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Die exotische Frangipani: Auf die richtige Pflege kommt es an!

Der Name des Tempelbaumes lässt schon erahnen, welch exotisches Prachtstück sich dahinter verbirgt. Die Frangipani beeindruckt mit einem einzigartigen Erscheinungsbild, das von farbenfrohen Blüten und einem intensiven Duft geprägt wird. Dieser Exot freut sich auch in unseren Breiten über eine steigende Beliebtheit. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen wertvolle Pflegetipps für eine optimale Haltung der Frangipani, damit Sie lange Freude an dieser beeindruckenden Pflanze haben!

 

Der richtige Schutz vor der winterlichen Kälte

Ein wichtiger Aspekt ist die richtige Überwinterung des Tempelbaumes. Da es sich um eine tropische Pflanze handelt, verträgt diese Schönheit keine Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Aufgrund der stark ausgeprägten Frostempfindlichkeit ist die richtige Pflege während der kalten Winterzeit besonders wichtig. Bereits im Herbst sollten die ersten Vorbereitungen für die Winterruhe getroffen werden. Ab Mitte Oktober sollten die Wassergaben reduziert werden, damit ab Anfang November das Gießverhalten gänzlich eingestellt werden kann. Während dieser Phase werden die einst so kräftig grünen Blätter nacheinander abgeworfen, sodass lediglich der grüne Stamm übrigbleibt. Nach dem vollständigen Abwurf der Blätter kommt die Frangipani auch ohne Licht aus und ist auf Temperaturen von mindestens 5°C angewiesen. Somit eignen sich Kellerräume und Garagen als optimales Überwinterungsquartier während der kalten Jahreszeit.

Sollte der Stamm nach einiger Zeit etwas runzelig werden, dann besitzt die Pflanze noch kleine Wurzeln, die nicht genug Wasser speichern können um die Frangipani ohne Wassergaben über den Winter zu bringen. In diesem Fall benötigt die Pflanze ein wenig Wasser und nach ungefähr zwei Tagen ist der Stamm wieder fest.

Zu beachten ist, dass es auch einige immergrüne Arten des Tempelbaumes gibt, die während der Wintermonate ihr Blattwerk nicht ablegen. Auch bei diesen Exemplaren sollte auf das Gießen verzichtet werden, jedoch benötigen diese Pflanzen einen hellen Ort während ihrer Winterruhe. Eine der bekanntesten, immergrünen Art ist die Plumeria obtusa.

 

Das Ende des Winterschlafes: Gießen und Düngen

Beenden Sie die Winterruhe Ihrer Frangipani, indem Sie die Pflanze bereits Ende März an einem hellen Ort platzieren. Sobald der Tempelbaum wieder die ersten Blätter bildet, können Sie die Pflanze mit mäßigen Wassergaben und mit der ersten Düngung versorgen. Nach ungefähr drei Wochen kann das normale Gießverhalten wieder aufgenommen werden. Im Sommer ist Ihr grüner Liebling auf regelmäßige Wassergaben angewiesen und bevorzugt eine konstante Düngung. Während der warmen Monate freut sich die Pflanze täglich über Wasser und an besonders heißen Tagen können Sie die Pflanze auch zweimal am Tag mit dem kostbaren Nass versorgen. Dabei sollte keine Feuchtigkeit auf die Blätter gelangen, da es zu Verbrennungserscheinungen am Blattwerk kommen kann. Gießen Sie die Pflanze stets direkt am Stamm! Achten Sie jedoch darauf, dass die Frangipani niemals Staunässe ausgesetzt ist.

Eine wöchentliche Düngung fördert eine gesunde Pflanzenstruktur und sichert das Wohlbefindend der Pflanze. Um eine üppige Blütenbildung anzukurbeln, verwenden Sie einen Dünger mit einem hohen Nitrat-Wert.

 

Sonne pur: Standort und Pflege

Diese tropische Schönheit gehört zu den wärmeliebenden Pflanzen und liebt das Sonnenlicht. Somit freut sich der Tempelbaum über einen vollsonnigen Standort. Dabei gilt: Je mehr Sonne die Pflanze erreicht, desto glücklicher ist Ihre Frangipani! 

Bei einer kompletten Durchwurzelung des Topfes sehnt sich die Pflanze nach einem neuen Kübel. Das Umtopfen sollte nach der Winterpause erfolgen, da die Frangipani in diesem Augenblick vor der Wachstumsperiode steht. Eine lockere und luftige Erde bietet die besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum der Pflanze und sollte am besten eine Mischung aus Kaktuserde, Perlite, Tonsteinchen und Kokosrinde sein. Ein wenig Katzenstreu in der Erdmischung gilt als Geheimtipp unter den Frangipani-Fans! Ein Rückschnitt der Triebe ist bei diesem Exoten nicht erforderlich.

 

Die Kunst des Vermehrens

Wer von einer Pflanze nicht genug bekommen kann, der kann die Frangipani in Form von Stecklingen ganz einfach vermehren. Dafür trennt man dicke Zweige der Pflanze mit einem sauberen Schnitt ab. Achten Sie darauf, dass diese abgetrennten Triebe eine ungefähre Länge von 25 cm aufweisen. Nach dem Schnitt lässt man die Schnittstelle einige Tage trocknen, bevor man diesen Zweig in ein Glas Wasser stellt, das an einen warmen und hellen Standort platziert wird. Nun ist ein wenig Geduld gefragt: Nach ungefähr drei Wochen kann man die Bildung der ersten Wurzeln beobachten! Gönnen Sie den frischen Wurzeln alle paar Tage frisches Wasser. Schließlich kann Ihr Steckling in die Erde gesetzt werden, wenn die neuen Wurzeln eine Länge von mehreren Zentimetern aufweisen.

 

Mit diesen Tipps steht einer optimalen Haltung Ihrer Frangipani nichts mehr im Wege!