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Titel_Agapanthus

Die Schmucklilie: Alle Pflegetipps für die blühfreudige Königin der Kübelpflanzen

Die Schmucklilie ist die Königin unter den Kübelpflanzen und zeichnet sich neben der ausgeprägten Blühfreudigkeit auch durch eine pflegeleichte Kultivierung aus. Die Agapanthus ist damit nicht nur perfekt für alle Pflanzenanfänger, sondern auch für alle, die außergewöhnliche und eindrucksvolle Blüten lieben. Bedenken Sie allerdings, dass Sie eine entsprechendes Winterquartier benötigen, um vor allem den sommergrünen Schmucklilien einen passenden Ort für ihre Winterruhe bereitzustellen. Erfahren Sie hier, was Sie bei der Pflege der Schmucklilie noch alles beachten müssen. 

Unsere Schmucklilien Angebote

In unserem Onlineshop finden sie vorwiegend die Agapanthus africanus. Egal, ob weiße oder herrlich blaue oder auch Schmucklilien mit weiß-blauen Blüten - wir haben ein tolles Angebot an immergrünen Schmucklilien. Bei uns können Sie qualitativ hochwertige Schmucklilien kaufen, an denen Sie lange Freude haben. Stöbern Sie durch unser Sortiment - Sie gehen sicher nicht mit leeren Händen. 

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Allgemeines über die Schmucklilie

Die rundlich erscheinenden Blüten setzen sich aus zahlreichen glockenförmigen Einzelblüten zusammen. Während der Blütezeit thronen die blau bis violett blühenden Blütenbälle auf kräftigen Stielen und präsentieren sich über dem Blattwerk. Ein wunderschöner Blickfang im Topf oder Beet. Aber auch ihr sattgrüner Blattschopf, bestehend aus langen, glatten und bogig wachsenden Blättern, ist ein schönes Zierelement in jedem Garten. 

Die Schmucklilie wird zudem auch als Liebesblume bezeichnet, da sich ihr botanischer Name aus den griechischen Wörtern für Liebe (agape) und Blüte (anthos) zusammensetzt. Für Balkon und Terrasse eignen sich die immergrünen Schmucklilien in Kübelhaltung am besten. Die sommergrünen Arten gedeihen in nährstoffreichen, durchlässigen Böden auch ausgepflanzt im Gartenbeet.

Da die Schmucklilie ursprünglich aus Südafrika kommt, ist sie auch unter dem Namen Afrikanische Lilie bekannt. 

Agaphantus Arten 

Beim Kauf Ihrer Schmucklilie sollten Sie darauf achten, welche Art Sie kaufen. Denn je nach Art, brauchen die Schmucklilien einen anderen Pflegeaufwand. Es gibt sommergrüne Schmucklilien und immergrüne Schmucklilien.

Immergrüne Schmucklilien

Immergrüne Arten werfen ihr Laub nicht ab und benötigen ein passendes Winterquartier - hell und zwischen 5 und 8 Grad Celsius. Sie werden in unseren Breitengeraden als Kübelpflanze kultiviert. Zu den Immergrünen Arten zählen Agapanthus africanus und Agapanthus praecox. Die Agapanthus africanus bekommen Sie in den unterschiedlichste Ausführungen im Palmenmann Onlineshop. 

Sommergrüne Schmucklilien

Die sommergrünen Schmucklilien Arten könne teilweise sogar ausgepflanzt werden, allerdings nur, wenn die Winter garantiert mild sind. Zu den sommergrünen Arten gehören Agapanthus campanulatus, Agapanthus caulescens, Agapanthus coddii, Agapanthus inapertus.

Schmucklilie Steckbrief

Herkunft Südafrika
Familie Amaryllisgewächse (Amaryllidaceada)
Standort sonnig, windgeschützt
Gießen ab April regelmäßig, im Winter das Gießen einstellen
Düngen einmal im Monat von Frühjahr bis Spätsommer
Umtopfen erst bei guter Durchwurzelung des Topfes
Substrat Kübelpflanzenerde
Essbar nein
Giftig ja
immergrüne Arten africanus, praecox
sommergrüne Arten (laubabwerfend) campanulatus, caulescens, coddii, inapertus
Überwinterung dunkler Standort, mindestens 5°C, Gießen und Düngen komplett einstellen
Winterhart nein
Geeignet für Pflanzenanfänger, da pflegeleicht
Arten sommergrün (rubra) und immergrün (obtusa)
Tipp vom Pflanzendoktor Die üppigen Blütenbälle sind als Vasenschmuck ein Hingucker und verschönern so Ihre Innenräume.

Die optimale Pflege der Schmucklilie

Die Stauden gehören zur Familie der Lauchgewächse und stammen ursprünglich aus Südafrika. Bei uns in Deutschland sind der immergrüne Agapanthus africanus und der sommergrüne Agapanthus campanulatus besonders beliebt. Hier erfahren Sie alles über die beste Pflege für Ihre Schmucklilie, damit Sie lange Freude mit ihr haben.

