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Die Indianerbanane: nahrhafte Frucht der nordamerikanischen Indianer

Die Indianerbanane oder Papau (Asimina triloba) ist die größte in Nordamerika beheimatete Frucht und ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der kanadischen Grenze bis zum Golf von Mexiko. Sie wird von den nordamerikanischen Indianern auch Paw Paw (gesprochen „Paupau“) genannt. Die Indianerbanane gehört zur Gattung der Rahmapfelgewächse und ist mit mitteleuropäischem Obst nicht vergleichbar.

Die exotischen Früchte

Die grünschaligen Früchte werden etwa 10 cm lang und das gelblich, weiße Fruchtfleisch der Indianerbanen ist sehr nahrhaft und lecker süß. Ihr besonderer Geschmack erinnert an einen exotischen Fruchtcocktail aus Banane, Ananas, Mango und Vanille. Das cremig-weiche Innere lässt sich einfach aus der glatten Schale löffeln. Zudem ist sie reich an ungesättigten Fettsäuren und enthält Proteine sowie verschiedene Mineralstoffe. Sie weist sogar einen höheren Vitamin C Gehalt auf als ein Apfel. Deshalb ist die Indianerbanane in ihrer Heimat Nordamerika bereits seit Jahrtausenden ein beliebtes Obst.

Die Herbstfrüchte reifen bei uns im September bis Oktober. Sie wachsen zu mehreren Exemplaren an kurzen Fruchtstielen und lassen sich durch leichtes drehen lösen. Ist die Indianerbanane pflückreif, hellt sich ihre Schale ein wenig auf. Dann können sie geerntet und pur genossen werden. Halbieren Sie die Frucht vor dem Verzehr um alle großen Samen zu entfernen. Ihr tropisches Aroma schmeckt auch hervorragend in Quarkspeisen, Joghurt und Milchshakes oder verfeinert Käsesahnetorten. Im Kühlschrank hält sich die Indianerbanane etwa eine Woche lang frisch.

Die richtige Pflege

Der laubabwerfende Baum wächst relativ langsam und trägt längliche Blätter, die sich im Herbst von einem frischen Hellgrün in ein wunderschönes Goldgelb verfärben. Ab Mai schmückt sich das Ziergehölz dann mit seinen purpurroten Glockenblüten, deren Blütenblätter leicht nach außen gewölbt sind. Die Blütezeit beginnt im Frühjahr, vor dem neuen Austrieb. Der Baum ist auch ausgepflanzt bei uns winterhart, denn die robuste Indianerbanane hält Temperaturen von  -25°C bis über 35°C Grad aus. Als Standort bevorzugt die Paw Paw einen sonnigen, aber nicht zu heißen Platz. An den Boden in dem sie wächst, hat die Indianerbanane keine hohen Ansprüche. Ein mäßig feuchter und sandiger Lehm eignet sich gut. Trockenheit verträgt sie allerdings nicht. Da über ihre großen Blätter viel Wasser verdunstet, muss der Boden nach Bedarf, durch zusätzliche Wassergabe, immer leicht feucht gehalten werden. Achten Sie darauf, dass es nicht zu Staunässe am Wurzelballen kommt.

Die Indianerbanane eignet sich auch sehr gut als Kübelpflanze. Ausgepflanzte Exemplare erreichen eine Höhe von etwa 4 bis 6 m, während sie im Kübel etwa halb so groß werden. Der Baum bildet eine schöne, ovale Krone und muss aufgrund des langsamen Wuchses, in der Regel nicht geschnitten werden. Indianerbananen im Kübel benötigen ein kühles und frostfreies Winterquartier, damit die Wurzeln am Topfballen nicht erfrieren.

Die selbstbefruchtenden Sorten

Sorten wie „Sunflower“ und „Prima“ eignen sich besonders gut für den Anbau im Garten und gehören zu den ertragreichsten Züchtungen. Sie sind selbstbefruchtend und können deshalb auch sehr gut in kleinen Gärten und sogar auf der Terrasse sowie dem Balkon gehalten werden. Da die eigenen Pollen aber nicht immer zu einer erfolgreichen Befruchtung führen, ist es ratsam, zwei unterschiedliche Sorten zu pflanzen. Die Bestäubung durch fremde Pollen führt meistens zu einem größeren Ertrag an Früchten. Jede Blüte enthält mehr als einen Fruchtknoten, deshalb reifen aus ihnen mehrere leckere Früchte heran.

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