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Dieffenbachie– alle Infos rund um das Thema Pflege und Kultivierung der Tropenschönheit

Die Dieffenbachie ist eine sehr beliebte Pflanze, da sie problemlos eine triste Ecke innerhalb Ihrer vier Wände in ein Paradies verwandeln kann. Mithilfe ihrer imposanten Blätter weiß sie umgehend zu überzeugen und den Betrachter in ihren Bann zu ziehen. Je nach Größe kann die Dieffenbachie sehr ausladend wachsen - das Gesamtbild wird Sie vom Hocker hauen! Neben generellen Pflegetipps finden Sie in diesem Beitrag einige Pflanzenangebote aus unserem Palmenmann Onlineshop. Dort können Sie sich zwischen kleinen, unscheinbaren, großen und ausladend gewachsenen Exemplaren entscheiden und umgehend in Ihren Warenkorb wandern lassen. Am Ende des Blogs gibt es eine kleine Pflanzensprechstunde, die Ihnen die wichtigsten Fragen in Kürze erklärt.

Dieffenbachie Angebote

Die Dieffenbachie ist aufgrund ihrer vielfältiger Erscheinungsform eine sehr gefragte Mitbewohnerin. Sie überzeugt neben ihrer ausladenden und ansehnlichen Wuchsform mit ihrer luftreinigenden Wirkung. So wird sie zur idealen Pflanze für Wohn- oder Schlafzimmer. Egal ob Sie viel Platz haben oder noch etwas für eine kleinere Ecke suchen, in unserem großen Sortiment werden Sie sicher Ihr Wunschexemplar finden. Sichern Sie sich diese tropische Schönheit in ihrer ehrlichsten Form und bereichern Ihre vier Wände. Um diese umgehend in ein tropisches Paradies mit Urlaubsflair zu verwandeln, raten wir Ihnen dazu, eine Dieffenbachie zu kaufen.

Allgemeine Infos zur Dieffenbachie

Die Dieffenbachie ist bei uns auch seltener als Giftaron oder Schweigrohr bekannt. Sie stammt aus den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas und liebt daher einen feuchten Boden und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Wie auch der Philodendron, die Monstera oder die Efeutute gehört die Dieffenbachie zu den Aronstabgewächsen (Araceae). Das Blattwerk dieses Staudengewächses ist meist eilanzettlich und läuft spitz zu. Neben dem grünen Grundton erscheinen auf den Blättern der hybriden Arten hellgrüne, weiße und gelbe Panaschierungen. Diese machen jedes Blatt zu einem absoluten Erlebnis, welches Sie sich nicht entgehen lassen sollten! Die circa 50 Arten können zwischen Juni und Juli weiße oder gelbe Blüten ausbilden. Die Blüten sind jedoch unscheinbar und rauben der Pflanze nur unnötige Kraft und hemmen sie im Wachstum. Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Erfolg, raten Ihnen dennoch dazu, diese zu entfernen. Zu allem Überfluss geben die Blüten einen für Menschen unangenehmen Geruch ab, der von Insekten geliebt wird. Den Beinamen Giftaron hat die Pflanze nicht umsonst erhalten. Der Pflanzensaft ist giftig und kann bei Kontakt mit Ihren Schleimhäuten starke Schwellungen und Schmerzen hervorrufen, selbiges gilt für Tiere. Bedenken Sie dies bei der Standortwahl. Arbeiten Sie an der Pflanze daher optimal nur mit Handschuhen oder reinigen Ihre Hände umgehend danach ausgiebig.

Dieffenbachie Steckbrief

Herkunft tropische Regenwälder Mittel- und Südamerikas
Familie Aronstabgewächse (Araceae)
Standort hell bis halbschattig, trockene Heizungsluft sowie kalte Zugluft vermeiden
Gießen regelmäßig; sobald die obere Erdschicht angetrocknet ist; mit kalkarmem Wasser besprühen
Düngen zwischen April und September / Oktober mit Flüssig-, oder Langzeitdünger
Umtopfen im Frühjahr, alle ein bis zwei Jahre
Substrat herkömmliche Erde oder Hydrokultur
Essbar nein
Giftig ja, sowohl für Mensch als auch Tier
Überwinterung heller Standort, mit über 15 Grad Celsius
Winterhart nein
Geeignet für alle Pflanzenfreunde, ob erfahren oder nicht
Diverse Arten Crocodile, Summer Style, Cheetah, Mars, Vesuvius
Tipp vom Pflanzendoktor ideale Zimmerpflanze für alle Freunde tropischer Pflanzen

