geschützt. Sollte sich eine besonders kalte und lang andauernde Kälteperiode ankündigen, können Sie Ihre Gräser zusätzlich mit einer   Vlieshaube   schützen. Diese Art von Schutz empfehlen wir beispielsweise für das   Pampasgras  . Unsere Gärtner empfehlen ebenfalls, etwas Reisig oder Rindenmulch um die Pflanze herumzulegen. 
    Gräser im Topf überwintern  
 Eine Kultivierung Ihrer Gräser im   Topf   ist ebenfalls möglich. Damit Ihre Gräser in der Winterzeit keinen Schaden davontragen, sollten Sie auf einen leichten Winterschutz zurückgreifen. Die Pflanzen platzieren Sie idealerweise, an einem schattigen Standort, wo sie von der Wintersonne geschützt sind. Zusätzlich sollte der Kübel in Kokosmatten eingepackt oder mit einer Vlieshaube versehen werden. Um zu vermeiden, dass die Kälte von unten durch den Topf in die Erde dringt und so möglicherweise die Wurzeln beschädigt, sollten Sie das Gefäß zusätzlich auf eine Styroporplatte stellen. 
   
 Winterhärte der Gräser 
 
 
 
 
  &amp;nbsp;Winterhart  
  Temperaturminimum  
  bedingt winterhart  
  Temperaturminimum  
 
 
   Bambus   
 -10 Grad Celsius 
 Rotes Lampenputzergras 
 -4 Grad Celsius 
 
 
 Chinaschilf (kleine Silberspinne) 
 -10 Grad Celsius 
 Pampasgras 
 -10 Grad Celsius (mit Winterschutz) 
 
 
 Chinaschilf Gracillimus 
 -10 Grad Celsius 
 Japangras 
 -10 Grad Celsius (mit Winterschutz) 
 &amp;nbsp; 
 
 
 Zebraschilf 
 -10 Grad Celsius 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Rückschnitt der Gräser 
 Wenn die  Winterzeit  vorbei ist, sollten Sie Ihre winterharten Gräser zurückschneiden. Ideal ist die Zeit zwischen  Mitte Februar und Anfang März . Zu diesem Zeitpunkt treiben die Halme noch nicht wieder aus und können dann gemeinsam mit den neuen Trieben im Frühjahr in die Höhe wachsen. Wenn Sie die Gräser zu früh schneiden, kann es zur Fäulnis und damit zum Ausfall der Pflanzen führen. 
 Wir empfehlen die Gräser auf eine Höhe von  5 bis 10 cm  zurückzuschneiden, wenn die ersten neuen Triebe im Frühjahr sichtbar sind. Wenn der Rückschnitt zu früh durchgeführt wird oder die alten Halme nicht ausreichend gekürzt werden, kann es zu Fäulniserscheinungen am Blattwerk kommen, die sich auf die neuen Triebe übertragen können. Die schnell wachsenden Pflanzen erreichen bis zum Sommerbeginn erneut ihre ursprüngliche Wuchshöhe. Mit Beginn des Austriebes wird ebenfalls die Düngezeit eingeläutet, sodass Sie Ihre Gräser im Frühjahr mit einem  Volldünger  versorgen können. 
 Gräser richtig einpflanzen 
 Gräser sind insgesamt sehr robust und werden aus diesem Grund auch nicht häufig von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Wenn es der Pflanze sichtbar schlecht geht, hängt dies häufig mit  Pflegefehlern  zusammen. Wir möchten Ihnen daher nochmal kurz zusammenfassen, was Sie neben dem richtigen Standort und dem  pünktlichen Rückschnitt  bei Gräsern beachten sollten. 
    Gräser zum richtigen Zeitpunkt pflanzen  
 Für die Ziergräser ist es am besten, wenn sie genügend Zeit haben richtig anzuwachsen, bevor der erste Kälteeinbruch vor der Tür steht. Sie riskieren sonst, dass die Pflanze noch keinen eigenen  Winterschutz  entwickeln kann, und die Gräser Frostschäden erleiden und absterben. Kultivieren Sie Ihre Ziergräser deshalb von  Frühjahr bis Anfang Herbst.  
    Die richtige Pflanztiefe  
 Achten Sie darauf, dass das  Pflanzloch mindestens so tief ist, wie der Topf hoch ist.  Das Loch sollte nicht zu niedrig sein, da die Pflanze sonst ihre Wurzeln nicht ideal entfalten kann.  Hochwachsende  Gräser wie z.B. das  Chinaschilf  oder  Pampasgras  sollten ausreichend Platz zur Verfügung haben, um sich entsprechend zu entwickeln. Wenn Sie die Pflanze im Topf kultivieren, sollte das Gefäß mindestens  zwei, besser dreimal so groß wie der Wurzelballen  sein. 
 Vermehrung durch Teilung 
 Wenn Sie von Ihren Gräsern nicht genug bekommen und diese gerne vermehren möchten, ist das durch eine  Teilung  möglich. Dies sollte von Ihnen im  Frühjahr  vorgenommen werden, kurz bevor die Pflanze neu austreibt. Hierfür benötigen Sie einen scharfen Spaten und stechen damit etwas vom Pflanzenhorst ab. Dieser Teil von  Pflanzenhorst  kann dann wieder in Erde gesetzt werden. 
 &amp;nbsp;  
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Die  Gräser  sind zwar als ziemlich sehr unkompliziert in ihre Kultivierung, trotzdem möchten wir Ihnen noch ein paar Hinweise geben, die Sie bei Ihren neunen Zierpflanzen beachten sollten. 
    Für wen sind die Gräser geeignet  
 Ziergräser sind sehr pflegeleicht und für absolut jeden geeignet, der sich ein elegantes und dekoratives Element in seinen Garten pflanzen möchte. Beim Rückschnitt der Gräser sollten Sie jedoch beachten, dass manche Halme  scharfkantig  sind und diese zu Schnitten und Wunden führen können. Falls Haustiere oder Kinder in Ihrem Garten spielen, sollten Sie auf Pflanzen zurückgreifen, die weniger scharfkantig sind oder die Pflanze an einem unzugänglichen Ort kultivieren. 
    Sind die Ziergräse giftig?  
 DZiergräser gelten in der Regel als  ungiftig . Sowohl die Blätter als auch die Blüten und Wurzeln enthalten keine Giftstoffe. Auch der Bambus ist für Menschen und Tiere ungefährlich und es gibt nur sehr wenige Arten, die t oxische Stoffe  enthalten. 
    Wichtige Helfer für den Vogelschutz  
 Auch die  Tierwelt  freut sich über all die Gräser, die in Ihren Gärten vorzufinden sind. Vor allem kleine Vögel nutzen die langen und dünnen Blätter und Halme als Material für den Nestbau. Kunstvoll verknüpft der kleine Piepmatz die langen Blätter miteinander, bis das Grundgerüst der Brutstätte steht. Mit den plüschigen Blütenwedel der Gräser wird das Nest ausgepolstert, sodass nach kurzer Zeit ein kuscheliges Zuhause für den süßen Nachwuchs entsteht. Somit können auch Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz von heimischen Singvögeln leisten, indem Sie mit der Einpflanzung von Gräsern den Tieren das wertvolle Material für den  Nestbau  zur Verfügung stellen. 
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                            <updated>2023-09-05T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Washingtonpalme: elegante Wüstenpalme für den Wintergarten</title>
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                                            Die Washingtonpalme (Washingtonia) wird auch Petticoat-Palme genannt und ist ohne Zweifel eine besonders elegante Fächerpalme. Den Namen verdankt sie ihrem Aussehen in der freien Natur. Wenn die alten Blätter trocknen, hängen sie am Stamm herunter was bei mehreren Lagen Blätte...
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                 Die  Washingtonpalme  (Washingtonia) wird auch  Petticoat-Palme  genannt und ist ohne Zweifel eine besonders elegante Fächerpalme. Den Namen verdankt sie ihrem Aussehen in der freien Natur. Wenn die alten Blätter trocknen, hängen sie am Stamm herunter, was bei mehreren Lagen Blättern übereinander aussieht, wie ein Petticoat. Bei Kulturpflanzen schneidet man diesen Rock aus vertrockneten Blätter einfach ab. Der breite Stamm kann einen Durchmesser von einem Meter erreichen und ist im unteren Bereich leicht verdickt. Die großen, gefächerten Blätter der  Washingtonia  sind sattgrün und langstielig. Sie sind zudem bis zur Hälfte eingeschnitten und mit hellen Fäden an den Blatträndern versehen. Mit ihren großen Fächern, sind die exotischen Zierpalmen ein echter Hingucker in deutschen Gärten. 
   
 Beheimatet sind die Petticoat-Palmen in den Wüstenoasen im Südwesten der USA (Washingtonia filifera) sowie im Nordwesten Mexikos (Washingtonia robusta). Sie sind  Wüstenpalmen  und entlang der Flüsse und Canyons sowie an Quellen in offener Landschaft anzutreffen. Bei uns wird die Washingtonia auch gerne als dekorative Kübelpflanze gehalten und verschönert so Wintergärten und Terrassen. 
  Die unterschiedlichen Arten   
 Von der Gattung Washingtonia sind zwei Arten bekannt, die  Kalifornische Washingtonpalme  ( Washingtonia filifera ) und die  Mexikanische Washingtonpalme  ( Washingtonia robusta ). Der Stamm der Washingtonia robusta ist deutlich höher und schlanker als bei der verwandten filifera. Ausgepflanzt können sie eine Höhe von bis zu 25 m erreichen und werden somit ein gutes Stück größer als die filifera mit ihren ca. 15 m. Anders als der Name vermuten lässt, ist die robusta nicht so kälteresistent (nur bis ca. - 5° C) wie ihre Schwesterart. Die filifera gilt dagegen als recht winterhart und kann Temperaturen von bis zu - 10° C kurzfristig aushalten. Sie bekommt allerdings bereits ab - 4° C Blattschäden, wenn sich auf ihren Wedeln Feuchtigkeit durch Schnee oder Raureif befindet. Es empfiehlt sich deshalb ein möglichst  witterungsgeschützter, trockener Standort  für die Washingtonia. In Kultur sind zudem Hybride sehr beliebt, die die positiven Eigenschaften beider Arten vereinen. Diese kälteunempfindliche und gleichermaßen elegante Art, wird als  Washingtonia filibusta  bezeichnet. 
   
  Die richtige Pflege  
 Die Washingtonia ist eine schöne und zugleich  pflegeleichte  Palme. Ihr Wasserbedarf ist mäßig. Sie benötigt ab dem Frühjahr mehr, ab dem Spätherbst eher weniger Wasser. Der Ballen sollte  immer leicht feucht  gehalten werden. Zu nasses Substrat durch Staunässe verträgt die Petticoat-Palme aber überhaupt nicht. Die Wüstenpalmen lieben  helle Standorte  mit  viel Sonne  und Wärme. Hohe Temperaturen bis über 50° C (Washingtonia filifera) sind deshalb kein Problem für sie. 
   
 &amp;nbsp; 
 Bei guter Pflege wächst die dekorative Fächerpalme schnell. Das Substrat sollte unbedingt durchlässig sein, um eine ausreichende Belüftung und Wasserführung zu gewährleisten. Wir empfehlen das  Palmenmann Spezial-Substrat  in unserem Web-Shop. Die hochwertige Spezialmischung ist genau auf die Bedürfnisse von Palmen, mediterranen Pflanzen, Wüstenpflanzen etc. abgestimmt und sorgt somit für eine optimale Versorgung ihrer Washingtonia. Und um Ihre Kübelpflanzen langanhaltend mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, verwenden Sie unseren  Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger  in der praktischen Kegelform. 
   
  Das optimale Winterquartier  
 Durch ihre immergrünen, großen Fächer ist die Petticoat-Palme eine besondere Zier im Garten und die unempfindliche filifera kann als Kübelpflanze sogar im Winter draußen stehen, solange nur leichte Fröste herrschen. Werden langanhaltende Minustemperaturen vorhergesagt, räumen Sie die Washingtonpalme in einen  hellen, kühlen Raum  bei ca. 5° C ein. Eine Kombination aus trockener Heizungsluft und wenig Sonnenlicht verträgt sie dagegen nicht lange und sollte deshalb nicht in Wohnräumen überwintern. Nach der  winterlichen Ruhe  sollten folgende Dinge beachtet werden: Vorsicht bei sonnigen Standorten, die Blätter müssen sich erst wieder langsam an die UV-Strahlung gewöhnen. Stellen Sie die Palme deshalb zunächst an einen halbschattigen Platz. Jüngere Washingtonia-Pflanzen zur Sicherheit ab ca. 0° C über Nacht wieder reinholen. Dabei immer besonders vorsichtig mit der Petticoat-Palme umgehen, ihre Blattstiele sind mit Dornen bewehrt. 
 In unserem großen und vielfältigen   Palmen Sortiment   finden Sie eine schöne Auswahl und können dort Ihre   Washingtonpalme kaufen  .&amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-08-15T09:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Himbeeren in Ihrem Garten - Superfruits zum Selberpflücken</title>
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                                            Himbeeren sind bei uns in Europa schon viele Jahrzehnte heimisch. Die köstlichen Früchte findet man in zahlreichen Gärten und sind auch in der freien Natur etabliert. Wann Sie die Beerensträucher am besten einpflanzen sollten und welche Pflege sie benötigen, erfahren Sie in un...
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                <![CDATA[
                 Die Himbeere ist bei uns in Europa schon viele Jahrzehnte heimisch. Die köstlichen Früchte findet man in zahlreichen Gärten und wachsen auch wild in der Natur. Wann Sie die Beerensträucher am besten einpflanzen sollten und welche Pflege sie benötigen, erfahren Sie in unserem Blogartikel. Auch welche Krankheiten bei der Himbeere häufig vorkommen und was dann zu tun ist, verraten wir Ihnen gerne. 
 
   Himbeere Angebote   
   Allgemeines zur Himbeere    
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Pflanzzeitpunkt  
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Düngen   
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Himbeer Sorten   
   Früchte und Ernte   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Warum hat die Himbeere keine Früchte?  
  Sind Himbeere gesund?  
  Kann die Himbeere sich selbst bestäuben??  
  Winterschutz  
 
 
 Himbeeren Angebote 
 Die Auswahl unserer Himbeersorten ist groß und facettenreich! Sie können zwischen der klassischen  roten Himbeere  wählen, wie beispielsweise  Himbeere Schoenemann  oder zu der gelben  Fallgold  und schwarzen  Black Jewel  greifen. Darüber hinaus unterscheidet man die Himbeeren in zwei Typen: Die  Sommerhimbeere  und  Herbsthimbeere . Aber was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Sorten? Wir verraten es Ihnen gerne! 
 &amp;nbsp;  
 Die Sommerhimbeere 
 Sommerhimbeeren bekommen im ersten Jahr neue Triebe, die erst im darauffolgenden Jahr Früchte tragen. Man bezeichnet diesen Himbeertyp auch als  zweijährig . Die Ruten, die bereits Früchte getragen haben, erkennt man an der ausgeprägten Verzweigung. Diese sind die zweijährigen Ruten und werden keine weiteren Beeren hervorbringen und sind somit abgetragen. In den Herbstmonaten können die Ruten entfernt werden. 
 Die Herbsthimbeere 
 Die Herbsthimbeere bekommt ihre Früchte noch im selben Jahr, in dem die Ruten ausgetrieben sind. Sie ist somit  einjährig . Sie trägt Ihre Früchte erst  ab August  und bringt oftmals etwas weniger Früchte hervor als die Sommerhimbeeren. 
 Jetzt liegt es an Ihnen, für welche Sorte Sie sich entscheiden. Hier können Sie Ihre liebste (oder auch mehrere!)   Himbeere kaufen  ! 
 Allgemeines zur Himbeere 
 Die Himbeere gehört zur Familie der  Rosengewächse , welche auch unter dem botanischen Namen  Rosaceae  bekannt sind. Das Gewächs gilt als heimisch und wurde im 15. Jahrhundert das erste Mal schriftlich erwähnt. Bereits in dieser Zeit wurde die  Heilpflanze  in Klostergärten angepflanzt und gegen Halsentzündungen und Verdauungsprobleme eingesetzt. Dabei wurde der Fokus nicht unbedingt auf die ebenfalls gesunden und kalorienarmen Früchte gesetzt, sondern auf die Himbeerblätter und Blüten. Diese Pflanzenteile wurden gerne getrocknet und für Teeaufgüsse verwendet. 
 Himbeere Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Europa 
 
 
  Familie  
 Rosengewächse (Rosacea) 
 
 
  Bot. Name  
 Rubus idaeus 
 
 
  Standort  
 sonnig und windgeschützt 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig; im Kübel in sehr heißen Perioden täglich, ausgepflanzt in der heißen Perioden ein- bis zweimal wöchentlich 
 
 
  Düngen  
 Frühjahr und Herbst 
 
 
  Substrat  
 lockeres und luftdurchlässiges Substrat 
 
 
  Essbar  
 Früchte: ja, andere Pflanzenteile: ja 
 
 
  Giftig für Tiere  
 nein 
 
 
  Erntezeit  
 Juni bis Oktober (je nach Sorte) 
 
 
  Blütezeit  
 Mai bis Juni 
 
 
  Überwinterung  
 nein 
 
 
  Winterhart  
 frostverträglich 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde ohne Erfahrung 
 
 
 
 Die optimale Pflege Ihrer Himbeere 
 Damit Ihre Rubus idaeus reichlich Früchte trägt, benötigt die genügsame Himbeerpflanze nicht besonders viel. Wir haben für Sie dennoch einige Tipps zum Thema Düngen, Gießen, Standort und Rückschnitt vorbereitet, damit Sie mit einer ertragreichen Ernte rechnen können. 
   
 Der ideale Pflanzzeitpunkt für den Himbeerstrauch 
 Sie können Ihren Himbeerstrauch  Anfang Oktober  einpflanzen, damit sich im Herbst bereits ein Wurzelgeflecht bilden kann. Im Frühjahr treibt die Pflanze dann richtig aus und erhält im Juni ihre ersten Blüten. Sie können den Strauch aber auch im Frühjahr zwischen März und April pflanzen. Die Sommerhimbeere trägt dann allerdings erst im darauffolgenden Jahr die ersten Früchte. Herbsthimbeeren werden bereits im selben Jahr die ersten Blüten und Beeren hervorbringen. 
 Der perfekte Standort für den Himbeerstrauch 
  Tipps von unseren Gärtnern:  
 Der Himbeerstrauch ist ein  Flachwurzler , deshalb sollten Sie darauf verzichten in unmittelbarer Umgebung der Himbeere Bodendecker und Stauden zu pflanzen. Auch beim Unkrautentfernen, sollten Sie auf das Harken verzichten und die Erde durch regelmäßiges Mulchen aufbereiten. 
 So gießen Sie Ihre Himbeere richtig 
 Sowohl Staunässe als auch anhaltende Trockenheit sind schädlich für die flachwurzelnde Himbeere. Wird das Beerenobst einer langen Trockenheit ausgesetzt, verkümmert die Pflanze langsam und es kommt zu deutlich geringeren Blütenbildung. 
 Haben Sie Ihre Himbeere nicht ausgepflanzt, sondern halten sie im Kübel, müssen Sie sie regelmäßig gießen. Vor allem während besonders heißer Trockenperioden im Sommer sollten Sie täglich prüfen, ob Ihr Obststrauch Wasser benötigt. 
 Den Himbeerstrauch richtig düngen 
 Der richtige Zeitpunkt die Himbeere zu düngen, ist  vor der Vegetationsperiode . Diese beginnt im Frühjahr ab Anfang März. Im Idealfall pflanzen Sie die Rubus idaeus ein und düngen sie direkt mit einem biologischen Dünger. Verwenden Sie dafür einfach Kompost, Mist, Kaffeesatz oder Hornspäne. Vermischen Sie den favorisierten Dünger einfach mit unter die Erde und Ihre Himbeerpflanze kann sich die benötigten Nährstoffe aus dem Boden ziehen. 
 Wer lieber auf einen speziellen  Beerendünger  zurückgreifen möchte, kann das natürlich auch tun. Achten Sie dabei vor allem auf das Mischverhältnis des Düngers. Die Hauptnährstoffe Stickstoff, Kalium und Phosphor sollten im Verhältnis  NPK 4-2-8  stehen. Besonders Kalium unterstütz die Pflanze bei der Ausbildung von Früchten. Dieser kann auch bei anderen Beerenpflanzen verwendet werden, wie z.B.   Brombeeren  ,   Taybeere   oder  Maulbeeren . 
 Das zweite Mal sollten Sie Ihre Himbeere  nach Fruchteinsatz  düngen. Die Sommerhimbeere muss zunächst abgeerntet werden bevor die Pflanze eine neue Nährstoffzufuhr erhält. Der Himbeerstrauch geht so gestärkt in den Winter und kann in der nächsten Saison reichlich Früchte hervorbringen. 
   
