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Alocasia - Alle Tipps zur Pflege, Vermehrung, Schädlingsbekämpfung & vieles mehr

Die Alocasia ist eine auffallende Blattschmuckpflanze, die schon längst in unsere Wohnungen eingezogen ist. Sie kommt mit ihren langen Blattstielen daher und zieht den Betrachter sofort in ihren Bann. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles, was Sie für die Pflege dieser tropischen Pflanze wissen müssen. Die auch als Pfeilblatt oder Elefantenohr bekannte Alocasia (dt. Alokasie) ist vielfältig in unserem Onlineshop vertreten. Ich kann Ihnen versprechen, dass wir nicht nur gängige Alocasien wie die Alocasia zebrina oder die Alocasia Black Velvet führen, sondern auch ausgefallenere ihrer Art, wie zum Beispiel die Alocasia ‚Pink Passion‘. Wenn Sie fast am Ende des Blogs angelangt sind, finden Sie noch eine Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor. In dieser werden die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen geklärt, sodass Sie schnell die richtigen Maßnahmen ergreifen können.

Alocasia Angebote

Sie finden eine große Auswahl an Alocasien im Onlineshop vom Palmenmann. Dort werden Sie garantiert fündig, wenn Sie Alocasien kaufen möchten. Pfeilblätter benötigen im Idealfall bereits ein wenig Pflanzenerfahrung, da die Anzeichen nicht immer eindeutig sind. Doch bekommen Sie die Haltung mit unseren Infos und Tipps problemlos hin. Egal ob Sie als Sammler oder zufällig bei diesen Gewächsen gelandet sind, Sie werden fündig! 

Allgemeines zur Alocasia

Die Alocasia (dt. Alokasie) ist bei uns auch unter den Bezeichnungen Pfeilblatt und Elefantenohr bekannt. Sie stammt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Gebieten Asiens und Australiens. Die ursprüngliche Art Alocasia macrorrhizos wird in ihrer Heimat auch als Nutzpflanze gehalten. Die Blätter werden gekocht und verzehrt. Wir empfehlen dies nicht auszuprobieren, alle gezüchteten Arten sind für Menschen und Tiere giftig. Mittlerweile gibt es in etwa 80 unterschiedlich Arten, die sich in ihrem Erscheinungsbild unterscheiden. Alle bilden jedoch die typisch langen Blattstiele aus, auf denen die großen, auffallenden Blätter sitzen.

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Die schnell wachsende und sehr beliebte tropische Zimmerpflanze ist eine hohe Luftfeuchtigkeit gewohnt und benötigt ein immer feuchtes Substrat. Dies liegt einfach am natürlichen Habitat des Elefantenohrs. Wenn Sie ideale Bedingungen für Ihr immergrünes Pfeilblatt geschaffen haben, wird es Sie mit einer Blüte belohnen und dies anzeigen. Die Freude währt jedoch nur kurz, da wir Ihnen empfehlen, die Blüte zu entfernen. Sie entzieht der Pflanze nur unnötig viel Energie und kann ihr sogar schaden. Darüber hinaus bildet sie nach der Befruchtung schwarze Beeren aus, die hoch giftig sind und auf keinen Fall verzehrt werden sollten. Auch der davon ausgehende Duft ist nicht sehr angenehm. Wir raten dazu, die Pflanze entsprechend vor Kindern oder Tieren zu schützen.

Alocasia Steckbrief

Herkunft tropische und subtropische Gebiete zwischen Asien und Australien
Pflanzenart Grünpflanze
Standort hell bis halbschattig ohne direkte Sonneneinstrahlung, trockene Heizungs- und kalte Zugluft vermeiden
Gießen regelmäßig, sobald die obere Erdschicht gut angetrocknet ist; mit kalkarmem Wasser besprühen
Düngen zwischen April und September mit Flüssigdünger, Langzeitdünger nur im Notfall
Umtopfen zu Beginn jährlich aufgrund des schnellen Wachstums im Frühjahr
Substrat herkömmliche Erde oder Hydrokultur
Essbar nein
Giftig ja
Überwinterung heller Standort bei Zimmertemperatur
Winterhart nein
Geeignet für Pflanzenfreunde mit durchschnittlicher Erfahrung
Diverse Arten amazonica, cucullata, cuprea, reginula, sarawakensis
Tipp vom Pflanzendoktor ideale Zimmerpflanze für den Wohnraum

Alocasia Pflege

Die Alocasia gehört zu den anspruchsvolleren Zimmerpflanzen, die jedoch relativ zügig anzeigen, wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Um diese Anzeichen lesen zu können, ist ein grüner Daumen von Vorteil. Halten Sie sich jedoch an alle unsere Pflegetipps, schaffen Sie es auch ohne große Erfahrung, lange Freude an diesen tropischen Pflanzen zu haben.