Dieffenbachie Pflege

Dieffenbachien gelten generell als pflegeleichte Mitbewohnerinnen, weshalb sie auch als super Büropflanzen gelten und bei Anfängern sehr beliebt sind. Dennoch gilt es natürlich, einige Hinweise zu beachten, damit Ihr Exemplar möglichst groß wird und Sie lange Zeit Freude an Ihrer tropischen Schönheit haben. Daher haben wir Ihnen hier alle wichtigen Pflegetipps zur Dieffenbachie niedergeschrieben.

Der perfekte Standort für die Dieffenbachie

Bevor Sie sich Ihre neue Dieffenbachie kaufen möchten, ist es wichtig, sich Gedanken über einen geeigneten Standort zu machen. Dieser ist im Idealfall weder zu schattig, noch zu sonnig. Ein möglichst heller bis halbschattiger Standort ist perfekt. Einige milde Sonnenstunden am Tag verleihen der Staude die Kraft, die sie zum wachsen benötigt. Platzieren Sie den Giftaron daher an einem Ost- oder Westfenster, dort kann er am Morgen oder Abend ein wenig die Sonne genießen, ist vor der kräftigen Mittagssonne jedoch gut geschützt. Dies ist wichtig, da ansonsten schnell Verbrennungen auf den Blättern entstehen können, die aufgrund der Unansehnlichkeit sowie dem Schaden den die Pflanze davon trägt vermieden werden kann. Mit ausreichend Abstand oder einem geeigneten Schutz ist auch ein Südfenster möglich, seien Sie jedoch vorsichtig. Nicht zuletzt ist ein Nordfenster mit reflektierenden Elementen, wie einer weißen Hauswand, ebenfalls möglich. Achten Sie auf Ihre Pflanze.

Eine ganzjährige Kultivierung bei Zimmertemperatur ist sehr gut. Um die 20 Grad Celsius kennt die Pflanze und fühlt sich wohl. Achten Sie darauf, dass die Temperaturen nicht länger unter 15 Grad fallen und nicht allzu sehr schwanken, dies schadet Ihrer neuen Mitbewohnerin. Auch der Schutz vor Zugluft muss beachtet werden. Ebenfalls schädlich ist eine zu trockene Heizungsluft. Wie Sie dies verhindern können, lesen Sie im nächsten Abschnitt.

Das richtige Gießen der Dieffenbachie

Grundlegend sind zwei Dinge beim Gießen zu beachten. Zu viel Wasser schadet Ihrer Pflanze und zu wenig ebenfalls. Generell können Sie davon ausgehen, dass Sie die Dieffenbachie ein bis zweimal pro Woche wässern sollten. Testen Sie vorher mit dem Finger, ob die oberen zwei bis drei Zentimeter des Substrats bereits gut angetrocknet sind. Ist dies der Fall, gönnen Sie der Pflanze einen guten Schluck. Wasser, dass sich wenige Minuten nach dem Gießen noch im Übertopf befindet, ist umgehend zu entfernen. Dieses führt schnell zu Wurzelfäule, welche in den meisten Fällen großen Schaden an Ihrer Dieffenbachie anrichtet. Sie erkennen die Fäule erst, wenn es beinahe zu spät ist, um die Pflanze zu retten. Handeln Sie daher unverzüglich. Nutzen Sie für Ihre Wassergaben möglichst kalkarmes, wenn möglich kalkfreies Wasser. Regenwasser eignet sich ideal, ist jedoch nicht für jeden zugänglich. Daher ist auch abgestandenes Leitungswasser absolut in Ordnung. Achten Sie darauf, dass das Gießwasser nicht zu kalt ist, Zimmertemperatur sollte es haben.