 Rückschnitt der Himbeere 
  Der ideale Zeitpunkt  
 Wann ein Himbeerstrauch zurückgeschnitten werden muss hängt damit zusammen, ob es sich um eine Sommer- oder Herbsthimbeere handelt. Die frühen Himbeeren können daher meistens schon im  August  geschnitten werden. Die späten und damit auch die mehrfruchtenden Beeren sollten erst im  Herbst  geschnitten werden. Für beide Sorten gilt: Sobald die Erntezeit vorbei ist, dürfen die Sträucher gekürzt werden. 
  Was wird zurückgeschnitten?  
 Damit Ihr Rubus idaeus für die nächste Saison ausreichend Kraft zur Verfügung hat, müssen sie die  abgeernteten Ruten  zurückschneiden. Die Ruten auf 15 cm zurückschneiden, aber Vorsicht, dass Sie sich an den spitzen Stacheln nicht verletzen. 
 Krankheiten und Schädlinge bei der Himbeere 
  Krümelfrüchtigkeit  
 Krümelfrüchtigkeit bei Himbeeren tritt tatsächlich sehr häufig auf. Die Frucht besteht aus vielen kleinen, aneinander haftenden Steinfrüchten. Diese Steinfrüchte können auch mal wenig gut haften und bröseln auseinander während man die Beeren pflückt oder lagert. Das leichte Auseinanderbröseln wird als „Krümelfrüchtigkeit“ bezeichnet und ist oftmals eine physiologische Störung. 
 Die  Ursache  für diesen Zustand ist noch nicht genau bekannt, allerdings wird vermutet, dass Einflüsse der vegetativen Vermehrung oder  nicht optimale Standortbedingungen  damit zusammenhängen. Auch eine  schlechte Befruchtung  der Blüten kann die Ursache für die Krankheit sein. Da die Ursache nicht vollständig geklärt ist, ist eine Bekämpfung der Krankheit etwas schwierig. Unsere Gärtner empfehlen Ihnen, optimale Bedingungen für den Himbeerstrauch zu schaffen, um physiologische Defizite bei der Pflanze zu verhindern. 
  Weiße Flecken  
 Wer helle Flecken auf den Himbeeren entdeckt, der denkt schnell, dass es sich um Schimmel oder einen Schädlingsbefall handelt. Doch in den meisten Fällen ist es „nur“ ein Sonnenbrand der die Oberflächenstruktur der Beere beschädigt hat. 
 Himbeeren- Sorten und ihre Eigenschaften 
  Sommerhimbeeren  
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Schönemann  
  Fallgold  
  Black Jewel  
 
 
  Aussehen  
 rot 
 gelb 
 schwarz 
 
 
  Ernte  
 früh 
 früh und spät 
 spät 
 
 
 
   
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Hier möchten wir auch die letzten, womöglich noch offenen Fragen zur Himbeere beantworten. 
 Warum hat die Himbeere keine Früchte 
 Wenn Ihr Himbeerstrauch keine Blüten und Früchte hervorbringt, kann das daran liegen, dass der Boden ausgelaugt ist. Das bedeutet, dass im Substrat der Pflanze  zu wenig Nährstoffe  zur Verfügung stehen. Auch  zu nasse  oder  zu trockene Erde  kann eine Ursache für das Ausbleiben von Früchten sein. Mulchen Sie die Erde der Himbeerpflanze und in der nächsten Saison wird die Himbeere wieder reichlich Früchte tragen. 
 Sind Himbeeren gesund? 
 Himbeeren enthalten nicht nur Vitamin C und zahlreiche B Vitamine, sondern sind auch reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Die köstlichen Beeren sind sowohl  entzündungshemmend  als auch  fiebersenkend . Die  kalorienarmen  Früchte werden auch gerne in Diäten verzehrt und unterstützen den Körper beim Abnehmen. Die kleinen Superfruits stärken das Herz- Kreislaufsystem und können durch natürliche Gerbstoffe und Säuren die Leber und damit den Körper entgiften. 
 Häufig werden aus den Himbeerblättern in der Naturheilkunde in der Form von Tee empfohlen. Diese wirken gegen unterschiedliche Beschwerden, wie z.B. Menstruationsbeschwerden, Durchfall, Blasenentzündungen und viele weitere Leiden. 
   
 Kann die Himbeere sich selbst bestäuben? 
  Ja , der Himbeerstrauch benötigt keine weitere Pflanze, um bestäubt zu werden. 
 Ist die Himbeere winterhart? 
 Die Himbeere benötigt  keinen speziellen Winterschutz . Die Beerenpflanze wird nach der Ernte weit zurückgeschnitten, sodass sie im Frühjahr wieder austreiben kann. Es reicht aus, wenn Sie die Erde etwas mit Zweigen und Tannenreisig abdecken. So werden die Wurzeln vor dem Frost isoliert und kommen in den Wintermonaten nicht zu schaden. 
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                            <updated>2023-07-31T08:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pilea - die wichtigsten Informationen und Tipps rund um Pflege und Vermehrung</title>
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                                            Die beliebte Freundschaftspflanze hat längst Einzug in unsere Wohnräume gehalten und ist pflegeleicht zu kultivieren!
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                 In diesem Blogartikel möchten wir Ihnen die Pilea vorstellen. Ihr botanische Bezeichnung lautet  Pilea peperomioides , doch im Volksmund hat diese Exotin ganz viele Namen. Diese sind vor allem aus ihrer  einzigartigen Form  und ihrer  Seltenheit  resultiert. Die bekannteste Bezeichnung für die Pilea ist  Ufopflanze . Dieser Name entstand, da die Blätter der Pflanze eine runde Form aufweisen und so an die fliegenden Untersetzer erinnern. Andere bezeichnen sie als  Pfannenkuchenpflanze  - auch aufgrund der Blattform. Sicherlich schmeckt die Pilea nicht so gut wie Pfannenkuchen, ist aber ebenfalls  ungiftig . Das Zusammentreffen von Stiel und Blatt erkennt man auf der Blattoberseite, weshalb die Pilea auch auf  Bauchnabelpflanze  getauft wurde.  Glückstaler  ist eine weitere Bezeichnung, da sie Glück bringen soll. Die Pflanze punktet mit ihrem  schnellen Wachstum  und Ableger werden daher sehr gerne als  Freundschaftspflanzen  verschenkt. Ebenfalls ist sie als  Chinesischer Geldbaum  bekannt (nicht zu verwechseln mit der Sukkulente   Geldbaum   (Crassula)). Soviel zu den unzähligen Bezeichnungen der Pilea, wovon es übrigens noch Weitere gibt. Die Pfannenkuchenpflanze überzeugt zusätzlich durch ihre  pflegeleichte  Kultivierung. So ist sie für  Anfänger  die perfekte Exotin! 
 
   Pilea Angebote   
   Allgemeines über die Pilea   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
   Standort   
   Gießen / Wasserbedarf   
   Umtopfen   
   Düngen   
 
 
   Krankheiten &amp;amp;&amp;nbsp;     Schädlinge     
   Vermehrung    
   Pflanzensprechstunde   
 
   Wieso verliert meine Pilea Blätter?   
   Wieso hängen die Blätter meiner Pilea?   
   Wieso hat meine Pilea gelbe Blätter?   
   Wieso rollen sich die Blätter meiner Pilea ein?   
   Warum wächst meine Pilea nicht?   
   Welches Substrat braucht die Pilea?   
   Kann ich meine Pilea auf dem Balkon halten?   
   Wie groß wird die Pilea?   
   Ist die Pilea giftig für Kinder oder Haustiere?   
   Für wen sind Ufopflanzen geeignet?   
 
 
 Pilea Angebote 
 Geben Sie dieser wunderschönen   Zimmerpflanze   eine Chance und sie wird Sie garantiert verzaubern. Vielleicht bringt Sie Ihnen sogar Glück! Ganz gleich ob Sie die Pilea in Ihrer Wohnung halten möchten oder sie aufgrund ihrer Bedeutung bezüglich des Freundschaftsaspekts verschenken möchten. Wenn Sie die besondere   Pilea kaufen   möchten, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. 
 Allgemeines über die Pilea 
 In ihrer natürlichen Form kommt die Pilea lediglich in zwei Regionen  Chinas , nämlich in Yunnan und Sichuan, vor. In den feuchten Wäldern ist sie auf hohen Felsen beheimatet. Die wilde Pilea ist äußerst selten und wurde im 20. Jahrhundert nach Europa gebracht. Bei uns wird sie als Zimmerpflanze kultiviert und erweist sich hier als ziemlich  pflegeleicht . Die Pflanze ist  immergrün  und verzaubert vor allem mit ihren außergewöhnlichen Blättern. Diese sind  rund  und  glänzen . Das Blattwerk wächst auf langen, dünnen Stielen, die von einem schmalen Stamm abgehen. Ihre Wuchsform ist eher breit. In den Monaten Mai bis Juli kann die Pilea peperomioldes dann bei idealer Haltung ihre  kleinen Blüten  zeigen. Diese heben sich allerdings kaum vom imposanten Blattwerk der Pflanze ab und entwickeln sich auch eher selten. Wenn man die Pflanze in den Wintermonaten an einem kalten Ort platziert, erhöht man die Chance auf eine Blütenentfaltung im kommenden Sommer. Dabei sollte eine Temperatur von 12 Grad aber nicht unterschritten werden. Diese  Rarität  eignet sich vor allem für ungeduldige Pflanzenliebhaber; die Pilea überzeugt neben ihren vielen Vorteilen auch durch ein schnelles Wachstum! 
 Pilea Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Yunnan und Sichuan (China) 
 
 
  Familie  
 Brennnesselgewächse 
 
 
  Standort  
 sonnig bis halbschattig, pralle Mittagssonne vermeiden 
 
 
  Gießen  
 Substrat immer leicht feucht halten 
 
 
  Düngen  
 März bis Oktober, alle zwei Wochen 
 
 
  Umtopfen  
 im Frühjahr, alle ein bis zwei Jahre 
 
 
  Substrat  
 Erde oder Hydrokultur 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 nein 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Blütezeit  
 selten, wenn zwischen Mai bis Juli 
 
 
  Zurückschneiden  
 nicht notwendig 
 
 
  Geeignet für  
 jeden; Anfänger, erfahrene Pflanzenliebhaber 
 
 
 
 Pflegetipps 
 Glücklicherweise sind die wunderschönen Glückstaler eher   anspruchslose Zimmerpflanzen   und daher ideal für  Anfänger  geeignet. Dennoch ist es vorteilhaft zu wissen, wie man diese Exoten pflegen sollte und worauf zu achten ist, damit Sie die Pilea erfolgreich kultivieren können. 
 Welchen Standort braucht die Pilea? 
 Die Pilea mag einen  sonnigen  bis  halbschattigen  Standort. Dafür eignet sich ein  West - oder  Ostfenster  am besten. Eine große Gefahr stellt die pralle Mittagssonne dar, die dem Blattwerk des chinesischen Geldbaumes schaden kann. Deshalb sollten Sie einen Platz an einem Südfenster vermeiden. Die Pilea begrüßt eine  erhöhte Luftfeuchtigkeit . Diese können sie zum Beispiel durch Wäschetrocknen in der Nähe der Pflanze erreichen. Nasse Blätter mag die Pilea allerdings nicht, deshalb sollte auf das Besprühen der Pflanze verzichtet werden. Vermeiden Sie es, die Pflanze direkt an eine Heizung zu stellen, da diese die Luft austrocknet und der Pflanze so Feuchtigkeit entzieht. In welchen Raum Sie Ihre Pilea stellen, ist ganz Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass die Pflanze Sonnenlicht benötigt, weshalb ein Standort in einem sehr dunklen Raum oder Raum ohne Fenster ungeeignet ist. Ein Plätzchen in der Küche oder Badezimmer begrüßt Ihre Pilea sicherlich, da sie dort vom Wasserdampf, der eine erhöhte Luftfeuchtigkeit garantiert, profitiert. Aber auch ein Platz im Schlafzimmer ist eine gute Wahl, denn die Pilea gehört zu den   Raumluftverbesserern  . Sie nimmt Schadstoffe aus der Luft auf und verhilft so zu einer sauberen Raumluft. Mit der Pilea können Sie sich auf angenehmere Nächte freuen, denn diese verbessert sicherlich Ihre Schlafqualität! 
 Wie oft muss die Pilea gegossen werden? 
 Die Pilea peperomioldes kommt ursprünglich aus warmen, feuchten Gebieten Chinas. Somit ist sie es gewohnt einer hohen Feuchtigkeit ausgesetzt zu sein. Halten Sie das  Substrat  daher immer leicht  feucht . Eine Angabe wie häufig die Pflanze gegossen werden muss, ist schwer zu tätigen, da jeder Standort andere Einflüsse auf den Flüssigkeitsbedarf und -verbrauch Ihrer Pflanze hat. Wichtig ist, dass Sie Ihre Pilea nicht zu häufig gießen. Dies führt dazu, dass der Chinesische Geldbaum nicht die gesamte Flüssigkeit aufnehmen kann und das Wasser im Pflanzgefäß steht, was man auch als  Staunässe  bezeichnet. Dies führt wiederum schnell zur  Wurzelfäule  und schadet der Pflanze. Im Winter kann man die Bewässerung etwas reduzieren. Auch sollte die Pilea nicht von oben gegossen werden, da sie keine nassen Blätter mag. Weil sie gerne in der Sonne steht, begünstigen Wassertropfen auf der Blattoberfläche einen   Pflanzen-Sonnenbrand  . Deshalb achten Sie beim Gießen immer darauf, nicht die Blätter zu befeuchten. 
 Wann muss man eine Pilea umtopfen? 
 Wenn die wunderschöne Pflanze bei Ihnen einzieht, können Sie diese  nach ein bis zwei Jahren umtopfen . Achten Sie stets auf das Wachstum Ihrer Pilea. Wenn Ihnen diese für den Topf zu groß erscheint, ist es sicherlich Zeit für ein größeres Gefäß. Dies sollte bestenfalls im Frühjahr erfolgen. Durch das Umtopfen garantieren Sie, dass die Pflanze auch weiterhin wachsen wird und sich ihre Wurzeln bestens ausbreiten können. 
 Wie oft muss eine Pilea gedüngt werden? 
 Düngemittel bietet Pflanzen nötige  Nährstoffe  für Ihr Wachstum. Da den Gewächsen in ihren Töpfen nur wenig Erde zur Verfügung stehen, fehlt es den Pflanzen schnell an Nährstoffe. Ohne diese sind Pflanzen auch schneller anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Deshalb sollten Sie Ihre Pilea  zwischen März und Oktober alle zwei Wochen  düngen. In dieser Zeit befindet sich die Ufopflanze in der Wachstumsphase. Wir empfehlen Ihnen als perfektes Düngemittel den   Palmenmann Spezialdünger für Grünpflanzen  . Diesen  Flüssigdünger  können Sie nach Anleitung dem Gießwasser hinzufügen. 
   
 &amp;nbsp; 
 Krankheiten und Schädlinge bei der Pilea 
 Spinnmilben 
 Wenn die Pilea von Schädlingen befallen wird, handelt es sich meistens um Spinnmilben. Diese sind  gelb bis rötlich  und halten sich am liebsten an der  Blattunterseite  auf. Anzeichen für den Befall mit Spinnmilben erkennen Sie durch  helle Sprenkel  auf den Blättern. Zusätzlich kann man in späteren Stadien  weiße Fäden  und  Netze  erkennen. Die Spinnmilben vergiften die Pflanze mit ihrem Speichel. Spinnmilben bevorzugen ein trockenes Klima, daher können Sie einen Befall in aller Regel durch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit vermeiden. Der Standort sollte nicht unmittelbar an einer Heizung liegen. Das Düngen der Pflanze stärkt ebenfalls die Gesundheit der Pflanze. Ist Ihr Glückstaler von Spinnmilben befallen, empfehlen wir Ihnen eines unserer geeigneten   Schädlingsbekämpfungsmittel  . 
 Grauschimmel 
 Grauschimmel ist eine Pilzerkrankung, die auch die Pilea befallen kann. Pilz kann sich vor allem auf Pflanzen ausbreiten, die geschwächt sind. Von daher ist es immer wichtig, Ihrer Pflanze die besten Bedingungen zu schaffen. Den Grauschimmel erkennen sie an  grauen Verfärbungen  des Blattwerkes. Die grauen Stellen sollten Sie nach Möglichkeit entfernen. Andernfalls können Sie auch auf ein  Pflanzen-Fungizid  zurückgreifen. Dabei handelt es sich um ein spezielles Mittel gegen den Pilzbefall Ihrer Pflanze. 
 Staunässe und Wurzelfäule 
  Wurzelfäule  ist eine häufige Erkrankung von Pflanzen. Diese entsteht meist durch übermäßiges Gießen Ihrer Pflanze. Auch ein Pilzbefall kann zu Wurzelfäule führen. Achten Sie darauf, dass die Erde Ihrer Pflanze  nicht verdichtet  ist und so Gießwasser gut versickern kann. Gießen Sie Ihre Pilea nur dann, wenn die obere Erdschicht leicht angetrocknet ist. Als Hilfe empfiehlt sich ein   Wasserstandsanzeiger  . Eine weitere Strategie Wurzelfäule zu vermeiden stellt das Gießen von unten dar. Dafür können Sie einfach unter Ihrem Pflanzgefäß einen  Untersetzer  platzieren und diesen mit etwas Wasser füllen. Die Pflanze wird die Flüssigkeit dann nach ihrem Bedarf selbstständig aufnehmen. Sobald das Substrat wieder feucht ist, sollten Sie die Flüssigkeit im Untersetzer wegkippen. 
 Pflanzen-Sonnenbrand 
 Die Pilea mag es durchaus hell und sonnig, reagiert aber empfindlich bei zu viel Sonneneinstrahlung. Ist Ihre Pflanze der Sonne zu lange ausgesetzt, kann sie einen   Sonnenbrand   entwickeln. Diesen erkennen Sie vor allem an Blattveränderungen, wie etwa einer  verwelkten Struktur  oder  braunen ,  trockenen Rändern . Erkrankt Ihre Ufopflanze an Sonnenbrand, ist es wichtig, den Standort der Pflanze schnellstmöglich zu wechseln und sie mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. 
  Hinweis : Sofern eine Ihrer Pflanzen mit Schädlingen befallen ist oder an ansteckenden Krankheiten leidet, sollten Sie diese immer von Ihren anderen Gewächsen  separieren . Bei Pflanzen verhält es sich wie bei uns Menschen; sie können sich gegenseitig anstecken. 
 Wie kann man die Pilea vermehren? 
 Gerade die Pilea überzeugt durch ihr außergewöhnliches Aussehen. So kann es vorkommen, dass Freunde und Familie auch Interesse an solch einer Pflanze zeigen. Um ihren Wünschen gerecht zu werden, müssen Sie ihnen aber nicht gleich eine neue Pflanze kaufen - Sie können Ihre Pfannenkuchenpflanze auch einfach vermehren. Die Vermehrung Ihrer Pilea peperomioldes kann mittels  Steckling  erfolgen. Dies nimmt zwar einige Wochen in Anspruch, verläuft in der Regel aber erfolgreich, wenn Sie sich an unsere Tipps halten. 
  
 Schneiden Sie einen Trieb mit mindestens zwei Blättern ab. Achten Sie darauf, dass Sie diesen mit einer  desinfizierten, scharfen Schere oder Klinge  abtrennen, damit die Pflanze nicht zu stark verletzt wird. 
 Die abgetrennten Triebe können Sie dann in ein  Gefäß mit Wasser  oder in   Sphagnum Moos   stellen. Sofern Sie sich für die Variante mit dem Wasser entscheiden, sollten Sie dieses wöchentlich wechseln. 
 Geben Sie einen   Wurzelaktivator   nach Herstellerangabe hinzu. 
 Der abgeschnittene Pflanzenteil sollte den  gleichen Bedingungen  ausgesetzt sein, wie es auch für eine adulte Pflanze wichtig ist - ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Zugluft. 
 Sorgen Sie für eine hohe  Luftfeuchtigkeit  (Plastiktüte überstülpen) und Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad. 
  