Der perfekte Standort für die Alocasia

Bevor Sie sich dazu entscheiden, eine Alocasia zu sich nach Hause zu holen, sollten Sie sich Gedanken über den verfügbaren Standort zu machen. Das Elefantenohr mag eine helle bis halbschattige Umgebung, mit möglichst viel indirektem Licht. Auch schattigere Standorte sind vollkommen in Ordnung, führen jedoch zu einem langsameren Wachstum. Wir empfehlen Ihnen daher, die Alocasia an einem Ost- oder Westfenster zu platzieren. An diesen Orten kann sie einigen Sonnenstunden am Tag tanken, ohne der kräftigen Mittagssonne ausgesetzt zu sein. Diese verursacht schnell Verbrennungen auf den Blättern. Falls Sie ein lichtdurchflutetes Badezimmer haben, wäre dies der favorisierte Standort Ihres Elefantenohrs, da dort eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht. Eine ganzjährige Kultivierung bei Zimmertemperatur um die 20 Grad Celsius eignet sich sehr gut. Eine kältere Überwinterung ist nicht nötig, achten Sie darauf, dass die Temperaturen nicht unter 15 Grad Celsius fallen. Wählen Sie den Standort so aus, dass die Alocasia keiner Zugluft ausgesetzt ist.

In den Wintermonaten ist zusätzlich darauf zu achten, dass Sie das Pfeilblatt nicht über einer Heizung platzieren. Die aufsteigende Luft ist zwar warm und bewegt im Idealfall die Blätter ein wenig, doch ist sie auch sehr trocken. Dies schadet der Pflanze. Sollte es keine andere Möglichkeit geben, ist das regelmäßige Besprühen der Blätter unabdingbar. Alternativ können Sie auch eine Schale mit Wasser auf die Heizung oder die unmittelbare Umgebung der Pflanze platzieren, sodass die Luftfeuchtigkeit gehoben wird. Ebenfalls möglich ist die Verwendung eines Tontopfes mit entsprechendem Untersetzer. Über das Material wird Wasser verdunstet, was ebenfalls wirksam ist.

Das richtige Gießen der Alocasia

Gießen Sie Ihre Alocasia regelmäßig, übertreiben Sie es jedoch nicht. Das Volumen ist abhängig vom Standort und der Jahreszeit. Im Winter wird generell etwas weniger gegossen als im Sommer, da die Pflanze sich nicht mehr in ihrer Hauptwachstumsphase befindet. Diese liegt zwischen Frühjahr und Herbst. Wässern Sie das Pfeilblatt in dieser Zeit ein- bis zweimal pro Woche, natürlich ist auch dies abhängig vom Standort. Testen Sie vor der Wassergabe, ob die obere Substratschicht gut angetrocknet ist. Ist dies der Fall, gönnen Sie dem Elefantenohr einen kräftige Schluck Wasser, andernfalls warten Sie noch ein wenig. Sollte sich im Übertopf oder dem Topfuntersetzer Wasser sammeln, entfernen Sie dies circa fünf Minuten nach der Wassergabe, um Staunässe vorzubeugen. Die Alocasia mag zwar ein feuchtes Substrat, Nässe hingegen verträgt sie auf Dauer nicht. Im Winter können Sie das Wässern noch ein wenig reduzieren, achten Sie jedoch auch hier auf die Pflanze. Verhindern Sie Ballentrockenheit, auch dies ist sehr schädlich für die Pflanze.

Da Alokasien generell etwas empfindlichere Pflanzen sind, ist die Wässerung mit Leitungswasser, je nach Kalkgehalt, nicht zu empfehlen. Auch kaltes Wasser ist nicht optimal, dieses sollte Zimmertemperatur haben. Nutzen Sie für die Wässerung lieber Regenwasser oder anderweitig kalkarmes bis -freies Wasser.