Neben regelmäßigen Wassergaben wirkt sich eine erhöhte Luftfeuchtigkeit positiv auf das Wohlempfinden Ihrer Dieffenbachie aus. Nutzen Sie auch für das Besprühen der Blätter möglichst kalkfreies Wasser. Bei Leitungswasser hinterlassen Sie unschöne Kalkflecken auf den schönen, großen Blättern. Doch keine Sorge, diese können Sie einfach abwischen. Ist Ihnen das regelmäßige Besprühen zu aufwendig, können Sie auch eine Schale mit Wasser in die unmittelbare Umgebung stellen. Neben dem purem Wohlempfinden ist das Wasser auf den Blättern eine gute Abwehr von Schädlingen, da sich diese gerne an trockenen, warmen Orten niederlassen. Ist die Pflanze stets feucht, machen Sie den Plagegeistern die Umgebung uninteressant.

Im Winter reduzieren Sie das Gießen auf ein Minimum. Lassen Sie die Dieffenbachie nicht völlig austrocknen. Alle zehn Tage, je nach Art und Standort, werden in dieser Zeit in der Regel ausreichen.

Die Dieffenbachie umtopfen

Der Zeitpunkt: Alle ein bis zwei Jahre können Sie einen Blick in den Topf werfen. Sollte die Dieffenbachie den Wurzelballen mit ihrem Wurzelwerk umschließen oder sich nach oben aus dem Topf drücken, ist es an der Zeit, für ein neues Gefäß. Topfen Sie Ihre Pflanze möglichst vor Beginn der Hauptwachstumsphase, also im Frühling, um. So hat der Giftaron ausreichend Zeit, das neue Substrat zu durchwurzeln und die enthaltenen Nährstoffe aufzunehmen. Wundern Sie sich nicht, nach dem Umtopfen wird sie den Großteil ihrer Kraft in das Wurzelwachstum investieren und sehr langsam wachsen.

Der Topf: Der neue Topf sollte nur eine Nummer größer sein. Wählen Sie diesen zu groß, wirkt die Pflanze verloren und der Großteil enthaltener Nährstoffe geht verloren. Wie angedeutet, ist es das Hauptziel der Pflanze, den neuen Boden möglichst schnell zu durchwurzeln. Durch einen zu groß gewählten Topf kann dies sehr lange dauern und Ihre Pflanze wird oberirdisch nicht wachsen. Um dies zu verhindern, sollten Sie den Topf lediglich minimal größer wählen.

Das Umtopfen: Holen Sie die Pflanzen aus ihrem alten Topf und entfernen vorsichtig so viel Substrat wie nur möglich vom Wurzelwerk. Nehmen Sie sich das neue Gefäß und setzen die Pflanze etwa gleich tief in die Mitte ein. Seien Sie vorsichtig und knicken, wenn möglich keine Wurzel ab, legen Sie diese behutsam in den Topf. Füllen Sie nun Substrat ein, sodass ausreichend Erde vorhanden ist. Klopfen Sie gegen den Topf, damit das Substrat zwischen die Wurzeln gelangt und sich um diese legt. Drücken Sie die Erde etwas fest und geben einen guten Schluck Wasser hinzu.

Wichtig: Düngen Sie die Dieffenbachie vorerst nicht im neuen Substrat. Es sind ausreichend Nährstoffe vorhanden, damit die Pflanze mit allem versorgt ist.

Die Dieffenbachie düngen

Zwischen April und September / Oktober befindet sich die Dieffenbachie in ihrer Hauptwachstumsphase und benötigt eine regelmäßige Nährstoffzufuhr. Ohne diese wird sie nicht ihr volles Potential ausschöpfen und Sie sich an ihrem imposanten Blattwerk erfreuen können. Entweder düngen Sie alle zwei bis drei Wochen oder Sie machen sich ein Langzeitdepot zugute. Für die erste Option können wir Ihnen entweder unseren hauseigenen Palmenmann Spezialdünger für Grünpflanzen empfehlen oder den BioTrissol Plus Grünpflanzendünger. Wenn Sie es nicht so mit der Regelmäßigkeit haben oder Sie sich einfach keine Gedanken darüber machen möchten, raten wir Ihnen zu unserem beliebten Palmenmann Spezial Langzeitdünger. Er versorgt Ihre Dieffenbachie fünf bis sechs Monate mit allen essenziellen Nährstoffen.

In den Wintermonaten ist es nicht sinnvoll, Ihre Zimmerpflanze in gleichem Maße zu düngen. Nutzen Sie in dieser Zeit Flüssigdünger, die Hälfte der angegebenen Menge alle vier Wochen reicht vollkommen aus. Auch die Wasserzufuhr können Sie in dieser Zeit minimieren.