 Aus dem Steckling treiben nach einigen Wochen Wurzeln aus. Sind diese lang genug, können Sie den Steckling in ein   hochwertiges Substrat   einpflanzen. Dieser Vorgang kann bis zu acht Wochen in Anspruch nehmen. 
 Eine weitere Möglichkeit Ihre Pfannenkuchenpflanze zu vermehren stellt die  Teilung der Mutterpflanze  dar. Idealerweise nehmen Sie die Teilung vor, wenn Sie die Pflanze umtopfen. Für diesen Prozess teilen Sie die Pflanze einfach an den Wurzeln. Gehen Sie behutsam mit Ihrer Pilea um und versuchen Sie keine Pflanzenteile abzureißen. Sie können die Mutterpflanze auch gleich mehrmals teilen. Hier sollten Sie allerdings beachten, dass jede Tochterpflanze bereits Blätter besitzt. Die abgetrennten Pflanzen können Sie anschließend in Substrat pflanzen. Wenn Sie sich für die Teilung entscheiden, sollten Sie die Tochterpflanze(n) an einen warmen Ort stellen und alle Bedingungen erfüllen, die auch für die Mutterpflanze von Bedeutung sind. 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Auch pflegeleichte Pflanzen, wie die Pilea, können Mangel- oder Überflusserscheinungen aufweisen. Wie sich diese äußern und was dagegen zu tun ist, beantwortet Ihnen unser Pflanzendoktor. 
    Wieso verliert meine Pilea Blätter?  
 Die Ursache für den Verlust der Blätter kann bei der Pilea mehrere Gründe haben. Da die Ufopflanze einen hellen  Standort  bevorzugt, braucht sie diesen auch zwingend für ihr Wachstum und ihre Gesundheit. Daher kann es bei  Sonnenmangel  zu Blattverlust kommen. Auch der Befall von  Schädlingen  kann dazu führen, dass die Ufopflanze Blätter verliert. Überprüfen Sie das Blattwerk Ihrer Pilea auf Schädlingsbefall, dafür können Sie sich auch eine Lupe zur Hilfe nehmen. 
    Warum hängen die Blätter meiner Pilea?  
 Wenn Ihre Pilea die Blätter hängen lässt, ist der Grund dafür meist ein  Flüssigkeitsmangel . Achten Sie darauf, das Substrat Ihrer Ufopflanze stets feucht zu halten. So kann die Pflanze genug Wasser aufnehmen und lässt sicherlich nicht mehr ihre Blätter hängen. Vermeiden Sie es aber auf jeden Fall, der Pflanze zu viel Wasser zuzuführen, damit keine Wurzelfäule entsteht. 
    Wieso hat meine Pilea gelbe Blätter?  
 Gelbe Blätter findet man wenn vor allem im  Winter  bei der Pilea. Diese sind häufig auf einen  zu dunklen Standort  zurückzuführen. Wählen Sie für Ihre Ufopflanze am besten einen Standort an einem Ost- oder Westfenster. So gewähren sie Ihrem neuen Schmuckstück ein paar Sonnenstrahlen. 
    Wieso rollen sich die Blätter meiner Pilea ein?  
 Wenn sich die Blätter Ihrer Pfannenkuchenpflanze rollen, könnte dies auf  zu viel Feuchtigkeit  hinweisen. Überprüfen Sie Ihr Pflanzgefäß, ob in diesem Wasser steht. Sollte dies der Fall sein, schütten Sie das Gießwasser unbedingt weg, damit sich keine Wurzelfäule bildet. 
    Warum wächst meine Pilea nicht?  
 Damit Ihre Pilea wächst, müssen Sie ihr die Bedingungen erfüllen, die für ihr Wachstum wichtig sind. Dazu gehören ein heller Standort, feuchtes Substrat sowie eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Auch das regelmäßige Düngen in warmen Monaten erhöht die Wachstumsgeschwindigkeit Ihrer Ufopflanze. Sofern das Pflanzgefäß Ihrer Bauchnabelpflanze zu klein ist, wird die Pflanze nur noch langsam wachsen. Pflanzen Sie die Pilea in ein Gefäß um, welches einen  höheren Durchmesser  aufweist. 
    Welches Substrat benötigt die Pilea?  
 Die Ufopflanze hat wenig Ansprüche an ihr Substrat. Am besten eignet sich eine Erde, die gut durchlässig ist, damit Staunässe und Wurzelfäule keine Chance haben. Die Pilea sollten Sie dann mit der passenden Erde in einen Topf pflanzen, der ihr ausreichend Platz bietet. Als Erde empfehlen wir Ihnen wärmstens unser   Palmenmann Spezial-Substrat  . Alternativ können Sie Ihren Glückstaler in   Blähton   kultivieren, denn er wächst ebenfalls in Hydrokultur. 
    Kann ich meine Pilea auf dem Balkon halten?  
 Die Pilea stammt aus warmen Regionen Chinas und kennt somit keinen Frost. Daher ist sie  nicht winterhart . Da sie aber die Sonne mag, können Sie Ihrer neuen Pflanze im Sommer gerne ein paar Sonnenstrahlen auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse gönnen. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie diese nicht in die pralle Mittagssonne stellen, um Sonnenbrand vorzubeugen. Sofern die Ufopflanze eigentlich an einem sonnenärmeren Standort in Ihrer Wohnung steht, sollten Sie diese erstmal an die Sonnenstrahlen gewöhnen. Das bedeutet, dass Sie die Pflanze der Sonne bestenfalls immer nur wenige Stunden aussetzen und dies stetig steigern. Nichtsdestotrotz ist die Pilea relativ anspruchslos, was die Temperaturen angeht. Am wohlsten fühlt sie sich bei Zimmertemperatur, kommt aber auch mit kühleren Temperaturen bis zu 12 Grad zurecht. Große Temperaturschwankungen sollte sie nicht ausgesetzt werden. 
    Wie groß wird die Pilea?  
 Wie groß Ihre Pilea peperomioldes wird, kann man nicht voraussagen. Es kann aber sein, dass sie in alle Richtungen eine Höhe beziehungsweise Breite von 30-40 cm erreicht. Überzeugend ist die Ufopflanze vor allem, weil sie schnell wächst; lange warten müssen Sie also nicht. Um das Wachstum Ihrer neuen Pflanze zu unterstützen, achten Sie auf den passenden Standort, Flüssigkeitsbedarf, Luftfeuchtigkeit, ein passendes Pflanzgefäß sowie auf regelmäßiges Düngen. 
    Ist die Pilea giftig für Kinder oder Haustiere?  
 Die Pilea ist weder für Kinder noch für Katzen oder Hunde giftig. Somit können Sie diese Pflanze auch sorglos im  Kinderzimmer  kultivieren. Da diese so pflegeleicht ist, eignet sich diese Pflanze auch als Pflegeprojekt für ein Kind, damit dieses eine Beziehung zur Natur aufbauen kann. Sollte Ihre Katze an der Pfannenkuchenpflanze knabbern, müssen Sie sich keine Sorgen machen. 
    Für wen sind Ufopflanzen geeignet?  
 Die Glückstaler sind  pflegeleichte  Zimmerpflanzen, die sich für jeden eignen. Egal ob Sie ein absoluter Anfänger oder bereits ein erfahrener Pflanzenprofi sind - Bauchnabelpflanzen sind entzückende Pflanzen, die jede Ecke Ihres Wohnraumes aufwerten. Achten Sie lediglich auf die Tipps in diesem Blogartikel und der unkomplizierten Kultivierung Ihrer neuen Pflanze steht nichts mehr im Weg! 
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            <title type="text">Die Bananenstaude: Musa basjoo pflegen und überwintern</title>
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                                            Mit einer dekorativen Bananenstaude schenken Sie Ihrem Garten im Handumdrehen einen Hauch Exotik. Die Musa basjoo ist auch unter dem Namen japanische Faserbanane bekannt und zählt zu den frostverträglichsten Exemplaren unter den Bananenpflanzen.
                                        ]]>
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                 Mit einer dekorativen Bananenstaude schenken Sie Ihrem Garten im Handumdrehen einen Hauch Exotik. Die&amp;nbsp; Musa basjoo &amp;nbsp;ist auch unter dem Namen&amp;nbsp; Japanische Faserbanane &amp;nbsp;bekannt und zählt zu den  frostverträglichsten Exemplaren  unter den Bananenpflanzen. Sie wächst schnell, ist sehr robust und kann sogar zum Verzehr geeignete Früchte bilden. Ein weiterer Pluspunkt der Bananenpflanze: Sie ist  ungiftig  für Haustiere, deshalb ist sie auch so beliebt unter den Pflanzenfreunden mit Hund oder Katze. Hier bekommen Sie alle  Tipps zur Pflege der Musa basjoo  und erfahren, was bei der Überwinterung zu beachten ist.&amp;nbsp; 
 
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  Substrat  
  Winterschutz  
  Rückschnitt  
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Wann blüht die Musa basjoo?  
  Wann trägt die Musa basjoo Früchte?  
  Warum trägt meine Musa basjoo keine Früchte?  
  Warum hat meine Musa basjoo braune Blätter?  
  Warum hat meine Musa basjoo gelbe Blätter?  
  Warum verliert meine Musa basjoo ihre Blätter?  
  Wie schnell wächst die Musa basjoo?  
  Wie groß wird die Musa basjoo?  
  Ist die Musa basjoo winterhart?  
  Ist die Musa basjoo giftig?  
 
 
 Musa basjoo Angebote 
 Der Palmenmann steht nicht nur für Palmen und Olivenbäume, sondern auch für die verschiedensten Bananenpflanzen. Die Musa basjoo ist einer der beliebesten Bananenstauden unseres Sortiments. So können Sie kleine, mittelgroße, große, riesige und auch mehrstämmige (mehrere Pflanzen in einem Topf)&amp;nbsp;  Bananenpflanze kaufen   und sich bequem liefern lassen. Alternativ: Besuchen Sie unsere Gewächshäuser und lassen Sie sich von unserem vielfältigem Bananensortiment beeindrucken.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;  
 Allgemeines zur Musa basjoo 
 Die Musa basjoo bildet sogenannte  Scheinstämme  (auch bekannt unter dem Begriff Pseudostamm). Anders als bei &quot;echten&quot; Stämmen, entsteht der Scheinstamm aus den Blattscheiden. So sieht die Bananenpflanze wie ein Baum aus, ist aber eine Staude.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Bananenstauden lassen sich hierzulande&amp;nbsp; als Kübelpflanze im Wintergarten &amp;nbsp;gut halten. In wintermilden Regionen können Bananen sogar ausgepflanzt und dauerhaft im Garten kultiviert werden. Wichtig hierfür ist, die geeignete Sorte auszuwählen und für einen guten&amp;nbsp; Winterschutz &amp;nbsp;zu sorgen. Die Japanische Faserbanane (Musa basjoo) ist&amp;nbsp; frostverträglich &amp;nbsp;(Rhizom bis ca. -12 Grad Celsius, Blätter bis ca. -3 Grad Celsius) und deshalb die beste Wahl zum Auspflanzen. In Freilandhaltung bleiben die Stauden vergleichsweise klein und schaffen es, aufgrund der eher niedrigen Temperaturen, nicht Blüten und Früchte zu bilden. Dennoch sind die großen und dekorativen Bananenblätter ein exotischer Hingucker in jedem Garten. Wer seine Bananenstaude in einem Kübel im temperierten Wintergarten hält, dem kann auch die Fruchtbildung gelingen. 
 Musa basjoo Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Asien 
 
 
  Familie  
 Bananengewächse (Musaceae) 
 
 
  Standort  
 sonnig, windgeschützt 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig; Substrat sollte immer feucht sein 
 
 
  Düngen  
 regelmäßig 
 
 
  Umtopfen  
 jedes Jahr im Frühjahr 
 
 
  Substrat  
 lockeres und luftdurchlässiges Substrat 
 
 
  Essbar  
 Früchte: ja, wenn sie reif sind, ansonsten nicht genießbar; andere Pflanzenteile sind nicht für den Verzehr geeignet 
 
 
  Giftig für Tiere  
 nein 
 
 
  Überwinterung  
 Pflanzen im Kübel müssen zurückgeschnitten und in ein Winterquartier gestellt werden, ausgepflanzte Exemplar Bananenstauden werden zurückgeschnitten&amp;nbsp; 
 
 
  Winterhart  
 verträgt ausgepflanzt Temperaturen bis -12C° (Rhizom) 
 
 
  Geeignet für  
 jeden; Anfänger und Profis 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 Die Musa basjoo zählt zu den sehr beliebten tierfreundlichen Pflanzen. 
 
 
 
 Die optimale Pflege Ihrer Bananenstaude 
 Wegen ihres enormen Blattwachstums, muss die Bananenstaude immer ausreichend mit Sonne, Wärme, Nährstoffen und Wasser versorgt sein, um sich optimal zu entwickeln. In diesem Abschnitt erfahren Sie alles zur Pflege der Bananenstaude und ebenfalls sehr wichtig: die  Überwinterung  beziehungsweise der richtige  Winterschutz  für Ihre Bananenpflanze.&amp;nbsp; 
 Der perfekte Standort für Ihre Bananenstaude 
 Die Stauden benötigen einen&amp;nbsp; sonnigen Standort &amp;nbsp;mit&amp;nbsp; durchlässigem Boden . Zudem verhindert ein&amp;nbsp; windgeschütztes Plätzchen &amp;nbsp;ein mögliches Einreißen der Blätter. Bei der Standortwahl ist besonders zu berücksichtigen, dass die schnell wachsenden Bananenblätter zur Seite genug Platz haben. Bei wiederholtem „Vorbeistreifen“ können die schönen, großen Blätter ansonsten leicht einreißen. Die Bananenpflanze sollte also am besten solitär auf dem Rasen oder in einem Beet ohne umgebende Bepflanzung stehen. Wichtig ist außerdem der&amp;nbsp; Schutz vor Feuchtigkeit und Staunässe . Die Erde muss gut durchlässig sein, damit Wasser ungehindert abfließen kann. Auch die Pflanzerde im Kübel sollte deshalb durchlässig und zudem sehr nährstoffreich sein. Wir empfehlen das&amp;nbsp; Palmenmann Spezial-Substrat &amp;nbsp;für alle mediterranen und exotischen Kübelpflanzen. 
   
 So gießen Sie Ihre Bananenstaude richtig 
 Besonders an warmen Sommertagen freut sich die Musa basjoo über&amp;nbsp; durchdringende Wassergaben , da die Pflanzen durch ihre großen Blätter auch eine größere Verdunstungsfläche besitzen. Die nächste Wassergabe kann erfolgen, sobald die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Bananen sollten&amp;nbsp; stets feucht gehalten &amp;nbsp;werden, es darf dabei aber nicht zu einer schädlichen Staunässe kommen.&amp;nbsp; 
 Die Musa basjoo umtopfen 
 Da die Bananenpflanze schnell wächst, können Sie Ihre Musa basjoo  jedes Jahr&amp;nbsp;im   Frühjahr  umtopfen. Sobald der aktuelle Topf vollständig durchwurzelt ist, ist es Zeit für einen neuen. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und klopfen Sie vorsichtig das alte Substrat vom Wurzelballen ab. Der neue Topf sollte eine Nummer größer sein als der alte. Füllen Sie den Boden mit frischem Substrat auf und setzen Sie den Baum hinein. Füllen Sie nun den Topf mit Substrat an den Seiten auf und drücken Sie es vorsichtig fest. Nutzen Sie vorgedüngte Erde, müssen Sie die Pflanze die erste Zeit nicht zusätzlich düngen.&amp;nbsp; 
 Die Musa basjoo richtig düngen 
 Während der Wachstumsphase, von Mai bis August, freut sich die schnell wachsende Staude deshalb über  wöchentliche Nährstoffzugaben  durch einen&amp;nbsp; stickstoffreichen Volldünger . Wer es nicht so mit dem regelmäßigen Düngen hat, dem legen wir unseren&amp;nbsp; Palmenmann Langzeit-Dünger &amp;nbsp;ans Herz. Die Düngerkegel versorgen Ihre Bananenstaude für drei bis sechs Montae mit allen benötigten Nährstoffe. Beginnen Sie mit der Düngung im  Frühjahr , wenn die Wachstumsphase beginnt.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Das ideale Substrat für die Musa basjoo 
  Locker ,  nährstoffreich  und  wasserdurchlässig  - das ist das perfekte Substrat für Ihre Musa basjoo.&amp;nbsp;Unser&amp;nbsp; Palmenmann Spezial-Substrat &amp;nbsp;eignet sich dafür hervorragend und ist bereits vorgedüngt. Alternativ können Sie auch herkömmliche Pflanzerde nutzen und sie mithilfe von Blähton und  Kokosfasern  weiter auflockern.&amp;nbsp; 
 Geben Sie auf den Boden des Kübels etwas  Blähton  als  Drainageschicht , so kann überschüssiges Wasser abfließen und es entsteht keine Staunässe. Anschließend geben Sie etwas Substrat auf die Drainageschicht. Nehmen Sie die Musa aus ihrem Plastiktopf und stellen sie mittig in den Kübel. Füllen Sie die Seiten mit Substrat auf und drücken Sie es vorsichtig fest. Vergessen Sie das  Angießen  nicht.&amp;nbsp; 
   
 Der optimale Winterschutz für Bananenpflanzen 
 Bei Bananen handelt es sich um  Stauden , die sich bei Frost zurückziehen und alle oberirdischen Pflanzenteile absterben lassen. Das übriggebliebene Rhizom, das im Erdreich überwintert, kann auch Minustemperaturen standhalten. Im Frühjahr können Sie sich dann an einem kräftigen Neuaustrieb erfreuen. 
 Bei ausgepflanzten Exemplaren ist es wichtig, die Banane vor Kälte und Nässe zu bewahren. Schneiden Sie vor dem Winter alle Triebe bis auf Hüfthöhe zurück. Um die Pflanze vollständig zu schützen, können Sie eine feste Ummantelung (ca. 50 cm bis 1 m Höhe) um die Staude herum aufstellen. Hierfür eignen sich&amp;nbsp; Styroporplatten &amp;nbsp;aus dem Baumarkt besonders gut, da diese die Pflanze gegen seitlich eindringende Kälte insolieren. Die Platten werden normalerweise für den Hausbau eingesetzt und sind mehrere Jahre verwendbar. Alternativ eignet sich auch ein&amp;nbsp; Zaun aus Holzplatten . Die Lücken zwischen den Platten sollten möglichst geschlossen sein, damit keine Kälte durch die Ritzen eindringen kann. Sichern Sie die aufgestellten Platten mit Spanngurten oder Seilen. Jetzt füllen Sie den gesamten&amp;nbsp; Innenraum mit trockenem Stroh &amp;nbsp;auf, bis alle Zwischenräume gut gefüllt sind. Das Stroh wirkt zusätzlich isolierend gegen Kälte und bindet die Feuchtigkeit. Zum Schluss hüllen sie die gesamte Konstruktion mit einem&amp;nbsp; Kunststoffgewebe &amp;nbsp;ein. Folie eignet sich nicht dafür, da diese das aufsteigende Kondenswasser nicht abgeben kann und es so zu Fäulnis kommt. Fixieren Sie die Kunststoffhülle ebenfalls gut. 
 Diese Vorgehensweise ist nur bei ausgepflanzten Bananenstauden möglich.&amp;nbsp; Bananen im Kübel &amp;nbsp;benötigen eine&amp;nbsp; frostfreie Überwinterung . Schneiden Sie Ihre Kübelbanane bis auf den Stamm zurück und bringen Sie die Staude in ein kühles Winterquartier. Für die geschützte Winterruhe eignen sich das Treppenhaus, Wintergarten, Keller oder der Dachboden als vorübergehender Standort. Achten Sie während der Ruhephase auf ein relativ trockenes Substrat. 
 Rückschnitt der Musa basjoo 
 Die Bananenpflanze braucht  immer im Herbst , bevor der erste Frost eintritt, einen Rückschnitt. Dabei ist es egal, ob Ihr Exemplar eingepflanzt ist oder im Kübel steht. Mit einem Rückschnitt bereiten Sie die Musa basjoo auf die Überwinterung vor. Ausgepflanzte Exemplare schneiden Sie ungefähr bis auf Hüfthöhe zurück. Kübelbananen schneiden Sie bis auf den Stamm zurück. Die weitere Vorgehensweise des Winterschutzes lesen Sie etwas weiter oben.&amp;nbsp; 
 Sogenannte Formschnitte braucht die Bananenpflanze in der Regel nicht. Allerdings ist sie sehr schnittverträglich und sollte sie Ihnen zu groß oder ausladend wachsen, können sie veraltete Blätter entfernen.&amp;nbsp; 
 Wir empfehlen außerdem einen  radikalen Rückschnitt , wenn Ihre Musa basjoo von  Schädlingen  befallen ist. In aller Regeln erholt sich Ihre Bananenpflanzen dann am besten und durch ihr schnelles Wachstum, schiebt sie zügig wieder neue Blätter - hoffentlich dann ohne Schädlinge.&amp;nbsp; 
 Krankheiten und Schädlinge bei der Musa basjoo 
 Die häufigsten Schädlinge an der Musa basjoo sind   Wollläuse   und  Spinnmilben . Sie machen sich auf den Pflanzen breit, weil für sie die optimalen Bedingungen herrschen. Trockenheit, also zu geringe Luftfeuchtigkeit, und nicht optimale Temperaturen sind der perfekte Nährboden für die Schädlinge. Zum Schädlingsbefall kann es vor allem auch während der Überwinterung von Kübelbananen kommen, weil eben nicht auf die oben genannten Faktoren geachtet wird. In der nachfolgenden Tabelle zweigen wir Ihnen, woran Sie die Schädlinge erkennen. 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Spinnmilben  
  Wollläuse  
 
 
  Aussehen  
 gelb bis rötlich 
 weiß und flauschig 
 
 
  Lieblingsort  
 Blattunterseite 
 Blätter, Stiel und Wurzeln 
 
 
  Indizien / Anzeichen  
 Helle Sprenkel auf den Blättern 
 gelbe oder eingerollte Blätter 
 
 
  Symptome  
 Weiße Fäden / Netze 
 Glänzender, klebriger Honigtau 
 
 
  Prävention  
 Heizungsluft vermeiden, erhöhte Luftfeuchtigkeit 
 Heizungsluft vermeiden, erhöhte Luftfeuchtigkeit 
 
 
 
 &amp;nbsp;  
 Halten Sie Ihre Musa basjoo im Kübel, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass keine Staunässe im Wurzelbereich entsteht. Zwar braucht die Musa basjoo in der Sommerzeit viel Wasser, aber überschüssiges Wasser muss abfließen können. Ansonsten führt Staunässe zu  Wurzelfäule  und diese ist oftmals schädlich für Ihre Bananenpflanze (und auch alle anderen Topfpflanzen!).&amp;nbsp; 
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Hier möchten wir auch die letzten, womöglich noch offenen Fragen zur Musa basjoo beantworten. 
 Wann blüht die Musa basjoo? 
 Bei guter Pflege, aber vor allem wenn das Klima stimmt, blüht die Bananenstaude von  Mai bis September . Ihre Blüten sind relativ groß und orange. Aber Achtung: Sie beginnt erst nach ungefähr fünf Standjahren zu blühen. 
 Wann trägt die Musa basjoo Früchte? 
 Steht die Musa basjoo am idealen Standort und pflegen Sie sie gut, trägt sie  ab Oktober , nach der Blütezeit, gelbe Früchte. Die ersten Früchte trägt sie in der Regel nach ungefähr  fünf bis sechs Standjahren . Allerdings reichen die Temperaturen in unseren Breitengeraden in der Regel nicht aus, damit die Früchte vollends ausreifen können. So bilden sich zwar Früchte, diese sind unausgereift aber nicht genießbar. 
 Interessant zu wissen: Sobald die Fruchtphase beendet ist, stirbt die Mutterpflanze ab. Das ist aber nicht das Ende Ihrer Musa basjoo. Die Mutterpflanze bildet kleine Kindel, sozusagen Babys, die dann ebenfalls zu Mutterpflanzen werden (können).&amp;nbsp; 
 Warum trägt die Musa basjoo keine Früchte? 
 Vorab: Damit die Bananenpflanze blüht und damit auch Früchte bilden kann, muss es ihr sehr, sehr gut gehen. Nicht jeder schafft es, der Bananenstaude die perfekte Pflege zu bieten. Ihre Musa basjoo bildet keine Früchte? Das kann verschiedene Gründe haben. Allerdings&amp;nbsp; 
 -  Alter : Zum einen kann es am Alter Ihrer Bananenpflanze liegen. Sie trägt erst ab dem fünften bis sechsten Standjahr Früchte. 
 -  Falscher &amp;nbsp; Standort : Ein anderer Grund kann der falsche Standort sein. Die Musa basjoo braucht viel Sonne. Steht sie vielleicht im Halbschatten? Überprüfen Sie noch einmal alle Standortbedingungen. 
 -  Trockenheit : Die Musa basjoo benötigt regelmäßig Feuchtigkeit. Trockenheit verträgt Sie nicht gut. Prüfen Sie vor allem im Sommer täglich, ob die Pflanze Wasser benötigt, vor allem bei Kübelpflanzen ist der Wasserbedarf höher, weil diese Wasser im Topf nicht so gut speichern können. Vermeiden Sie aber unbedingt Staunässe am Wurzelballen.&amp;nbsp; 
 -  Nährstoffmangel : Um Blüten und Früchte ausbilden zu können, braucht die Banane in der Wachstumsphase viele Nährstoffe. Haben Sie Ihrer Musa regelmäßig Flüssigdünger oder Langzeitdünger zugefügt? Wenn nicht, sollten Sie Nährstoffe zuführen. Aber Achtung: Vermeiden Sie eine Überdüngung! 
 Warum hat meine Musa basjoo braune Blätter? 
 Die Pflanze braucht  mehr Feuchtigkeit . Gießen Sie regelmäßiger und vielleicht können Sie auch die Luftfeuchtigkeit erhöhen (wenn Sie sie beispielsweise im Wintergarten kultivieren). 
   