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Der passende Standort für die Schmucklilie

Bei der Agapanthus handelt es sich um eine wärmeliebende Pflanze, die einen hellen, windgeschützten Standort mit vielen Sonnenstunden bevorzugt. Sie können Sie auch an einem halbschattigen Standort kultivieren, das schränkt allerdings die Blütenbildung ein. 

So gießen Sie Ihre Schmucklilie richtig

Je wärmer der Standort, desto größer ist der Wasserbedarf der auffällig blau bis violett blühenden Zierpflanze. Versorgen Sie die Schmucklilie in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigen Wassergaben und Sie werden mit einem gesunden Erscheinungsbild belohnt. Aufgrund ihres fleischigen Wurzelwerks kann diese Schönheit eine gewisse Menge Wasser speichern. Die Schmucklilie verkraftet es also auch problemlos, wenn Sie das Gießen einmal vergessen sollten. Vermeiden sollten Sie Staunässe, darauf reagiert die Agapanthus extrem empfindlich. Mit einer Drainageschicht im Topf können Sie dies vermeiden. 

So düngen Sie Ihre Schmucklilie

Schmucklilien benötigen viele Nährstoffe. Düngen Sie sie deshalb von April bis August einmal im Monat mit hochwertigem Flüssigdünger für Kübelpflanzen. Achten Sie aber darauf, dass Sie es mit dem Dünger nicht zu gut meinen. Ist die Pflanze überversorgt, bildet sie zwar zahlreiche, sattgrüne Blätter allerdings nur wenige bis keine Blüten.

Das ideale Substrat für die Schmucklilie

In Kübelhaltung ist eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton am Topfboden ratsam, da die fleischige Wurzel bei Staunässe leicht faulen kann. Den Rest füllen Sie dann mit hochwertiger Kübelpflanzenerde auf. Wir empfehlen das Palmenmann Spezial-Substrat.

Die Schmucklilie umtopfen

Anders als andere Gartenpflanzen im Kübel, liebt es die Agapanthus in einem engen Topf. Ein Umtopfen wird erst dann nötig, wenn das bisherige Pflanzgefäß deutlich zu klein geworden ist, da unter einem größeren Topf die Blühfreudigkeit der Pflanze leidet. Wir empfehlen Ihnen die Schmucklilie erst umzutopfen, wenn der Topf sehr stark durchwurzelt ist. Um die Blühfreudigkeit der Schmucklilie anzuregen, wählen Sie einen neuen Topf, der nur ein wenig größer ist als der Wurzelballen.   

Rückschnitt bei der Schmucklilie

Die robusten Stauden müssen nicht geschnitten werden. Entfernen Sie lediglich verwelkte Blüten mitsamt des Stengels mit einer Gartenschere, um die Blütenbildung zu fördern. Zu groß gewordene Exemplare können Sie mit einem Spaten teilen. 

Die richtige Überwinterung Ihrer Schmucklilie

Die sommergrünen Arten des Agapanthus sind etwas frosttoleranter, da sie in den kühleren Regionen des Landes wachsen. Wogegen der immergrüne Agapanthus nur in den milden Gebieten verbreitet ist. In Regionen mit milden Wintern können die sommergrünen Arten sogar im Garten ausgepflanzt werden. Wogegen die immergrünen Schmucklilien hierzulande nur im Kübel gedeihen und im Winter ein frostfreies Quartier drinnen benötigen.

Immergrüne Arten sollten Sie vor dem ersten Frost in ein helles Winterquartier, mit Temperaturen zwischen 5 und 8°C, bringen. Bei höheren Temperaturen bilden sich weniger Blütenknospen und ist es der Pflanze zu kalt, werden ihre langen Blätter leicht gelb. In dieser Zeit benötigt der Agapanthus deutlich weniger Wasser. Achten Sie aber darauf, dass die Erde nie ganz austrocknet. Warten Sie die letzten Spätfröste ab, bevor Sie die Pflanzen im April/Mai wieder an das Stehen im Freien gewöhnen. Ausgepflanzt ist eine Überwinterung der Agapanthus africanus nur mit Risiko möglich. Wichtig hierfür sind ein gut durchlässiger Boden sowie eine schützende Abdeckung mit Herbstlaub oder Rindenmulch. Wir empfehlen allerdings die Lagerung in einem frostfreien Winterquartier. Auch die sommergrünen Arten sollten im ersten Jahr nach der Auspflanzung, im Winter, zum Schutz abgedeckt werden.

Schädlinge und Krankheiten

Die Schmucklilie ist sehr robust und es kommt eher selten zu den typischen Schädlingen wie Spinnmilben und Blattläusen, Was Sie aber dennoch im schlimmsten Fall beobachten können, sind Wollläuse. Wenn die kleinen wolligen Läuse Ihre Agapanthus befallen haben, finden Sie sie vorwiegend in den Blattachsen.