Das passende Substrat für Ihre Dieffenbachie

Sauer macht lustig! So sieht es auch Ihre Dieffenbachie, wenn auch nur dezent. Sie machen alles richtig, wenn ihr Substrat einen leicht säuerlichen pH-Wert von 5,0 bis 6,0 aufweist. Wichtig ist, dass Sie ein lockeres und luftdurchlässiges Substrat wählen. Kokoserde ist eine gute Wahl. Erfahrungsgemäß mischen Sie etwas Quarzsand, Perlit und Lavasplitt unter das Substrat.

Schädlinge und Krankheiten bei der Dieffenbachie

Wenn Sie sich an die Pflegehinweise halten, werden Schädlinge bereits auf natürlichem Wege von der Pflanze ferngehalten. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sowie eine vollkommen gesunde Dieffenbachie sind der ideale Schutz gegen die kleinen Insekten. Dennoch ist es möglich, dass Sie ein Tierchen auf den Blättern Ihres Lieblings finden und in der Lage sein sollten, dies zu identifizieren, um passend vorgehen zu können. Gerade im Winter ist es daher ratsam, sich die Blätter beim Gießen, gerne auch häufiger, anzusehen, um ungebetene Gäste frühestmöglich zu erkennen. Handeln Sie schnell, damit die Schädlinge nicht auf andere Pflanzen übergehen oder sich unkontrolliert vermehren. Verfrachten Sie Ihre Dieffenbachie in Einzelquarantäne und folgen den Schritten, die wir Ihnen aufgeschrieben haben. Doch um sicher zu gehen, um welche Schädlinge es sich auf Ihrem Giftaron handelt, finden Sie folgend eine kurze Übersicht:

  Spinnmilben Trauermücken Wollläuse
Aussehen gelb bis rötlich schwarz weiß
Lieblingsort Blattunterseite Substrat Blätter, Stiel und Wurzeln
Indizien / Anzeichen Helle Sprenkel auf den Blättern keine gelbe oder eingerollte Blätter
Symptome Weiße Fäden / Netze Viele Fliegen beim Gießen Glänzender, klebriger Honigtau

 

Ist der Befall noch nicht allzu weit fortgeschritten, können Sie die Schädlinge in den meisten Fällen mit einem nassen Tuch abwischen. Auch das Besprühen mit einem seichten Wasserstrahl in der Dusche kann hilfreich sein. Sollten diese Varianten nicht funktionieren, müssen Sie zu härteren Mittel greifen, um Ihre Dieffenbachie von den Schädlingen zu befreien.

Sie haben nun die Möglichkeit, sich ein eigenes Mittel zu mischen oder auf industrielle Schädlingsmittel zurückgreifen. Wir raten vorerst zu einer Mischung aus einem Liter Wasser, 15 Millilitern Kernseife und 15 Millilitern Brennspiritus. Besprühen Sie Ihre befallene Dieffenbachie damit ausgiebig und wiederholen es so lange, bis keine Schädlinge mehr zu finden sind. Warten Sie zwischen den Wiederholungen einige Tage, damit sich die Pflanze regenerieren kann und die Insekten absterben. Sollte dies auch nicht wirken, können Sie auf industrielle Mittel zurückgreifen. Dafür empfehlen wir Ihnen in unserem Onlineshop zu findende Schädlingsmittel:

 

Gegen die Trauermücken können auch Gelbsticker oder Gelbtafeln helfen:

Wurzelfäule

Die Wurzelfäule ist für Ihre Dieffenbachie sehr schädlich und nur sehr schwer rechtzeitig zu erkennen. Problematisch ist es, da die Pflanze augenscheinlich widersprüchliche Signale gibt und es oftmals die erste Handlung ist, noch mehr zu gießen. Diese Krankheit entsteht, wenn das Substrat dauerhaft zu feucht ist oder Sie überschüssiges Wasser nicht aus dem Übertopf entfernen. Eine Hydrokultur ist nur schwer zu vergleichen, doch hier sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass die Wurzeln nicht im Wasser stehen. Das überschüssige Wasser wird auch als Staunässe bezeichnet, da die Feuchtigkeit nicht aus dem Substrat weichen kann beziehungsweise immer wieder aufgefüllt wird. Wer nun die Anzeichen der Dieffenbachie nicht richtig deutet, wird große Schwierigkeiten haben, die Pflanze noch zu retten. Achten Sie auf verblassende, welkende oder kräuselnde Blätter. Ist es weiter fortgeschritten, können sogar Blätter abfallen.