 Warum hat meine Musa basjoo gelbe Blätter? 
 Vermutlich fehlen Ihrer Bananenpflanze wichtige  Nährstoffe . Sie sollten ihr Dünger zuführen. Aber Vorsicht: Nur in der Menge, die auf der Gebrauchsanweisung stehen. Nur weil der Musa Nährstoffe fehlen, sollten Sie ihr nicht zu viel geben und sie überdüngen.&amp;nbsp; 
 Warum verliert meine Musa basjoo Blätter? 
 Der Grund hierfür könnte sein, dass es der Musa an ihrem aktuellen Standort nicht gefällt. Vielleicht erreicht Sie zu wenig Licht und sie muss regelmäßiger und durchdringender gegossen werden. Prüfen Sie noch einmal die Standortfaktoren und wählen Sie gegebenenfalls einen neuen Standort. 
 Wie schnell wächst die Musa basjoo? 
 Die Musa basjoo ist eine  schnellwachsende Staude  und kann innerhalb kurzer Zeit eine beachtliche Größe erreichen. Sie wächst während der Wachstumsperiode einen Zentimeter pro Tag.&amp;nbsp; 
 Wie groß wird die Musa basjoo? 
 Am idealen Standort und der mit der optimalen Pflege kann die Musa basjoo eine Höhe von drei bis fünf Metern erreichen. Die imposanten Blätter können bis zu zwei Meter lang und 30 Zentimeter breit werden. Unter den klimatischen Bedingungen in Deutschland erreicht Sie in der Regel eine Größe von circa drei Metern.&amp;nbsp; 
 Ist die Musa basjoo winterhart? 
 Die Musa basjoo ist einer der winterhärtesten Bananenpflanzen. Das Rhizom im Boden verträgt Temperaturen bis zu  -12 Grad Celsius . Die Blätter dagegen halten nur Temperaturen bis zu  -3 Grad Celsius .&amp;nbsp; 
 Beachten Sie deshalb: Die Staude zieht sich bei Frost zurück und die Blätter sterben ab. Vor dem Winter sollten Sie die Triebe großzügig zurückschneiden. 
 Bei Bananenpflanzen im Kübel verhält es sich ähnlich mit dem Rückschnitt. Schneiden Sie die Blätter bis auf den Stamm zurück. Dann bringen Sie Ihre Kübelbanane in ein kühles Winterquartier. 
 Ist die Musa basjoo giftig? 
 Die Bananenpflanze ist&amp;nbsp; nicht gifitg , weder für Mensch, noch für Tier. Die Musa basjoo zählt deswegen zu den  tierfreundlichen Pflanzen  und ist beliebt bei Pflanzenfreunden mit Haustieren.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-07-17T11:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Granatapfel: Exotische und gesunde Powerfrucht</title>
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                                            Der Granatapfel (Punica granatum) ist eine der ältesten Gesundheitsfrüchte der Menschheit und war bereits im Garten Eden zu finden. Hier erfahren Sie alles zu Pflege des Granatapfelbaums.
                                        ]]>
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                 Exotisch, lecker und richtig gesund - der Granatapfelbaum. Dieses Bäumchen verdient Ihre volle Aufmerksamkeit und sollte in Ihrem Garten oder auf dem Balkon auf keinen Fall fehlen. Granatäpfel werden seit Jahren in gesundheitsförderlichen Studien untersucht und in den Bereichen Zellalterung, Krebs, Herzgesundheit und Gefäße wird eine positive Wirkung bestätigt. Sie können diese Wunderfrucht selbt anbauen und wir verraten Ihnen, was Sie alles bei der  Pflege des Granatapfelbaums  beachten müssen. So viel sei schon einmal gesagt: Es ist nicht viel, denn der Granatapfel ist ein  sehr pflegeleichter Obstbaum  und kann ideal im Kübel gehalten werden.&amp;nbsp; 
 
   Granatapfel Angebote   
   Allgemeines zum Granatapfel   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Umpflanzen  
  Düngen   
  Substrat  
  Winterschutz  
  Rückschnitt  
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Granatapfel Sorten   
   Eigenschaften des Superfoods   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Wann trägt der Granatapfelbaum Früchte?  
  Warum trägt der Granatapfelbaum keine Früchte?  
  Wie schnell wächst der Granatapfelbaum?  
  Wie groß wird ein Granatapfelbaum?  
  Ist der Granatapfelbaum winterhart?  
  Ist der Granatapfel giftig?  
 
 
 Granatapfelbaum Angebote 
 Wir führen ein schönes Sortiment an Granatapfelbäumen. Darunter ist auch die wohl beliebteste Sorte Wonderful, die sich ideal für die Saftherstellung eignet. Zudem bieten wir Granatapfelbäume in verschiedenen Größen an. Schauen Sie sich unsere Auswahl an und kommen auch Sie in den Genuss dieser besonderen Frucht. Hier können Sie Ihren&amp;nbsp;  Granatapfelbaum online kaufen  &amp;nbsp;und ihn sich bequem nach Hause liefern lassen.&amp;nbsp; 
   
 Allgemeines zum Granatapfel 
 Der&amp;nbsp; Granatapfel &amp;nbsp;(Punica granatum) ist eine der ältesten Gesundheitsfrüchte der Menschheit und war bereits im Garten Eden zu finden. Die Herkunft des botanischen Namens&amp;nbsp; Punica granatum&amp;nbsp; ist nicht auf die kräftige rote Färbung der Blüten und Früchte, sondern auf seine zahlreichen Samenkörner zurückzuführen. Das lateinische Wort granum bedeutet nämlich Korn, Kern oder Samen. Ein Granatapfelbaum kann bis zu fünf Meter hoch wachsen und einige hundert Jahre alt werden. Ihre Blütezeit ist im Frühjahr und Sommer. Die immergrünen Blätter und die großen, glockenförmigen Blüten mit ihrem leuchtenden Orangerot, setzen einen wunderbaren Farbakzent in Ihrem heimischen Gartenparadies. Zudem schmecken seine Früchte herrlich exotisch und lassen sich vielfältig in der Küche verwenden. 
  Die Mythologie der Paradiesfrucht  
 Die Paradiesfrucht steht in vielen Kulturen unter anderem für Liebe, Fruchtbarkeit und Schönheit. Im Alten Testament ist der Granatapfel ein Symbol für Reichtum und es heißt, die rote Frucht besitzt genauso viele Kerne wie das Alte Testament Gesetze. Auch im Koran wird der Granatapfel mehrfach erwähnt. Wegen seiner vielen Kerne, gilt die „Speise der Götter“ &amp;nbsp;in der griechischen Mythologie als Fruchtbarkeitssymbol und Aphrodisiakum. Und noch heute ist die „Frucht des Paradieses“ im Orient ein Zeichen für Unsterblichkeit. 
 Granatapfelbaum Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Vorderasien, Südosteuropa 
 
 
  Familie  
 Weidengewächse (Lythraceae) 
 
 
  Standort  
 sonnig, windgeschützt 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig; Substrat sollte immer feucht sein 
 
 
  Düngen  
 regelmäßig 
 
 
  Umtopfen  
 alle ein bis zwei Jahre im Frühjahr 
 
 
  Substrat  
 lockeres und luftdurchlässiges Substrat 
 
 
  Essbar  
 Früchte: ja, andere Pflanzenteile: nein 
 
 
  Giftig für Tiere  
 ja 
 
 
  Überwinterung  
 Pflanzen im Kübel müssen in ein Winterquartier gestellt werden 
 
 
  Winterhart  
 frostverträglich, Temperaturen bis -12C 
 
 
  Geeignet für  
 jeden; Anfänger und Profis 
 
 
  Sorten  
 Wonderful, Nana, Dente di Cavallo, Molar de Elche 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 Der Granatapfel ist sehr vitaminreich und damit ein gesunder Leckerbissen 
 
 
 
 Die optimale Pflege Ihres Granatapfels 
 In unseren Regionen halten Sie einen Granatapfelbaum am besten als&amp;nbsp; Kübelpflanze &amp;nbsp;im Garten oder auf der Terrasse. Da sein&amp;nbsp; Lichtbedarf hoch &amp;nbsp;ist, sollte der Granatapfelbaum im Sommer draußen stehen. Die Pflanze ist allerdings&amp;nbsp; kälteempfindlich &amp;nbsp;und muss vor Nachtfrost geschützt werden. Dennoch ist der Obstbaum sehr  pflegeleicht , lesen Sie deswegen unbedingt alles über die Pflege des Granatapfelbaums. 
 Der perfekte Standort für Ihren Granatapfel 
 Da das&amp;nbsp;Verbreitungsgebiet des Granatapfels im westlichen bis mittleren Asien, im Mittelmeerraum und im Nahen Osten liegt,&amp;nbsp;gedeiht der Baum am besten in&amp;nbsp; langen, heißen Sommern . Stellen Sie Ihn an einen sonnigen Platz im Freien in einem  Kübel . Einige Sorten kommen zwar auch im Halbschatten zurecht, dennoch beeinträchtigt zu wenig Sonne die Blüten- und damit die Fruchtbildung.&amp;nbsp; 
 Vor den kalten Wintermonaten muss der Standort gewechselt werden, da der Granatapfelbaum zwar frostbeständig ist, aber Sie mit einem schützenden  Winterquartier  kein Risiko eingehen. Im Frühjahr, wenn es wärmer wird, können Sie ihn beruhigt wieder ins Freie stellen.&amp;nbsp; 
   
 So gießen Sie Ihren Granatapfel richtig 
 Beim Granatapfelbaum müssen Sie darauf achten, dass der Wurzelballen stets mit Feuchtigkeit versorgt ist. In den warmen bis heißen Sommermonaten sollten Sie täglich prüfen, ob Ihr Baum  genügend Feuchtigkeit  hat. Ballentrockenheit sowie Staunässe verträgt er nicht.&amp;nbsp; 
 Während der Zeit im Winterquartier vergessen viele Ihren Granatapfelbaum hin und wieder zu gießen. Zwar benötigt der Baum umso weniger Wasser, je kühler der Standort ist, dennoch darf keine Ballentrockenheit entstehen.&amp;nbsp; 
 Den Granatapfel umtopfen 
 Sie können Ihren Granatapfelbaum alle  ein bis zwei Jahre  im  Frühjahr  umtopfen. Sobald der aktuelle Topf vollständig durchwurzelt ist, ist es Zeit für einen neuen. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und klopfen Sie vorsichtig das alte Substrat vom Wurzelballen ab. Der neue Topf sollte eine Nummer größer sein als der alte. Füllen Sie den Boden mit frischem Substrat auf und setzen Sie den Baum hinein. Füllen Sie nun den Topf mit Substrat an den Seiten auf und drücken Sie es vorsichtig fest. Nutzen Sie vorgedüngte Erde, müssen Sie die Pflanze die erste Zeit nicht zusätzlich düngen. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das  Frühjahr .&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 Den Granatapfelbaum richtig düngen 
 Vor allem in der Hauptwachstumsphase benötigt der Granatapfelbaum&amp;nbsp; viele Nährstoffe &amp;nbsp;um seine leckeren Früchte auszubilden. Für die richtige Düngung empfehlen wir den&amp;nbsp; Palmenmann Langzeit-Dünger .&amp;nbsp;Die Düngerkegel versorgen Ihren Baum für drei bis sechs Montae mit allen benötigten Nährstoffe. Beginnen Sie mit der Düngung im  Frühjahr , wenn die Wachstumsphase beginnt.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Das ideale Substrat für den Granatapfelbaum 
  Locker ,  nährstoffreich  und  wasserdurchlässig  - das ist das perfekte Substrat für Ihren Granatapfelbaum.&amp;nbsp;Unser&amp;nbsp; Palmenmann Spezial-Substrat &amp;nbsp;eignet sich dafür hervorragend und ist bereits vorgedüngt.&amp;nbsp; 
 Geben Sie auf den Boden des Kübels etwas  Blähton  als  Drainageschicht , so kann überschüssiges Wasser abfließen und es entsteht keine Staunässe. Anschließend geben Sie etwas Substrat auf die Drainageschicht. Nehmen Sie den Granatapfelbaum aus seinem Plastiktopf und stellen ihn mittig in den Kübel. Füllen Sie die Seiten mit Substrat auf und drücken Sie es vorsichtig fest. Vergessen Sie das  Angießen  nicht.&amp;nbsp; 
   
 Der passende Winterschutz für den Granatapfel 
 Unsere Granatapfelbäume weisen eine solide  Frostbeständigkeit  auf und tolerieren Temperaturen von -10 bis -12 Grad Celsius (sortenabhängig). Wir empfehlen dennoch, Ihr Bäumchen für die kalte Jahreszeit in ein  Winterquartier  einziehen zu lassen. Dort sollten sich die Temperaturen bei 5 und 10 Grad Celsius befinden. Als ideale Winterquartiere eignen sich Garagen, Hausflure, Kellerräume. 
  Gut zu wissen:  Vor allem junge Granatapfelbäume weisen eine geringere Frostbeständigkeit auf.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Rückschnitt des Granatapfelbaums 
 Grundsätzlich benötigt der Granatapfelbaum  keinen Rückschnitt . Sogenannte  Fromschnitte  können Sie dennoch durchführen. Wachsen störende Zweige aus der Krone oder ist Ihnen die Krone grundsätzlich zu groß, können Sie im Herbst einen dezenten Rückschnitt vornehmen. Entfernen Sie zu lange Triebe und verdichtende Äste am besten kurz bevor der Granatapfelbaum in sein Winterquartier zieht. Wenn der Winter vorüber ist und Sie stellen Ihren Baum wieder ins Freie, können Sie einen weiteren Formschnitt vornehmen.&amp;nbsp; 
 Krankheiten und Schädlinge beim Granatapfelbaum 
 Der Granatapfelbaum ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch  nicht anfällig  für Pflanzenkrankheiten und Schädlinge. Beachten Sie alle Pflegehinweise, vor allem auch für die Überwinterung, dann werden Sie lange Freude an einem gesunden Granatapfelbaum haben.&amp;nbsp; 
 Pflegefehler wie ein zu warmes Winterquartier kann zu Blattläusen und Blattverlust führen. Bei zu viel Wasser und fehlender Drainageschicht können Staunässe und damit Wurzelfäule die Konsequenzen sein. Zu viel Dünger und ein zu schattiger Standort verhindern die Blüten- und damit die Fruchtbildung.&amp;nbsp; 
 Sorten und ihre Eigenschaften 
 Alle Sorten des Granatapfelbaums sind  selbstbefruchtend , das heißt Sie benötigen keinen zweiten Bestäuberbaum.&amp;nbsp; 
 Die Sorte  Wonderful  kennzeichnet sich durch die saure Geschmacksnote und wird überwiegend für die Saftherstellung verwendet. Demnach handelt es sich bei diesem Exemplar um die meist verkaufte Granatapfel-Sorte.&amp;nbsp; 
 Die Sorte  Grenadine  ist speziell zum Verzehr gezüchtet worden. Sie ist süßer im Geschmack als die Sorten, die ausschließlich für die Saftherstellung verwendet werden.&amp;nbsp; 
 
 
 
  Sorte  
  Eigenschaft  
 
 
 Wonderful 
 die wohl beliebteste Sorte, geeignet für Saftherstellung 
 
 
 Mollar de Elche 
 zarte Kerne, kaum Säure 
 
 
 Zwerg-Granatapfel Nana 
 kleine Früchte 
 
 
 Dente di Cavallo 
 süßer als die Sorten für die Saftherstellung 
 
 
 
 Die gesunden Eigenschaften des Granatapfels als Superfoods 
 Bei Ernährungsexperten gilt der Granatapfel als echtes&amp;nbsp; Superfood &amp;nbsp;und ist im Handel als frische Frucht, Saft oder Sirup zu finden. Denn das Fruchtfleisch enthält besonders viele &amp;nbsp;sekundäre Pflanzenstoffe &amp;nbsp;(Polyphenole). Diese bioaktiven Stoffe&amp;nbsp; wirken antioxidativ . Das bedeutet, sie schützen die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen, können den Alterungsprozess verlangsamen und&amp;nbsp; entzündungshemmend &amp;nbsp;wirken. Der Vitamin-C-Gehalt der Frucht ist dagegen vergleichsweise niedrig. Granatapfelextrakt hat eine&amp;nbsp; hautglättende &amp;nbsp;sowie&amp;nbsp; feuchtigkeitsspendende Wirkung &amp;nbsp;und ist deshalb in vielen Pflegeprodukten enthalten. 
   
  Die saftigen Kerne im Inneren  
 Die runden Früchte sind reif, sobald sie eine orangerote Färbung erreicht haben. Im Inneren sind Granatäpfel durchzogen von weißlichen, dünnen „Wänden“. Dadurch entstehen Kammern, in denen sich geschützt die kantigen Kerne befinden. Eine Frucht enthält etwa&amp;nbsp; 400 Samen &amp;nbsp;die von einer tiefroten, glasigen, saftig-prallen Hülle umgeben sind. Granatäpfel kommen von September bis Februar vor allem aus Spanien und der Türkei zu uns. Kultiviert wird die Frucht in Ländern mit tropischem und subtropischem Klima. Sie sind über Wochen haltbar, da sie nach der Ernte nicht weiter reifen und die dicke ledrige Haut der Frucht das Innere schützt. 
 Die Kerne des Granatapfels schmecken&amp;nbsp; sehr saftig &amp;nbsp;und erfrischend süß-säuerlich. Die vielen Bitterstoffe geben besonders dem Granatapfelsaft zudem eine&amp;nbsp; herbe Geschmacksnote . Die leuchtend dunkelroten Kerne sind nicht nur schöne Dekoration für Süßspeisen sondern passen auch hervorragend zur orientalisch-arabischen Küche. Das Fruchtfleisch und der Saft des Granatapfels verfeinern aber auch weniger exotischen Köstlichkeiten wie Salat, Wild- und Rindfleisch. Denn die Kombination aus feiner Säure und dezenter Süße gibt vielen Speisen einen besonderen Geschmack. 
  Das fachmännische Öffnen der Frucht  
 Bei der Verarbeitung des Granatapfels ist allerdings  Vorsicht  geboten. Die prallgefüllten Kerne lassen sich nur mühsam aus den Kammern lösen und zerplatzen bei zu viel Druck leicht. Das kann unschöne Flecken auf der Kleidung verursachen. Tragen Sie deshalb beim Öffnen und Auspressen am besten eine Schürze. Ein guter Tipp ist zudem, die Frucht in einer Schüssel mit Wasser aufzubrechen und die Kerne vorsichtig herauszulösen. Die schwereren Samen setzten sich dabei am Boden ab, während die weißen Häutchen oben schwimmen. Vorher müssen Sie den Strunk abschneiden. Zudem kann es helfen, den Granatapfel rundherum mit einem Holzlöffel abzuklopfen, damit sich die Kerne im Inneren lösen. 
   
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Hier möchten wir auch die letzten, womöglich noch offenen Fragen zum Granatapfelbaum beantworten. 
 Wann trägt der Granatapfelbaum Früchte? 
 Steht der Granatapfelbaum am idealen Standort und pflegen Sie ihn gut, trägt er ab dem zweiten Standjahr&amp;nbsp;Früchte. Erntezeit ist zwischen September und Oktober.&amp;nbsp; 
 Warum trägt der Granatapfel keine Früchte? 
 Ihr Granatapfelbaum bildet keine Früchte? Das kann verschiedene Gründe haben.&amp;nbsp; 
 -  Alter : Zum einen kann es am Alter Ihres Obstbaumes liegen. Er trägt erst ab dem zweiten Standjahr Früchte. 
 -  Frostschaden : Hat Ihr Baum eventuell einen Frostschaden bekommen? Bei einem leichten Frostschaden kann ein radikaler Rückschnitt der beschädigten Triebe helfen. Ist der Frostschaden zu stark, dann hilft leider nur noch ein neues Baum, damit Sie Früchte ernten können.&amp;nbsp; 
 -  Falscher &amp;nbsp; Standort : Ein anderer Grund kann der falsche Standort sein. Der Granatapfelbaum braucht volle Sonne. Steht er im Halbschatten, erschwert ihm das die Blütenbildung. Keine Blüten bedeutet keine Früchte.&amp;nbsp; 
 -  Trockenheit : Der Granatapfelbaum benötigt dauerhaft feuchtes Substrat. Trockenheit verträgt er nicht. Prüfen Sie vor allem im Sommer täglich, ob der Baum Wasser benötigt. Vermeiden Sie aber unbedingt Staunässe am Wurzelballen.&amp;nbsp; 
 -  Nährstoffmangel : Um die leckeren Früchte ausbilden zu können, braucht der Granatapfel in der Wachstumsphase viele Nährstoffe. Haben Sie Ihr Baum regelmäßig mit Flüssigdünger oder einem Langzeitdünger versorgt? Wenn nicht, sollten Sie im Nährstoffe zuführen. Aber Achtung: Vermeiden Sie eine Überdüngung! 
 Wie schnell wächst ein Granatapfelbaum? 
 Der Granatapfelbaum wächst im Jahr circa  20-30 cm  und damit recht langsam. 
 Wie groß wird der Granatapfelbaum? 
 Im Kübel kann der Granatapfelbaum eine Höhe von  zwei bis drei Metern  erreichen. Ausgepflanzte Exemplare (Achtung: Granatapfelbäume sollten nur in sehr milden Regionen ausgepflanzt werden!) werden bis zu fünf Meter groß. Zwerggranatapfelbäume erreichen eine Größe von ungefähr 150 Zentimetern.&amp;nbsp; 
 Ist der Granatapfelbaum winterhart? 
 Der Granatapfelbaum ist  bedingt winterhart . Er hält zwar Temperaturen von -10 bis -12 Grad Celsius aus, jedoch sollte er in den kalten Monaten in einem gerechten  Winterquartier  überwintern. Da Sie den Granatapfelbaum in unserem Breitengraden idealerweise im Kübel halten, stellt das Einräumen in ein Winterquatier bis zu einer bestimmten Größe kein Problem dar. Als Ort der Überwinterung eignen sich  Kellerräume , unbeheizte&amp;nbsp; Wintergärten  oder auch  Hausflure . Dort sollten Temperaturen zwischen  5 und 10 Grad Celsius  herrschen. Denken Sie aber daran, den Granatapfelbaum auch ab und an zu gießen. Aber es gilt: Je kühler es im Winterquartier ist, desto weniger müssen Sie gießen. 
 Ist der Granatapfel giftig? 
 Die Frucht des Granatapfelbaums ist  nicht gifitg , ganz im Gegenteil. Der Granatapfel beziehungsweise der Saft und die Kerne enthalten Vitamin B und Mineralstoffe. Dagegen enthalten Rinde und Wurzeln Alkaloide. Sie können zu Vergiftungen führen und Symptome wie Überlkeit, Schwindel, Erbrechen und sogar Störungen des Nervensystems hervorrufen.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-07-10T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Indianerbanane: Alle Infos zur Pflege und Kultivierung der nordamerikanis...</title>
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                                            Die Indianerbanane oder Papau (Asimina triloba) ist die größte in Nordamerika beheimatete Frucht. Hier erfahren Sie alles über die optimale Pflege, damit auch Sie die köstliche Frucht genießen können. 
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                 Wir stellen Ihnen immer wieder wunderbare Exoten für den Garten und Balkon, die Terrasse und Ihre vier Wände vor. Und auch nun haben wir wieder eine außergewöhnliche, vielen noch unbekannte Outdoorpflanze im Portrait: Die Dreilappige Papau, auch bekannt als Paw Paw (engl.) und Indianerbanane. Die Asimina triloba bildet außergewöhnliche Früchte, die wie ein Obstsalat schmecken. Ausgepflanzt oder kultiviert im Kübel: Die Dreilappige Papau ist sehr pflegeleicht und kommt wunderbar mit den kalten Wintern in unseren Breitengraden zurecht. Hier bekommen Sie alle wichtigen  Pflegetipps für die Indianerbanane , damit Sie Ihre eigenen exotischen Früchte anbauen und snacken können.&amp;nbsp; 
 
   Dreilappige Papau Angebote   
   Allgemeines zur Dreilappigen Papau   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Umpflanzen  
  Düngen   
  Substrat  
  Winterschutz  
  Rückschnitt  
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Dreilappige Papau Sorten   
   Früchte und Ernte   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Wann trägt die Dreilappige Papau Früchte?  
  Warum trägt die Dreilappige Papau keine Früchte?  
  Wie schnell wächst die Dreilappige Papau?  
  Wie groß wird die Indianerbanane?  
  Ist die Dreilappige Papau winterhart?  
  Ist die Indianerbanane giftig?  
 
