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Der Granatapfel: Exotische und gesunde Powerfrucht

Der Granatapfel (Punica granatum) ist eine der ältesten Gesundheitsfrüchte der Menschheit und war bereits im Garten Eden zu finden. Die Herkunft des botanischen Namens Punica granatum ist nicht auf die kräftige rote Färbung der Blüten und Früchte, sondern auf seine zahlreichen Samenkörner zurückzuführen. Das lateinische Wort granum bedeutet nämlich Korn, Kern oder Samen. Ein Granatapfelbaum kann bis zu 5 m hoch wachsen und einige hundert Jahre alt werden. Ihre Blütezeit ist im Frühjahr und Sommer. Die immergrünen Blätter und die großen, glockenförmigen Blüten mit ihrem leuchtenden Orangerot, setzten einen wunderbaren Farbakzent in Ihrem heimischen Gartenparadies. Zudem schmecken seine Früchte herrlich exotisch und lassen sich vielfältig in der Küche verwenden.  

Die gesunden Eigenschaften des Superfoods

Bei Ernährungsexperten gilt der Granatapfel als echtes Superfood und ist im Handel als frische Frucht, Saft oder Sirup zu finden. Denn das Fruchtfleisch enthält besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole). Diese bioaktiven Stoffe wirken antioxidativ. Das bedeutet, sie schützen die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen, können den Alterungsprozess verlangsamen und entzündungshemmend wirken. Der Vitamin-C-Gehalt der Frucht ist dagegen vergleichsweise niedrig. Granatapfelextrakt hat eine hautglättende sowie feuchtigkeitsspendende Wirkung und ist deshalb in vielen Pflegeprodukten enthalten.

Die Mythologie der Paradiesfrucht

Die Paradiesfrucht steht in vielen Kulturen unter anderem für Liebe, Fruchtbarkeit und Schönheit. Im Alten Testament ist der Granatapfel ein Symbol für Reichtum und es heißt, die rote Frucht besitzt genauso viele Kerne wie das Alte Testament Gesetze. Auch im Koran wird der Granatapfel mehrfach erwähnt. Wegen seiner vielen Kerne, gilt die „Speise der Götter“  in der griechischen Mythologie als Fruchtbarkeitssymbol und Aphrodisiakum. Und noch heute ist die „Frucht des Paradieses“ im Orient ein Zeichen für Unsterblichkeit.

Die saftigen Kerne im Inneren

Die runden Früchte sind reif, sobald sie eine orangerote Färbung erreicht haben. Im Inneren sind Granatäpfel durchzogen von weißlichen, dünnen „Wänden“. Dadurch entstehen Kammern, in denen sich geschützt die kantigen Kerne befinden. Eine Frucht enthält etwa 400 Samen die von einer tiefroten, glasigen, saftig-prallen Hülle umgeben sind. Granatäpfel kommen von September bis Februar vor allem aus Spanien und der Türkei zu uns. Kultiviert wird die Frucht in Ländern mit tropischem und subtropischem Klima. Sie sind über Wochen haltbar, da sie nach der Ernte nicht weiter reifen und die dicke ledrige Haut der Frucht das Innere schützt.

Die Kerne des Granatapfels schmecken sehr saftig und erfrischend süß-säuerlich. Die vielen Bitterstoffe geben besonders dem Granatapfelsaft zudem eine herbe Geschmacksnote. Die leuchtend dunkelroten Kerne sind nicht nur schöne Dekoration für Süßspeisen sondern passen auch hervorragend zur orientalisch-arabischen Küche. Das Fruchtfleisch und der Saft des Granatapfels verfeinern aber auch weniger exotischen Köstlichkeiten wie Salat, Wild- und Rindfleisch. Denn die Kombination aus feiner Säure und dezenter Süße gibt vielen Speisen einen besonderen Geschmack.

Das fachmännische Öffnen der Frucht

Bei der Verarbeitung des Granatapfels ist allerdings Vorsicht geboten. Die prallgefüllten Kerne lassen sich nur mühsam aus den Kammern lösen und zerplatzen bei zu viel Druck leicht. Das kann unschöne Flecken auf der Kleidung verursachen. Tragen Sie deshalb beim Öffnen und Auspressen am besten eine Schürze. Ein guter Tipp ist zudem, die Frucht in einer Schüssel mit Wasser aufzubrechen und die Kerne vorsichtig herauszulösen. Die schwereren Samen setzten sich dabei am Boden ab, während die weißen Häutchen oben schwimmen. Vorher müssen Sie den Strunk abschneiden. Zudem kann es helfen, den Granatapfel rundherum mit einem Holzlöffel abzuklopfen, damit sich die Kerne im Inneren lösen.

Die richtige Pflege des Granatapfelbaums

Das Verbreitungsgebiet des Granatapfels liegt im westlichen bis mittleren Asien, Mittelmeerraum und im Nahen Osten. Der Baum gedeiht sehr gut in langen, heißen Sommern. In unseren Regionen halten Sie ihn am besten als Kübelpflanze im Garten oder auf der Terrasse. Da sein Lichtbedarf hoch ist, sollte der Granatapfelbaum im Sommer draußen stehen. Die Pflanze ist allerdings kälteempfindlich und muss vor Nachtfrost geschützt werden. Vor allem in der Hauptwachstumsphase benötigt der Granatapfelbaum viele Nährstoffe um seine leckeren Früchte auszubilden. Für die richtige Pflege empfehlen wir den Palmenmann Langzeit-Dünger (für 3 bis 6 Monate) und die Palmenmann Spezialerde für mediterrane Pflanzen sowie einen regelmäßigen, leichten Rückschnitt.

 

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