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Die Begonie als hinreißende Blattschmuckpflanze

Die Blattbegonie (bot. Begonia rex) kennzeichnet sich durch eine weite Farbpalette und überzeugt mit einer strahlenden Leuchtkraft. Je nach Sorte können Sie sich an den verschiedensten Farbkombinationen erfreuen, die Ihre Wohnräume in eine bunte Landschaft verwandeln. In diesem Blog-Beitrag erhalten Sie wissenswerte Informationen rund um die Begonia rex, sodass einer optimalen Pflege Ihrer Lieblinge nichts mehr im Wege steht.

Erscheinungsbild und Pflege

Durch die unsymmetrische Blattform ist die Begonia rex im Volksmund auch unter dem Namen Schiefblatt bekannt. Auch die Bezeichnung Königsbegonie ist weit verbreitet und spiegelt das majestätische Erscheinungsbild der Pflanze wider. Die Blattbegonie bietet große Variationen hinsichtlich der Musterung und Färbung ihrer Blätter an und existiert sowohl als stark panaschierte Sorte als auch als einfarbiges Prachtstück. Dabei handelt es sich um eine immergrüne Zimmerpflanze, die sich über das ganze Jahr mit ihren dekorativen Blättern schmückt. Durch die leicht überhängenden Blätter erhält die Begonie eine lockere Wuchsform.

Ursprünglich besiedelten die Begonien die tropischen Gebiete dieser Welt, sodass sich Ihr Exemplar auch als Zimmerpflanze über eine hohe Luftfeuchtigkeit freut. Da ein direktes Besprühen der Pflanze zu Blattflecken führen kann, empfehlen wir die Aufstellung von Wasserschalen, die für eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit sorgen. Zudem bevorzugt die Blattbegonie einen hellen, lichtdurchfluteten Raum mit kurzen Sonnenphasen während der frühen Morgen- und Abendstunden. Ein Schutz vor der prallen Sonne zeigt sich als unumgänglich, da es sonst zu Verbrennungserscheinungen am Blattwerk kommen kann. Bei diesem dekorativen Exemplar handelt es sich um eine wärmeliebende Zimmerpflanze, die bei Zimmertemperatur besonders gut gedeiht. Das Temperaturminimum liegt bei 15°C. Allerdings wird die Begonie immer öfter als saisonale Bepflanzung für Balkonkästen und kleine Kübel für den Außenbereich verwendet.
Ein gleichmäßig feuchtes Substrat sichert das Wohlbefinden Ihrer Pflanze, sodass die Begonie auf mäßige Wassergaben angewiesen ist. Achten Sie jedoch darauf, dass die Erde nicht tropfnass ist, da eine zu nasse Haltung zu echtem Mehltau oder zur Wurzelfäule führen kann. Staunässe und Ballentrockenheit werden ebenfalls nicht vertragen und sollten unbedingt verhindert werden.

Die Kunst des Vermehrens

Bei der Begonia rex gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Blattschmuckpflanze erfolgreich zu vermehren. Die Blattbegonie lässt sich durch Blattstecklinge kinderleicht vervielfältigen. Dazu schneiden Sie ein Blatt Ihrer Pflanze so ab, dass sich ca. zwei cm des Pflanzenstiels am Blattansatz befinden. Nun können Sie den Blattsteckling in Ihr dafür vorbereitetes Substrat setzen und das Pflanzgefäß mit einer Folie überziehen, da sich die Pflanze in einem Gewächshausklima am besten entfalten kann.
Unser Tipp: Damit die Stecklinge ihre ganze Kraft für die Wurzelbildung einsetzen können, verringern Sie doch die Assimilationsfläche der Pflanze, indem Sie die Blätter einrollen. Bei der Assimilation spricht man von der Stoffumwandlung der Pflanze, die der Pflanze viel Energie kostet. Mit dieser Methode können Sie sich an einer schnelleren Wurzelbildung erfreuen.
Um ein noch schnelleres Erfolgserlebnis zu genießen, können Sie den abgetrennten Steckling zunächst in ein Glas Wasser stellen, sodass nur der Pflanzenstiel mit dem kostbaren Nass bedeckt ist. Sobald ein zartes Wurzelwerk entstanden ist, kann der Blattsteckling in das Substrat gesetzt werden.

Bei der Methode der Blattteilstecklinge können Sie aus einem einzigen Blatt mehrere Exemplare gewinnen. Dafür schneiden Sie entlang der Blattadern und teilen die Blätter in mehrere Stücke, sodass sich die Schnittstellen der Blattadern am abgeschnittenen Rand befinden. Nun stecken Sie das durchtrennte Blatt mit der abgeschnittenen Seite nach unten in das Substrat und ziehen ebenfalls eine Folie über Ihre Stecklinge. Sobald sich die ersten Jungpflanzen nach oben strecken, können Sie die Überreste des alten Blattes entfernen, da es sonst zur schädlichen Pilzbildung kommen kann, die das Wohlbefinden der zarten Pflanzen beeinflussen könnte.

Im Allgemeinen wird für die Vermehrung eine Aussaaterde empfohlen, da dieses nährstoffarme Substrat eine optimale Entwicklung Ihrer kleinen Schützlinge sicherstellt. Des Weiteren schaffen eine hohe Luftfeuchtigkeit, regelmäßige Wassergaben und Temperaturen von ca. 20 bis 25°C die besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum der Jungpflanzen.

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