 
 Dreilappige Papau Angebote 
 Da die Indianerbanane noch immer als echter Exot gilt, freuen wir uns, dass wir sie Ihnen anbieten können. Unsere Exemplare stammen aus eigener Aufzucht. Wir haben Sie vom Produzenten als jungen Steckling bezogen. In unseren Gewächshäusern wurden sie dann akklimatisiert, getopft und werden nun mit viel Liebe aufgezogen. Im Palmenmann Onlineshop können Sie bequem die   Dreilappige Papau kaufen   und sich bis an die Haustür liefern lassen.&amp;nbsp; 
   
   
 Allgemeines zur Dreilappigen Papau 
 Der&amp;nbsp; laubabwerfende Baum &amp;nbsp;wächst relativ  langsam  und trägt längliche Blätter, die sich im Herbst von einem frischen Hellgrün in ein wunderschönes Goldgelb verfärben. Ab Mai schmückt sich das Ziergehölz dann mit seinen purpurroten Glockenblüten, deren Blütenblätter leicht nach außen gewölbt sind. Die&amp;nbsp; Blütezeit &amp;nbsp;beginnt im&amp;nbsp; Frühjahr , vor dem neuen Austrieb. Die Erntezeit ist Oktober.&amp;nbsp; 
 Die&amp;nbsp; Indianerbanane &amp;nbsp;oder&amp;nbsp; Papau &amp;nbsp;( Asimina triloba ) ist die größte in Nordamerika beheimatete Frucht und ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der kanadischen Grenze bis zum Golf von Mexiko. Sie wird von den nordamerikanischen Indigenen auch Paw Paw (gesprochen „Paupau“) genannt. Die Indianerbanane gehört zur Gattung der Rahmapfelgewächse und ist mit mitteleuropäischem Obst nicht vergleichbar. 
   
 Dreilappige Papau Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Nordamerika 
 
 
  Familie  
 Annonengewächse (Annonaceae) 
 
 
  Standort  
 sonnig bis halbschattig, windgeschützt 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig; im Kübel in sehr heißen Perioden täglich, ausgepflanzt in der heißen Perioden ein- bis zweimal wöchentlich 
 
 
  Düngen  
 regelmäßig 
 
 
  Umpflanzen  
 nicht ratsam, da Tiefwurzler 
 
 
  Substrat  
 lockeres und luftdurchlässiges Substrat 
 
 
  Essbar  
 Früchte: ja, andere Pflanzenteile: nein 
 
 
  Giftig für Tiere  
 &amp;nbsp;ja 
 
 
  Überwinterung  
 junge Bäume mit einem Winterschutz abdecken, Pflanzen im Kübel können auch in ein Winterquartier gestellt werden 
 
 
  Winterhart  
 frostverträglich, ausgepflanzt bis -25/-30°C, bei Kübelhaltung weniger frostbeständig 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde ohne Erfahrung 
 
 
  Sorten  
 Sunflower, Prima, Taylor, Rappahannock, Allegheny, Overleese, Campbells Nr. 1,&amp;nbsp; 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 Die Pflanze treibt sehr langsam aus, somit zeigt sich das hübsche Blattwerk erst im späten Frühjahr 
 
 
 
 Die optimale Pflege Ihrer Dreilappigen Papau 
 Die Indianerbanane gilt als  robuste  und  pflegeleichte  Gartenbewohnerin. Dennoch müssen Sie einige Regeln befolgen und Tipps beherzigen, damit Sie die exotischen Früchte im eigenen Garten ernten können. Vom richtigen Gießrhythmus über den idealen Winterschutz bis hin zur Erntezeit erfahren Sie hier alles über die optimale Pflege Ihrer Dreilappigen Papau.&amp;nbsp; 
 Der perfekte Standort für Ihre Dreilappige Papau 
 Als Standort bevorzugt die Paw Paw einen&amp;nbsp; sonnigen, aber nicht zu heißen &amp;nbsp;Platz. 
 Junge Dreilappige Papaus fühlen sich im  Halbschatten  wohler. Mit diesem Standort können Sie Verbrennungen der jungen Triebe und zarten Blättern verhindern.&amp;nbsp; 
 Egal, wie alt Ihre Pflanze ist: Sie sollte auf jeden Fall windgeschützt stehen. Zum einen wird das zarte Blattwerk geschützt und zum anderen wird kein Schaden durch die schweren Früchte angerichtet. 
 So gießen Sie Ihre Dreilappige Papau richtig 
 Die Indianerbanane mag es eher  feucht . Versorgen Sie sie also regelmäßig mit Wasser. Trockenheit verträgt sie nicht. Da über ihre großen Blätter viel Wasser verdunstet, muss der Boden bei ausgepflanzten Exemplaren nach Bedarf durch zusätzliche Wassergabe, immer leicht feucht gehalten werden.&amp;nbsp; 
 Haben Sie Ihren Exoten nicht ausgepflanzt, sondern halten ihn im Kübel, müssen Sie ihn  regelmäßig gießen . Vor allem während besonders heißer Trockenperdioden im Sommer sollten Sie täglich prüfen, ob die Paw Paw Wasser benötigt.&amp;nbsp;Achten Sie aber auch darauf, dass es nicht zu  Staunässe  am Wurzelballen kommt. 
 Die Dreilappige Papau umpflanzen 
 Kaufen Sie eine Indianerbanane, die ausgepflanzt werden soll, sollten Sie direkt den idealen Platz auswählen, an dem die Paw Paw für immer stehen bleiben kann. Ein  Umpflanzen  der Dreilappigen Papau ist  nicht zu empfehlen . Es sind Tiefwurzler deren Pfahlwurzel sich tief in den Boden gräbt. Je nachdem wie groß und alt Ihr Bäumchen ist, kann es sein, dass Sie die Pfahlwurzel beim Umpflanzen beschädigen. Das verträgt die Indianerbanane nicht gut.&amp;nbsp; 
 Halten Sie Ihre Pflanze im  Kübel , können Sie sie alle  ein bis zwei Jahre umtopfen . Sobald der aktuelle Topf vollständig durchwurzelt ist, ist es Zeit für einen neuen. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und klopfen Sie vorsichtig das alte Substrat vom Wurzelballen ab. Der neue Topf sollte eine Nummer größer sein als der alte. Füllen Sie den Boden mit frischem Substrat auf und setzen Sie die Paw Paw hinein. Füllen Sie nun den Topf mit Substrat an den Seiten auf und drücken Sie es vorsichtig fest. Nutzen Sie vorgedüngte Erde, müssen Sie die Pflanze die erste Zeit nicht zusätzlich düngen. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das  Frühjahr .&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 Die Dreilappige Papau richtig düngen 
 Um eine reiche Ernte der leckeren Früchte zu unterstützen, sollte die Indianerbanane  regelmäßig gedüngt  werden. Das gilt auch für ausgepflanzte Exemplare. Zwar kann sich die Indianerbanane viele Nährstoffe aus dem Erdreich beschaffen, doch eine zusätzliche Düngung ist von Nutzen. Düngen Sie im am besten im  Frühjahr , bevor das Bäumchen neu ausschlägt. Idealerweise nutzen Sie unseren  Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger . Damit ist Ihre Indianerbanane mit allen nötigen Nährstoffen für vier bis sechs Monate versorgt und wird sich prächtig entwickeln.&amp;nbsp; 
 Das ideale Substrat für die Dreilappige Papau 
 Pflanzen Sie Ihre Indianerbanane aus, müssen Sie nur wenige Bodenansprüche erfüllen. Ein mäßig&amp;nbsp; feuchter und sandiger Lehm &amp;nbsp;eignet sich gut. Außerdem sollte der Boden  tiefgründig ,  locker  und  nährstoffreich  sein. Mit einem kalkhaltigen Boden hat die Paw Paw allerdings Probleme. 
 Halten Sie Ihre Indianerbanane im Kübel sollten Sie darauf achten, dass das Substrat nährstoffreich, feucht und wasserdurchlässig ist. Unser  Palmenmann Spezial-Substrat  eignet sich dafür hervorragend.&amp;nbsp; 
 Der passende Winterschutz für die Dreilappige Papau 
 Bei älteren und ausgepflanzten Indianerbananen ist  kein Winterschutz  nötig. Sie besitzen eine ausgeprägte Frostverträglichkeit und tolerieren&amp;nbsp;Temperaturen von  -24 bis -30 Grad Celsius .&amp;nbsp; 
 Etwas anders verhält es sich bei  ausgepflanzten Jungpflanzen . Besonders junge Bäume sollten in der kalten Jahreszeit vor Frost geschützt werden. Umwickeln Sie den Stamm hierzu mit einem geeigneten&amp;nbsp; Thermo-Vlies , Jute oder&amp;nbsp; Kokosmatten , um Frostrisse zu vermeiden. Den Wurzelbereich decken Sie mit einer dicken Schicht aus Gartenfasern oder Laub und Tannenreisig ab. 
 Bei Kübelpflanzen verhält es sich mit der Frostverträglichkeit wieder anders. Indianerbananen im Kübel benötigen ein kühles und frostfreies  Winterquartier , damit die Wurzeln am Topfballen nicht erfrieren. Es eignen sich Garagen, Hausflure oder auch Wintergärten.&amp;nbsp; 
 Rückschnitt der Dreilappigen Papau 
 Ein Rückschnitt ist bei der Indianerbanane grundsätzlich  nicht nötig .&amp;nbsp;Der Baum bildet eine schöne, ovale Krone und muss aufgrund des langsamen Wuchses, in der Regel nicht geschnitten werden. Nach der Ernte können Sie alte Triebe entfernen, wenn Sie sie stören. Da das Bäumchen langsam wächst, sollten Sie ihn vor allem in jungen Jahren in Ruhe lassen und nicht schneiden.&amp;nbsp; 
 Krankheiten und Schädlinge bei der Dreilappigen Papau 
 Die Dreilappige Papau ist ein wahr gewordener Traum in der Welt der Pflanzen. Sie gilt nämlich als äußerst  widerstandsfähig  gegen Krankheiten und Schädlinge. Einzig kann es zu  Mehltau  kommen. Dieser&amp;nbsp;führt aber in der Regel nicht zu schwerwiegenden und bleibenden Schäden an der Dreilappigen Papau. 
 Sorten und ihre Eigenschaften 
 Sorten wie „Sunflower“ und „Prima“ eignen sich besonders gut für den Anbau im Garten und gehören zu den  ertragreichsten   Züchtungen . Sie sind selbstbefruchtend und können deshalb auch sehr gut in kleinen Gärten und sogar auf der Terrasse sowie dem Balkon gehalten werden. Da die eigenen Pollen aber nicht immer zu einer erfolgreichen Befruchtung führen, ist es ratsam, zwei unterschiedliche Sorten zu pflanzen. Die Bestäubung durch fremde Pollen führt meistens zu einem größeren Ertrag an Früchten. Jede Blüte enthält mehr als einen Fruchtknoten, deshalb reifen aus ihnen mehrere leckere Früchte heran. 
 
 
 
  Sorte  
  Eigenschaft  
 
 
 Sunflower 
 selbstbefruchtend, sehr beliebt, guter Bestäuber 
 
 
 Prima 
 selbstbefruchtend, große Früchte,&amp;nbsp;faserfreies Fruchtfleisch 
 
 
 Taylor 
 nicht selbstbefruchtend, Früchte ab September, süße Früchte 
 
 
 Allegheny 
 nicht selbstbefruchtend, große Früchte, sehr aromatisch 
 
 
 Rappahannock 
 nicht selbstbefruchtend, aromatische und große Früchte 
 
 
 Overleese 
 nicht selbstbefruchtend, sehr robust, sehr zartes Fruchtfleisch 
 
 
 Campbells Nr. 1&amp;nbsp; 
 nicht selbstbefruchtend, schnell wachsend, große Früchte mit wenig Samen 
 
 
 
 Früchte und Ernte der Dreilappigen Papau 
 Haben Sie schon einmal je ein Stück Mango, Banane, Ananas und dazu etwas Vanille auf einen Löffel gegeben und alles zusammen mit einem Mal gegessen? Nein? Dann sollten Sie unbedingt mal die Indianerbanane probieren, denn genau nach dieser  fruchtigen Mischung  schmeckt die exotische Frucht. Die Konsistenz erinnert an eine Avocado. So können Sie das Fruchtfleich direkt aus der Schale löffeln oder aber Sie verarbeiten es in Milchshakes oder auch Desserts weiter.&amp;nbsp; 
 Die Früchte schmecken nicht nur außergewöhnlich und exotisch, sondern sind auch sehr  nährreich . Durch den hohen Vitamin A und C- gehalt ist die Indianerbanane eine echte Vitaminbombe. Gesunde Fette, Proteine und Kohlenhydrate runden das Nährwertprofil der Frucht ab. 
 Die Früchte mit weißem bis hellgelbem Fruchtfleisch und einer grünen Schale sind  im Oktober reif . Sie können Sie direkt vom Baum nehmen und naschen (ohne Schale). Einmal reif sind die Früchte  nicht lange haltbar . Essen oder verarbeiten Sie sie am besten direkt oder entfernen Sie das Fruchtfleisch aus der Schale und frieren es ein.&amp;nbsp; 
  Bitte beachten:  Sollten sich in den ersten drei Lebensjahren Früchte bilden, sollten Sie sie entfernen. Denn die Fruchtbildung rauben der Pflanze Kraft, die sie in den jungen Jahren für sich selbst braucht.&amp;nbsp; 
   
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Hier möchten wir auch die letzten, womöglich noch offenen Fragen zur Dreilappigen Papau beantworten. 
 Wann trägt die Dreilappige Papau das erste Mal Früchte? 
 Steht die Indianerbanane am idealen Standort und genießt gute Pflege, trägt sie ausgepflanzt nach ungefähr  drei bis vier Jahren  das erste Mal Früchte. Sollten sich schon eher Früchte an der Pflanze gebildet haben, sollten Sie sie entfernen. Die Indianerbanane braucht in den ersten drei Jahren noch alle Energie für die eigene Entwicklung. Die Früchte in dieser Entwicklungsphase rauben nur unnötig Kraft.&amp;nbsp; 
 Warum trägt die Indianerbanane keine Früchte? 
 Ihre Indianerbanane schenkt Ihnen keine Früchte? Das kann verschiedene Gründe haben. Ist Ihr Baum schon alt genug, dass er Früchte entwickeln kann? Erst mit drei bis vier Jahren entwickelt die Dreilappige Papau zum ersten Mal Früchte. 
 Ihr Bäumchen ist schon älter als drei bis vier Jahre und trotzdem gibt es keine Früchte? Dann könnte es daran liegen, dass es  keine selbstbefruchtende Sorte  ist. Wenn Sie herausfinden können, welche Sorte der Indianerbanane Sie haben, müssen Sie gegebenenfalls einen zweiten Bestäuberbaum kaufen.&amp;nbsp; 
 Ein anderer Grund kann ein  falscher Standort  sein. Prüfen Sie einmal, ob Sie alle genannten Tipps einhalten und optimieren Sie gegebenenfalls noch einmal den Standort. Aber Achtung, das Umpflanzen von eingepflanzten Exemplaren kann der Pflanze schaden und Sie fahren besser mit einem neuen Bäumchen, das Sie direkt an den optimalen Standort pflanzen.&amp;nbsp; 
 Wie schnell wächst die Dreilappige Papau? 
 Die Dreilappige Papau wächst im Jahr circa  20-30 cm  und damit recht langsam. 
 Wie groß wird die Dreilappige Papau? 
 Unter den idealen Standortbedingungen und mit der richtigen Pflege können ausgepflanzte Exemplare eine Höhe von etwa  vier bis sechs Metern  erreichen. Indianerbananen im Kübel werden dagegen nur etwa halb so groß.&amp;nbsp; 
 Ist die Dreilappige Papau winterhart? 
 Der Baum ist auch ausgepflanzt bei uns&amp;nbsp; winterhart , denn die robuste Indianerbanane hält Temperaturen von&amp;nbsp; -25°C bis -30 Grad Celsius &amp;nbsp;aus. 
  Wichtig:  Die Dreilappige Papau in Kübelhaltung ist etwas weniger frostbeständig. Ebenso sollten Sie vor allem ausgepflanzte junge Dreilappige Papaus in den ersten Standjahren mit einem passenden  Winterschutz  ausstatten. Sicher ist sicher! 
 Ist die Dreilappige Papau giftig? 
 Die Indianerbanane ist  essbar  und sehr  nährreich . Die Samen (und auch andere Pflanzenteile) sollten Sie allerdings nicht verzehren, sie sind  giftig . Halten Sie die Pflanze von kleinen Kindern und auch Ihren Haustieren fern. Falls doch mal jemand an der Pflanze knabbern sollte, ist aber keine ernste Gefahr zu erwarten. Die Frucht an sich ist für Haustiere nicht schädlich.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-07-03T11:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Schlafbaum: Ein seltenes Ziergehölz mit filigranem Blattwerk und beeindru...</title>
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                 Ein filigranes Blattwerk, rosafarbene Blüten und ein dichter Wuchs. All diese wunderbaren Eigenschaften beschreiben den traumhaftschönen  Schlafbaum . Das elegante Ziergehölz verbreitet ein tropisches Feeling bringt etwas Urlaub direkt in Ihren Garten und wird auch als Seidenbaum bezeichnet. 
 
   Allgemeines zum Schlafbaum   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Pflanzzeitpunkt  
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Umtopfen  
  Düngen   
  Substrat  
  Winterschutz  
  Überwinterung  
 
 
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Wann trägt der Schlafbaum Früchte?  
  Wie groß wird ein Schlafbaum?  
  Warum verliert der Schlafbaum seine Blätter?  
  Ist die Schlafbaum giftig?  
 
 
 Allgemeines zum Schlafbaum 
 Der Seidenbaum, auch   Schlafbaum (Gehö lz)    genannt, ist ein echter Blickfang und hebt sich kunstvoll von der gewöhnlichen Gartenbegrünung ab. Das Ziergehölz gehört zur Familie der Mimosengewächse und besitzt eine besondere Fähigkeit. Bei Dunkelheit oder Trockenheit faltet sich das filigrane Blattwerk zusammen und nimmt eine Art „Schlafposition“ ein. Dieser interessanten Eigenschaft hat der Seidenbaum seinen Beinamen „Schlafbaum“ zu verdanken. 
 Ursprünglich stammt er aus dem asiatischen Raum und ist mittlerweile auch im Südosten der USA etabliert. Bei uns trifft man den Seidenbaum bisher zumeist als Kübelpflanze an. Dank der steigenden Temperaturen, ist ein Auspflanzen im Garten aber ebenfalls möglich. Im Mittelmeerraum ist der Schlafbaum schon lange als Gartenpflanze beliebt und wenn Sie die folgenden Tipps beachten, ist eine erfolgreiche Kultivierung, auch in Ihrem Garten, kein Problem. 
   
 Schlafbaum Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Asien 
 
 
  Familie  
 Hülsenfrüchtler 
 
 
  Standort  
 sonnig und windgeschützt 
 
 
  Gießen  
 regelmäßig; im Kübel in sehr heißen Perioden täglich, ausgepflanzt in der heißen Perioden ein- bis zweimal wöchentlich 
 
 
  Düngen  
 regelmäßig 
 
 
  Umtopfen  
 erst bei guter Durchwurzelung des Topfes 
 
 
  Substrat  
 lockeres und luftdurchlässiges Substrat 
 
 
  Essbar  
 Früchte: nein, andere Pflanzenteile: nein 
 
 
  Giftig für Tiere  
 ja 
 
 
  Überwinterung  
 junge Bäume mit einem Winterschutz abdecken, Maulbeeren im Kübel können auch in ein Winterquartier gestellt werden 
 
 
  Winterhart  
 frostverträglich (adult bis -15 Grad) 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde ohne Erfahrung 
 
 
 
 Die optimale Pflege Ihres Schlafbaums 
 Der Schlafbaum gilt insgesamt als ein sehr pflegeleichtes Gehölz und vermutlich viel anspruchsloser als Sie jetzt vielleicht noch denken. Wann Sie Ihr Ziergehölz am besten pflanzen, wieviel Wasser er benötigt oder wie der Seidenbaum überwintern sollte, möchten wir Ihnen trotzdem kurz darlegen. 
   