Entscheiden Sie sich dafür, die Blätter von Zeit zu Zeit mit Wasser zu besprühen, ist kalkfreies Wasser ebenfalls ratsam. Andernfalls hinterlassen Sie unschöne Flecken auf den Blättern, die Sie abwischen müssen. Das Ansprühen an sich ist ebenfalls eine Option, um eine erhöhte Luftfeuchtigkeit zu imitieren und das Wohlbefinden des Pfeilblattes zu steigern.

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Die Alocasia umtopfen

Der Zeitpunkt: Prinzipiell können Sie Ihre Zimmerpflanzen umtopfen, wann immer es Ihnen passt. Für die Vegetation und Entwicklung Ihrer Alocasia ist es jedoch ideal, dies im Frühjahr zu tun. Auch der Sommer ist noch bedenkenlos möglich. Dann pflanzen Sie das Pfeilblatt vor der Hauptwachstumsphase um und sie hat noch ausreichend Zeit, sich im neuen Topf zu etablieren und das Substrat zu durchwurzeln. Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, können Sie mit einem Blick in beziehungsweise unter den Topf erkennen. Sollten bereits die ersten Wurzeln austreten, so wird es Zeit, den Topf zu wechseln. Ebenfalls gut zu erkennen ist es, dass die Wurzeln den Substratballen umschließen und an der Topfwand wachsen.

Der Topf: Der Topf ist entscheidend für die weitere Entwicklung Ihrer Alocasia. Nutzen Sie einen Topf, der zwei bis drei Zentimeter größer ist, als der vorherige. Hier kann man sich gut an den Topfgrößen orientieren, die am Boden des Plastiktopfes stehen. Wählen Sie diesen zu groß, so gehen viele Nährstoffe im Substrat verloren, da die Pflanze sie über Ihren Wurzelballen nicht erreicht. Auch wenn Pflanzen beinahe Ihre ganze Energie nach dem Umtopfen in das Wurzelwachstum stecken, sollten Sie es nicht übertreiben. Dies tun sie vor allem auch, um einen sicheren Stand im neuen Substrat zu haben.

Das Umtopfen: Holen Sie die Pflanze mitsamt dem verwendeten Substrat aus dem Gefäß. Dies können Sie durch leichtes zusammendrücken des Topfes erreichen, sollte die Pflanze zu festsitzen. Entfernen Sie das alte Substrat so weit es geht von den Wurzeln. Schauen Sie sich die Wurzeln an und entfernen, wenn vorhanden, abgestorbene Teile. Füllen Sie ein wenig Substrat auf den Grund des Topfes und platzieren Ihre Alocasia im Anschluss in der Topfmitte. Die Pflanzhöhe sollte sehr ähnlich zur alten sein, ein wenig tiefer können Sie sie allerdings setzen, da mit der Zeit der Stamm immer länger wird, warum erklären wir später. Füllen Sie im Anschluss das restliche Volumen des Topfes mit Substrat auf. Klopfen Sie ein wenig an den Rändern, damit es sich gut zwischen den Wurzeln verteilen kann. Gießen Sie zum Schluss einen guten Schluck Wasser hinein, um das Pfeilblatt umgehend mit allem versorgt zu haben.

Wichtig: Beachten Sie nach dem Umtopfen, dass das neue Substrat in den meisten Fällen vorgedüngt ist. Verzichten Sie daher in den ersten Wochen auf zusätzliche Nährstoffzufuhr beim Gießen.

Die Alocasia düngen

Während der Hauptwachstumsphase ist es sinnvoll, die Alocasia in regelmäßigen Abständen zu düngen. Dies können Sie mit einem geeigneten Flüssigdünger machen. Mischen Sie diesen in das Gießwasser und wenden ihn nach Anleitung an. Wir empfehlen den Biotrissol Plus Grünpflanzendünger, den Sie in unserem Sortiment finden können. Wenn Sie allerdings sagen, dass Sie mit der Regelmäßigkeit nicht zurechtkommen oder häufiger mal nicht die Zeit finden, das Pfeilblatt auf diesem Wege zu düngen, können Sie auch unseren beliebten Palmenmann Spezial Langzeitdünger verwenden. Für das Elefantenohr ist eine regelmäßige Düngung jedoch besser, da er die Nährstoffe in seinem verdickten Rhizom speichert und ein Langzeitdünger nicht in der Regelmäßigkeit die benötigten Nährstoffe zuführt.
Ab September / Oktober können Sie das Düngen einstellen beziehungsweise auf ein Minimum reduzieren, da die Alocasia im Winter nicht so viele Nährstoffe verbraucht. Hier reicht eine Düngung im Monat.