An Krankheiten ist es die Wurzelfäule, die am häufigsten bei Schmucklilien auftritt. Da die Agapanthus im Kübel gehalten wird, kann es zu Staunässe kommen, wenn Sie keine Drainageschicht, zum Beispiel aus Blähton, im Kübel platziert haben. Die Staunässe führt wiederum zu Wurzelfäule. Wurzelfäule ist eine Pflanzenkrankheit, die man nur in den seltensten Fällen wieder in den Griff bekommt. Das Einzige, was Sie tun tun können, ist die Schmucklilie aus dem Kübel zu nehmen und das alte Substrat vorsichtig abzuklopfen. Dann entfernen Sie die verfaulten braunen und matschigen Wurzeln und setzen die Pflanze in frisches Substrat. Daumen drücken, dass Ihre Lilie das übersteht. 

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Pflanzensprechstunde mit unserem Pflanzendoktor

Sie haben noch weitere Fragen, auf die Sie bisher keine Antwort gefunden haben? In der Palmenmann Pflanzensprechstunde beantworten wir häufige Fragen zur Schmucklilie. 

Was tun, wenn Schmucklilie verblüht ist?

Wie Sie bereits wissen, benötigen Schmucklilien keinen frischen Schnitt. Lediglich, wend die Blüten verwelt sind, sollten Sie zur Gartenschere greifen. Schneiden Sie die Verblühte Blüte Ihrer Schmucklilie inklusive Stengel ab. Das sieht zum einen schöner aus und zum anderen fördert das die neue Blütenbildung. Ihre Agapanthus wird Ihnen den Rückschnitt mit einem kräftigen Wuchs und vielen neuen Blüten danken. 

Wann blüht die Schmucklilie?

Bei optimaler Pflege und am idealen Standort blüht die Schmucklilie im Juli und August. Dann kommen ihre majestetischen, kugelrunden Blütenstände zum Vorschein und sind toller Blickfang in Ihrem Garten. Sollte Ihre Agapanthus in den Sommermonaten nicht blühen, dann geben wir Ihnen bei der nächsten Frage einige Tipps an die Hand.

Meine Schmucklilie blüht nicht

Zunächst muss man den Gründen für die fehlende Blühfreudigkeit der Schmucklilie auf den grund gehen. Denn es kommen mehrere Ursachen in Frage beziehungsweise kann man es auf folgende Pflegefehler zurückführen:

1. Das Winterquartier ist zu dunkel und zu warm

Für die Überwinterung benötigt die Agapanthus ein helles und kühles (zwischen 5 und 10 Grad Celsius) Winterquartier. Das sind die besten Voraussetzungen, damit sie in Winterruhe gehen kann und im nächsten Sommer wieder Blüten bildet. Zudem stellen Sie bitte das Gießen während dieser Zeit ein.

2. Zu früh umgetopft/zu großer Pflanztopf

Im Frühjahr, wenn man so richtig in Umtopflaune ist, macht man Halt vor nichts. Doch bei der Schmucklilie sollten Sie mit dem Umtopfen so lange warten wie es nur geht. Topfen Sie sie zu früh in einen großen Topf, steckt sie ihre Energie in die Wurzel- und nicht in die Blütenbildung. Warten Sie deashalb mit dem Umtopfen so lange Sie können, der Wurzelballen darf extrem durchwurzelt sein, bis die Schmucklilie in einen neuen Topf kommt. Der neue Topf sollte dann nur minimal größer sein als der alte.

3. Zu viel/zu wenig Dünger

Zwar braucht die Schmucklilie realtiv viele Nährstoffe, aber bitte auch nicht zu viele. Düngen Sie in der Wachstumsphase von Mai bis September circa alle zwei Wochen mit einem Flüssingdünger, allenfalls noch einmal im Oktober, aber auf keinen Fall während der Winterruhe. 

Zu Fehelden Nährstoffen kann es auch kommen, wenn die Schmucklilie kurz vor dem notwendigen Umtopfen steht. Denn dann ist der Ballen meist so stark durchwurzelt, dass die wenige Erde keine Nährstoffe mehr aufnehmen und an die Pflanze abgeben kann. 

4. Verwelkte Blüten wurden nicht entfernt

Entfernen Sie alte und verwelte Blütenstände nicht mitsamt des Stengels, kann die Schmucklilie ihre Energie nur schlecht beziehunsgweise gar nicht in die Bildung neuer Blüten stecken. 

5. Falscher Standort

Ist sicher gestellt, dass die Schmucklilie windgeschützt, an einem warmen und sonnigen Ort steht? Ist das nicht der Fall, stellen Sie die Kübelpflanze an an genau einen soclhen Ort damit die Grundvoraussetzung für die Blütenbildung gegeben ist. 

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Warum werden die Blätter meiner Schmucklilie gelb?

Wichtige ist hier u klären, welche Schmucklilien Sorte sie kultivieren und wann die gelben Blätter. 

Bei den sommergrünen Schmucklilien ist es nomal, dass die Blätter im Herbst gelb werden und kurz darauf oder auch erst während der Winterruhe absterben.

Beobachten Sie dieses Bild, wenn Ihre immergrüne Schmucklilie im Winterquatier steht? Dann ist es ihr in ihrer Ruhephase zu warm.

Kommt es im Sommer zu den gelben Blättern, kann der Grund Staunässe, Trockenheit, zu viel Dünger oder sogar ein Sonnenbrand sein. 

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