 Der ideale Pflanzzeitpunkt für den Schlafbaum 
 Ihre Seidenakazie wurde lange Zeit überwiegend als Kübelpflanze kultiviert. Inzwischen wird die Pflanzung im Garten immer beliebter. Der exotische Baum kann zwar an sich ganzjährige gepflanzt werden, allerdings empfehlen unsere Gärtner bis zum späten Frühjahr zu warten. Besonders die jungen Bäume sind etwas kälteempfindlich, daher sollten Sie bis nach den Eisheiligen mit der Pflanzung warten. 
 Der perfekte Standort für den Schlafbaum 
 Platzieren Sie Ihren Seidenbaum an einem sonnigen und warmen Standort. Im besten Fall ist der Ort auch etwas windgeschützter, damit die filigranen Blätter und Äste nicht beschädigt werden. 
 So gießen Sie Ihren Schlafbaum richtig 
 Wieviel Durst Ihr Schlafbaum hat, hängt natürlich auch von dem Standort ab. Bekommt die tropische Pflanze viel Sonne, benötigt sie auch mehr Wasser. Unsere Gärtner empfehlen daher, den Seidenbaum nach dem Pflanzen anzugießen und danach nur noch mäßig zu wässern. Achten Sie darauf, wenn Sie Ihre Seidenakazie direkt in den Boden setzen, eine angemessene 
 aus Kieseln oder Sand zu setzen. So kann das Gieß- oder Regenwasser ablaufen ohne, dass die Pflanze schaden nimmt. Kürzere Trockenperioden kann das Ziergehölz, doch im Idealfall hat Ihr Seidenbaum eine feuchte Erde, die allerdings nicht zu nass sein sollte. Das Gleiche gilt auch für Schlafbäume, die im Kübel kultiviert sind – mit einer passenden Drainage und einer leicht feuchten Erde kann kaum etwas schief gehen. In den Wintermonaten empfehlen wir Ihnen, dass Wässern auf ein Minimum zu reduzieren. 
 Den Schlafbaum topfen 
 Ihr Ziergehölz muss erst umgetopft werden, wenn die alte Erde stark durchgewuzelt ist. Achten Sie darauf, dass der neue Pflanztopf ca. 3-4 cm größer ist als der alte Topf. Mischen Sie dem Substrat kleine Mengen von Lavagestein, Blähton oder Perlit hinzu, um es mit Nährstoffen anzureichern und durchlässiger zu gestalten. 
 Den Schlafbaum richtig düngen 
 Um ein schnelles Wachstum und eine besondere Blütenpracht zu erzeugen können mit etwas   Dünger   nachhelfen. Beginnen sie im Frühjahr damit, Ihrem Seidenbaum Dünger zu geben. Wenn Sie die Seidenakazie im Frühling bereits in ein frisches, nährstoffreiches Substrat gesetzt haben, ist es ausreichend, wenn die erste Düngezufuhr nach etwas 6 bis 8 Wochen erfolgt. 
   
 Das ideale Substrat für den Schlafbaum 
 Verwenden Sie für die Kultivierung Ihres Schlafbaums ein lockeres und humusreiches Substrat. Der Vorteil eines eher sandigeren Bodens ist, dass die Pflanze deutlich frostresistenter ist, als bei lehmigeren und nährstoffreichen Böden. 
 Der passende Winterschutz für den Schlafbaum 
 Der Seidenbaum kann den Winter draußen verbringen. Jüngere Seidenbäume vertrage Kälte allerdings noch nicht so gut wie die älteren und größeren Exemplare. Wir empfehlen Ihnen daher, junge Bäume zunächst in Kübeln zu pflanzen, bevor Sie die Exoten ins freie Beet setzen. Auf diese Weise, können Sie Ihren Seidenbaum an einem frostfreien Ort platzieren, wie z.B. in einem hellen Gartenhaus oder in einem unbeheizten Wintergarten. Kälter als  5 Grad Celsius  darf es für den jungen Schlafbaum nicht werden. Adulte Exemplare, die Sie im Beet kultiviert haben, halten auch Temperaruten bis zu  -15 Grad  aus. Das Gießen können Sie im Winter deutlich reduzieren. Allerdings darf der Boden auch nicht vollständig austrocknen. Sollte der Winter ungewöhnlich trocken ausfallen, ist die ein oder andere Wassergabe für Ihren Exoten sinnvoll. 
 &amp;nbsp;  
 Rückschnitt des Schlafbaums 
 Der Schlafbaum muss in der Regel nicht geschnitten werden, da er eigenständig zu einer schönen Form heranwächst. Sollten die Äste doch teilweise zu dicht wachsen, kann es sein, dass sie sich gegenseitig das Licht rauben. In diesem Fall können Sie einen Auslichtungsschnitt vornehmen, damit der Baum ausreicht Licht und Luft aufnehmen kann. 
 Krankheiten und Schädlinge beim Schlafbaum 
 Der Schlafbaum ist nur sehr selten von Schädlingen befallen und auch Krankheiten gegenüber ist die Seidenakazie sehr resistent. Oftmals sind es Pflegefehler, die bei Ihrem Ziergehölz für ein Schadbild sorgen. 
 
  Hängende Blätter:  zu wenig Wasser 
 
 
  Langsamer Wuchs : zu wenig Nährstoffe 
 
 
  Dauerhaft gehöffnete Blätter:  Wurzelfäule 
 
 Schlafbaum Arten und ihre Eigenschaften 
 Es gibt zum einen den   Albizia julibrissin Ombrella   Albizia julibrissin Ombrella, der früher unter dem Namen Boubri bekannt war. Diese Art bildet eine Vielzahl an kleinen filigranen Blättern, die in einem intensiven Grün erstrahlen. Zusammen mit den rosafarbenen Blüten, wird dieser Baum zu einem echten Hingucker. Eine etwas ungewöhnlichere Farbe nimmt der   Schlafbaum (Seidenbaum) Summer Chocolate   an. Seine Blätter präsentieren sich in einem eindrucksvollen Violett. Eine besonders frosttolerante Sorte ist der Albizia julibrissin rosea, der ebenfalls eine prachtvolle, pinke Blütenpracht hervorbringt. 
 &amp;nbsp;  
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Hier möchten wir auch die letzten, womöglich noch offenen Fragen zum Schlafbaum beantworten. 
 Wann trägt der Schlafbaum Früchte? 
 Die grünbraunen Fruchtstämme des Schlafbaums sind im September reif. Wir raten Ihnen allerdings dringend vom Verzehr der Früchte ab, da dieses ungenießbar und leicht giftig sind. Auch die enthaltenden Samen sind nicht zum Verzehr geeignet. 
 Wie groß wird ein Schlafbaum? 
 Unter idealen Bedingungen und ausgepflanzt kann die Seidenakazie bis zu 6 Metern hoch werden. Die Krone des Baumes wird dabei ebenfalls deutlich größer und wächst sehr auslandend. Sie kann einen Zuwachs von bis zu 40 cm pro Jahr bekommen. 
 Warum verliert der Schlafbaum seine Blätter? 
 Wenn Ihre Seidenakazie plötzlich immer mehr Blätter verliert, kann das unterschiedliche Ursachen haben. 
 
 Zu wenig Sonne 
 Zu viel oder zu wenig gegossen 
 Frostschäden aus dem vergangenen Winter 
 Zu viel oder zu wenig gedüngt 
 
 Ist der Schlafbaum giftig? 
 Während der Pflanzensaft des Seidenbaums vollkommen unbedenklich ist, gelten die Früchte und Samen der Akazie als giftig. Achten Sie darauf, dass weder Kinder noch Tiere diese verzehren. 
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                            <updated>2023-06-26T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sonnenbrand bei Pflanzen - die wichtigsten Tipps und Prävention</title>
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                                            In diesem Blogartikel erfahren Sie, woran Sie Sonnenbrand bei Pflanzen erkennen, wie Sie diesen behandeln und vorbeugen.☀️
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                 Wenn der Sommer kommt, begrüßen viele die warmen Temperaturen und den Sonnenschein. Auch Pflanzen freuen sich darüber. Sonne ist essentiell für eine Pflanze, ohne die sie nicht überleben könnte, denn nur so kann sie Photosynthese betreiben. Ähnlich wie wir Menschen können aber auch Pflanzen an einem  Sonnenbrand  leiden und daran sogar eingehen. Deshalb ist es wichtig  schnell zu reagieren . Erfahren Sie in diesem Artikel, woran Sie Sonnenbrand bei Pflanzen erkennen, wie dieser entsteht, wie Sie den Sonnenbrand behandeln und ihm entgegenwirken können. 
 
   Hat meine Pflanze Sonnenbrand?   
   Die drei wichtigsten Tipps bei Pflanzen-Sonnenbrand   
   Sonnenbrand bei Pflanzen - Prävention   
   Fazit   
 
 Hat meine Pflanze Sonnenbrand? 
 Entwickelt Ihre Pflanze  braune Stellen , nachdem Sie diese in die Sonne gestellt haben, leidet sie vermutlich an einem Sonnenbrand. Häufig sind die Blätter dann ebenfalls  verwelkt oder vertrocknet . Bei anderen Pflanzen schimmert die Blattoberfläche  metallisch ,  silbrig . Aber auch die Rinde und der Stamm können davon betroffen sein und  rissig  werden. Zimmerpflanzen können ebenfalls einen Sonnenbrand entwickeln, sofern sie zu lange der Sonne ausgesetzt wurden. 
 Die drei wichtigsten Tipps bei Pflanzen-Sonnenbrand 
 1. Gönnen Sie Ihrer Pflanze etwas Schatten 
 
 Wenn Sie bemerken, dass Ihre Pflanze an einem Sonnenbrand leidet, sollten Sie diese unmittelbar im  Schatten  platzieren, damit die  Schäden  nicht noch schlimmer werden. Suchen Sie sich dafür am besten ein schattiges Plätzchen in Ihrem Garten, auf Ihrer Terrasse oder Balkon. Falls Ihre Pflanze zu groß oder schwer ist, um sie zu verschieben, können Sie dieser durch einen  Sonnenschirm  oder durch ein  Sonnensegel  Schatten verschaffen. Sofern auch dies unmöglich ist, können Sie der Pflanze durch ein  Schattiergewebe  beziehungsweise -netz den Sonnenstrahlen entziehen. 
 Auch   Zimmerpflanzen   können an Sonnenbrand leiden. Fallen Ihnen braune Stellen am Blattwerk auf, stellen Sie die Pflanze an einen sonnengeschützten Ort. Sofern es sich um eine Pflanze handelt, die kein direktes oder nur wenig Sonnenlicht benötigt, platzieren Sie die Pflanze nicht an einem Südfenster. Über unseren   Pflanzenfinder   können Sie überprüfen, welche Zimmerpflanze welche Lichtzufuhr benötigt. 
 
 2. Gießen Sie Ihre Pflanze 
 
 Wenn eine Pflanze einen Sonnenbrand erleidet, entzieht die Sonne ihr viel  Feuchtigkeit . Daher ist es wichtig, der Pflanze nach einem Sonnenbrand genügend Wasser zuzuführen. Die  Bewässerung  sollte über das  Wurzelwerk  erfolgen. Dafür können Sie zum Beispiel einen Untersetzer unter das Pflanzgefäß stellen und diesen mit Wasser befüllen. Vermeiden Sie es auf jeden Fall, die Pflanze von oben zu gießen. Wenn Sonnenstrahlen auf nasse Blätter treffen, führt dies nur noch schneller zum Sonnenbrand - ähnlich wie wir Menschen schneller im Wasser einen Sonnenbrand bekommen. 
 
 3. Entfernen Sie braune und vertrocknete Blätter 
 
 Sind einige Blätter bereits vertrocknet und braun, sollten Sie diese ebenfalls  entfernen . Dabei sollten Sie beachten, dass Sie diese mit einer scharfen Schere oder Klinge abtrennen, um der Pflanze nicht zu großen Schaden zuzufügen. Haben Sie diese Blätter entfernt, kann sich die Pflanze wieder ihren gesunden Trieben zuneigen. 
 
 &amp;nbsp;  
 Sonnenbrand bei Pflanzen - Prävention 
 
 Pflanzen müssen sich ähnlich wie unsere Haut erstmal an die Sonne  gewöhnen . Daher empfiehlt es sich, die Pflanzen nicht den ganzen Tag in der Sonne stehen zu lassen.  Vermeiden  Sie vor allem die heiße  Mittagssonne , denn diese kann dem Blattwerk richtig zusetzen. Verlagern Sie die Pflanze von einem Winterquartier in den Outdoorbereich, sollte dies  Schritt für Schritt  erfolgen. Nach zwei bis vier Wochen können Sie die Pflanze dann ganztägig in der Sonne stehen lassen. Belesen Sie sich jedoch zuvor, wie hoch der Bedarf an Sonne Ihrer Pflanze ist. Diese Angabe finden Sie auf unserer Homepage bei jedem Artikel unter dem Reiter “Eigenschaften”. Manche Pflanzen benötigen weniger, andere mehr Sonne. Vor allem   mediterrane Pflanzen   mögen viel Sonne, können aber auch an Sonnenbrand erkranken, sofern die Ausquartierung falsch erfolgte. Dazu gehören zum Beispiel: 
 
   Guave   
   Hibiskus   
   Oleander   
   Olivenbäume   
   Palmen   
   Passionsblume   
   Zitruspflanzen   
 
  Gießen  Sie Ihre Pflanze regelmäßig. Gerade im Sommer benötigt diese ausreichend  Flüssigkeit . Hier sollten Sie darauf achten, dass Sie die Pflanze von unten gießen und vermeiden, dass die Blätter nass werden, was wiederum einen Sonnenbrand fördert. 
 Auch die Wahl Ihres  Pflanzgefäßes  ist von Bedeutung. Während  Tonkübel  relativ gut isoliert sind und sich wenig von der Sonne beeindrucken lassen, heizen sich  Plastikbehälter  schnell auf und geben diese Wärme an die Wurzeln der Pflanze weiter, was ihr Feuchtigkeit entzieht. Zusätzlich heizen dunkle Blumentöpfe die Pflanze eher auf, als  hellere Gefäße . 
 Auch für Bäume gibt es eine Art Sonnencreme - den sogenannten  Kalkanstrich . Dieser besteht unter anderem aus Kalk und wird am Stamm aufgetragen. Der Anstrich beugt  Risse  in der Baumrinde vor, die durch Schädlinge oder heiße Temperaturen entstehen. 
 
 Fazit 
 Nahezu jede Pflanze kann einen Sonnenbrand entwickeln, vor allem wenn die Umgewöhnung vom Winterquartier in den Outdoorbereich zu schnell erfolgt. Das Gute ist, dass Pflanzen sich in der Regel von einem Sonnenbrand erholen können. Sofern Sie unsere Tipps beherzigen, wird das Thema Sonnenbrand bei Pflanzen für Sie sicherlich kein Problem mehr darstellen! 
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                            <updated>2023-06-13T07:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Schmucklilie: Alle Pflegetipps für die blühfreudige Königin der Kübelpfla...</title>
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                                            Die Schmucklilie ist die Königin unter den Kübelpflanzen und zeichnet sich neben der ausgeprägten Blühfreudigkeit auch durch eine pflegeleichte Kultivierung aus. 
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                 Die Schmucklilie ist die Königin unter den&amp;nbsp; Kübelpflanzen &amp;nbsp;und zeichnet sich neben der ausgeprägten&amp;nbsp; Blühfreudigkeit &amp;nbsp;auch durch eine&amp;nbsp; pflegeleichte Kultivierung &amp;nbsp;aus. Die Agapanthus ist damit nicht nur perfekt für alle Pflanzenanfänger, sondern auch für alle, die außergewöhnliche und eindrucksvolle Blüten lieben. Bedenken Sie allerdings, dass Sie eine entsprechendes Winterquartier benötigen, um vor allem den sommergrünen Schmucklilien einen passenden Ort für ihre Winterruhe bereitzustellen. Erfahren Sie hier, was Sie bei der Pflege der Schmucklilie noch alles beachten müssen.&amp;nbsp; 
 
   Schmucklilie Angebote   
   Allgemeines zur Schmucklilie   
   Schmucklilie Arten und Sorten   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Düngen  
  Substrat  
  Umtopfen  
  Rückschnitt  
  Überwinterung  
 
 
   Krankheiten und Schädlinge   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Was tun, wenn die Schmucklilie verbüht ist?  
  Wann blüht die Schmucklilie?  
  Die Schmucklilie blüht nicht?  
  Die Schmucklilie bekommt gelbe Blätter  
 
 
 Unsere Schmucklilien Angebote 
 In unserem Onlineshop finden sie vorwiegend die Agapanthus africanus. Egal, ob weiße oder herrlich blaue oder auch Schmucklilien mit weiß-blauen Blüten - wir haben ein tolles  Angebot an immergrünen Schmucklilien . Bei uns können Sie qualitativ hochwertige   Schmucklilien kaufen  , an denen Sie lange Freude haben. Stöbern Sie durch unser Sortiment - Sie gehen sicher nicht mit leeren Händen.&amp;nbsp; 
   
 Allgemeines über die Schmucklilie 
 Die rundlich erscheinenden Blüten setzen sich aus zahlreichen glockenförmigen Einzelblüten zusammen. Während der Blütezeit thronen die blau bis violett blühenden Blütenbälle auf kräftigen Stielen und präsentieren sich über dem Blattwerk. Ein wunderschöner Blickfang im Topf oder Beet. Aber auch ihr sattgrüner Blattschopf, bestehend aus langen, glatten und bogig wachsenden Blättern, ist ein schönes Zierelement in jedem Garten.&amp;nbsp; 
 Die Schmucklilie wird zudem auch als Liebesblume bezeichnet, da sich ihr botanischer Name aus den griechischen Wörtern für Liebe (agape) und Blüte (anthos) zusammensetzt. Für Balkon und Terrasse eignen sich die immergrünen Schmucklilien in Kübelhaltung am besten. Die sommergrünen Arten gedeihen in nährstoffreichen, durchlässigen Böden auch ausgepflanzt im Gartenbeet. 
 Da die Schmucklilie ursprünglich aus Südafrika kommt, ist sie auch unter dem Namen Afrikanische Lilie bekannt.&amp;nbsp; 
 Agaphantus Arten&amp;nbsp; 
 Beim Kauf Ihrer Schmucklilie sollten Sie darauf achten, welche Art Sie kaufen. Denn je nach Art, brauchen die Schmucklilien einen anderen Pflegeaufwand. Es gibt sommergrüne Schmucklilien und immergrüne Schmucklilien. 
 Immergrüne Schmucklilien 
 Immergrüne Arten werfen ihr Laub nicht ab und benötigen ein passendes Winterquartier - hell und zwischen 5 und 8 Grad Celsius. Sie werden in unseren Breitengeraden als Kübelpflanze kultiviert. Zu den Immergrünen Arten zählen  Agapanthus africanus  und  Agapanthus&amp;nbsp;praecox . Die Agapanthus africanus bekommen Sie in den unterschiedlichste Ausführungen im Palmenmann Onlineshop.&amp;nbsp; 
 Sommergrüne Schmucklilien 
 Die sommergrünen Schmucklilien Arten könne teilweise sogar ausgepflanzt werden, allerdings nur, wenn die Winter garantiert mild sind. Zu den sommergrünen Arten gehören  Agapanthus campanulatus ,  Agapanthus caulescens ,  Agapanthus coddii ,  Agapanthus inapertus . 
 Schmucklilie Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Südafrika 
 
 
  Familie  
 Amaryllisgewächse (Amaryllidaceada) 
 
 
  Standort  
 sonnig, windgeschützt 
 
 
  Gießen  
 ab April regelmäßig, im Winter das Gießen einstellen 
 
 
  Düngen  
 einmal im Monat von Frühjahr bis Spätsommer 
 
 
  Umtopfen  
 erst bei guter Durchwurzelung des Topfes 
 
 
  Substrat  
 Kübelpflanzenerde 
 
 
  Essbar  
 nein 
 
 
  Giftig  
 ja 
 
 
  immergrüne Arten  
 africanus, praecox 
 
 
  sommergrüne Arten (laubabwerfend)  
 campanulatus, caulescens, coddii, inapertus 
 
 
  Überwinterung  
 dunkler Standort, mindestens 5°C, Gießen und Düngen komplett einstellen 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenanfänger, da pflegeleicht 
 
 
  Arten  
 sommergrün (rubra) und immergrün (obtusa) 
 
 
  Tipp vom Pflanzendoktor  
 Die üppigen Blütenbälle sind als&amp;nbsp; Vasenschmuck &amp;nbsp;ein Hingucker und verschönern so Ihre Innenräume. 
 
 
 
 Die optimale Pflege der Schmucklilie 
 Die Stauden gehören zur Familie der&amp;nbsp; Lauchgewächse &amp;nbsp;und stammen ursprünglich aus Südafrika. Bei uns in Deutschland sind der immergrüne Agapanthus africanus und der sommergrüne Agapanthus campanulatus besonders beliebt. Hier erfahren Sie alles über die beste Pflege für Ihre Schmucklilie, damit Sie lange Freude mit ihr haben. 
   