Krankheiten und Schädlinge bei der Alocasia

Wenn Sie Ihre Alocasia entsprechend der gegebenen Informationen und Tipps pflegen, können Sie Krankheiten und Schädlingen sehr gut vorbeugen. Dennoch kann es immer mal passieren, dass sich Schädlinge auf die Pflanze verirren oder Sie zu viel gegossen haben. Sollte es so weit gekommen sein und Sie entdecken bei Ihrer Routineuntersuchung einige Schädlinge auf den tollen Blättern, müssen Sie schnell handeln. Verfrachten Sie das Pfeilblatt in Quarantäne, sodass die ungewollten Mitbewohner nicht auf benachbarte Pflanzen übergehen. Hier finden Sie eine kleine Übersicht über die bei der Alocasia am häufigsten auftretenden Schädlinge:

  Spinnmilben Schildläuse
Aussehen gelb bis rötlich Meist braun oder rötlich
Lieblingsort Blattunterseite Blattunterseite oder Stiel
Indizien / Anzeichen Helle Sprenkel auf den Blättern Untypische Blattverformungen
Symptome Weiße Fäden / Netze Glänzender, klebriger Honigtau


Sollten Sie die Schädlinge mit einfachem Abwischen oder Absprühen der Blätter nicht entfernen können, müssen Sie zu anderen Mitteln greifen.

Als letzte Lösung ist eine Mischung aus Wasser, Kernseife und Brennspiritus zu verwenden. Verrühren Sie dazu 1 Liter Wasser, 15 Milliliter Kernseife sowie 15 Milliliter Brennspiritus. Besprühen Sie die Blätter Ihrer Alocasia damit ausgiebig. Warten Sie einige Tage und wiederholen den Vorgang so lange, bis Sie keine Schädlinge mehr auf dem Pfeilblatt finden. Auch die Verwendung von industriellen Schädlingsmitteln ist natürlich möglich. Hier haben wir eine kleine Auflistung an Mitteln, die Sie im Onlineshop des Palmenmanns finden:

 

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Wurzelfäule

Wurzelfäule ist eine Krankheit, die durch unser Gießverhalten verschuldet wird. Problematisch ist sie, da sie oftmals erst sehr spät erkannt wird. Glücklicherweise ist die Alocasia eine Pflanze, die es Ihnen relativ zügig anzeigt. Übergießen Sie die Pflanze und entfernen das überschüssige Wasser nicht aus dem Übertopf beziehungsweise dem Untersetzer, entsteht die Staunässe schneller als man denkt. Wer die Anzeichen des Elefantenohrs nicht schnell erkennt, wird Schwierigkeiten haben, sie noch zu retten. Was das Ganze so kompliziert macht, sind die welkenden Blätter, die man ebenso als Zeichen von zu wenig Wasser deuten könnte. Glücklicherweise gehört die Alocasia zu den tropischen Pflanzen, die über die Gutation überschüssiges Wasser ‚ausschwitzen‘. Hängen also immer mal wieder Wassertropfen an den Spitzen der Blätter, wissen Sie, dass die Pflanze mehr als ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung hat.

Kommt es dennoch so weit, ist schnelles Handeln erforderlich. Holen Sie die Pflanze aus dem Topf und entfernen das feuchte Substrat von dem Pfeilblatt. Alle Wurzelteile, die braun oder gar schwarz sind und bereits muffig riechen, müssen entfernt werden. Schneiden Sie lieber zu viel als zu wenig ab, um etwaige Folgeschäden zu unterbinden. Pflanzen Sie Ihr Elefantenohr im Anschluss in neues Substrat und hoffen, dass Ihre Mitbewohnerin die stressige Zeit gut wegsteckt und neu anwächst. Gießen Sie in Zukunft mit mehr Bedacht und beobachten die Reaktion der Pflanze intensiv.