Stellen Sie fest, dass Wurzelfäule entstanden ist oder Sie einfach eine schlechte Vorahnung haben, ist es an der Zeit, sich die Wurzeln Ihrer Mitbewohnerin anzusehen. Entfernen Sie dazu das feuchte oder gar nasse Substrat so gut es nur geht vom Wurzelwerk. Nun halten Sie Ausschau nach braunen bis schwarzen Wurzeln oder unangenehm riechenden Teilen und entfernen diese großzügig. Schneiden Sie lieber zu viel als zu wenig ab, so können Sie auf Nummer sicher gehen, dass sich die Fäule nicht erneut ausbreitet. Nun setzen Sie Ihre Dieffenbachie in den Topf zurück und pflanzen Sie in vollständig neues Substrat. Nun können Sie nur darauf hoffen, dass Ihre Dieffenbachie die stressige Zeit gut wegstecken und neu anwachsen kann. Gießen Sie sie in Zukunft mit mehr Bedacht und achten Sie mehr auf die Anzeichen Ihrer Pflanze.

Die beliebtesten Dieffenbachie Arten

Es gibt etwa 50 verschiedene bekannte Dieffenbachie Arten. Nicht alle von ihnen eignen sich zur Kultivierung als Zimmerpflanze. Eigentlich alle bei uns gehaltenen Giftaronen sind Hybriden der Ursprungsformen. Dadurch entstanden die ansehnlichen Panschierungen in den auffallenden Färbungen. Die Blattformen können leicht voneinander abweichen, doch generell sind sie gut durch ihre elliptischen Blätter mit spitz zulaufendem Ende zu erkennen. In unserem Sortiment finden Sie immer wieder neue Arten, da wir dieses stetig erweitern. Um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir Ihnen hier einige unserer Lieblingsstücke aufgelistet:

Vermehrung der Dieffenbachie

Die Dieffenbachie ist eine imposante Pflanze, die man zu gerne häufiger in seiner Sammlung hätte. Dies können Sie durch die Vermehrung schaffen und müssen dafür nicht mal Geld in die Hand nehmen! Es gibt zwei Möglichkeiten für Sie, Ihre Dieffenbachie zu duplizieren. Entweder können Sie Kopf- oder Teilstecklinge von Ihrer Pflanze schneiden. Kopfstecklinge sind dabei die einfachste Möglichkeit. Trennen Sie mit einem scharfen, desinfizierten Messer die obersten zwei bis drei Blätter ab und stellen diese in ein Gefäß mit Wasser. Achten Sie auf eine Temperatur von über 20 Grad Celsius und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Dazu können Sie eine transparente Folie über die Blätter hüllen, sodass ein kleines Anzuchtgefäß entsteht. Für eine schnellere Wurzelentwicklung empfehlen wir den Neudofix Wurzelaktivator ins Wasser zu geben. Alternativ zum Wassergefäß können Sie den Ansatz des Kopfstecklings in Sphagnum Moos setzen. Möchten Sie den ‚Kopf‘ der Pflanze nicht abtrennen, ist auch ein Teilsteckling möglich. Suchen Sie sich ein Stammstück, dass drei bis fünf Zentimeter lang ist und schneiden es ab. Eventuelle Wurzelansätze können Sie waagerecht auf ein passendes Substrat setzen. Hier kommt ebenfalls Sphagnum Moos infrage. Alternativen sind Perlit und Zeolith. Sorgen Sie für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Hier eignet sich ebenso wie beim Kopfsteckling eine transparente Folie. Diese hält die Luftfeuchtigkeit im Inneren, ist aber dennoch lichtdurchlässig. Platzieren Sie Ihren geschnittenen Steckling an einem hellen bis halbschattigen Standort. Alternativ zu dem Abtrennen von Stecklingen können Sie eine Rhizomteilung vornehmen. Diese eignet sich besonders im Frühjahr beim Umtopfen, da Sie sich so einen guten Überblick über das Wurzelwerk und die mögliche Teilung machen können. Achten Sie darauf, dass an den Wurzeln mindestens ein Stiel ist, besser noch wären einige Blätter, sodass es sich nach der Teilung um zwei separate Pflanzen handelt denen man nicht ansieht, dass sie geteilt wurden.

Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor

Die Dieffenbachie ist pflegeleicht und stellt keine großen Ansprüche an Sie und ihre Umgebung. Falls Ihnen dennoch auffallen sollte, dass Ihr Giftaron Veränderungen aufweist, haben wir Ihnen hier einige Anzeichen aufgelistet und beantwortet. So wissen Sie, was die Bedeutung von gelben Blättern oder braunen Blattspitzen ist.

Gelbe Blätter bei der Dieffenbachie

Hier kommt es auf den Gelbton der Blätter an. Eine hellgelbe Färbung zeigt Ihnen im Normalfall einen falschen Standort an. Es bedeutet, dass die Pflanze zu sonnig steht und einen dunkleren Standort benötigt. Ein anderer Grund kann zu große Trockenheit und zu nasses Substrat bedeuten. Gelbe Blätter sind daher entweder ein Anzeichen dafür, dass die Erde viel zu trocken ist oder die Pflanze dauerhaft zu nass steht. Sehen Sie daher intensiv nach, welcher der beiden Fälle eingetreten ist. Dies könnte Ihre letzte Möglichkeit sein, die Wurzelfäule zu stoppen und die Pflanze zu retten.

Braune Spitzen oder Blattränder

Braune Spitzen oder Ränder an den Blättern lassen in den meisten Fällen auf eine zu trockene Kultivierung schließen. Testen Sie mit dem Finger, wie trocken die Erde ist. Sollten die ersten zwei bis drei Zentimeter gut angetrocknet sein, wässern Sie die Dieffenbachie. Warten Sie nicht, bis das Substrat komplett ausgetrocknet ist. Entstehen neben einer trockenen Spitze auch braune Flecken auf den Blättern, können dies entweder Verbrennungen durch Sonnenlicht sein oder die Luft ist zu trocken. Dies ist meistens ein Resultat einer im Winter warmen Heizung ohne ein ausreichendes Entgegenwirken durch das Besprühen von Blättern.

Die Blätter Ihrer Dieffenbachie verlieren ihre Panaschierung

Neben einem zu sonnigen Standort können Sie Ihre Dieffenbachie zu schattig platzieren. Dies schadet der Pflanze nicht, sorgt lediglich für ein langsameres Wachstum. Auch der Verlust der Panaschierung ist ein Resultat von zu wenig Licht. Ein Giftaron mit durchweg dunkelgrünen Blättern ist jedoch auch sehr ansehnlich. Möchten Sie dem entgegenwirken, können Sie die Pflanze ganz einfach etwas heller platzieren.

Ist die Dieffenbachie giftig?

Die simple Antwort ist ja. Platzieren Sie daher die Dieffenbachie an einem Ort, an dem weder ein Haustier an den Blättern knabbern kann, noch Kinder problemlos herankommen. Sollte die Flüssigkeit des Giftarons in die Schleimhäute gelangen, kann sie starke Schwellungen und Schmerzen auslösen. Wenn Sie an der Pflanze arbeiten, ist es daher ratsam, Handschuhe zu tragen oder sich die Hände unmittelbar danach ausgiebig zu waschen. Nicht umsonst wird das Extrakt der Dieffenbachie in Ratten- und Insektengiften eingesetzt.

Für wen ist die Dieffenbachie geeignet?

Die Dieffenbachie eignet sich durch ihre pflegeleichte Kultivierung für jeglichen Pflanzenfreund. Egal, ob Sie absoluter Beginner sind und bereits erprobter Experte, diese Pflanze wird Ihnen viel Freude bereiten und vor keine großen Aufgaben stellen. Spätestens mit allen Informationen welche Sie in diesem Blogbeitrag finden, sollte es für Sie mehr als möglich sein, die Pflanze zu kultivieren. Platzieren Sie Ihre Dieffenbachie an einem passenden Standort und erfreuen sich an der wachsenden Imposanz dieser tropischen Schönheit. Es steht Ihnen nun nichts mehr im Weg, sich Ihre gewünschte Pflanze auszuwählen und die passende Dieffenbachie zu kaufen.