 Der passende Standort für die Schmucklilie 
 Bei der Agapanthus handelt es sich um eine  wärmeliebende  Pflanze, die einen  hellen ,  windgeschützten Standort  mit vielen Sonnenstunden bevorzugt. Sie können Sie auch an einem halbschattigen Standort kultivieren, das schränkt allerdings die Blütenbildung ein.&amp;nbsp; 
 So gießen Sie Ihre Schmucklilie richtig 
 Je wärmer der Standort, desto größer ist der  Wasserbedarf  der auffällig blau bis violett blühenden Zierpflanze. Versorgen Sie die Schmucklilie in der warmen Jahreszeit mit  regelmäßigen Wassergaben  und Sie werden mit einem gesunden Erscheinungsbild belohnt. Aufgrund ihres fleischigen Wurzelwerks kann diese Schönheit eine gewisse Menge  Wasser speichern . Die Schmucklilie verkraftet es also auch problemlos, wenn Sie das Gießen einmal vergessen sollten. Vermeiden sollten Sie Staunässe, darauf reagiert die Agapanthus extrem empfindlich. Mit einer Drainageschicht im Topf können Sie dies vermeiden.&amp;nbsp; 
 So düngen Sie Ihre Schmucklilie 
 Schmucklilien benötigen  viele Nährstoffe . Düngen&amp;nbsp;Sie sie deshalb von  April bis August  einmal im Monat mit hochwertigem Flüssigdünger für Kübelpflanzen. Achten Sie aber darauf, dass Sie es mit dem Dünger nicht zu gut meinen. Ist die Pflanze überversorgt, bildet sie zwar zahlreiche, sattgrüne Blätter allerdings nur wenige bis keine Blüten. 
 Das ideale Substrat für die Schmucklilie 
 In Kübelhaltung ist eine  Drainageschicht  aus Kies oder  Blähton  am Topfboden ratsam, da die fleischige Wurzel bei Staunässe leicht faulen kann. Den Rest füllen Sie dann mit hochwertiger Kübelpflanzenerde auf. Wir empfehlen das  Palmenmann Spezial-Substrat . 
 Die Schmucklilie umtopfen 
 Anders als andere Gartenpflanzen im Kübel, liebt es die Agapanthus in einem  engen Topf .&amp;nbsp;Ein&amp;nbsp; Umtopfen &amp;nbsp;wird erst dann nötig, wenn das bisherige Pflanzgefäß deutlich zu klein geworden ist, da unter einem größeren Topf die Blühfreudigkeit der Pflanze leidet. Wir empfehlen Ihnen die Schmucklilie erst umzutopfen, wenn der Topf sehr stark durchwurzelt ist. Um die Blühfreudigkeit der Schmucklilie anzuregen, wählen Sie einen neuen Topf, der nur ein wenig größer ist als der Wurzelballen. &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Rückschnitt bei der Schmucklilie 
 Die robusten Stauden müssen nicht geschnitten werden. Entfernen Sie lediglich  verwelkte Blüten  mitsamt des Stengels mit einer Gartenschere, um die Blütenbildung zu fördern. Zu groß gewordene Exemplare können Sie mit einem Spaten teilen.&amp;nbsp; 
 Die richtige Überwinterung Ihrer Schmucklilie 
 Die sommergrünen Arten des Agapanthus sind etwas&amp;nbsp; frosttoleranter , da sie in den kühleren Regionen des Landes wachsen. Wogegen der immergrüne Agapanthus nur in den milden Gebieten verbreitet ist.&amp;nbsp;In Regionen mit milden Wintern können die sommergrünen Arten sogar im Garten ausgepflanzt werden. Wogegen die immergrünen Schmucklilien hierzulande nur im Kübel gedeihen und im Winter ein frostfreies Quartier drinnen benötigen. 
 Immergrüne Arten sollten Sie vor dem ersten Frost in ein  helles Winterquartier , mit Temperaturen zwischen 5 und 8°C, bringen. Bei höheren Temperaturen bilden sich weniger Blütenknospen und ist es der Pflanze zu kalt, werden ihre langen Blätter leicht gelb. In dieser Zeit benötigt der Agapanthus deutlich  weniger Wasser . Achten Sie aber darauf, dass die Erde nie ganz austrocknet. Warten Sie die letzten Spätfröste ab, bevor Sie die Pflanzen im April/Mai wieder an das Stehen im Freien gewöhnen. Ausgepflanzt ist eine Überwinterung der Agapanthus africanus nur mit Risiko möglich. Wichtig hierfür sind ein gut durchlässiger Boden sowie eine schützende Abdeckung mit Herbstlaub oder Rindenmulch. Wir empfehlen allerdings die Lagerung in einem frostfreien Winterquartier. Auch die sommergrünen Arten sollten im ersten Jahr nach der Auspflanzung, im Winter, zum Schutz abgedeckt werden. 
 Schädlinge und Krankheiten 
 Die Schmucklilie ist sehr  robust  und es kommt eher  selten  zu den typischen Schädlingen wie  Spinnmilben  und  Blattläusen , Was Sie aber dennoch im schlimmsten Fall beobachten können, sind   Wollläuse  . Wenn die kleinen wolligen Läuse Ihre Agapanthus befallen haben, finden Sie sie vorwiegend in den Blattachsen. 
 An Krankheiten ist es die  Wurzelfäule , die am häufigsten bei Schmucklilien auftritt. Da die Agapanthus im Kübel gehalten wird, kann es zu  Staunässe  kommen, wenn Sie keine Drainageschicht, zum Beispiel aus Blähton, im Kübel platziert haben. Die Staunässe führt wiederum zu Wurzelfäule. Wurzelfäule ist eine Pflanzenkrankheit, die man nur in den seltensten Fällen wieder in den Griff bekommt. Das Einzige, was Sie tun tun können, ist die Schmucklilie aus dem Kübel zu nehmen und das alte Substrat vorsichtig abzuklopfen. Dann entfernen Sie die verfaulten braunen und matschigen Wurzeln und setzen die Pflanze in frisches Substrat. Daumen drücken, dass Ihre Lilie das übersteht.&amp;nbsp; 
   
 Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor 
 Sie haben noch weitere Fragen, auf die Sie bisher keine Antwort gefunden haben? In der Palmenmann Pflanzensprechstunde beantworten wir häufige Fragen zur Schmucklilie.&amp;nbsp; 
 Was tun, wenn Schmucklilie verblüht ist? 
 Wie Sie bereits wissen, benötigen Schmucklilien keinen frischen Schnitt. Lediglich, wend die Blüten verwelt sind, sollten Sie zur Gartenschere greifen. Schneiden Sie die Verblühte Blüte Ihrer Schmucklilie inklusive Stengel ab. Das sieht zum einen schöner aus und zum anderen fördert das die neue Blütenbildung. Ihre Agapanthus wird Ihnen den Rückschnitt mit einem kräftigen Wuchs und vielen neuen Blüten danken.&amp;nbsp; 
 Wann blüht die Schmucklilie? 
 Bei optimaler Pflege und am idealen Standort blüht die Schmucklilie im Juli und August. Dann kommen ihre majestetischen, kugelrunden Blütenstände zum Vorschein und sind toller Blickfang in Ihrem Garten. Sollte Ihre Agapanthus in den Sommermonaten nicht blühen, dann geben wir Ihnen bei der nächsten Frage einige Tipps an die Hand. 
 Meine Schmucklilie blüht nicht 
 Zunächst muss man den Gründen für die fehlende Blühfreudigkeit der Schmucklilie auf den grund gehen. Denn es kommen mehrere Ursachen in Frage beziehungsweise kann man es auf folgende Pflegefehler zurückführen: 
  1. Das Winterquartier ist zu dunkel und zu warm  
 Für die Überwinterung benötigt die Agapanthus ein helles und kühles (zwischen 5 und 10 Grad Celsius) Winterquartier. Das sind die besten Voraussetzungen, damit sie in Winterruhe gehen kann und im nächsten Sommer wieder Blüten bildet. Zudem stellen Sie bitte das Gießen während dieser Zeit ein. 
  2. Zu früh umgetopft/zu großer Pflanztopf  
 Im Frühjahr, wenn man so richtig in Umtopflaune ist, macht man Halt vor nichts. Doch bei der Schmucklilie sollten Sie mit dem Umtopfen so lange warten wie es nur geht. Topfen Sie sie zu früh in einen großen Topf, steckt sie ihre Energie in die Wurzel- und nicht in die Blütenbildung. Warten Sie deashalb mit dem Umtopfen so lange Sie können, der Wurzelballen darf extrem durchwurzelt sein, bis die Schmucklilie in einen neuen Topf kommt. Der neue Topf sollte dann nur minimal größer sein als der alte. 
  3. Zu viel/zu wenig Dünger  
 Zwar braucht die Schmucklilie realtiv viele Nährstoffe, aber bitte auch nicht zu viele. Düngen Sie in der Wachstumsphase von Mai bis September circa alle zwei Wochen mit einem Flüssingdünger, allenfalls noch einmal im Oktober, aber auf keinen Fall während der Winterruhe.&amp;nbsp; 
 Zu Fehelden Nährstoffen kann es auch kommen, wenn die Schmucklilie kurz vor dem notwendigen Umtopfen steht. Denn dann ist der Ballen meist so stark durchwurzelt, dass die wenige Erde keine Nährstoffe mehr aufnehmen und an die Pflanze abgeben kann.&amp;nbsp; 
  4. Verwelkte Blüten wurden nicht entfernt  
 Entfernen Sie alte und verwelte Blütenstände nicht mitsamt des Stengels, kann die Schmucklilie ihre Energie nur schlecht beziehunsgweise gar nicht in die Bildung neuer Blüten stecken.&amp;nbsp; 
  5. Falscher Standort  
 Ist sicher gestellt, dass die Schmucklilie windgeschützt, an einem warmen und sonnigen Ort steht? Ist das nicht der Fall, stellen Sie die Kübelpflanze an an genau einen soclhen Ort damit die Grundvoraussetzung für die Blütenbildung gegeben ist.&amp;nbsp; 
   
 Warum werden die Blätter meiner Schmucklilie gelb? 
 Wichtige ist hier u klären, welche Schmucklilien Sorte sie kultivieren und wann die gelben Blätter.&amp;nbsp; 
 Bei den sommergrünen Schmucklilien ist es nomal, dass die Blätter im Herbst gelb werden und kurz darauf oder auch erst während der Winterruhe absterben. 
 Beobachten Sie dieses Bild, wenn Ihre immergrüne Schmucklilie im Winterquatier steht? Dann ist es ihr in ihrer Ruhephase zu warm. 
 Kommt es im Sommer zu den gelben Blättern, kann der Grund Staunässe, Trockenheit, zu viel Dünger oder sogar ein Sonnenbrand sein.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-05-29T08:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Kapernstrauch - Die mediterrane und blühende Gewürzpflanze</title>
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                                            Der Kapernstrauch (Capparis spinosa) wird auch als Echter Kapernstrauch bezeichnet und ist in Südeuropa sowie im gesamten Mittelmeergebiet beheimatet. Bekannt sind seine eingelegten Blütenknospen, die als Kapern mediterrane sowie heimische Gerichte verfeinern. Er gedeiht beson...
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                 Verwandeln Sie Ihren Außenbereich mit dem Kapernstrauch in ein Blütenparadies und ernten Sie im späten Herbst die köstlichen Knospen der Gewürzpflanze. Die mediterrane Pflanze ist nicht immer so leicht zu finden und wird häufig nur in bestimmten Gärtnereien und bei einzelnen Onlinehändlern angeboten. In unserem Sortiment ist der Kapernstrauch (Capparis spinosa) natürlich ebenfalls vertreten. Diese Art ist bei den meisten Gärtnerinnen und Gärtnern besonders beliebt, da diese keine Dornen aufweist. In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen ein paar Pflegetipps und Informationen mitgeben, damit der ausdauernde Strauch auch Ihnen viele Jahrzehnte Freude bereitet. 
 
   Allgemeines zum Kapernstrauch   
   Steckbrief   
   Pflegetipps  
 
   Standort   
   Gießen / Wasserbedarf   
   Düngen   
   Umtopfen   
   Substrat   
   Schneiden   
 
 
   Kapernstrauch überwintern   
   Eigenschaften des Kapernstrauchs  
 
   Wuchs   
   Blütenknospen   
   Kapern verarbeiten   
 
 
 
 Allgemeines über den Kapernstrauch 
 Der Kapernstrauch (Capparis spinosa) wird auch als Echter Kapernstrauch bezeichnet und ist in Südeuropa sowie im gesamten Mittelmeergebiet beheimatet. Bekannt sind seine eingelegten Blütenknospen, die als Kapern mediterrane sowie heimische Gerichte verfeinern. Er gedeiht besonders gut an sehr sonnigen, trockenen und geschützten Standorten. Der dunkelgrüne Strauch ist eine genügsame Sukkulente. Das bedeutet, seine Blätter dienen als Wasser- und Nährstoffspeicher. Die Pflege des Kapernstrauchs ist also eher unkompliziert. Er gedeiht am besten als Kübelpflanze, da der Strauch dann problemlos im Winter umgestellt werden kann. Die Gewürzpflanze ist der Gattung Capparis zuzuordnen und gehört zu der Familie der Kaperngewächse (Capparaceae). Diese Familie umfasst bis zu 600 verschiedener Arten von denen  ca. 250 Arten  der Gattung der Kapernsträucher zugeordnet werden. 
 Als Kübelpflanze erreicht der Kapernstrauch eine Wuchshöhe von ungefähr 40 cm. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Dann schmückt sich der Kapernstrauch mit weit geöffneten, weißen Blüten aus denen die langen, weiß-violetten Staubfäden eindrucksvoll herausragen. Die Blüte zeigt nur einmal, von morgens bis abends, ihre volle Pracht. 
   
 Kapernstrauch Steckbrief 
 
 
 
  Herkunft  
 Südeuropa und Nordafrika 
 
 
  Pflanzenart  
 Kaperngewächse 
 
 
  Standort  
 hell und sonnig/ kalte Zugluft vermeiden 
 
 
  Gießen  
 Mäßig (je nach Jahreszeit und Standort) 
 
 
  Düngen  
 zwischen Februar bis Oktober mit Zitrusdünger, Langzeitdünger nur im Notfall 
 
 
  Umtopfen  
 zu Beginn jährlich aufgrund des schnellen Wachstums im Frühjahr 
 
 
  Substrat  
 herkömmliche Erde 
 
 
  Essbar  
 ja (Früchte) 
 
 
  Bodenart  
 steinig bis sandig 
 
 
  Blütezeit  
 Juli bis August 
 
 
  Winterhart  
 nein 
 
 
  Geeignet für  
 Pflanzenfreunde mit wenig Erfahrung 
 
 
 
 Kapernstrauch Pflege 
 Der Kapernstrauch ist in der Regel sehr pflegleicht und nimmt es Ihnen nicht übel, wenn Sie ihn das ein oder andere Mal beim Gießen vergessen. Auch unregelmäßige Düngegaben machen dem Gewürzstrauch nicht viel aus. Für den idealen Wuchs und die ertragreichste Ernte haben wir für Sie trotzdem nochmal ein paar Pflegetipps aufgelistet: 
   
 Der perfekte Standort für den Kapernstrauch 
 Der robuste Capparis spinosa ist hitzeverträglich und benötigt viel Sonne und Wärme. Platzieren Sie die mediterrane Pflanze idealerweise an einem geschützten Ort, an dem der Strauch ausreichend Sonne erhält, aber wenig Wind und Regen abbekommt. Auch Wintergärten sind optimal geeignet für Ihrem Exoten. 
 Das richtige Gießen des Kapernstrauchs 
 Nasses Substrat und Staunässe sind dagegen sehr schädlich. Wichtig ist deshalb, dass der Kapernstrauch geschützt vor Regen steht und das Gießwasser ungehindert abfließen kann. Wenn Kapernpflanzen eingehen, liegt das sehr häufig an zu nassem Substrat. Weniger ist also in diesem Fall mehr und der Pflanzkübel muss über eine gute Drainage verfügen. Je nach Wetter genügt es, einmal durchdringend zu gießen und dann können Sie wieder einige Tage abwarten.. 
 Den Kapernstrauch düngen 
 Der Kapernstrauch ist auch im Bezug auf das Düngen sehr genügsam. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie Ihre mediterrane Pflanze zu Beginn des Frühjahres einmal düngen. Auf diese Weise erhöhen Sie den Ernteertrag und beschleunigen ein wenig das Wachstum der Pflanze. Wir empfehlen Ihnen dafür den   Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger   oder auch den   Mediterrano  . Beide Düngemittel ernhalten die idealen Nährstoffe, um den Kapernstrauch im Wachstum zu unterstützen. 
 Den Kapernstrauch umtopfen 
 Der mediterrane Strauch wächst nicht besonders schnell. Das Gute daran, er benötigt nur alle 3 Jahre einen neuen Topf. Der optimale Zeitpunkt für das Umtopfen ist im Frühjahr, bevor die Pflanze in die Wachstumsphase übergeht. Beim Umtopfen oder Auspflanzen sollten Sie in jedem Fall vorsichtig mit den empfindlichen Wurzeln umgehen. 
 Das richtige Substrat für den Kapernstrauch 
 Das Substrat sollte möglichst nährstoffarm, steinig, kalkhaltig und gut durchlässig sein. Ein Boden mit Ton- oder Humusanteil ist für den Kapernstrauch ideal. 
 Kapernstrauch schneiden 
 Wenn Sie Ihren Kapernstrauch etwas im Zaum halten wollen und dieser eine bestimmte Form haben soll, können Sie entweder im Herbst vor dem Einräumen oder auch im Frühjahr kurz vor dem neuen Austrieb schneiden. Der Capparis spinosa sollte allerdings mindestens 3 Jahre alt sein, bevor Sie den ersten Rückschnitt vornehmen. Schneiden Sie die Triebe auf ein Drittel der ursprünglichen Länge herunter, sodass diese nicht kürzer als 10 cm sind. 
 Kapernstrauch überwintern 
 Kapernsträucher sind bei uns nicht winterhart. Kalten Temperaturen bis ca. - 5° C hält der Strauch nur kurzzeitig stand und muss deshalb rechtzeitig in ein Winterquartier umziehen. Helle Räume mit 5° C bis 10° C bieten einen optimalen Schutz, bevor die sonnenscheinliebende Pflanze erneut im Frühjahr und Sommer draußen stehen kann. Keinesfalls darf er in der Nähe einer Heizung überwintern. Das Substrat muss nur leicht feucht gehalten werden, damit es nicht vollständig austrocknet. 
   
 Die Eigenschaften des Kapernstrauchs 
 Der Wuchs des Kapernstrauchs 
 Der Kapernstrauch gehört zu den laubabwerfenden und ausdauernden Pflanzen. Wenn die Gewürzpflanze ausreichen Platz zur Verfügung hat, können die einzelnen Zweige eine Fläche von bis zu zwei Metern einnehmen. Das Blattwerk des laubabwerfenden Strauchs sind wechselseitig angelegt und haben einen herzförmigen Wuchs. Sie können bis zu 3cm groß werden und verfügen über rötliche Blattadern. 
 Die besonderen Blütenknospen 
 Capparis spinosa ist nicht nur ein wunderschön blühender Strauch, sondern liefert auch die beliebten, würzigen Kapern. Geerntet werden die kleinen, geschlossenen Blütenknospen bevor sich die filigranen Staubfäden zeigen. Eine besonders gute Kapernernte erhalten Sie, wenn die Pflanze etwas höher steht und bei guter Pflege können sie bis zu 15 Jahre von einem Strauch profitieren. Nach der Blüte entwickelt sich die Kapernbeere, welche ebenfalls eingelegt und gegessen werden kann. 
 Roh sind Kapern allerdings ungenießbar. Die geschlossenen Knospen müssen erst in Salzlake und Essig eingelegt werden, bevor sie auf den Tisch kommen. Dabei entfalten sie ihren würzig-pikanten Geschmack. Die erbsengroßen Blütenknospen des Kapernstrauches sind besonders in der mediterranen Küche beliebt. Anbaugebiete sind unter anderem Südfrankreich sowie die Liparischen Inseln, nördlich von Sizilien. Zu der Inselgruppe gehört auch Salina, wo jährlich am ersten Juni-Wochenende das traditionelle „Festa del Cappero“ (Kapernfest) gefeiert wird. 
 In Frankreich unterteilt man Kapern in sieben unterschiedliche Klassen. Die Kleinsten (Nonpareilles) sind 4 bis 7 mm groß und gelten als die qualitativ besten und leckersten Kapern. Relativ große Exemplare, mit einem Durchmesser von 13 bis15 mm, gehören zur Klasse der Hors calibres. Generell gilt beim Kauf von Kapern: Je kleiner desto teurer. 
 In Deutschland verfeinern Kapern den Geschmack von Gerichten wie Königsberger Klopse, Frikassee und Rinder-Tatar. In der italienischen Küche kennt man sie vor allem in Vitello tonnato und Spaghetti alla puttanesca. 
   
 Kapern verarbeiten 
 Der Kapernstrauch blüht immer wieder nach. Deshalb erstreckt sich die Erntezeit über mehrere Wochen. Bevor die gepflückten Blütenknospen eingelegt werden können, müssen Sie sie einige Tage an der Luft trocknen. Im zweiten Verarbeitungsschritt legen Sie die Knospen dann für einige Wochen in Salzlake ein und waschen sie anschließend gründlich aus. Damit haben Sie die Bitterstoffe entfernt und die Kapern sind genießbar. Im letzten Schritt übergießen Sie die Kapern mit Essig und lassen Sie sie noch einmal mehrere Wochen ziehen. Mit wenig Aufwand und etwas Geduld können Sie dann Ihre selbst geernteten, kleinen Leckerbissen genießen. 
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            <title type="text">Der Olivenbaum: Inbegriff der mediterranen Flora und Symbol des Friedens </title>
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                                            Der Olivenbaum (Olea europea) ist im Mittelmeerraum beheimatet und ein wichtiges Element der mediterranen Flora. Er wird auch als Ölbaum oder echter Ölbaum bezeichnet. Der robuste und pflegeleichte Ölbaum ist auch für unsere Region geeignet. Mit seinem über Jahrzehnte gewachse...
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                 Der&amp;nbsp; Olivenbaum &amp;nbsp;( Olea europea ) ist im Mittelmeerraum beheimatet und ein wichtiges Element der mediterranen Flora. Er wird auch als&amp;nbsp; Ölbaum &amp;nbsp;oder Echter Ölbaum bezeichnet. Der robuste und pflegeleichte Ölbaum ist auch für unsere Region geeignet. Mit seinem über Jahrzehnte gewachsenen, knorrigen Stamm und der buschigen immergrünen Krone, ist er der Mittelpunkt im heimischen Garten. Damit holen Sie sich das Flair des Mittelmeeres nach Hause. Große Exemplare sind eine rare Besonderheit und ein echter Hingucker. Der Stamm ist nicht gerade, sondern wird im Alter immer verwachsener. Dadurch bekommt jeder Baum seine außergewöhnliche, knorrige Form. Zudem hebt er sich farblich durch seine helle Rinde und die vielen, lanzettförmigen grünen bis blau-grünen Blätter hervor. Diese schimmern je nach Lichteinfall an der Unterseite sehr schön silber-grau bis silber-grau-grün. 
 
   Olivenbaum Angebote   
   Die Geschichte des Olivenbaums   
   Pflegetipps  
 
  Auspflanzen oder im Kübel halten  
  Standort  
  Gießen / Wasserbedarf  
  Düngen   
  Substrat  
  Umtopfen  
  Überwinterung  
  Rückschnitt  
 
 
   Die leckeren Früchte   
   Krankheiten &amp;amp; Schädlinge   
   Pflanzensprechstunde   
 
  Olivenbaum verliert Blaetter  
  Olivenbaum bekommt gelbe Blaetter  
  Wie groß wird ein Olivenbaum?  
  Wie schnell waechst ein Olivenbaum?  
  Wann ist die Erntezeit?  
 