Die beliebtesten Alocasia Arten

Bei den etwa 80 verschiedenen Arten von Alokasien wird jeder fündig. Die Blätter sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Nicht jede dieser Arten ist als Zimmerpflanze geeignet, das grenzt die Auswahl etwas ein. Die Blattform hat immer die Pfeilform als Grundlage, auch wenn diese teilweise etwas rundlicher oder wellig ausfällt. Einige Arten haben tief eingeschnittene Blätter und sind dadurch kaum als Pfeilblatt zu erkennen. Das Sortiment des Palmenmann Onlineshops umfasst einige Arten dieser tropischen Schönheit und es wird stetig weiterwachsen. Gerne listen wir Ihnen einige unserer Lieblinge hier auf:

Vermehrung der Alocasia

Eine Alocasia ist etwas Wunderbares, das man in seiner Sammlung nicht mehr missen möchte. Wie finden Sie es, wenn Sie Ihr Schmuckstück teilen können? Vielleicht sogar verschenken und damit Ihre Freude teilen können? Sie haben zwei Möglichkeiten, Ihren Liebling zu duplizieren. Für einen dieser beiden Wege empfehlen wir einen grünen Daumen und Erfahrung in der Teilung und Vermehrung von Pflanzen. Falls Sie nun denken, dass Sie Abstand von kleineren Exemplaren nehmen müssen, können wir Sie beruhigen. In unserem Sortiment finden Sie einige Minipflanzen, zum Beispiel die Mini Alocasia pink dragon oder Mini Alocasia Dragon Scale.

Beginnen wir mit der leichteren Methode. Diese können Sie beim nächsten Umtopfen Ihrer Alocasia problemlos anwenden. Holen Sie Ihr Elefantenohr nicht nur zum Nachsehen aus dem Substrat, dies stresst die Pflanze und könnte ihr schaden.

Alocasia Vermehrung durch Ableger:

  1. Holen Sie Ihre Alocasia aus dem Substrat und entfernen dieses grob von den Wurzeln.
  2. Trennen Sie bereits angewachsene Tochterpflanzen mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze ab.
  3. Alternativ halten Sie Ausschau nach kleinen Brutzwiebeln / Knollen.
  4. Diese können Sie vom Rhizom der Mutterpflanze abtrennen.
  5. Pflanzen Sie die Tochterpflanzen ein. Die Knollen können Sie auf feuchtes Substrat legen und auf den Austrieb warten.

Sie haben jedoch aktuell ein großes Pfeilblatt zu Hause und möchten dies teilen, dann stellen wir Ihnen hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Verfügung. Beachten Sie, dass bei falscher Ausführung der Pflanze große Schäden zugefügt werden können. Führen Sie die Teilung am besten im Frühling durch, sodass sich das Pfeilblatt schnellstmöglich erholen kann.

Alocasia Vermehrung durch Teilung:

  1. Holen Sie die komplette Alocasia aus dem Substrat.
  2. Legen Sie das Rhizom frei. Den Teil der Pflanze, aus dem der Trieb wächst.
  3. Teilen Sie das Rhizom mit einem scharfen Messer in der Mitte. Achten Sie darauf, dass ausreichend Wurzelwerk an beiden Teilen vorhanden ist.
  4. Lassen Sie die Schnittstellen etwas antrocknen, bevor Sie die Pflanzen in neues Substrat setzen.

Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor

Die Alocasia zeigt Ihnen sehr schnell an, wenn ihr etwas in der Pflege fehlt oder der Standort nicht gefällt. Im Folgenden erhalten Sie Informationen und Tipps, was bestimmte Anzeichen bedeuten und was Sie dagegen tun können. Davon abgesehen werden oft gestellte Fragen beantwortet.

Warum wird das älteste Blatt braun?