 
 Olivenbaum Angebote 
 Sie wollen mediterranes Flair in Ihr Zuhause bringen und einen&amp;nbsp;  Olivenbaum kaufen  ? In unserem Onlineshop finden Sie Olivenbäume in allen Größen. Von dekorativen kleinen Exemplaren im schönen Terrakotta-Topf für den Tisch, über ca. 100 cm große Bäumchen für Terrasse und Balkon, bis zu großen, alten Einzelstücken als Blickfang für den Garten. 
   
 Die lang zurückreichende Geschichte des Olivenbaums 
 Olivenbäume  wachsen sehr langsam  und können  mehrere hundert Jahre alt  werden. Das älteste Exemplar steht in Griechenland auf der Insel Kreta und wird auf 4.000 Jahre geschätzt. Die Geschichte des Ölbaums reicht bis in die Antike zurück. Er wird schon seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als  Nutzpflanze  kultiviert und seine Zweige gelten als  Symbol des Friedens . Viele Sagen und Mythen ranken sich um ihn. So war er der heilige Baum der Stadt Athen. Die Bewohner des damals noch namenlosen Ortes wurden von den Göttern Athene und Poseidon umworben. Der Sage nach, sollten beide der Stadt ein Geschenk machen. Derjenige, der das schönste Geschenk für die Bewohner auswählt, wird zum Namenspatron. Der Meeresgott Poseidon schenkte einen Brunnen, der allerdings nur Satzwasser spuckte. Das Geschenk der Göttin der Weisheit war ein Olivenbaum, der den Bewohnern Früchte, Öl und Holz spendete. Somit entschied sie das Duell für sich und die Stadt wurde Athen genannt. Auch heute hat der Olivenbaum noch eine große Bedeutung in der griechischen Kultur und Küche. 
   
 Die richtige Pflege Ihres Olivenbaums 
 Der Olivenbaum ist grundsätzlich eher pflegeleicht. Beachten Sie die folgenden Pflegetipps, können Sie sich auf eine lange Lebenszeit Ihres mediterranen Bäumchens freuen.&amp;nbsp; 
 Olivenbaum auspflanzen oder im Kübel halten? 
 Tatsächlich ist es auch in Deutschland möglich, einen Olivenbaum im Garten auszupflanzen. Doch muss dafür besonders eine Bedingung gegeben sein: ein mildes Klima im Winter. Unsere Olivenbäume kommen direkt von Produzenten in Italien und Spanien und wachsen somit schon im mediterranen Klima auf. Vor allem ältere Bäume sind bereits an das mediterrane, schön warme und trockene Klima gewöhnt. Einen solchen Baum mit einem gewissen Alter bei uns in Deutschland in milden Regionen auszupflanzen, kann also mit einem Risiko verbunden sein. Eventuell nimmt der Olivebaum durch die Klimaumstellung einen Schaden und verträgt das Auspflanzen nicht. Sollten Sie in einem milden Klima wohnen und unbedingt einen Olivenbaum auspflanzen wollen, können Sie es mit einem jungen Exemplar versuchen, das sich noch nicht allzu sehr an das heiß-trockene Klima im Herkunftsland gewöhnt hat. Dennoch ist das keine Garantie dafür, dass der ausgepflanzte Olivenbaum überlebt. Kurzzeitige leichte Minusgrade verkraftet er, mehr aber auch nicht. 
 Wohnen Sie in kalten Regionen Deutschlands empfehlen wir Ihnen den  Olivenbaum im Kübel  zu halten. Auf diese Weise können Sie ihn im Winter an einen geschützten Ort verfrachten und gehen kein Risiko ein. 
 Der passende Standort für Ihren Olivenbaum 
 Aufgrund des sehr langsamen Wachstums benötigt ein &amp;nbsp;junger Olivenbaum nicht viel Platz &amp;nbsp;und bringt mediterranes Flair auch auf kleine Balkone und Terrassen. Stellen Sie ihn in eine&amp;nbsp; sonnige, warme und geschützte Ecke &amp;nbsp;und Sie haben das ganze Jahr über Freude an der immergrünen Pflanze. Olivenbäume eignen sich auch hervorragend als Bonsaipflanze für Anfänger der japanischen Pflanzenkunst. Für Innenräume ist der sonnenliebende Ölbaum nicht gemacht. Gönnen Sie ihm deshalb möglichst ganzjährig einen Platz im Freien. 
 So gießen Sie Ihren Olivenbaum richtig 
 In seiner Heimat bekommt der Ölbaum sehr&amp;nbsp;viel Sonne und Wärme. Um der Trockenheit zu trotzen, bildet er bis zu sechs Meter lange Wurzeln aus und zieht damit sogar geringe Feuchtigkeit aus dem Boden. Ausgepflanzte, alte Bäume benötigen deshalb keine zusätzliche Wassergabe. Olivenbäumchen im&amp;nbsp;Topf&amp;nbsp;sollten allerdings&amp;nbsp; regelmäßig gegossen &amp;nbsp;werden. Sie benötigen im Gegensatz zu den „erwachsenen“ Exemplaren etwas Pflege. Wichtig ist, Staunässe an den Wurzeln zu vermeiden. Dazu dient eine Drainageschicht aus Kieselsteinen am Boden des Topfes. Zudem muss der Pflanzkübel über ein Abflussloch verfügen, damit das überschüssige Wasser abfließen kann. 
 Im Winter, wenn sich der Olivenbaum im geschützten Winterquartier befindet, müssen Sie das Gießen reduzieren. Der Olivenbaum braucht dann viel weniger Wasser als draußen und im Sommer.&amp;nbsp; 
 So düngen Sie Ihren Olivenbaum 
 Sobald Sie Ihren Olivenbaum aus dem Winterquartier holen und ihm vielleicht auch eine neue Frisur verpasst haben, können Sie zum Dünger greifen. Im  Frühjahr  beginnt die neue Wachstumsphase und der Olivenbaum benötigt frische Nährstoffe. Zur&amp;nbsp;Düngung&amp;nbsp;eignen sich am besten ein organischer&amp;nbsp; Zitrus- und Mediterran-Pflanzen-Dünger &amp;nbsp;oder ein Depotdünger, wie der&amp;nbsp; Palmenmann Spezial Langzeit-Dünger . &amp;nbsp; Wenden Sie den Dünger entsprechend der Anweisung auf der Verpackung an.&amp;nbsp; 
 Das perfekte Substrat für Ihren Olivenbaum 
 Pflanzen Sie den Olivenbaum in ein&amp;nbsp;lockeres, durchlässiges Substrat, das mit Lavagestein und Ton angereichert ist. Wir empfehlen die&amp;nbsp; Palmenmann Spezialerde für mediterrane Pflanzen .&amp;nbsp; 
 Olivenbaum umtopfen 
 Olivenbäume wachsen vergleichsweise langsam und so reicht es, wenn Sie Ihr Exemplar vermutlich alle zwei Jahre im Frühjahr mit frischem Substrat und einem größeren Topf versorgen. Wählen Sie den neuen Topf ein bis maximal zwei Nummern größer. Holen Sie Ihr mediterranes Bäumchen aus seinem alten Topf und klopfen Sie vorsichtig so viel altes Substrat aus dem Wurzelballen wie möglich. Bedecken Sie den Boden des neuen Topfes mit etwas  Blähton  als Drainageschicht und Substrat, setzen Sie den Olivenbaum hinein und füllen alles mit neuem Substrat auf. Drücken Sie die Erde rundherum und oben leicht fest, vergessen sie das Angießen nicht! Fertig ist die Umtopfaktion! 
 Überwinterung -&amp;nbsp;Der geeignete Winterschutz 
 Olivenbäume sind  robust  und können bei Temperaturen bis zu  minus 4 Grad  auch im Freien überwintern. Deshalb sind sie auch hier bei uns für den Garten geeignet. Praktisch ist die Haltung in einem Pflanzkübel. Dadurch bleibt der Olivenbaum transportfähig und Sie können ihn bei lang anhaltenden Frostperioden in ein helles, geschütztes  Winterquartier  umräumen. Ein beheizter Wohnraum ist nicht geeignet. Warme, trockene Heizungsluft und wenig Licht, verträgt der Olivenbaum nicht. In seiner Ruhephase sind Temperaturen knapp über null Grad ideal. Steht die Kübelolive im Winter draußen, empfiehlt sich ein  Winterschutz . Kleiden Sie den Kübel schon beim Eintopfen mit Styropor aus, um in den Wintermonaten die empfindlichen Wurzeln vor Kälteschäden zu bewahren. Bei großen, knorrigen Exemplaren empfiehlt es sich, direkt eine Heizspirale in die Erde einzusetzen. Sie können auch ein Holzgestell um den Kübel errichten und dieses mit  Vlies  umwickeln, um Ihren Olivenbaum in langen Frostperioden zu schützen.&amp;nbsp;Nach der Überwinterung bildet der Olivenbaum im Frühjahr seine kleinen weißen Blüten mit gelben Staubgefäßen aus. Weitere interessante Infos zu den Themen  &quot;Winterschutz des Olivenbaums&quot;  und&amp;nbsp; &quot;Winterschutz im Außenbereich&quot; &amp;nbsp;und in unserem Blog.&amp;nbsp; 
 Rückschnitt 
 Der Olivenbaum ist&amp;nbsp; schnittfreudig &amp;nbsp;und sollte besonders nach dem Winter gekürzt werden, um einen stärkeren Austrieb anzuregen. Sie können alte, angetrocknete Zweige und auch Zweige aus dem Vorjahr entfernen, sodass die Blätter der gesamten Krone viel Licht und Wärme abbekommen. Haben sich Triebe am Stamm unterhalb der Krone gebildet, können Sie auch diese entfernen.&amp;nbsp; 
 Die leckeren Früchte 
 Die mediterrane Steinfrucht ist frisch vom Baum noch nicht genießbar. Die Oliven müssen erst  mehrfach in Wasser eingelegt  werden, um die Bitterstoffe auszuschwemmen. Die entkernte, grüne Frucht wird anschließend gerne in Würzöle mariniert, mit Mandeln oder Paprika gefüllt und gehört auf jeden mediterranen Vorspeisenteller.  Grüne und schwarze Oliven  sind nicht etwa zwei verschiedene Sorten, sondern unterscheiden sich in ihrem  Reifegrad . Die grünen Früchte werden früher geerntet, voll ausgereifte Oliven sind dagegen schwarz. Häufig werden die grünen Oliven schwarz eingefärbt und günstiger angeboten als die echten schwarzen Oliven. 90 Prozent der Früchte werden weiterverarbeitet und zu Olivenöl gepresst. Oliven und Olivenöl sind in der mediterranen Küche unverzichtbar und genauso köstlich wie gesund. Die nährstoffreichen kleinen Leckerbissen enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Sie passen perfekt zu Fetakäse, in einen griechischen Salat, auf Pizzen oder genießen Sie sie einfach als leckere Tapas. 
   
 Krankheiten und Schädlinge 
 Beachten Sie die obigen Pflegetipps, können Sie sich auch ein langes Zusammenleben mit Ihrem Olivenbaum freuen. Dennoch kann es passieren, dass es dem Olivenbaum mal nicht so gut geht. Dann sind es häufig Krankheiten oder Schädlinge, die Ihren Olivenbaum plagen. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Schadbilder, die Ursache dafür und geben Ihnen Tipps für die fachgerechte Behandlung Ihres Olivenbaums.&amp;nbsp; 
 Schädlinge am Olivenbaum 
 Zu den häufigsten Plagegeistern von Olivenbäumen gehören  Spinnmilben ,  Schildläuse  und  Wollläuse . Eine regelmäßige Kontrolle Ihres Olivenbaums hilft die Schädlinge schnell zu erkennen und zu handeln. In der folgenden Tabelle zeigen wir Ihnen, wie Sie zwischen den Schädlingen unterscheiden können: 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Spinnmilben  
  Schildläuse  
  Wollläuse  
 
 
  Aussehen  
 gelb bis rötlich 
 meist braun oder rötlich 
 weiß und flauschig 
 
 
  Lieblingsort  
 Blattunterseite 
 Blattunterseite oder Stiel 
 Blätter, Stiel und Wurzeln 
 
 
  Indizien / Anzeichen  
 helle Sprenkel auf den Blättern 
 untypische Blattverformungen 
 gelbe oder eingerollte Blätter 
 
 
  Symptome  
 weiße Fäden / Netze 
 glänzender, klebriger Honigtau 
 glänzender, klebriger Honigtau 
 
 
 
 Ist der Befall erst einmal da, sollten Sie zügig zu   Pflanzenschutz   greifen. In unserem Onlineshop finden Sie zahlreiche Mittel, die Sie gegen die Schädlinge einsetzen können. Wenden Sie den Pflanzenschutz nach Gebrauchsanweisung an.&amp;nbsp; 
 Weiterführende Informationen zu   Wollläusen   und   Schildläusen   finden Sie außerdem in unserem Blog.&amp;nbsp; 
 Ein weiterer Schädling, der gelegentlich den Olivenbaum befällt, ist der  Dickmaulrüssler . Sie erkennen Ihn an Fraßspuren an den Oliveblättern. Die Blätter sind halbkreisförmig angefressen. Das Problem mit diesem Schädling ist: Er ist nachtaktiv, sodass man ihn nur selten tagsüber zu Gesicht bekommt. Der Dickmaulrüssler ist klein, dunkel und hat lange Fühler. Die Larven sind besonders schädlich, da sie das Wurzelwerk Ihres Olivenbaums anknabbern. Sollten Sie das Glück haben und einen Dickmaulrüssler entdecken, sollten Sie ihn einsammeln. Alternativ können Sie Fallen aufstellen und die ausgewachsenen Käfer einfangen. 
 Bei den Larven helfen meist nur natürliche Fressfeinde in Form von Fadenwürmern. Diese Nematoden sind online erhältlich und sind sehr effektiv.&amp;nbsp; 
   
 Olivenbaum Krankheiten 
 Neben gemeinen Schädlingen, gibt es auch einige Krankheiten, unter den Olivenbäume leiden können. Welche das sind, erfahren Sie jetzt. 
  Blattfleckenkrankheit  
 Ist Ihr Olivenbaum anhaltender Nässe von oben ausgesetzt, heißt, dass vor allem die Krone des Olivenbaum dauerhaft nass ist (wenn Sie zum Beispiel nicht nur unten den Ballen gießen), kann es zur sogenannten Blattflecken- oder auch  Augenfleckenkrankheit  ( Spilocaea oleagina ) kommen. Diese Krankheit sorgt dafür, dass die Blätter mit dunklen, braunen Flecken übersät sind, dann werden sie gelb und fallen ab. Entfernen Sie alle befallenen Blätter. Je nachdem, wie stark der Befall ist, können Sie einen Rückschnitt vornehmen. Kommt ein anderer Standort in Frage, sodass Ihr Bäumchen von oben vor Nässe geschützt ist? Dann stellen Sie ihn gerne um. Sollte sich Ihr Olivenbäumchen noch immer nicht erholen, kontaktieren Sie uns bitte, damit wir die weitere Behandlung abstimmen können.&amp;nbsp; 
  Olivenkrebs  
 Mit dem Olivenkrebs ist nicht zu spaßen, ganz im Gegenteil, es ist eine der schwersten Krankheiten für einen Olivenbaum. Das Bakterium  Pseudomonos Syringae  setzt sich in Öffnungen des Baumes fest und greift auf diese Weise die gesamte Pflanze an. Das Leiden des Baumes beginnt und leider gibt es kein wirkliches Heilmittel. Das Einzige, was helfen könnte: Schneiden Sie alle kranken ud befallenen Teile ab und verbrennen sie. Achten Sie darauf, dass Ihr Schneidewerkzeug desinifziert ist und Sie auf keinen Fall die gesunden Flächen mit dem Schneidewerkzeug berühren. Sollte Ihr Olivenbaum noch nicht wind- und regengeschützt stehen, ändern Sie den Standort.&amp;nbsp; 
 Den Olivenkrebs erkennen Sie an Löchern am Stamm, Äste verfärben sich und die Rinde platzt. Besonders junge Äste sterben ab, ältere und dickere Äste wachsen nicht weiter.&amp;nbsp; 
 Pflanzensprechstunde 
 Es sind noch Fragen bezüglich Ihres Olivenbaums offen geblieben? In der Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor klären wir häufige Fragen, dir Ihren mediterranen Baum betreffen.&amp;nbsp; 
 Mein Olivenbaum verliert Blätter 
 Verliert Ihr Olivebaum unverhältnismäßig viele Blätter in kurzer Zeit, kann das mehrere Gründe haben. Hier erklären wir Ihnen im Detail, welches Problem Ihr Bäumchen hat und geben Ihnen Tipps, was nun zu tun ist. 
 Der Olivenbaum überwintert zu dunkel 
 Im Gegensatz zu vielen anderen Plfanzen braucht der Olivenbaum ein  helles Winterquartier . Hinzu kommt eine stabile Temperatur von ca. acht Grad Celsius. Oftmals verliert Ihr Olivenbaum im Winterquatier Blätter, wenn er zu dunkel und zu warm steht. Aber machen Sie sich nicht allzu große Sorgen. Optimieren Sie die Bedingungen und sobald der Olivenbaum im Frühjahr wieder an die frische Luft kommt, regeneriert er sich in der Regel schnell wieder.&amp;nbsp; 
 Der Olivenbaum steht zu trocken 
 Auch wenn der Olivenbaum in seiner Heimat Trockenheit gewohnt ist, müssen Sie ihn in Ihrer Obhut regelmäßig gießen. Denn vor allem in Kübelhaltung braucht der Olivenbaum regelmäßge Wassergaben. Lassen Sie den Wurzelballen also auf keinen Fall austrocknen, ansonsten verliert er seine silbrig schimmernden Blätter. 
 Staunässe beim Olivenbaum 
 Nicht nur bei starker Trockenheit sondern auch bei zu viel Wasser verliert der Olivenbaum seine Blätter. Die Folge von übermäßigen Wassergaben ist oftmals  Staunässe . Hat überschüssiges Wasser keine Möglichkeit abzufließen, steht der Wurzelballen in Staunässe und die Wurzeln beginnen zu faulen. Es entsteht  Wurzelfäule . Diese Ursache für den Blattverlust ist weitaus schwieriger wieder in den Griff zu bekommen. Topfen Sie den Olivenbaum am besten aus und entfernen das Substrat. Nun sollten Sie alle faulen Wurzeln mit einem desinfizierten Messer abschneiden. Setzen Sie den Olivenbaum anschließend in frisches Substrat. Vergessen Sie nicht eine Drainageschicht, zum Beispiel aus Blähton, unten in den Topf zu geben. Sonst fängt das ganze Spiel wieder von vorne an.&amp;nbsp; 
 Nährstoffmangel beim Olivenbaum 
 Halten Sie Ihren Olivenbaum im Topf und düngen nicht beziehungsweise nicht regelmäßig, kann es zum Nährstoffelmangel kommen. Gerade ab dem Frühjahr bis in den Herbst sollten Sie Ihr Olivenbäumchen regelmäßig düngen. Ist der Nährstoffmangel so weit vorangeschritten, dass der Olivenbaum seine Blätter verliert, sollten Sie ihn düngen. Doch bitte nicht mit der doppelten Dosis! Überdüngung verträgt der mediterrane Baum nicht, denn grundsätzlich benötigt er nur wenig Nährstoffe. Achten Sie also darauf, dass Sie ihn regelmäßig von  März bis September  mit einer geringen beziehungsweise normalen Dosis düngen.&amp;nbsp; 
 Mein Olivenbaum bekommt gelbe Blätter 
 Dieses Erscheinungsbild hat ähnliche Gründe wie bei dem vorangegangenen Thema, warum der Olivebaum Blätter verliert. Zu den Ursachen zählen zum Beispiel Nährstoff- oder Lichtmangel, Staunässe oder Pilzerkrankung. In unserem Blogartikel  &quot;Gelbe Blätter am Olivenbaum - was kann ich tun?&quot;  finden Sie alle Gründe für die gelben Olivenbaumblätter und Tipps, wie Sie Ihrem Olivenbaum helfen können.&amp;nbsp; 
 Wie groß wird ein Olivenbaum?&amp;nbsp; 
 Halten sie Ihren Olivenbaum im Kübel, könnne Sie mit einer Höhe von  zwei bis drei Metern  rechnen, je nach Alter des Olivenbaums.&amp;nbsp; 
 Verbringen Sie Ihren nächsten Urlaub am Mittelmeer, dann werden Sie die dortigen Olivenbäume beeindrucken. In Ihrer Heimat, wo die perfekten Bedingungen herrschen, werden die Olivenbäume bis zu 20 Meter hoch. Hinzu kommt der knorrige Stamm, der mit zunehmendem Alter immer knorriger wird - der Anblick könnte nicht schöner sein.&amp;nbsp; 
 Wie schnell wächst ein Olivenbaum? 
 Olivenbäume wachsen recht  langsam . Vor allem bei Kübelhaltung werden sie in ihrem Wachstum begrenzt. Topfen Sie Ihren Olivenbaum nicht regelmäßig um, das heißt ungefähr alle zwei Jahre, so schränken Sie das Wachstum weiter ein. Wird er dagegen regelmäßig umgetopft und bekommt frisches Susbtrat und Nährstoffe, fühlt er sich wohl und wächst (langsam) weiter.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
  Übrigens:  Olivebäume wachsen nicht nur sehr langsam, sondern werden auch besonders alt. Es gibt Olivenbäume, die mehrere hundert Jahre alt sind. Auch in unserem Onlineshop und vor Ort können Sie  100 Jahre alte Olivenbäume kaufen . Sehr beeidruckend! 
 Wann kann man Oliven ernten? 
 Grundsätzlich ist die Erntezeit von Oliven der  Herbst  bis in den  Winter  hinein. Doch bis Ihr Olivenbaum die Früchte trägt, braucht er ein gewisses Alter. (Und natürlich die optimalen Bedingungen.) Je nach dem, welche Sorte Sie im Garten stehen haben, können Sie nach drei, fünf, sieben oder auch zwölf Jahren das erste Mal Ihre eigenen Oliven ernten. Informieren Sie sich vor dem Kauf, welche Sorte Sie haben möchten und wann der Baum die ersten Früchte trägt. Beachten Sie auch, dass es oftmals einen Bestäuberbaum für den erfolgreichen Olivenanbau bedarf.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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