Es ist ein natürlicher Vorgang bei der Alocasia, dass sie das älteste Blatt abwirft, sobald ein neues nachgeschoben wurde. Machen Sie sie keine Gedanken, egal ob dieses braun oder gelb ist. Mit der Zeit wird es leicht matschig werden, doch entfernen Sie es nicht frühzeitig. Im Blattstiel sind für die Pflanze wichtige Nährstoffe enthalten. Hat die Alocasia diese verwertet, so schmeißt sie das Blatt von selbst ab. Auch wenn die beiden ältesten Blätter sich verfärben, ist dies ganz normal, machen Sie sich keine Sorgen. Sollten es jedoch noch mehr sein oder jüngere Blätter betroffen sein, so handelt es sich um etwas anderes.

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Braune Spitzen / Blattränder

Braune Spitzen oder Blattränder bei Ihrem Pfeilblatt können auf eine zu trockene Luft hinweisen. Dies ist die bestmögliche Einladung für die vorher bereits erwähnten Schädlinge. Besprühen Sie daher die Blätter regelmäßig mit möglichst kalkfreiem, zimmerwarmem Wasser. Eine andere Option ist die allgemein zu trockene Haltung des Elefantenohrs. Auch dies schadet Ihrer Alocasia auf Dauer. Gießen Sie die Pflanze häufiger oder im gleichen Volumen mit mehr Wasser. Beachten Sie diese Punkte, wird spätestens der Neuaustrieb wieder in gewohnter Pracht erscheinen.

Ist die Alocasia giftig?

Beim Verzehr ist die Alocasia leicht giftig. Dies gilt sowohl für Menschen als auch für Tiere. Der Pflanzensaft kann Hautreizungen hervorrufen. Waschen Sie diesen daher umgehend ab. Bei dem Entfernen alter Blätter oder dem Abtrennen anderer Pflanzenteile ist es daher ratsam, Handschuhe zu tragen. Sollte es dazu kommen, dass der Pflanzensaft auf Schleimhäute trifft, können starke Reizungen entstehen. Bei weiterem Verzehr Magen- und Darmproblematiken hervorrufen. Platzieren Sie Ihr Pfeilblatt daher außer Reichweite von Kindern und Tieren.

Gelbe Blätter bei der Alocasia

Gelbe Blätter können unterschiedliche Gründe haben, teilweise können diese verwirren. Wenn es sich bei dem verfärbten Blatt um das älteste handelt, so werfen Sie gerne einen Blick auf die Frage, warum das älteste Blatt gelb wird. Hier ist die Lebensspanne einfach überschritten.

Ein anderer Grund ist Staunässe. Wenn Sie die Alocasia zu viel gießen, sammelt sich Wasser im Übertopf, wodurch die Wurzeln nass sind. Das Resultat ist Wurzelfäule, welche für den Untergang Ihrer Pflanze sorgen wird. Buddeln Sie daher Ihr Elefantenohr aus und prüfen die Wurzeln. Schneiden Sie alle modrigen Wurzelteile ab und setzen die Pflanze in frisches, trockenes Substrat. Wässern Sie sie im Anschluss mit Bedacht.
Prüfen Sie darüber hinaus auch den Standort des Pfeilblattes. Steht die Pflanze im Luftzug oder generell einfach zu kalt, können die Blätter ebenfalls gelb werden. Suchen Sie einen wärmeren Standort und platzieren Sie sie woanders.

Wassertropfen an den Blattspitzen

Bilden sich Wassertropfen auf den Blättern beziehungsweise entdecken Sie den Tag über Tropfen an den Blattspitzen, so ist dies nicht schlimm. Der Vorgang wird als ‚Guttation‘ bezeichnet, dabei handelt es sich um das ‚Ausschwitzen‘ von überschüssigem Wasser. Ein Zeichen, dass Sie bereits sehr gut wässern und dies nicht weiter erhöhen sollten. Das Schwitzen an sich ist jedoch kein Problem und nicht schlimm.

Für wen eignet sich die Alocasia?

Die Alocasia eignet sich für Pflanzenfreunde mit ein etwas Erfahrung und einem nachgewiesenen grünen Daumen. Wer dennoch die auf diese tropische Schönheit verzichten kann oder möchte, der wird mithilfe unserer Anleitung ebenfalls keine Probleme bei der Pflege und dem Erkennen von Anzeichen haben. Wählen Sie für Ihr Pfeilblatt den richtigen Standort und freuen sich über das majestätische und ausladende Wachstum Ihres neuen Mitbewohners!